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	<title>Bafut-Kriege - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:55:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bafut-Kriege&amp;diff=2461198&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;B.A.Enz: /* Ereignisse */ −Ironisierung mit Anführungszeichen; eher so</title>
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		<updated>2026-02-24T10:25:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ereignisse: &lt;/span&gt; −Ironisierung mit Anführungszeichen; eher so&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bafut-Kriege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren eine Reihe von Kriegen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zwischen den Truppen des [[Fon (Titel)|Fon]] (Monarch) von [[Bafut]] sowie den von [[Deutschland]] unterstützten Truppen der benachbarten Monarchien und Truppen des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreiches]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriege führten unmittelbar zum Sieg über das Reich [[Bafut]] und der Fon von Bafut wurde daraufhin ins Exil gezwungen. Sie machten das Reich Bafut letztendlich zu einem Teil des [[Deutsche Kolonien|deutschen Schutzgebietes]] [[Kamerun (deutsche Kolonie)|Kamerun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1889 erreichte der deutsche [[Europäische Entdeckung Afrikas|Afrikaforscher]] [[Eugen Zintgraff]] die Stadt [[Bafut (Stadt)|Bafut]], nachdem er [[Bali Nyonga]] besucht und die Station [[Baliburg]] gegründet hatte. Bali war ein benachbartes Reich und Rivale des Reiches Bafut. Eine Verletzung der [[Etiquette]] durch Eugen Zintgraff gegenüber dem [[Fon (Titel)|Fon]] von Bafut, [[Abumbi I]], wurde als vorsätzlicher feindseliger Akt betrachtet. Als Anstifter wurde der Fon von Bali Nyonga verdächtigt. Zintgraff erhielt dennoch das Versprechen, Wegführer für seine Weiterreise Richtung [[Banyo (Kamerun)|Banyo]] zu erhalten. Da die deutsche Expedition jedoch einen Hinterhalt fürchtete, schlug Zintgraff einen Umweg durch den Urwald ein und ging den Bafut somit aus dem Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlacht von Mankon ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hutter with bali soldiers.jpg|miniatur|Soldaten aus Bali unter dem Kommando des deutschen Offiziers [[Franz Karl Hutter]], um 1891]]&lt;br /&gt;
1891 attackierten von Deutschen angeführte Truppen des Bali Nyonga den Ort [[Mankon]] – ein Verbündeter von Bafut. Der Angriff war eine Vergeltungsmaßnahme für den Tod von zwei Boten von Eugen Zintgraff, die nach Bafut gesandt worden waren, um [[Elfenbein]] zu verlangen. Die Bali stellten den Deutschen etwa 5.000 Soldaten zur Verfügung. Dazu kamen Zintgraffs Expedition sowie begleitende Europäer. Mankon wurde durch die Kampftruppe am 31. Januar 1891 angegriffen. Zunächst gelang es, die Bafut zurückzudrängen. Auch der Hauptort von Bafut, [[Badang]], wurde eingenommen und niedergebrannt. Rund 10.000 Soldaten aus Bafut, Mankon und Umgebung attackierten die angreifenden Truppen auf ihrer Rückreise und fügten ihnen schwere Verluste zu. Dabei kamen vier Deutsche ums Leben: Leutnant von Spangenberg, Expeditionsmeister Huwe sowie die Herren Thiede und Rehber. Zudem fielen 170 Mann der Expedition Zintgraffs und zahlreiche Balis. Die Deutschen und ihre afrikanischen Verbündeten zogen sich nach Baliburg zurück. Auf der Seite Bafuts kostete der Kampf etwa 500 Soldaten das Leben. Diese Schlacht ging als die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlacht von Mankon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in die Geschichte ein. Sie galt schon damals als das hartnäckigste Gefecht, das die Deutschen bis zu diesem Zeitpunkt in [[Deutsch-Westafrika|Westafrika]] geführt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterer Verlauf ===&lt;br /&gt;
Von 1901 bis 1907 überfiel die [[Schutztruppe für Kamerun|deutsche Schutztruppe]], die anfänglich unter dem Schutztruppenkommandanten [[Curt von Pavel]] stand, Bafut mehrere Male in den Jahren 1901, 1904–1905 und 1907. Von Pavel eroberte den Dorfkomplex von Bafut in einem siebentägigen Feldzug. Die Angriffe führten schließlich zum Exil des Fons von Bafut, Abumbi I, nach [[Douala]] für ein Jahr. Er wurde während der deutschen Kolonialzeit wiedereingesetzt, da keine geeigneten Nachfolger für ihn gefunden werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
Das militärische [[Hauptquartier]] von Abumbi I bei [[Mankaha]] in Bafut während der Bafut-Kriege enthält heute ein Kriegsdenkmal für das Volk der Bafut. Das Gästehaus (das die Residenz des Fon war, das von den [[Deutsche]]n errichtet wurde) beim gegenwärtigen Palast des Fon beherbergt heute ein Museum. Das Museum beherbergt auch eine besondere Sektion über die &amp;#039;&amp;#039;Schlacht von Mankon&amp;#039;&amp;#039;, mit den Schädeln von vier deutschen Soldaten, ihrer Bewaffnung und Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Aufstände in den deutschen Kolonien und Schutzgebieten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Cameroon Tribune&amp;#039;&amp;#039;, No. 600, 26. Dezember 1996, S.&amp;amp;nbsp;2.&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Bafut Passarge-Rathjens: Bafut], in: [[Heinrich Schnee]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Kolonial-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1920, S. 113. &lt;br /&gt;
* [[Rochus Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Kolonien&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Verlag des Vereins der Bücherfreunde Schall &amp;amp; Grund, Berlin 1898, S. 130ff. (Reprint durch Weltbild Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0301-0.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kamerun (Kolonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutztruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;B.A.Enz</name></author>
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