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	<title>Bahariyya - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:30:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-29T13:53:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bahariya-oasis.jpg|mini|hochkant=1.5|Bahariyya-Oase vom Black Mountain aus]]&lt;br /&gt;
{{Coordinate |article=/|map=right|maptype=relief|NS=28/10//N |EW=28/50//E |type=city |pop=30000|dim=94000|region=EG-GZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahariyya txu-oclc-6949452-nh35-16.jpg|mini|Detailkarte mit Bahariyya-Oase]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Al-Bahariyya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|الواحات البحرية|w=al-Wahat al-Bahriyya|d=al-Wāḥāt al-Baḥriyya|b=die nördlichen Oasen}}) ist eine der fünf bedeutendsten bewohnten [[Senke (Geowissenschaften)|Senken]] im [[Ägypten|ägyptischen Teil]] der [[Libysche Wüste|Libyschen Wüste]]. Sie liegt etwa 370 Kilometer südwestlich von [[Kairo]]. Die etwa [[oval]]e Senke erstreckt sich von Nordosten nach Südwesten, hat eine Länge von 94&amp;amp;nbsp;km, eine maximale Breite von 42&amp;amp;nbsp;km und umfasst eine Fläche von etwa 2000&amp;amp;nbsp;km². Die Senke ist von Bergen umgeben und verfügt über zahlreiche Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Senke lässt sich in zwei Siedlungsgebiete unterteilen: dies ist zum einen der Norden mit dem Verwaltungszentrum [[al-Bawiti]] ({{Coordinate|text=/|NS=28/21/1.457374/N|EW=28/52/0.08483/E|type=landmark|pop=30000|name=al Bawiti|region=EG-GZ}}) und mehreren Dörfern östlich von Bawiti und zum anderen das Gebiet von [[al-Haiz]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bawiti-workaday.jpg|mini|al-Bawiti]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oase Baharija.jpg|mini|El-Beschmo Lodge, al-Bawiti]]&lt;br /&gt;
Die Senke ist im alten [[Ägypten]] unter zwei Namen bekannt. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Djesdjes&amp;#039;&amp;#039; ist erstmals auf einem [[Skarabäus]] aus dem [[Mittleres Reich|Mittleren Reich]] erwähnt. Im [[Neues Reich|Neuen Reich]] findet man diese Bezeichnung nur selten, so beispielsweise im [[Luxor-Tempel]] oder im [[Siegesbericht des Kamose|Bericht]] des [[Kamose]], der die Oase im Kampf gegen die [[Hyksos]] einnahm. Ab der [[25. Dynastie]] wird sie fast ausschließlich benutzt. Die zweite Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Wḥ3.t mḥty.t&amp;#039;&amp;#039; („die nördliche Oase“) wird fast ausschließlich im Neuen Reich verwendet, so zum Beispiel im hiesigen Grab des Amenhotep, und findet sich nochmals in der Oasen-Liste des Tempels von [[Edfu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 45 n.&amp;amp;nbsp;Chr. ist die Senke unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Oasis parva&amp;#039;&amp;#039; (kleine Oase) bekannt. Der griechische Historiker [[Strabon]] (63 v.&amp;amp;nbsp;Chr. – 23 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) nennt sie die zweite Oase, der Historiker [[Olympiodoros von Theben]] (5.&amp;amp;nbsp;Jhd. n.&amp;amp;nbsp;Chr., byzantinische Zeit) die dritte Oase. In koptischer Zeit wurde sie &amp;#039;&amp;#039;Oase von Pemdje&amp;#039;&amp;#039; (das antike [[Oxyrhynchos]] bzw. das heutige [[al-Bahnasa]]) und in islamischer Zeit &amp;#039;&amp;#039;Oase von Bahnasa&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Bezeichnung ist {{ar|الواحات البحرية|d=al-Wāḥāt al-Baḥriyya}}, mit der Bedeutung „die nördlichen Oasen“. Offensichtlich besaß der südliche Teil der Senke um al-Haiz nie einen separaten Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die heutige Bevölkerung setzt sich aus mehreren Gruppen zusammen: dies sind zum einen die Alteinwohner mit häufig christlichen Vorfahren, [[Berber]] ([[Beduinen]]) aus [[Libyen]] bzw. von der Mittelmeerküste und halbnomadisch lebende Oberägypter aus dem Raum [[Gouvernement al-Minya|al-Minya]], die seit etwa 500 Jahren, aber besonders unter der Herrschaft von [[Muhammad Ali Pascha|Muhammad Ali]] im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vertrieben wurden. Am Ende des 19./20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gelangten Sudanesen und Militärflüchtlinge, häufig [[Sklaverei|Sklaven]], als [[Einwanderung|Immigrant]]en nach al-Bahariyya. Seit 1985 wanderten im größeren Maße [[Nilbauer]]n zu. Während im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nur etwa 5000 Menschen in der Senke lebten, waren es in den 1950er-Jahren etwa 7000, 1981 16.700 und im Jahr 2000 etwa 30.000,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bliss&amp;quot;&amp;gt;Frank Bliss: &amp;#039;&amp;#039;Oasenleben. Die ägyptischen Oasen Bahriya und Farafra in Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; davon mehr als die Hälfte in der Doppelstadt Bawiti/Qasr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haupternährungsquelle sind die 150.000 [[Dattelpalmen]] sowie Oliven- und Obstbäume. Etwa ein Viertel des kultivierbaren Landes wird tatsächlich genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Tondok, S. Tondok: &amp;#039;&amp;#039;Ägypten individuell.&amp;#039;&amp;#039; München 2001, S.&amp;amp;nbsp;464.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alteingesessenen Familien leben auch heute noch in Großfamilien; die Rollenverteilung ähnelt der in arabischen Familien. Große Verehrung genossen die (männlichen und weiblichen) [[Scheich]]s, was an ihren Gräbern ablesbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen enge verwandtschaftliche Beziehungen zum [[Al-Fayyūm|Fayoum]], da es infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wiederholt zu wechselseitigen Immigrationen gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starke Zuzug von Niltalbewohnern, insbesondere für die Verwaltung und den Bergbau, verändert aber das gesellschaftliche Gefüge im starken Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bahariyya war bereits nachweislich seit der [[Jungsteinzeit]] besiedelt. Im Bereich von [[al-Haiz]] wurden an den Siedlungsplätzen in der Größenordnung einiger Hundert Quadratmeter für nur kleine Personengruppen von Jägern und Sammlern Mahlsteine, Pfeilspitzen, Schaber, Meißel und andere [[Hornstein (Gestein)|Hornsteinwerkzeuge]] sowie Straußeneierschalen gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EAAE|Fekri A. Hassan|Baharia Oasis|164|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich von Ghard al-Abyad im Gebiet von al-Haiz wurden 2007 Siedlungsreste gefunden, die sich in das [[Altes Reich|Alte Reich]] datieren ließen. Die Senke al-Bahariyya befand sich seit dem Mittleren Reich im altägyptischen Herrschaftsbereich. Davon zeugen ein [[Skarabäus]] mit der Bezeichnung dieser Oase, &amp;#039;&amp;#039;Djesdjes&amp;#039;&amp;#039;, und Felsinschriften von Durchreisenden nahe [[al-Harra]]. Das bedeutendste Zeugnis aus dem [[Neues Reich|Neuen Reich]] ist das Grab des Amenhotep, genannt Huy, in [[Qarat Hilwa]], das deutlich [[Theben (Ägypten)|thebanischen]] Einfluss verrät. Ihre Blüte erreichte die Senke in der [[26. Dynastie]] zur Zeit des Pharao [[Amasis (Pharao)|Amasis]] sowie in [[Ägypten in griechisch-römischer Zeit|griechisch-römischer Zeit]]. Zu den Zeugnissen aus der 26.&amp;amp;nbsp;Dynastie gehören die Gräber von Qarat Qasr Salim und Qarat asch-Scheich Subi in [[al-Bawiti]] als auch die Kapellen von [[Ain el-Muftella]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Qasr el-Maqisba befindet sich ein Tempel, den der Stiftungsinschrift zufolge [[Alexander der Große]] dem Gott [[Amun]] stiftete. Vermutlich kam der makedonische Eroberer in der Oase vorbei, nachdem er bei seinem Besuch im [[Orakel von Siwa|Amum-Orakel]] in der [[Oase Siwa]] als Sohn dieses Gottes angesehen worden war und sich fortan auf diese Weise in die religiösen Traditionen Ägyptens integrierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Pfeiffer (Althistoriker)|Stefan Pfeiffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechische und lateinische Inschriften zum Ptolemäerreich und zur römischen Provinz Aegyptus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Einführungen und Quellentexte zur Ägyptologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Lit, Berlin/Münster 2015, ISBN 978-3-643-13096-9, S. 18–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Zeugnissen aus griechischer Zeit gehören neben diesem Tempel die Ibis-Galerien von Qarat al-Farargi. Aus römischer Zeit stammen die Festungsbauten von al-Haiz, Qarat at-Tub und Qasr Muharib, ein römischer Triumphbogen in al-Qasr und Palastanlagen und Anlagen zur Weinkelterung in al-Haiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in römischer Zeit ab etwa dem 4.&amp;amp;nbsp;nachchristlichen Jahrhundert lebten hier Christen. Das [[Christentum]] erlosch erst im 17. beziehungsweise am Beginn des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit dem Übertritt der letzten Christen zum [[Islam]]. Ihre Kirchen befanden sich nahe den alten römischen Festungsanlagen. Verehrt wurden hier der hl. Bartholomäus und sicher der [[Georg (Heiliger)|hl. Georg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Islamisierung]] liegt im Dunkeln; einige Ruinen zwischen der Hauptstraße und dem Dorf Ain Tuni sollen laut Aussagen Einheimischer aus dieser Zeit stammen. Übrigens gab es keine ständige arabischstämmige Besiedlung, so übten einige libysche [[Berber]]stämme uneingeschränkte Vorherrschaft über alle ägyptischen Oasen seit dem 10./11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus. Der Historiker [[Abū ʿUbaid al-Bakrī|al-Bakrī]] erwähnt, dass im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Christen und Muslime zusammen gelebt haben. In der [[Mamluken]]zeit wurde der Senke wieder größeres Augenmerk zuteil, in osmanischer Zeit waren hier wohl auch Soldaten stationiert. Aus dieser Zeit sind aber kaum Funde belegt. [[Muhammad Ali Pascha|Muhammad Ali]] ließ 1813 al-Bahariyya in seinen Herrschaftsbereich eingliedern. Seit der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist die Senke unter ägyptischer Verwaltung und muss Steuern entrichten. Es gab aber keine ständigen Verwaltungsbeamten vor Ort; die einheimischen Scheichs regelten alle ihre Angelegenheiten bis weit in die 1980er-Jahre selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1961 gehörte el-Bahriyya zum Gouvernement [[Gouvernement al-Wadi al-dschadid|Neues Tal]], wurde aber 1968 dem Gouvernement [[Gouvernement al-Dschiza|al-Dschiza]] zugeschlagen. Seit 1965 gibt es einen Bürgermeister, der aber über lange Zeit nur geringen Einfluss besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Senke mit der Erschließung der [[Eisenerz]]lagerstätten von al-Managim im Osten der Senke, deren Erze in [[Helwan]] verhüttet werden. Im Gegensatz zu anderen Senken gibt es hier aber so gut wie keine Neulandgewinnung. Seit der Mitte der 1980er-Jahre etablierte sich hier der [[Tourismus]] als neuer Wirtschaftszweig aufgrund der Pionierleistung des Schweizer René Michel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Senke selbst wurde erst seit dem Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts von Europäern bereist. Der Italiener [[Giovanni Battista Belzoni]] (1778–1823) bereiste die Senke 1818 auf seinem Weg nach [[Oase Siwa|Siwa]]. Ihm folgten 1820 der Franzose [[Frédéric Cailliaud]] (1787–1869), 1823/1824 sein Landsmann [[Jean-Raimond Pacho]], 1843 der Brite [[John Gardner Wilkinson]] (1797–1875), der deutsche Botaniker [[Paul Ascherson]] (1834–1913) 1874 bzw. der deutsche Arzt und Archäologe [[Rudolf Virchow]] (1821–1902) im Jahre 1876. Die geografische und geologische Erforschung erfolgte 1897 durch die Briten [[John Ball (Geologe)|John Ball]] und [[Hugh John Llewellyn Beadnell|Hugh L.L. Beadnell]]. 1900 durchreiste der deutsche Ägyptologe [[Georg Steindorff]] (1861–1951) Bahariyya auf seinem Wege nach Siwa. Die umfangreichsten Forschungsarbeiten wurden hier von 1938 bis zum Beginn der 1970er-Jahre von [[Ahmed Fakhry]] (1905–1973) durchgeführt. Seit den 1970er-Jahren forschen hier französische, und seit Beginn der 2000er-Jahre infolge der Funde im „[[voy:Tal der Goldenen Mumien|Tal der Goldenen Mumien]]“ auch verstärkt ägyptische und tschechische Archäologen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurden offiziell neue Funde aus dem &amp;#039;&amp;#039;Tal der goldenen [[Mumie]]n&amp;#039;&amp;#039; vorgestellt. Die Entdeckung dieses Friedhofs aus griechisch-römischer Zeit fand aber bereits 1996 statt. Ein Team unter Leitung von [[Zahi Hawass]] entdeckte hier etwa 230 Mumien in etwa 15 Gräbern aus dem 1. und 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach Christus; diese Funde werden derzeit ausgewertet. Großzügige Schätzungen nach soll der Friedhof etwa 10.000 Bestattungen umfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche [[Paläontologie|Paläontologe]] [[Ernst Freiherr Stromer von Reichenbach]] (1871–1952) fand hier in den Jahren 1911–1914 in der Nähe des Gebel ed-Dist ([[Bahariya-Formation]]) die [[Fossil]]ien dreier fleischfressender [[Dinosaurier]], die hier vor 94 Millionen Jahren lebten: &amp;#039;&amp;#039;[[Bahariasaurus]] ingens&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Carcharodontosaurus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Spinosaurus]] aegyptiacus&amp;#039;&amp;#039;. Die im Münchner Naturkundemuseum ausgestellten Überreste wurden bei einem Bombenangriff 1944 zerstört. 2000 gelangen einem amerikanischen Team unter Leitung von [[Joshua Smith (Paläontologe)|Joshua Smith]] von der [[University of Pennsylvania]] östlich des Grabes des Scheichs Muhammad al-Qaddafi am Gebel al-Fagga mit &amp;#039;&amp;#039;[[Paralititan]] stromeri&amp;#039;&amp;#039; erneut ein Saurierfund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In einem kleinen [[Museum]] sind fünf der „Goldenen Mumien“ ausgestellt. Sehenswert sind auch die vorchristlichen Gräber des [[Djed-Amun-ef-Anch]] und seines Sohnes Banentiu aus der [[26. Dynastie]], die sich im Hügel Qarat Qasr Salim nicht weit entfernt vom Zentrum befinden. Sehr gut erhalten sind die Farben und [[Ägyptische Hieroglyphen|Hieroglyphen]], die denen im [[Tal der Könige]] nicht nachstehen. Auch der Alexandertempel kann besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwarze und Weiße Wüste ==&lt;br /&gt;
Bahariyya ist auch ein guter Ausgangspunkt für eine Fahrt durch die Schwarze Wüste (&amp;#039;&amp;#039;[[as-Sahra as-sauda]]&amp;#039;&amp;#039;), zum Kristallfelsen und zum [[Weiße Wüste|Nationalpark Weiße Wüste]] (&amp;#039;&amp;#039;as-Sahra al-baida&amp;#039;&amp;#039;). Eine der bedeutendsten benachbarten Oasen ist die etwa 180&amp;amp;nbsp;km südlich gelegene [[Farafra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Black-desert-egypt.jpg|Schwarze Wüste&lt;br /&gt;
Crystal-mountain-egypt.jpg|[[Kristallberg]] (Crystal Mountain)&lt;br /&gt;
White-desert-egypt.jpg|Weiße Wüste&lt;br /&gt;
White Desert (2).jpg|Safari&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
(chronologisch sortiert)&lt;br /&gt;
* Ahmed Fakhry: &amp;#039;&amp;#039;Bahria Oasis.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Government Press, Kairo 1942–1950 (englisch).&lt;br /&gt;
* [[Zahi Hawass]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Tal der Goldenen Mumien. Die neueste und großartigste archäologische Entdeckung unserer Tage.&amp;#039;&amp;#039; Scherz, Bern u.&amp;amp;nbsp;a. 2000, ISBN 3-502-15300-0.&lt;br /&gt;
* Wil Tondok, Sigrid Tondok: &amp;#039;&amp;#039;Ägypten individuell.&amp;#039;&amp;#039; 14. erweiterte und aktualisierte Auflage. REISE KNOW-HOW-Verlag Tondok, München 2001, ISBN 3-89662-472-5.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Willeitner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ägyptischen Oasen. Städte, Tempel und Gräber in der Libyschen Wüste&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Antike Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft; &amp;#039;&amp;#039;[[Zaberns Bildbände zur Archäologie]].&amp;#039;&amp;#039;). von Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-2915-6.&lt;br /&gt;
* [[Frank Bliss]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ägyptischen Oasen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Oasenleben. Die ägyptischen Oasen Bahriya und Farafra in Vergangenheit und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kulturkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 23). 1. Auflage, Politischer Arbeitskreis Schulen (PAS), Bonn 2006, ISBN 3-921876-27-3. (Das Buch enthält eine umfangreiche ethnografische Darstellung der Senken Bahriya und Farafra.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bahariya Oasis|Bahariyya}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Baḥrīya}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ifao.egnet.net/archeologie/bahariya/ Bahariya], Grabungsinformationen des Institut Français d’Archéologie Orientale (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086270-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Ägypten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oase (Ägypten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Ägypten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement al-Dschiza]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oasen in Ägypten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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