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	<title>Bag-in-Box - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T17:40:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bag-in-Box&amp;diff=602947&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Joanne 2026*: Rechtschreibfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-19T12:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bladder pack.JPG|mini|Bag-in-Box-Karton mit entnommenem leerem Beutel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Remplisseuse bag in box 1.JPG|mini|BiB-Abfüllanlage]]&lt;br /&gt;
Die so genannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bag-in-Box&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Verpackung]] für [[Flüssigkeit]]en, speziell [[Lebensmittel]]. Das englische &amp;#039;&amp;#039;bag-in-box&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;BiB&amp;#039;&amp;#039; bedeutet wörtlich „Beutel-in-Schachtel“, andere Bezeichnungen sind &amp;#039;&amp;#039;Baginbox&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;baginabox&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;bag-in-tube&amp;#039;&amp;#039;. Die Verpackung besteht aus einem Innenbeutel aus einem Folien[[verbundmaterial]] (aus zum Beispiel [[Aluminium]]/[[HDPE]] oder [[Polyethylen]] (PE)) in Verbindung mit [[Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer]] (EVOH), der mechanisch durch eine [[Umverpackung]] ([[Kartonage]]) aus [[Wellpappe|Wellkarton]] oder Holz oder einer Röhre (engl. &amp;#039;&amp;#039;tube&amp;#039;&amp;#039;) aus [[Karton (Werkstoff)|Karton]] gestützt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bag-in-Box-Verpackung wurde 1955 als Flüssigkeitscontainer durch William R. Scholle erfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Technik wird der Innenbeutel durch den Hersteller mit der stillen (drucklosen) Flüssigkeit befüllt, mit dem Zapfhahn verschlossen und kommt dann in den Umkarton. Essenziell ist die Einhaltung der Füllhygiene und die hohe Spitzenlast (Durchflussrate) während des [[Abfüllung|Abfüllprozesses]]. Daher wird das Produkt meist in einem keimfreien ([[Asepsis|aseptischen]]) Puffertank zwischengelagert. Heißabfüllungen sind bei entsprechendem Beutelmaterial möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.c-schliessmann.de/media/bag-in-box-verpackung_02_2003.pdf |titel=Bag-in-Box-Verpackung für Fruchtsäfte und Weine |werk=Schliessmann |datum=2020-11 |format=PDF |abruf=2021-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Verbraucher|Konsument]] öffnet ein vorgestanztes Fenster im Umkarton und kann das Getränk entweder aus einem einfachen Zapfhahn entnehmen oder den Beutel mit einem [[Dispenser]] zur weiteren Verteilung verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich mit anderen Verpackungen ==&lt;br /&gt;
Die Bag-in-Box-Packung steht in Konkurrenz zu Glas- und Kunststoff[[flasche]]n, zu [[Getränkekarton]]s wie [[Tetra Pak]] und zur [[Schlauchverpackung]]. Die Vor- und Nachteile ergeben sich jeweils im Vergleich mit diesen.&lt;br /&gt;
=== Umweltaspekte ===&lt;br /&gt;
Ein Vorteil gegenüber der Glasflasche ist das geringere Volumen und das geringere Verpackungsgewicht im Verhältnis zum Inhalt. Dies reduziert den Energiebedarf für den Transport insbesondere bei langen Distanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wird zur Herstellung des Beutels und Kartons erheblich weniger [[Treibhausgas]] freigesetzt als bei der Herstellung einer entsprechenden Menge Glasflaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verpackung kann leicht in Beutel und Karton getrennt, zerlegt und platzsparend entsorgt und recyclet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der staatlichen Einrichtungen [[Systembolaget]] und [[Vinmonopolet]] kam 2010 zu dem Ergebnis, dass BiB-Verpackungen je nach Gebindegröße nur zwischen 12 und 29 % des [[CO2-Bilanz|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Fußabdrucks]] einer 0,75-Liter-Glasflasche erzeugen und auch bei allen anderen ökologischen Kriterien der Glasflasche deutlich überlegen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Systembolaget and Vinmonopolet |Titel=Nordic LCA Wine Package Study – Final Report – ISO Compliant |Datum=2010-08 |Online=https://endpoint895270.azureedge.net/static/se/documents/sustainability-downloads/lca%20nordic%20wine%20comparative_august_10_with%20final%20statement.pdf |Umfang=177}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handhabung ===&lt;br /&gt;
Vorteile gegenüber der reinen [[Schlauchverpackung]] ist der bessere Schutz und die Stapelbarkeit. Gegenüber Glasflaschen gibt es kein Risiko eines Glasbruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Abfüller und Hersteller ist die große bedruckbare Fläche für Kennzeichnung und Werbung vorteilhaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das flexible Beutelmaterial erlaubt eine gegenüber PET-Flaschen einfache Heißabfüllung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschmack und Haltbarkeit ===&lt;br /&gt;
Aus geschmacklicher Sicht ist vorteilhaft, dass in BiB verpackter Wein nicht wie bei mit [[Kork|Naturkork]] verschlossenen Flaschen der Gefahr unterliegt, einen [[Korkton]] zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit der verpackten Produkte nach dem Öffnen der Verpackung ist besser, da bei der Entnahme von außen keine Luft an das in der Verpackung verbleibende Produkt gelangt, so dass [[Oxidation]]svorgänge oder [[Keimbildung|Verkeimungen]] vermieden werden können. Die Getränke sind daher in der Regel auch bei Zimmertemperatur nach dem Öffnen mindestens mehrere Wochen haltbar;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; die Haltbarkeit reduziert sich bei höheren Temperaturen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Y. Fu, L.-T. Lim, P. D. McNicholas |Titel=Changes on Enological Parameters of White Wine Packaged in Bag-in-Box during Secondary Shelf Life |Sammelwerk=Journal of Food Science |Band=74 |Nummer=8 |Datum=2009 |ISSN=1750-3841 |Seiten=C608–C618 |DOI=10.1111/j.1750-3841.2009.01316.x}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Lolis, A. V. Badeka, M. G. Kontominas |Titel=Effect of bag-in-box packaging material on quality characteristics of extra virgin olive oil stored under household and abuse temperature conditions |Sammelwerk=Food Packaging and Shelf Life |Band=21 |Datum=2019-09-01 |ISSN=2214-2894 |Seiten=100368 |Online=https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2214289418304186 |Abruf=2021-11-09 |DOI=10.1016/j.fpsl.2019.100368}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht eine im Vergleich zu Glasverpackungen mutmaßlich geringere Langzeitlagerfähigkeit des ungeöffneten Produkts. In einer Studie der [[University of California]] wurden in Langzeittests über drei Monate die Geschmacksveränderungen von kalifornischem [[Chardonnay]] nach der Lagerung in verschiedenen Verpackungen untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wies in Bag-in-Boxes abgefüllter Wein, der bei 40 °C gelagert wurde, eine höhere Menge an Essig-Aromen auf als in Flaschen abgefüllter Wein, bei niedrigeren Temperaturen (Zimmertemperatur oder darunter) war der Unterschied deutlich geringer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helene Hopfer, Susan E. Ebeler, Hildegarde Heymann |Titel=The Combined Effects of Storage Temperature and Packaging Type on the Sensory and Chemical Properties of Chardonnay |Sammelwerk=Journal of Agricultural and Food Chemistry |Band=60 |Nummer=43 |Datum=2012 |Seiten=10743–10754 |DOI=10.1021/jf302910f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine 2011 in der Schweiz durchgeführte ähnliche Studie kam zu vergleichbaren Ergebnissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julien Ducruet, Pascale Deneulin, Anik Riedo |Titel=Conservation du vin en Bag-In-Box® |Sammelwerk=Revue suisse Viticulture, Arboriculture, Horticulture |Band=43 |Nummer=5 |Datum=2011 |Seiten=290–295 |Sprache=fr |Online=https://elections.hes-so.ch/data/documents/conservation-vin-bag-in-box-eic-article-835.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2021-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akzeptanz ===&lt;br /&gt;
Nachteil aus Sicht des Händlers ist die zum Teil geringe Akzeptanz beim Kunden, unter anderem weil Verbraucher im Karton oft minderwertige Massenware vermuten oder die Anmutung des Kartons sie nicht anspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Gebindegrößen ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
=== Endverbrauchermarkt ===&lt;br /&gt;
Bag-in-Box-Verpackungen für Endverbraucher werden vornehmlich eingesetzt für Weine und [[Fruchtsaft|Fruchtsäfte]], seltener für [[Milch]]. Gebräuchliche Volumina sind 3-, 5- und 10-Liter-Beutel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im englischsprachigen Raum (Neuseeland, Australien, USA) ist die Bag-in-Box-Verpackung für Weine weit verbreitet; ein Großteil der dortigen Produktionsmengen wird in dieser Form vermarktet. Innerhalb Europas sind [[Skandinavien]] und Großbritannien die größten Märkte für Bag-in-Box-Weine, -Fruchtsäfte (Heißabfüllung) und -Molkereiprodukte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich werden Tafelwein-Abfüllungen in solchen Kartons mit Innenbeuteln bis 20 Liter (genannt &amp;#039;&amp;#039;Cubitainer&amp;#039;&amp;#039;) schon seit Ende der 1970er Jahre genutzt. Viele Franzosen kaufen damit Wein in größeren Mengen beim Winzer ein und füllen dann selber im eigenen Keller ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Packaging for fountain soda syrups in a restaurant in Virginia.jpg|mini|Bag-in-Box-verpackte Getränkesirups in der Gastronomie]]&lt;br /&gt;
Für gewerbliche Anwendungen in der Gastronomie und Lebensmittelindustrie werden Bag-in-Boxes vielfach für [[Sirup]]s, [[Speisefette und Speiseöle|Speiseöle]], [[Essig|Essige]] oder zur [[Limonade]]-Herstellung eingesetzt. Seit 2009 wird für gastronomische Anwendungen auch ein Bag-in-Box-Konzept für [[Bier]] als Alternative zum [[Fassbier]] angeboten. Hierbei wird dem Bier vor dem Abfüllen die [[Kohlensäure]] entzogen und erst während des Ausschenkens mittels eines „Bier-Carbonators“ wieder zugeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulla Reutner |url=https://www.pharma-food.de/ausruestung/foerdertechnik/frisch-gezapftes-aus-dem-beutel.html |titel=Frisch Gezapftes aus dem Beutel |werk=Pharma+Food |datum=2016-09-05 |sprache=de |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebindegrößen sind mit bis zu 1.400 Litern Fassungsvermögen zum Teil deutlich größer als für Endverbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 wurde an Bag-in-Box-Verpackungen für Desinfektionstücher in Kliniken geforscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=N. Parohl, T. Michalek, M. Hilgenhöner, M. Roßburg, A. Biedler |Titel=Ein neues bag-in-box-System bei Einmaltuchspendereimern im Feldversuch |Sammelwerk=Krankenhaus-Hygiene + Infektionsverhütung |Band=38 |Nummer=5 |Datum=2016-10-01 |ISSN=0720-3373 |Seiten=197–200 |Online=https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0720337316300870 |Abruf=2021-11-09 |DOI=10.1016/j.khinf.2016.09.005}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bag-in-box|Bag-in-Box}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getränkekarton]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Joanne 2026*</name></author>
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