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	<title>Bahnhof Büchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_B%C3%BCchen&amp;diff=2419110&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;New York-air: aktuelles Bild eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-04T15:58:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktuelles Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite = 300px&lt;br /&gt;
| Name = Büchen&lt;br /&gt;
| Bild = Bahnhof Büchen 2004.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext = Das ehemalige Empfangsgebäude im Jahre 2004 mit dem Hausbahnsteig am Gleis 140&lt;br /&gt;
| Kategorie = 3&lt;br /&gt;
| Lage = Kreuzungsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bauform = Keilbahnhof&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 4 (mit 5 Bahnsteigkanten)&lt;br /&gt;
| Abkürzung = ABCH&lt;br /&gt;
| IBNR = 8000058&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 1851&lt;br /&gt;
| Stilllegung = &lt;br /&gt;
| Homepage = &lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID = Buechen&lt;br /&gt;
| Baustil = &lt;br /&gt;
| Architekt = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = Büchen&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 53.4753&lt;br /&gt;
| Längengrad = 10.6229&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-SH&lt;br /&gt;
| Höhe = 18&lt;br /&gt;
| Höhe-Art = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Strecken = &lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Berlin–Hamburg|Berlin–Hamburg]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 238,9)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg|Lüneburg–Büchen]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 161,3)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg|Lübeck–Büchen]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 47,6)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Büchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] ist ein als [[Keilbahnhof]] angelegter [[Kreuzungsbahnhof]] und regionaler [[Eisenbahnknoten]]punkt in der Gemeinde [[Büchen]]. Im Bahnhof Büchen kreuzen sich die Bahnstrecken [[Bahnstrecke Berlin–Hamburg|Berlin–Hamburg]] und [[Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg|Lübeck–Lüneburg]]. Pro Tag wurden 2013 über 4000 ein- und aussteigende Fahrgäste gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-2013-11-25&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Bahn AG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Büchen nach Modernisierung feierlich eröffnet&amp;#039;&amp;#039;. Presseinformation &amp;#039;&amp;#039;531/2013 BP/EML SH&amp;#039;&amp;#039; vom 25. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem [[Bahnhofsgebäude]] gibt es eine [[Bushaltestelle]] mit Verbindungen in die umliegenden Ortschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wurde an der seit 1846 in Betrieb befindlichen [[Bahnstrecke Berlin–Hamburg|Berlin-Hamburger Bahn]] gebaut und nach Fertigstellung der [[Lübeck-Büchener Eisenbahn]] (LBE) am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1851 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Dietrich Kutschik, Burkhard Sprang | Titel = Die Berlin-Hamburger Eisenbahn | Verlag = transpress | Ort = Stuttgart | Jahr = 1996 | ISBN = 3-344-71040-0 | Seiten = 56}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr eröffnete die [[Berlin-Hamburger Eisenbahn-Gesellschaft|Berlin-Hamburger Eisenbahn-Aktiengesellschaft]] eine Zweigstrecke von Büchen nach [[Lauenburg/Elbe|Lauenburg]]. Im [[Personenverkehr]] gab es schon bald durchgehende Züge [[Lübeck Hauptbahnhof|Lübeck]]–[[Lauenburg/Elbe#Verkehr|Lauenburg]] und nach Eröffnung der [[Elbbrücke Lauenburg|Lauenburger Elbbrücke]] bis nach [[Bahnhof Lüneburg|Lüneburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde der Bahnhof am 26. April 1945 bei einem Bombenangriff stark beschädigt und teilweise zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lübecker Nachrichten]]: [http://www.ln-online.de/Lokales/Lauenburg/Die-Luftangriffe-auf-Geesthacht-und-Buechen Die Luftangriffe auf Geesthacht und Büchen], vom: 11. April 2015; abgerufen am: 27. Mai 2018; Vgl. dort auch das Foto&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende April 1945 sprengten zudem deutsche Truppen die [[Brücke]] über den [[Elbe-Lübeck-Kanal]] östlich des Bahnhofs. In den heftigen [[Büchen#Zum Ende des Zweiten Weltkrieges|Kämpfen bei Büchen am 1. Mai 1945]] wurden weitere Teile des Bahnhofs sowie zahlreiche umliegende Gebäude beschädigt oder zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde die Bahnstrecke Berlin–Hamburg zwischen dem [[Bahnhof Schwanheide]] und Büchen durch die Grenze zwischen der britischen und sowjetischen [[Besatzungszone]] und später durch die [[innerdeutsche Grenze]] geteilt; bis zur [[deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] war der Bahnhof Büchen [[Grenzbahnhof]] der [[Deutschland#Bundesrepublik Deutschland und DDR (1949–1990)|Bundesrepublik Deutschland]]. Nachdem auf östlicher Seite eines der beiden Streckengleise zwischen [[Berlin]] und Schwanheide als [[Reparationen|Reparationsleistung]] abgebaut worden war, entfernte man auch auf westdeutscher Seite das zweite Streckengleis zwischen Büchen und dem nächstgelegenen Bahnhof [[Schwarzenbek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugverkehr war zunächst komplett unterbrochen. Im Sommer 1946 wurde die Brücke über den Elbe-Lübeck-Kanal wiederhergestellt, der [[Güterverkehr]] wurde jedoch erst am 27.&amp;amp;nbsp;August 1947 wieder aufgenommen. Zunächst war bei den Verhandlungen auch ein Reisezugpaar vorgesehen, das jedoch nicht eingeführt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rossberg&amp;quot;&amp;gt;[[Ralf Roman Rossberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Grenze über deutschen Schienen.&amp;#039;&amp;#039; Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg 1980, ISBN 3-88255-828-8, S. 52–56&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorerst verkehrten pro Tag und Richtung drei Durchgangsgüterzüge und eine Übergabe zwischen Büchen und Schwanheide. Im Herbst des gleichen Jahres wurden zusätzliche Güterzüge vereinbart. Während der [[Berlin-Blockade]] 1948 nahm der Verkehr deutlich ab, kam jedoch nicht ganz zum Erliegen. Am 10.&amp;amp;nbsp;September 1949 wurde der Reisezugverkehr wieder mit zwei Zugpaaren aufgenommen, davon eins mit dem [[Triebwagen]] der [[DR 137 273 … 858|Bauart Köln]], der aus dem [[DR 877|Fliegenden Hamburger]] abgeleitet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rossberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 verkehrten zehn Regel- und drei Bedarfsgüterzüge in Westrichtung sowie fünf Regel- und drei Bedarfsgüterzüge in Ostrichtung. Seit 1965 wurden auch Güterzüge im Transitverkehr von und nach [[West-Berlin]] über Büchen geführt. Der Grenzübergang war der bedeutendste im Güterverkehr, vor allem auch für den Transit der [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|RGW]]-Staaten zum [[Hamburger Hafen]]. Hier war die kürzeste Strecke auf westlichem Gebiet zurückzulegen, was Devisen sparte. 1982 wurden 12.250 Güterzüge mit fast 433.000 Wagen befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Eisenbahn Direktion Hamburg 1884–1984&amp;#039;&amp;#039;, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grenzabfertigung im Bahnhof Büchen dauerte für einen Güterzug etwa zwei Stunden. Der Lokwechsel zwischen der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] und der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] erfolgte stets in Büchen; bis 1973 konnten DR-Lokomotiven vor Reisezügen auch bis Hamburg durchfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. April 1987 ging im Bahnhof ein [[Relaisstellwerk]] vom Typ Sp Dr S600 in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://stellwerke.info/stw/stw.php?id=3464 |titel=Büchen Bf |werk=stellwerke.info | abruf=2026-03-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stellwerk - panoramio (2).jpg|mini|Bisheriges Stellwerk Büchen]]Mit dem Ausbau der Strecke im Rahmen der [[Verkehrsprojekte Deutsche Einheit]] wurde der Streckenabschnitt [[Bahnhof Hagenow Land|Hagenow Land]]&amp;amp;nbsp;– Büchen im Jahr 1996 elektrifiziert. Seitdem halten hier neben [[Regionalbahn]] und [[Regional-Express]] auch einige [[EuroCity]]-Züge der Linie [[Hamburg Hauptbahnhof|Hamburg]]–[[Berlin Hauptbahnhof|Berlin]]–[[Dresden Hauptbahnhof|Dresden]]–[[Praha hlavní nádraží|Prag]]–[[Budapest Keleti pályaudvar|Budapest]] sowie bis 2014 der EuroCity &amp;#039;&amp;#039;[[Vindobona (Zug)|Vindobona]]&amp;#039;&amp;#039; Hamburg–[[Villach Hauptbahnhof|Villach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2010 begann die Sanierung der Station mit dem Abriss des alten [[Empfangsgebäude]]s. Die 4,5&amp;amp;nbsp;Millionen Euro umfassenden Arbeiten wurden im November 2013 abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-2013-11-25&amp;quot; /&amp;gt;[[Datei:Bahnhof Büchen aus der Luft Generalsanierung 2026.jpg|mini|Bahnhof Büchen während der Generalsanierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Bahnstrecke Berlin–Hamburg#Generalsanierung|Generalsanierung der Bahnstrecke Berlin–Hamburg]] ging das Stellwerk am 1. August 2025 außer Betrieb. Im Frühjahr 2025 hatten Bauarbeiten für ein neues Stellwerk begonnen, ein örtlich bedientes [[Elektronisches Stellwerk]] (ESTW-Z).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://hamburg-berlin.deutschebahn.com/neuigkeiten-reader/aus-alt-mach-neu-neues-stellwerk-buechen-im-bau.html |titel=Aus Alt mach Neu – Neues Stellwerk Büchen im Bau |werk=hamburg-berlin.deutschebahn.com |datum=2025-08-11 | abruf=2025-08-11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner sollen die Bahnsteige 3 und 4 um 112 bzw. 102&amp;amp;nbsp;m verlängert, vier bestehende Weichen in veränderter Lage neu gebaut werden und weitere Begleitmaßnahmen erfolgen. Die DB hatte am 10. Juni 2025 eine entsprechende Planung zur Genehmigung dem Eisenbahn-Bundesamt vorgelegt, das am 29. August 2025 einen entsprechenden Plangenehmigungsbescheid erteilte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://beteiligung.bund.de/download/p/V-E100612/plangenehmigung/Plangenehmigung_Bf_B%C3%BCchen.pdf |titel=Plangenehmigung gemäß § 18 Abs. 1 AEG i. V. m. § 74 Abs. 6 VwVfG für das Vorhaben „Weichenverschiebung Bf Büchen“ in der Gemeinde Büchen im Landkreis Herzogtum Lauenburg Bahn-km 238,322 bis 239,974 der Strecke 6100 Berlin-Spandau - Hmb-Altona |hrsg=Eisenbahn-Bundesamt |werk=beteiligung.bund.de |seiten=35, 38 |datum=2025-08-29 | abruf=2025-09-16 |format=PDF }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://beteiligung.bund.de/DE/VorhabenFindenUndBeteiligen/Details/Vorhaben.html?id=V-E100612 |titel=Vorhaben: Hochleistungskorridor Hamburg – Berlin Strecke 6100, Bf Büchen, Weichenverschiebung aufgrund Verlängerung Außenbahnsteige |werk=beteiligung.bund.de |datum=2025-09-15 | abruf=2025-09-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Bahnsteigverlängerung auf 406&amp;amp;nbsp;m sollen zukünftig längere Regionalzüge im Bahnhof halten können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-2025-10-01&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://hamburg-berlin.deutschebahn.com/neuigkeiten-reader/umfangreiche-bauarbeiten-am-bahnhof-buechen.html |titel= Umfangreiche Bauarbeiten am Bahnhof Büchen |werk=hamburg-berlin.deutschebahn.com |datum=2025-10-01 | abruf=2025-10-01 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; An den Gleisen von/nach Lüneburg wurde der bestehende Mittelbahnsteig bis Ende September 2025 zurückgebaut soll nun durch zwei Außenbahnsteige ersetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-2025-10-01&amp;quot; /&amp;gt; Während der Generalsanierung findet kein Zugverkehr im Bahnhof statt und ist auch die Personenunterführung im Bahnhof gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://hamburg-berlin.deutschebahn.com/neuigkeiten-reader/sperrung-der-personenunterfuehrung-am-bahnhof-buechen.html |titel=Vollsperrung der Personenunterführung am Bahnhof Büchen |werk=hamburg-berlin.deutschebahn.com |datum=2025-08-07 | abruf=2025-09-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliche Anlage ==&lt;br /&gt;
=== Gleisanlagen und Bahnsteige ===&lt;br /&gt;
Die Strecke der Berlin-Hamburger Bahn verläuft geradlinig von Südost nach Nordwest durch den Ort. Vor dem Umbau zur [[Schnellfahrstrecke]] befanden sich dort an beiden Seiten [[Bahnsteig]]e. Im jetzigen Zustand ist die Schnellfahrstrecke im Bahnhofsbereich in vier parallele Gleise aufgefächert; die zwei innenliegenden, für Geschwindigkeiten bis zu 230&amp;amp;nbsp;km/h ausgebauten Gleise dienen ausschließlich dem Durchgangs-Schnellverkehr ohne Halt. Die äußeren Gleise haben jeweils außenliegende Bahnsteige mit den [[Gleisnummer|Nummer]]n&amp;amp;nbsp;1 (Richtung Berlin) und&amp;amp;nbsp;4 (Richtung Hamburg) und dienen dem Fern- und Regionalverkehr in Richtung Hamburg, Rostock und Berlin. Diese beiden Bahnsteiggleise werden vom Bahnhof aus noch etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km in Richtung Hamburg fortgeführt und dann in die zweigleisige Hauptstrecke eingefädelt. Diese Gleise sind alle mit elektrischen [[Oberleitung]]en versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke Lübeck–Lüneburg biegt – von Norden kommend und nach Südosten schwenkend – in die Berlin-Hamburger Strecke ein und zweigt nach etwa 400&amp;amp;nbsp;Metern über mehrere [[Weiche (Bahn)|Weichen]] nach Süden in Richtung Lauenburg und Lüneburg ab. Hinter der Ausfädelung verzweigt diese Strecke im Bahnhofsbereich auf zwei Gleise mit einem dazwischenliegenden [[Mittelbahnsteig|Inselbahnsteig]]. Diese beiden Bahnsteiggleise sind auf dem Inselbahnsteig nummeriert mit „40“ und „41“, während ein zusätzlicher [[Hausbahnsteig]] am nördlichen Gleis mit der Nummer „140“ bezeichnet ist. Alle Gleise sind im Bereich der Bahnsteige zum Laden der eingesetzten Akku-Triebzüge mit Oberleitungen elektrifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Lübeck-Lüneburger Strecke zweigten nördlich der Berlin-Hamburger Strecke neben den Bahnsteiggleisen auch Gleise zur Frachtverladung ab, die inzwischen weitgehend zurückgebaut wurden. Südlich der Berlin-Hamburger Strecke zweigen zudem von der Lübeck-Lüneburger Strecke mehrere [[Abstellgleis]]e ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugang ===&lt;br /&gt;
Die Bahnhofsanlagen sind auf allen Seiten von Gleisen und teils unbebautem Gelände umgeben. Für den Zugang vom Ort zu den Bahnsteigen wurde am nordwestlichen Ende der Bahnanlagen ein unter beiden Bahnstrecken hindurchlaufender [[Tunnel|Fußgängertunnel]] mit beiderseitigen Zugangsöffnungen angelegt. Von diesem Tunnel führen Treppenaufgänge zu den Bahnsteigen&amp;amp;nbsp;1 und&amp;amp;nbsp;4 der Berlin-Hamburger Strecke sowie zum westlichen Ortsteil hinauf. Im Jahr 2013 wurden Aufzugsanlagen in Betrieb genommen, die den Zugang zu den Bahnsteigen sowie den beiderseits der Bahnanlagen verlaufenden Straßenzügen verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnsteig 140 ist vom Bahnsteig 1 aus über einen gepflasterten [[Fußweg]] über das teils unbefestigte Gelände zwischen den winklig zueinander verlaufenden Bahnstrecken zugänglich. Der Inselbahnsteig mit den Gleisen 40 und 41 kann vom Ende des Bahnsteiges 140 aus über einen Gleisübergang erreicht werden, der das Gleis 40 quert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Anfang 2017 wurden der Bahnhofstunnel und die Zuwegungen an der Lauenburger Straße umgebaut und modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebäude und Serviceanlagen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnwasserturm Büchen.jpg|mini|hochkant|Ehemaliger [[Bahnwasserturm Büchen|Bahnwasserturm im Bahnhof Büchen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche [[Empfangsgebäude]] wurde am 26.&amp;amp;nbsp;April 1945 zerstört. Aufgrund der Bedeutung des Bahnhofs an der Demarkationslinie wurde er bereits 1947 in das Bauprogramm der [[Reichsbahndirektion Hamburg]] aufgenommen. 1950 genehmigte die Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn einen Entwurf mit zwei getrennten [[Baukörper]]n für Dienst- und Wirtschaftsräume. Der Neubau mit einem hoch aufragenden und ausgebauten [[Walmdach]] war 1951 bezugsfertig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Schack |Titel=Neue Bahnhöfe. Empfangsgebäude der Deutschen Bundesbahn 1948–1973 |Verlag=VBN Verlag B. Neddermeyer |Ort=Berlin |Datum=2004 |ISBN=3-933254-49-3 |Seiten=148}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Bau wurde 2011 abgerissen und durch ein neues Empfangsgebäude ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Inselbahnsteig und den Abstellgleisen standen zwei Wassertürme ([[Bahnwasserturm Büchen]]): Ein achteckiger Turm von 1886/87 und ein zweistöckiges Gebäude, das mit zwei Wasserbehältern der Versorgung der [[Dampflokomotive]]n und als Trinkwasserreservoir für die Bahnhofsgebäude diente. Das 1912 errichtete Gebäude wurde 2013 abgerissen; der Achteckturm schon 1974. Zum Wenden der Dampflokomotiven diente eine 20-Meter-Drehscheibe, die auch Anfang der 1970er-Jahre abgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Umbau verfügt der Bahnhof über einen Kombinationscontainer mit einem [[Reisezentrum]] der Deutschen Bahn und der Filiale eines lokalen Großbäckers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugverbindungen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Linienlauf&lt;br /&gt;
! Taktfrequenz (Min)&lt;br /&gt;
! Fahrzeugmaterial&lt;br /&gt;
! Eisenbahnverkehrsunternehmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| ICE27&amp;lt;br /&amp;gt;EC27&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof Hamburg-Altona|Hamburg-Altona]]&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Büchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– [[Berlin Hauptbahnhof|Berlin Hbf]]&amp;amp;nbsp;– [[Dresden Hauptbahnhof|Dresden Hbf]]&amp;amp;nbsp;(– [[Praha hlavní nádraží|Prag hl. n.]])&lt;br /&gt;
| 120 (mit einer Taktlücke mittags)&lt;br /&gt;
| [[Siemens Vectron]] MS + 8 Reisezugwagen&lt;br /&gt;
| [[DB Fernverkehr AG]], [[České dráhy]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| ICE&lt;br /&gt;
| Hamburg-Altona&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Büchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Berlin&lt;br /&gt;
| einzelne Züge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| DB Fernverkehr AG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf  Regionalverkehr Norddeutschland/RE1}}&lt;br /&gt;
| Hamburg – Rostock: 120 (bis Schwerin HVZ 60)&amp;lt;br /&amp;gt;Hamburg – Büchen: 60 (HVZ 30)&lt;br /&gt;
| [[Bombardier Traxx]] P160 AC2 + 5 [[Bombardier-Doppelstockwagen|Doppelstockwagen]] (Dosto97, Dosto07)&lt;br /&gt;
| [[DB Regio Nordost]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| {{Bahnlinie|RE|83|RE 83|5=#2f52a0}}&lt;br /&gt;
| [[Kiel Hauptbahnhof]] – [[Raisdorf]] – [[Preetz]] – [[Ascheberg (Holstein)|Ascheberg (Holst)]] – [[Bahnhof Plön|Plön]] – [[Malente|Bad Malente-Gremsmühlen]] – [[Eutin]] – [[Bad Schwartau]] – [[Lübeck Hauptbahnhof]] – [[Haltepunkt Lübeck-Hochschulstadtteil|Lübeck-Hochschulstadtteil]] – [[Haltepunkt Lübeck-Flughafen|Lübeck Flughafen]] – [[Bahnhof Ratzeburg|Ratzeburg]] – [[Bahnhof Mölln (Lauenburg)|Mölln (Lauenburg)]] – Büchen – [[Bahnhof Lauenburg (Elbe)|Lauenburg (Elbe)]] – [[Bahnhof Echem|Echem]] – [[Bahnhof Lüneburg|Lüneburg]]&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| [[Stadler Flirt Akku]] / [[Alstom Coradia LINT 41]]&lt;br /&gt;
| [[Erixx|Erixx Holstein]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: Jahresfahrplan 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnhofsmission ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor zur Freiheit.jpg|mini|hochkant|Gedenkstein Tor zur Freiheit]]&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Grenzlage hatte der Bahnhof Büchen eine vielbeschäftigte [[Bahnhofsmission]]. Seit 1957 hatte sie die Betreuung der Spätaussiedler und der Reisenden aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] übernommen. 1995 wurde die Bahnhofsmission Büchen geschlossen. Ihre Akten gelangten ins Landeskirchliche Archiv der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nordelbisches-kirchenarchiv.de/index.php?id=38,44,0,0,1,0 Nordelbisches Kirchenarchiv Bestand 15.07]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rüdiger Otahal: &amp;#039;&amp;#039;Büchen.&amp;#039;&amp;#039; In: Oliver Strüber [vorm. Erich Preuß] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe&amp;#039;&amp;#039; (= 41. Ergänzungsausgabe). GeraNova Zeitschriftenverlag, München 2003, {{ISSN|0949-2127}} (1 Bl., 6 S.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://dbf.finalrewind.org/B%C3%BCchen Abfahrtsmonitor]&lt;br /&gt;
* [https://www.dbinfrago.com/web/bahnhoefe/leistungen/stationsnutzung/stationshalt/stationsausstattung/Buechen-12673878 Bahnhof Büchen] bei [[DB InfraGO]]&lt;br /&gt;
* Lage, Gleisanlagen sowie einzelne Signale und Geschwindigkeiten auf der [https://www.openrailwaymap.org/?lang=de&amp;amp;lat=53.47620877296697&amp;amp;lon=10.626332759857176&amp;amp;zoom=15&amp;amp;style=standard OpenRailwayMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bahnhof Buchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Kreis Herzogtum Lauenburg|Buchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keilbahnhof|Buchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Grenzbahnhof|Buchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Hamburger Bahn|Buchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerdeutsche Grenze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Buchen]]&lt;/div&gt;</summary>
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