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	<title>Bahnhof Berlin-Halensee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:34:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;08Linus: /* Infobox */ (diffedit)</title>
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		<updated>2025-09-04T06:56:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Infobox: &lt;/span&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=M:Special:MyLanguage/User:Jon_Harald_S%C3%B8by/diffedit&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;M:Special:MyLanguage/User:Jon Harald Søby/diffedit (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;diffedit&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite = 300px&lt;br /&gt;
| Name = Berlin-Halensee&lt;br /&gt;
| Bild = Berlin S-Bahnhof Halensee.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext = Der S-Bahnhof Halensee, 2011&lt;br /&gt;
| Kategorie = 4&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.deutschebahn.com/resource/blob/4261854/aba67a2f957f1a72e1f78b2667c4cfc7/Stationspreisliste-2020-data.pdf |titel=Stationspreisliste 2020 |werk=Deutsche Bahn |hrsg=Deutsche Bahn |datum=01.01.2020 |abruf=10.07.2020 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Typ = Bahnhof &amp;lt;small&amp;gt;(Fernbahn)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Bahnhof &amp;lt;small&amp;gt;(S-Bahn)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lage = Trennungsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bauform = Durchgangsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 2 &amp;lt;small&amp;gt;(S-Bahn)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Abkürzung = BHAL &amp;lt;small&amp;gt;(S-Bahn)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;BHLR, BHLRS &amp;lt;small&amp;gt;(Fernbahn)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| IBNR = 8089109&lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID = Berlin-Halensee-1029566&lt;br /&gt;
| Homepage = [https://sbahn.berlin/fahren/bahnhofsuebersicht/halensee/ sbahn.berlin]&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 15. November 1877&amp;lt;br /&amp;gt;17. Dezember 1993&lt;br /&gt;
| Stilllegung = 18. September 1980&lt;br /&gt;
| Architekt = &lt;br /&gt;
| Architekt_Bezeichnung = &lt;br /&gt;
| Baustil = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = Berlin&lt;br /&gt;
| Ort = Berlin-Halensee{{!}}Halensee&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 52/29/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13/17/26/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-BE&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Höhe-Art = &lt;br /&gt;
| Strecken = * [[Berliner Ringbahn]] (KBS 200.41, 200.42, 200.46)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Berlin-Halensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[S-Bahn Berlin|S-Bahnhof]] im gleichnamigen [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Halensee|Halensee]] des [[Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf|Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf]]. Er befindet sich an der [[Berliner Ringbahn|Ringbahn]] und ist über eine Verbindungsstrecke mit der nördlich querenden [[Berliner Stadtbahn|Stadtbahn]] verbunden. Der Bahnhof befindet sich am [[Kurfürstendamm]], der rund 300 Meter westlich am [[Rathenauplatz (Berlin)|Rathenauplatz]] endet, und wurde durch die Besetzung des Stellwerks während des [[Geschichte der Berliner S-Bahn#Der zweite Reichsbahnerstreik 1980|Berliner S-Bahn-Streiks]] im Jahr 1980 bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum S-Bahnhof gehört eine Abstell- und [[Wendeanlage]], diese befindet sich östlich des Bahnsteigs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfangsjahre ===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wurde zusammen mit der Verlängerung der Ringbahnstrecke von [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] nach [[Berlin-Moabit|Moabit]] am 15.&amp;amp;nbsp;November 1877 eröffnet. Der zunächst einfach eingerichtete Haltepunkt befand sich südlich des heutigen Bahnsteigs auf dem Gelände der [[Wendeanlage]] und trug den Namen &amp;#039;&amp;#039;Grunewald&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1884 erfolgte der Umbau der Anlage, wobei der alte Bahnsteig zugunsten einer viergleisigen Wendeanlage abgetragen wurde. Nördlich davon entstanden zwei Bahnsteige für die Ringbahnzüge sowie die von hier aus über eine neu eingerichtete Verbindungskurve von und zur [[Berliner Stadtbahn|Stadtbahn]] geleiteten Züge. Gleichzeitig erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Halensee&amp;#039;&amp;#039;, während der nahe gelegene Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Hundekehle&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Berlin–Blankenheim|Wetzlarer Bahn]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Berlin-Grunewald|Grunewald]]&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Ein repräsentatives Empfangsgebäude am Kurfürstendamm komplettierte die Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Bahnhof Halensee 1900.jpg|mini|links|Bahnhof Halensee, um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Empfangsgebäude war ein zweigeschossiger [[Backstein]]bau im Stil der [[Neoromanik]]. Es befand sich am Nordwestende des Bahnhofs mit Ausgängen zum Kurfürstendamm und der anliegenden [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Halensee #Seesener Straße*|Seesener Straße]]. Dem Gebäude schlossen sich die verglasten, umgangssprachlich als „[[Gewächshaus|Gewächshäuser]]“ bezeichneten Zugänge zu den beiden Bahnsteigen&amp;amp;nbsp;A und&amp;amp;nbsp;B an. Die Dachkonstruktion der beiden Bahnsteige bestand aus einer mittigen einstieligen Dachkonstruktion, wie man sie nur auf der Ringbahn finden konnte. Stützen dieses Typs sind unter anderem noch auf dem [[Bahnhof Berlin Prenzlauer Allee|Bahnhof Prenzlauer Allee]] anzutreffen. Die viergleisige Kehranlage schloss sich südlich an, nördlich des Bahnhofs erfolgte die Trennung von Stadt- und Ringbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6.&amp;amp;nbsp;November 1928 erfolgte die Aufnahme des elektrischen Betriebs. Dazu wurden sämtliche Anlagen des Vorortverkehrs umgestellt, die Signale umgerüstet, die Bahnsteige auf die heute noch gültige Höhe von 960&amp;amp;nbsp;Millimetern erhöht und weitere Maßnahmen getroffen. Als Zuggruppen verkehrten die Zuggruppe&amp;amp;nbsp;A entlang der gesamten Ringbahn und der [[Südringspitzkehre]] sowie die Zuggruppe&amp;amp;nbsp;G, die von [[Bahnhof Berlin-Mahlsdorf|Mahlsdorf]] kommend über die [[Bahnstrecke Berlin–Küstrin-Kietz Grenze|Ost-]] und Stadtbahn auf den Ring schwenkte und anschließend über die [[Verbindungsbahn Baumschulenweg–Neukölln|Verbindung Neukölln–Baumschulenweg]] zur [[Bahnstrecke Berlin–Görlitz|Görlitzer Bahn]] in Richtung [[Berlin-Grünau|Grünau]] verkehrte. An Sonntagen wurde im Ausflugsverkehr die Zuggruppe&amp;amp;nbsp;E gefahren, die als Vollring fuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den in den 1930er Jahren von [[Adolf Hitler|Hitler]] entstandenen Entwürfen für eine „[[Welthauptstadt Germania]]“ sollte die Ringbahn grundlegend ausgebaut werden. Der Bahnhof Halensee sollte dabei westlich der bestehenden Bahnsteige einen weiteren eingleisigen Bahnsteig erhalten. Hintergrund war die Anlage einer Verbindungskurve von der Ring- zur Stadtbahn, die im Gegensatz zur bestehenden nach Westen führte, wo sich ein neuer Westbahnhof anstelle des alten Bahnhofs [[Bahnhof Berlin Westkreuz|Westkreuz]] befinden sollte. Die Maßnahmen kamen nie über das Planungsstadium hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Empfangsgebäude bei [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|alliierten Luftangriffen]] getroffen und brannte anschließend aus. Die Ruine blieb nochmals weitere 15&amp;amp;nbsp;Jahre bestehen und diente weiterhin als Zugang zum Bahnhof. Die Stadt war nun mittlerweile getrennt, die Betriebsführung der S-Bahn oblag allerdings weiterhin der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Betreiben des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]], der die Halenseebrücke neu errichten ließ und 1958 den Abriss des bisherigen Empfangsgebäudes veranlasste, wurde 1960 an gleicher Stelle ein Neubau im Pavillonstil errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berlin-159798&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bezirk/gebaeude-und-anlagen/bahnhoefe/artikel.159798.php |titel=S-Bahnhof Halensee |autor= |werk=berlin.de |datum=2006-05-26 |zugriff=2018-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bauherr war die [[Verwaltung des ehemaligen Reichsbahnvermögens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S-Bahn-Boykott und Reichsbahnerstreik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:19861110a Halensee.jpg|mini|links|Stillgelegter S-Bahnhof, 1986]]&lt;br /&gt;
[[Datei:19861110b Halensee.jpg|mini|hochkant|Stellwerk &amp;#039;&amp;#039;Hal&amp;#039;&amp;#039;, rechts die Südringkurve zur [[Berliner Stadtbahn|Stadtbahn]], links die Verbindungskurve zum Rangier- und Güterbahnhof Grunewald, im Hintergrund die [[Bahnstrecke Berlin–Blankenheim|Wetzlarer Bahn]], 1986]]&lt;br /&gt;
[[Datei:19890314a Halensee.jpg|mini|links|Bahnhof Halensee (Sicht von der Paulsborner Brücke), links ein Teil des Güterbahnhofs, 1989]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Berliner Mauer#Mauerbau|Mauerbau]] am 13.&amp;amp;nbsp;August 1961 kam es bereits vier Tage später zum&amp;amp;nbsp;– vom [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] und dem [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierenden Bürgermeister]] [[Willy Brandt]] ausgerufenen – [[S-Bahn-Boykott|Boykott der S-Bahn]]. „Der S-Bahnfahrer zahle die Grenzbefestigungsanlagen an der innerberlinischen Grenze“, hieß es. Die Aktion fand bereits früh große Zustimmung und etwa 400.000 Fahrgäste wandten sich von der S-Bahn ab, wobei aber der [[West-Berlin]] durchquerende und nunmehr entfallene Verkehr von DDR-Bürgern auch eine Ursache war.&amp;lt;ref&amp;gt;Studie für einen Verkehrsverbund in Westberlin, TU Berlin, 1981&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem behielt die Reichsbahn zunächst die alten Taktdichten bei, auf der Zuggruppe&amp;amp;nbsp;A sogar bis 1980. Allerdings wechselten ab Mai 1976 alternierend die Endstellen [[Bahnhof Berlin Sonnenallee|Sonnenallee]] und [[Bahnhof Berlin Köllnische Heide|Köllnische Heide]]. Die von der Stadtbahn kommende Zuggruppe&amp;amp;nbsp;G (Friedrichstraße&amp;amp;nbsp;– Köllnische Heide) wurde gleichzeitig eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mai 1977 verkehrte bis zum Streik 1980 die Zuggruppe&amp;amp;nbsp;C zwischen [[Bahnhof Berlin Zoologischer Garten|Zoo]] und Sonnenallee (zuvor ab [[Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen |Gesundbrunnen]]) im Berufsverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des drastischen Rückgangs der Fahrgastzahlen sah sich die Reichsbahn zunehmend gezwungen, den Betrieb auszudünnen. Eine alleinige Ausdünnung des Fahrplanangebots reichte jedoch nicht aus, um das jährliche [[Haushaltssaldo|Defizit]] von 120 bis 140&amp;amp;nbsp;Millionen [[Deutsche Mark|Mark]] (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|130|1980|r=1}}&amp;amp;nbsp;Millionen Euro) auszugleichen. Daher kam es auch zur Einsparung von Personal. Die verbliebenen West-Berliner Reichsbahner beklagten sich jedoch um die Mehrarbeit, die diese zu entrichten hatten sowie über die im Vergleich zu anderen West-Betrieben geringere Bezahlung. Als die DR eine weitere Einsparungsmaßnahme im September 1980 ankündigte, kam es am 15.&amp;amp;nbsp;September zu den ersten Arbeitsniederlegungen. Zwei Tage später kam es zum Höhepunkt des Streiks, bei dem der gesamte Verkehr im Westen eingestellt wurde. Reichsbahner besetzten das Stellwerk &amp;#039;&amp;#039;Hal&amp;#039;&amp;#039; im Bahnhof. Die sich anschließenden Triebzugführer sollen zudem die Hauptsicherungen der Züge entfernt haben, damit etwaige Streikbrecher den Verkehr nicht weiterführen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die West-[[Berliner Polizei]] war jedoch nicht in der Lage, das Stellwerk zu räumen, da sich die Anlagen im Besitz der DR befanden und somit nicht zum [[Territorium]] von West-Berlin gehörten. Dies geschah erst am 22.&amp;amp;nbsp;September durch die [[Bahnpolizei#Entwicklung in West-Berlin|Bahnpolizei]], die aus West-Berliner Reichsbahnern und [[British Army|britischen Soldaten]] bestand. Die acht Streikenden wurden anschließend festgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage später hatte sich der Streik weitestgehend gelegt, sodass der weitere Ablauf festgelegt werden konnte. Die Ringbahn wurde daraufhin stillgelegt und der Betrieb lediglich auf der Stadtbahn sowie im [[Nord-Süd-Tunnel]] und den angrenzenden Strecken aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischennutzung und Wiedereröffnung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf-b-halensee.jpg|mini|links|Bahnsteig, 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Suedringkurve-halensee.jpg|mini|Stellwerk &amp;#039;&amp;#039;Hal&amp;#039;&amp;#039;, rechts der Abzweig zur Südringkurve, 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vorübergehenden Stilllegung verfiel das Bahnhofsgelände zunehmend. Das Empfangsgebäude und der verglaste Übergang wurden ab 1985 als Ausstellungsraum eines Autohauses weitergenutzt, ersteres 1993 aber abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berlin-159798&amp;quot; /&amp;gt; In den Folgejahren entfachten zahlreiche Diskussionen um die Wiedereröffnung der Strecke. Unter den verschiedenen Vorschlägen, wie die Bahnanlagen wiederherzustellen seien, gab es auch die Variante, die S-Bahn-[[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] einschließlich der parallel verlaufenden [[Bundesautobahn 100|Stadtautobahn]] zu „deckeln“, also die gesamte Trasse in eine Tunnelstrecke umzuwandeln. Auf der darüber liegenden Fläche sollte Platz für 1400–1600 Wohnungen entstehen. Das Fehlen privater Investoren sorgte jedoch dafür, dass das Projekt auf Eis gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1989 erfolgte der Beschluss zur Wiederinbetriebnahme der Ringbahn bis 1991. Zunächst sollte nur der Abschnitt [[Bahnhof Berlin-Westend|Westend]]–[[Bahnhof Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] in Betrieb gehen. Durch die dazwischengekommene [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] der beiden Stadthälften wurde allerdings beschlossen, die Strecke gleich bis [[Bahnhof Berlin-Baumschulenweg|Baumschulenweg]] wiederzueröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wurde daraufhin umfangreich instand gesetzt. Da die Südringkurve mit nun einem Gleis nur noch für Betriebsfahrten genutzt werden sollte, genügte ein Bahnsteig; der alte Bahnsteig&amp;amp;nbsp;A wurde daraufhin abgetragen. Beim verbliebenen Bahnsteig erneuerte man den Belag sowie die Aufbauten und ersetzte zudem die Dachkonstruktion. Die Gewächshausgänge wurden in zeitgemäßerer Form beibehalten. Außerdem erhielt die Station einen Aufzug. Die Kehranlage im Süden wurde dagegen auf nur ein Gleis reduziert, da über die verbliebene Fläche die neue Trasse führt. Kurz vor der Wiederinbetriebnahme wurde zudem das alte Empfangsgebäude wegen Baufälligkeit abgetragen. Die Fläche liegt bis heute [[Brache|brach]]. Die feierliche Einweihung des Abschnitts fand am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1993 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende 2015 erfolgt die [[S-Bahn Berlin#Abfertigungsverfahren|Zugabfertigung durch den Triebfahrzeugführer mittels Führerraum-Monitor]] (ZAT-FM).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kurzmeldungen – S-Bahn |Sammelwerk=[[Berliner Verkehrsblätter]] |Jahr=2016 |Nummer=1 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Platz für einen zweiten Bahnsteig noch vorhanden ist und der Bahnhof zunächst nur provisorisch modernisiert wurde, ist derzeit ein Ausbau nicht geplant. Die Deckelung des Ringbahnabschnitts im Bereich Halensee ist derzeit ebenfalls kein aktuelles Thema. Neben den fehlenden Investoren verfolgte die Bahn zudem zeitweise andere Planungen mit dem Gelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güterbahnhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:19890314c Halensee.jpg|mini|hochkant|Güterbahnhof Halensee, 1989]]&lt;br /&gt;
[[Datei:19890314b Halensee.jpg|mini|hochkant|Kohlenzug mit [[DR-Baureihe 132|BR&amp;amp;nbsp;132]] durchfährt den Bahnhof, 1989]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Güterzuggleisen der Ringbahn, südwestlich des S-Bahnsteigs, befand sich der [[Güterbahnhof]] Halensee. Der ehemals achtgleisige Güterbahnhof war bis in die 1990er Jahre in Betrieb. Ein Teil des Geländes wurde auch danach noch durch Gewerbebetriebe genutzt. Nachdem die Fläche ab Sommer 2010 beräumt wurde, entstand im Jahr 2013 auf einem 40.000&amp;amp;nbsp;m² großen Teilstück ein [[Baumarkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kurzmeldungen – Eisenbahn |Sammelwerk=[[Berliner Verkehrsblätter]] |Nummer=7 |Jahr=2013 |Seiten=136}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juni 1913 wurde die [[Bahnstrecke Berlin-Wannsee–Stahnsdorf|Friedhofsbahn]] von Wannsee nach [[Stahnsdorf]] eröffnet. Am [[Bahnhof Stahnsdorf|dortigen Bahnhof]] entstand eine Leichen-Entladehalle, in der die Särge aus Berlin von den Güterwagen auf Karren umgeladen wurden. Die zugehörige Beladestelle für die Särge errichtete die [[Preußische Staatseisenbahnen|Preußische Staatseisenbahn]] auf dem Gütergelände des Bahnhofs Halensee.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hansjörg F. Zureck |Titel=100 Jahre Friedhofsbahn |Sammelwerk=Berliner Verkehrsblätter |Nummer=6 |Jahr=2013 |Seiten=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ehemaligen Güterbahnhof zweigt von den Fernbahngleisen der Ringbahn eine Verbindungskurve ab, die über die Abstellanlage Grunewald zur [[Bahnstrecke Berlin–Blankenheim|Wetzlarer Bahn]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbindung ==&lt;br /&gt;
Der S-Bahnhof wird von den Linien S41, S42 und S46 der S-Bahn Berlin bedient. Es besteht eine Umsteigemöglichkeit zu den [[Busverkehr in Berlin|Buslinien]] X10, 143, M19, M29 der [[Berliner Verkehrsbetriebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt in der [[Hauptverkehrszeit|HVZ]]&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Berlin|S4}} || {{0}}5&amp;amp;nbsp;min&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Berlin|S46}} || 20&amp;amp;nbsp;min&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Herausgeber = Berliner S-Bahn Museum&lt;br /&gt;
| Titel = Strecke ohne Ende. Die Berliner Ringbahn&lt;br /&gt;
| Verlag = Verlag GVE&lt;br /&gt;
| Ort = Berlin&lt;br /&gt;
| Jahr = 2002&lt;br /&gt;
| ISBN = 3-89218-074-1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://sbahn.berlin/fileadmin/user_upload/Bahnhoefe/Umgebungsplan/Halensee.pdf Umgebungsplan des Bahnhofs]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtschnellbahn-berlin.de/bahnhof/bahnhof.php?bhf=232 Bahnhof Halensee] auf &amp;#039;&amp;#039;stadtschnellbahn-berlin.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.ardmediathek.de/video/rbb-retro-berliner-abendschau/gesprengt-bunker-in-wilmersdorf/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvYmVybGluZXItYWJlbmRzY2hhdS8xOTY0LTAyLTI2VDE5OjMwOjAwX2M3YjczN2U0LTA2MWUtNGY3MS05OTZmLWFlMzJlMTY2ZWU0Mi9yZXRyb18xOTY0MDIyNl9idW5rZXJzcHJlbmd1bmc/ |titel=Gesprengt: Bunker in Wilmersdorf |werk=ardmediathek.de |datum=1964-02-26 |abruf=2022-01-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Berlin|Halensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof der S-Bahn Berlin|Halensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurfürstendamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Halensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|BerlinHalensee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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