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	<title>Bahnhof Baden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fonero: /* Geschichte */ Aldi Suisse in ehemaligen Räumlichkeiten der Hauptpost</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Aldi Suisse in ehemaligen Räumlichkeiten der Hauptpost&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt den Bahnhof Baden in der Schweiz; weitere Bedeutungen siehe [[Bahnhof Baden (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite = &lt;br /&gt;
| Name = Baden&lt;br /&gt;
| Bild = Baden Aufnahmegebaude.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext = Bahnhofgebäude und Bahnhofplatz (2007)&lt;br /&gt;
| Bildbreite = 300px&lt;br /&gt;
| Lage = &lt;br /&gt;
| Bauform = Durchgangsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 5&lt;br /&gt;
| Abkürzung = BD&lt;br /&gt;
| IBNR = 8503504&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 9. August 1847 ([[Schweizerische Nordbahn|SNB]])&lt;br /&gt;
| Stilllegung = &lt;br /&gt;
| Architekt = [[Ferdinand Stadler]]&lt;br /&gt;
| Baustil = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = Baden AG{{!}}Baden&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 47.476458&lt;br /&gt;
| Längengrad = 8.307514&lt;br /&gt;
| Region-ISO= CH-AG&lt;br /&gt;
| Höhe = 385&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = CH&lt;br /&gt;
| Poskarte = Schweiz Stadt Baden&lt;br /&gt;
| Strecken = &lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Zürich–Baden]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Baden–Aarau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Baden (CH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] (SBB) ist der [[Bahnhof]] der Stadt [[Baden AG|Baden]] im Kanton [[Kanton Aargau|Aargau]]. Er wurde 1847 als Endstation der [[Schweizerische Nordbahn|Schweizerischen Nordbahn]] («Spanisch-Brötli-Bahn»), der zweiten Eisenbahnlinie der [[Schweiz]], eröffnet und ist somit einer der ältesten Bahnhöfe des Landes. Das von [[Ferdinand Stadler]] entworfene Stationsgebäude ist das älteste der Schweiz, welches im Originalzustand erhalten geblieben ist und heute noch für den Bahnbetrieb genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Das ältere Stationsgebäude des [[Bahnhof Dietikon|Bahnhofs Dietikon]] (ebenfalls Baujahr 1847) wurde 1866 durch einen Neubau auf der gegenüberliegenden Seite des Gleisfeldes ersetzt, blieb aber erhalten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Badener Bahnhof ist ein Schnellzugshalt. Zwar zweigen keine Strecken ab, doch besitzt er insbesondere als Umsteigepunkt zu zahlreichen Buslinien eine grosse Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebot ==&lt;br /&gt;
Es verkehren – meist im Halbstundentakt – [[InterRegio (Schweiz)|InterRegio]] nach [[Bahnhof Basel SBB|Basel]], [[Bahnhof Bern|Bern]], [[Zürich Hauptbahnhof|Zürich HB]] und zum [[Bahnhof Zürich Flughafen|Flughafen Zürich]]. Im Regionalzugsverkehr wird Baden durch die S23 und S27 der [[S-Bahn Aargau]] sowie die S6, S12 und zu Stosszeiten die S19 der [[S-Bahn Zürich]] bedient. Stündlich verkehrt die S23 via [[Bahnhof Brugg|Brugg]] – [[Lenzburg]] – [[Bahnhof Aarau|Aarau]] – [[Bahnhof Olten|Olten]] nach [[Bahnhof Langenthal|Langenthal]] sowie halbstündlich die S27 durch das untere Aaretal nach [[Bahnhof Koblenz (CH)|Koblenz]] und weiter abwechselnd nach [[Bahnhof Waldshut|Waldshut]] respektive [[Bahnhof Bad Zurzach|Bad Zurzach]]. Die Zürcher S6 (Baden–[[Bahnhof Zürich Oerlikon|Zürich Oerlikon]]–Zürich HB–[[Meilen]]–[[Uetikon am See|Uetikon]]) und die S12 (Brugg–Baden–Zürich HB–[[Bahnhof Winterthur|Winterthur]]–[[Bahnhof Schaffhausen|Schaffhausen]]/[[Bahnhof Wil|Wil]]) verkehren jeweils halbstündlich. Die S19 verkehrt zu Pendlerzeiten von [[Bahnhof Koblenz (CH)|Koblenz]] weiter nach Zürich HB bis [[Pfäffikon ZH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung spielt der Bahnhof Baden als Drehscheibe für den Busverkehr. Nicht weniger als 16 Buslinien verbinden ihn mit verschiedenen Zielen in der Stadt und in der Region. Acht Linien der [[Regionale Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen|Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen]] (RVBW) passieren den Bahnhof als Durchgangslinien. Daneben befindet sich hier die Endstation von acht [[Postauto]]-Linien, die insbesondere während der Hauptverkehrszeit in einem dichten Takt verkehren. Ziele der Postautos sind [[Bellikon]], [[Mutschellen|Berikon-Widen]], [[Bremgarten AG|Bremgarten]] (über [[Mellingen AG|Mellingen]] oder [[Stetten AG|Stetten]]), [[Kaiserstuhl AG|Kaiserstuhl]], [[Mägenwil]] und [[Tegerfelden]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.a-welle.ch/fileadmin/seiteninhalt/pdfs/Linienplan12_Baden_h_Dez_2011.pdf | wayback=20151003154347 | text=Netzplan Region Baden}} (PDF-Datei; 987&amp;amp;nbsp;kB), Tarifverbund A-Welle&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben existieren verschiedene Nachtbuslinien. Der Bahnhof Baden verfügt über ein [[Mobility Carsharing|Mobility-Carsharing]]-Angebot. Vom Bahnhofplatz führt der [[Promenadenlift]] hinunter zur Limmatpromenade; zusammen mit dem anschliessenden Steg über die [[Limmat]] stellt er eine rasche Verbindung für Fussgänger und Radfahrer nach [[Ennetbaden]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernverkehr ===&lt;br /&gt;
* {{SBB-Linie|16|x|x|x}}&lt;br /&gt;
* {{SBB-Linie|36|x|x|x}}&lt;br /&gt;
* {{SBB-Linie|RE12|x|x|x}}&lt;br /&gt;
* {{SBB-Linie|RE36|x|x|x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S-Bahn Zürich ===&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Zürich|S6|x|x|n}}&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Zürich|S12|x|x|n}}&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Zürich|S19|x|x|x}}; nach Koblenz stündlich und Pfäffikon ZH halbstündlich&lt;br /&gt;
==== Nachtnetz ====&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Zürich|SN1|x|x|n}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|S-Bahn Zürich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S-Bahn Aargau ===&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Aargau|S23|x|x|n}}&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Aargau|S27|x|x|n}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|S-Bahn Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bus ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;ab Haltestelle Bahnhof Ost&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bahnlinie|RE|1|1|white|red}} – {{Bahnlinie|RE|2|2|black|cyan}} – {{Bahnlinie|RE|3|3|black|yellow}} – {{Bahnlinie|RE|4|4|white|green}} – {{Bahnlinie|RE|5|5|white|magenta}} – {{Bahnlinie|RE|6|6|white|black}} – {{Bahnlinie|RE|7|7|white|blue}} – {{Bahnlinie|RE|9|9|white|brown}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;ab Haltestelle Bahnhof West&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bahnlinie|RE|1|1|white|red}} – {{Bahnlinie|RE|2|2|black|cyan}} – {{Bahnlinie|RE|3|3|black|yellow}} – {{Bahnlinie|RE|4|4|white|green}} – {{Bahnlinie|RE|5|5|white|magenta}} – {{Bahnlinie|RE|6|6|white|black}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Postauto ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;ab Haltestelle Postautostation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Postauto|320}} Baden – [[Oberrohrdorf]] – [[Berikon]]-Widen&lt;br /&gt;
* {{Postauto|321}} Baden – [[Niederrohrdorf]] – [[Bellikon]]&lt;br /&gt;
* {{Postauto|322}} Baden – [[Stetten AG|Stetten]] – [[Bremgarten AG|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
* {{Postauto|332}} Baden – [[Mellingen AG|Mellingen]] – Bremgarten&lt;br /&gt;
* {{Postauto|334}} Baden – Mellingen – [[Mägenwil]]&lt;br /&gt;
* {{Postauto|352}} Baden – Tiefenwaag – [[Endingen AG|Endingen]] – [[Tegerfelden]]&lt;br /&gt;
* {{Postauto|353}} Baden – [[Freienwil]] – Endingen – Tegerfelden&lt;br /&gt;
* {{Postauto|354}} Baden – [[Niederweningen]] – [[Kaiserstuhl AG|Kaiserstuhl]]&lt;br /&gt;
Zudem verkehren am Wochenende vier Nachtbuslinien {{Postauto|N70}} {{Postauto|N71}} {{Postauto|N72}} {{Postauto|N73}} in verschiedene Richtungen der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baden Bahnhof Ansicht.jpg|mini|Ansicht des Bahnhofs Baden, von oben (2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baden - Bahnhof 20100524 14-16-50 ShiftN.jpg|mini|Bahnhofsgebäude, Strassenseite (2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SBB Historic - F 122 00058 005 - Baden Bahnhofgebaeude Bahnseite.jpg|mini|Bahnhofsgebäude Bahnseite (2004)]]&lt;br /&gt;
Im Bahnhof Baden geht die [[Bahnstrecke Zürich–Baden]] auf die [[Bahnstrecke Baden–Aarau]] über. Das Trassee verläuft zwar im Allgemeinen von Osten nach Westen. Im Bereich der Stadt Baden besitzt es jedoch eine Süd-Nord-Führung, entsprechend ist auch die Bahnhofanlage ausgerichtet. Sie besteht aus fünf Durchfahrtsgleisen mit einem Hausbahnsteig und zwei überdachten Mittelbahnsteigen. Durchgehende Züge verkehren üblicherweise auf Gleis 1 (ostwärts) oder auf Gleis 3 (westwärts). Züge mit Endhalt in Baden benutzen die Gleise 2, 4 und 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bahnhofplatz befindet sich der Metroshop, ein unterirdisches [[Einkaufszentrum]]. Dort ist auch das Reisekundenzentrum der SBB zu finden, das aus dem Bahnhofsgebäude ausgelagert wurde. Das Gebäude selbst beherbergt nur noch Gastronomiebetriebe, Geschäfte und einen Wartesaal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der hohen Linien- und Taktdichte sowie der engen Platzverhältnisse ist der Busverkehr entflochten worden und fährt den Bahnhof im Richtungsbetrieb an. Auf dem Bahnhofplatz befindet sich die Busstation Ost, wo die südwärts verkehrenden RVBW-Busse halten. Die Busstation West an der Güterstrasse dient den nordwärts verkehrenden RVBW-Bussen und den Postautos (letzteren allerdings nur zum Aussteigen). Start- und Zielpunkt sämtlicher Postautolinien ist die Postautogarage, die sich unmittelbar nördlich des Bahnhofs unter der Hauptpost befindet und einen Zugang zum Metroshop besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Unterführungen: Die erste führt von der Busstation West unter dem Bahnhofsgebäude hindurch zum Metroshop und anschliessend zur Badstrasse am Ufer der [[Limmat]]. Sie stellt die wichtigste Fussgängerverbindung der Stadt in West-Ost-Richtung dar und findet ihre Fortsetzung in Form eines Stegs über die Limmat nach [[Ennetbaden]]. Die zweite Unterführung befindet sich am südlichen Ende des Gleisfeldes kurz vor dem Portal des [[Kreuzlibergtunnel]]s; in der Nähe der Altstadt verbindet sie die Stadtturmstrasse mit der Bahnhofstrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Ferdinand Stadler entworfene Bahnhofsgebäude hat seine Grundstruktur bis heute bewahrt. Es besteht aus einem zweistöckigen, abgestuften Haupttrakt mit überhöhtem Mittelteil, der von [[Risalit]]en eingefasst wird. Auf dem Mittelfirst befindet sich ein auf vier schmalen Säulen stehender Uhrturm mit Blechhut und Wetterfahne. Der Haupteingang besitzt die Form einer dreigliedrigen Rundbogenarkade. An den Haupttrakt fügen sich an beiden Seiten symmetrische, eingeschossige Seitenflügel an. Seit 1995 ist der Bahnhof in der Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundriss Bahnhof Baden, 1847.jpg|mini|links|Grundriss 1847]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Baden ca 1850.jpg|mini|links|Ansicht des Bahnhofs Baden um 1850 (von Norden her, in der Bildmitte der Schlossberg mit der [[Ruine Stein]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SBB Historic - VARIA 00002 069 Bahnhof Baden.tiff|mini|links|Ehemalige Perronhalle (undatiert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen mit den Nachbarländern begann das Eisenbahnzeitalter in der Schweiz relativ spät. Gründe waren topographische Schwierigkeiten, aber auch die Uneinigkeit der Kantone. 1838 war eine Bahnlinie von [[Zürich]] aus entlang der Flüsse nach [[Basel]] geplant. Im [[Limmattal]] sollte das Trassee auf der rechten Talseite verlaufen, der Badener Bahnhof wäre mehrere hundert Meter von der Stadt entfernt auf dem Wettingerfeld errichtet worden. Das Projekt scheiterte im Dezember 1841 an Geldmangel, am Widerstand der Landbevölkerung und aus verschiedenen politischen Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1846 wurde schliesslich nach längerer Vorplanung die [[Schweizerische Nordbahn]] (SNB) gegründet. Sie griff das alte Projekt auf, jedoch mit einer Linienführung links der Limmat. Die Stadt Baden hoffte, die SNB werde auch eine Zweigstrecke über [[Lenzburg]] nach [[Aarau]] bauen. Als Standort des Bahnhofs bevorzugte sie das Gebiet vor dem Mellingertor südlich der Altstadt. Damit war Chefingenieur [[Alois Negrelli von Moldelbe|Alois Negrelli]] jedoch nicht einverstanden. Er überzeugte die Stadtbehörden davon, ein Bahnhof auf dem Haselfeld nördlich der Altstadt (am heutigen Standort also) sei wegen des flachen Terrains besser geeignet und könne bei Bedarf leichter erweitert werden. Zudem werde auch das touristisch bedeutende [[Thermalbäder Baden|Bäderquartier]] besser erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Projektänderung machte jedoch den Bau eines 80 Meter langen Tunnels unter dem [[Schlossberg (Baden)|Schlossberg]] und der [[Ruine Stein]] notwendig. Um Platz für den Tunnel zu schaffen, mussten der Pulverturm und ein Teil der Stadtmauer abgebrochen werden. Beim Bau des [[Schlossbergtunnel (Baden AG)|Schlossbergtunnels]] kamen zunächst Häftlinge zum Einsatz, später auch Hilfsarbeiter. Ein Sprengunglück forderte drei Todesopfer, sechs weitere Arbeiter starben an [[Typhus]]. Der Tunneldurchstich erfolgte am 14. April 1848. Währenddessen waren nach den Plänen des Architekten [[Ferdinand Stadler]] ein repräsentatives Bahnhofgebäude und ein Güterschuppen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. August 1847 wurde die [[Bahnstrecke Zürich–Baden]], die erste ganz auf Schweizer Boden liegende Eisenbahnlinie, feierlich eröffnet, der fahrplanmässige Betrieb begann zwei Tage später.&amp;lt;ref&amp;gt;Der «Französische Bahnhof» in Basel, Endpunkt der Linie von [[Bahnhof Mulhouse-Ville|Mülhausen]] aus, war am 11. Dezember 1845 eröffnet worden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Strecke erhielt bald den Spitznamen «Spanisch-Brötli-Bahn», nach dem aus Baden stammenden Gebäck [[Spanisch Brötli]], das sich damals in Zürich grosser Beliebtheit erfreute. Die Lokomotiven wendeten in Baden auf einer [[Drehscheibe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weiterbau der Strecke verzögerte sich um mehrere Jahre, da der neue, im Jahr 1848 gegründete Schweizer Bundesstaat zuerst noch die gesetzlichen Grundlagen für das Eisenbahnwesen erlassen musste. 1853 ging die SNB in der [[Schweizerische Nordostbahn|Schweizerischen Nordostbahn]] (NOB) auf, welche die Planungen nun vorantrieb. Sie liess die Zweigstrecke Baden–Lenzburg–Aarau (später von der [[Schweizerische Nationalbahn|Schweizerischen Nationalbahn]] errichtet) fallen und begann im Sommer 1854 mit den Bauarbeiten an der Fortsetzung der bestehenden Strecke nach [[Bahnhof Brugg|Brugg]] (mit einer Abzweigung an der Zwischenstation [[Bahnhof Turgi|Turgi]] in Richtung [[Bahnhof Waldshut|Waldshut]]). Die Eröffnung erfolgte am 29. September 1856. Mit Ausnahme der Elektrifizierung der Strecke Zürich–[[Bahnhof Olten|Olten]] am 21. Januar 1925 ergaben sich in den folgenden 100 Jahren keine bedeutenden betrieblichen Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ende der 1940er Jahre begann der Strassenverkehr in Baden markant zuzunehmen. Die niveaugleichen Bahnübergänge an der Stadtturmstrasse nördlich und am [[Schulhausplatz (Baden)|Schulhausplatz]] südlich des Tunnelportals erwiesen sich zunehmend als Nadelöhre; die Schranken waren täglich während mehr als fünf Stunden geschlossen. Die zunächst geplante Verlegung des Bahnhofs zum Schulhausplatz stiess auf grosse Ablehnung. Schliesslich gab der [[Grosser Rat (Aargau)|Grosse Rat]] des Kantons Aargau 1955 der «kleinen Bahnverlegung» den Vorzug. Dieses Projekt sah den Bau des 988 m langen Kreuzlibergtunnels vor, der vom Bahnhof ausgehend die neuralgischen Stellen unterquert. Die Bauarbeiten dauerten von 1957 bis 1961, der alte Schlossbergtunnel dient seither dem Strassenverkehr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.sev-online.ch/de/info/arbeit-verkehr/showarchiv.php?show=/de/info/arbeit-verkehr/archiv/2004/42.html | wayback=20060110134735 | text=Wie der Gotthardtunnel ins Mittelland kommt}}, Arbeit und Verkehr 12. Oktober 2004, Schweizerischer Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 folgte die erste Umgestaltung des Bahnhofareals. In fünfjähriger Bauzeit entstand unter dem Bahnhofplatz die Ladenpassage Metroshop. Ausserdem wurden die Verkehrsströme von Fussgängern, Automobilverkehr und Bussen entflechtet. Da die [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie.]] (heute [[ABB (Unternehmen)|Asea Brown Boveri]]), die nördlich des Bahnhofes ein weitläufiges Industrieareal besass, immer mehr Produktionsstätten aus dem Stadtzentrum abzog, ging der Güterverkehr markant zurück. 1988 bildeten SBB, Post, RVBW und das Baudepartement des Kantons Aargau eine Projektkommission, welche die städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten rund um den Bahnhof untersuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 begann die Umsetzung des siegreichen Gestaltungsplans. Im selben Jahr wurden der über 150-jährige Güterschuppen auf der Westseite des Bahnhofs abgerissen und die Gleise für den Güterverkehr aufgehoben. An deren Stelle entstanden ein Gebäude mit Läden und Büros (das sogenannte Langhaus) und die Busstation West, die vom Schlossberg-Strassentunnel aus über eine Rampe erreicht wird. Das Stationsgebäude wurde einer umfassenden Renovierung unterzogen, der Metroshop umgestaltet. Ein Volksfest im September 2001 bildete den Abschluss der Modernisierung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swissinfo.ch/ger/finanzplatz-schweiz/volksfest-fuer-neuen-bahnhof-baden/2279600 |titel=Volksfest für neuen Bahnhof Baden |hrsg=[[SWI swissinfo.ch]] |datum=2001-09-30 |abruf=2026-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Postauto Schweiz AG und der [[Verband öffentlicher Verkehr]] zeichneten im Jahr 2008 den Bahnhof Baden mit dem [[FLUX – goldener Verkehrsknoten|FLUX-Preis]] für besonders gut konzipierte Verkehrsknoten aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://flux.swiss/wp-content/uploads/2018/10/cp_all.pdf |titel=Bahnhof Baden ist Preisträger 2008 |hrsg=[[Verband öffentlicher Verkehr]] |datum=2008-11-14 |abruf=2026-01-08 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2020 zog die im Jahr 1930 eröffnete Badener Hauptpost in ein kleineres Lokal in derselben Liegenschaft um. Am bisherigen Standort der Hauptpost eröffnete im Dezember 2020 eine Filiale von [[Aldi Suisse]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philipp Zimmermann |url=https://www.badenertagblatt.ch/aargau/baden/aldi-fahrt-im-bahnhof-uber-lidl-ein-im-langjahrigen-lokal-der-hauptpost-ld.2077661 |titel=Aldi fährt im Bahnhof über Lidl ein – im langjährigen Lokal der Hauptpost |werk=badenertagblatt.ch |datum=2025-12-17 |abruf=2026-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philipp Zimmermann |url=https://www.badenertagblatt.ch/aargau/baden/acht-monate-nach-umzug-kunden-suchen-die-badener-post-am-bahnhof-noch-immer-ld.2079539 |titel=Acht Monate nach Umzug: Kunden suchen die Badener Post am Bahnhof noch immer |werk=badenertagblatt.ch |datum=2025-12-23 |abruf=2026-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Januar 2026 will Aldi Suisse das Lokal verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.badenertagblatt.ch/aargau/baden/baden-aldi-schliesst-filiale-am-bahnhof-das-steckt-dahinter-ld.4103822 |titel=Baden: Aldi schliesst Filiale am Bahnhof – das steckt dahinter |werk=badenertagblatt.ch |abruf=2026-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Otto Mittler |Titel=Geschichte der Stadt Baden |Band=Band II: Von 1650 bis zur Gegenwart |Verlag=Verlag Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1965 |Seiten=234–245}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Hoegger |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band VI, Bezirk Baden I |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Datum=1976 |ISBN=3-7643-0782-X |Seiten=260–266}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Werner Stutz |Titel=Bahnhöfe der Schweiz – Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg |Verlag=Orell Füssli |Ort=Zürich |Datum=1983 |ISBN=3-280-01405-0 |Seiten=31, 56, 68, 104, 131}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=R. Wanner |Titel=R. Wanner: Der älteste Bahnhof der Schweizer Bahnen: Baden |Hrsg=SEAK |Sammelwerk=Eisenbahn Amateur |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1988-01 |ISBN= |Seiten=13-16}}&lt;br /&gt;
* {{InvSchweizArch| Stadt=Baden|Seite=450|SeiteEnde=451|Strasse=Bahnhofstrasse - Hauptbahnhof|Kurz=1}}&lt;br /&gt;
** {{InvSchweizArch| Stadt=Baden|Seite=450|Strasse=Bahnareal|Kurz=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Baden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Baden railway station|Bahnhof Baden}}&lt;br /&gt;
* [http://www.werft22.com/html/history.html Bahnhof Baden – Gegenwart und Zukunft] (Chronologie des Bahnhofs)&lt;br /&gt;
* [http://plans.trafimage.ch/baden#?lang=de Interaktiver Bahnhofplan (Baden)]&lt;br /&gt;
* [http://www.sbb.ch/content/dam/infrastruktur/trafimage/bahnhofplaene/plan-baden-a4.pdf SBB Bahnhofplan Baden] (PDF; 2,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.postauto.ch/2008_dossier_baden_d.pdf Dossier Bahnhof Baden], Postauto Schweiz (PDF-Datei; 7,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.ag.ch/grossrat/iga_grw_dok.php?DokNr=01.019226&amp;amp;ShowEdokPdf=1 Ausbau Bahnhof Baden; Investitionsbeitrag des Kantons Aargau], Botschaft des Regierungsrates des Kantons Aargau an den Grossen Rat, 11. Juni 1997&lt;br /&gt;
* {{DIAG|20706|Bahnhof Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Kanton Aargau|Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Baden AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutzobjekt im Kanton Aargau|Baden Bahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriekulturpfad Limmat–Wasserschloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Zürich–Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bözbergstrecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1847]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fonero</name></author>
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