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	<title>Baerl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baerl&amp;diff=379347&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23341-35: /* Verkehr */</title>
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		<updated>2026-04-16T07:40:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Stadtteil. Zum Adelsgeschlecht siehe [[Baerl (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Duisburger Stadtteil&lt;br /&gt;
| STADTTEILNAME = Baerl&lt;br /&gt;
| KARTE = Duisburg Karte Baerl.svg&lt;br /&gt;
| WAPPEN = &lt;br /&gt;
| LAT_DEG = 51&lt;br /&gt;
| LAT_MIN = 29&lt;br /&gt;
| LAT_SEC = 34&lt;br /&gt;
| LON_DEG = 6&lt;br /&gt;
| LON_MIN = 40&lt;br /&gt;
| LON_SEC = 23&lt;br /&gt;
| HÖHE = 27.5&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 21.31&lt;br /&gt;
| PLZ1 = 47199&lt;br /&gt;
| VORWAHL1 = 02841&lt;br /&gt;
| VORWAHL2 = &amp;lt;br /&amp;gt;02844 (Binsheim)&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 5348&lt;br /&gt;
| EINWOHNER-STAND = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| EINWOHNER-QUELLE = [https://view.officeapps.live.com/op/view.aspx?src=https%3A%2F%2Fwww.duisburg.de%2Fmicrosites%2Fstatistik%2FInformationslogistik_Statistik%2Fduisburg-in-zahlen%2Fduisburg-in-zahlen.php.media%2F637987%2FDuisburg-in-Zahlen-25IV.xlsx&amp;amp;wdOrigin=BROWSELINK Einwohnerstatistik Stadt Duisburg zum 31. Dezember 2025]&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 241&lt;br /&gt;
| WOHNGEBÄUDE = 1467&lt;br /&gt;
| WOHNUNGEN = 2200&lt;br /&gt;
| STADTBEZIRK = [[Homberg/Ruhrort/Baerl]]&lt;br /&gt;
| ORTSTEILNUMMER = 404&lt;br /&gt;
| EINGEMEINDUNG = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 195-1088, Rheinbefliegung, Baerl.jpg|mini|hochkant|Luftbild von Baerl, 1953]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische dorfkirche duisburg baerl.jpg|mini|hochkant|Evangelische Kirche Baerl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baerl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gesprochen [{{IPA|baːrl}}] mit [[Dehnungszeichen#Dehnungs-e nach anderen Vokalen|Dehnungs-e]]) ist ein [[Duisburg]]er Stadtteil im Stadtbezirk [[Homberg/Ruhrort/Baerl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ortskern von Baerl liegt in der [[Niederterrasse]] des Rheintales auf einer bis rund 10 m ü. RhN reichenden Sand- und Kiesbank, die während der [[Weichsel-Kaltzeit]] von Schmelzwassermassen aus Schottern des Urstromtales abgelagert wurde. Diese dreieckige Insel reichte von Schwafheim im Süden bis zur ganzen Breite des [[Baerler Busch (Waldgebiet)|Baerler Busches]] und Baerls im Norden. Bohrungen zeigten unter der Kiesbank eine Sandschicht mit eingelagertem Bimsstein aus dem [[Laacher See|Laacher-See]]-Ausbruch im Jahr 11.056 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Behxhet Shala |Titel=Jungquartäre Talgeschichte des Rheins zwischen Krefeld und Dinslaken |Online=https://www.academia.edu/52971484/Jungquart%C3%A4re_Talgeschichte_des_Rheins_zwischen_Krefeld_und_Dinslaken |Abruf=2023-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals gelangten große Mengen Bims in den Oberrhein und wurden bis an den Niederrhein geschwemmt. Die aufliegende Kiesbank entstand in den letzten Jahrhunderten der Weichsel-Kaltzeit bis ca. 10.000 v. Chr. Die Wasserstände schwankten mit den sommerlichen Schmelzwassern und winterlichen Vereisungen erheblich und bildeten immer wieder Rinnen, die Material abtrugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Eine solche Rinne aus späterer Zeit ist im Rheinvorland südlich der Wiesenstraße gut zu sehen. Westwinde wehten Sande aus dem entlang des Moersbaches bei Niedrigwasser trocken liegenden Urstromtals auf den Kies und bildeten wandernde Dünen wie den Heesberg oder die mit rund {{Höhe|35|DE-NHN|link=true}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bezreg-koeln.nrw.de/geobasis-nrw/tim-online |titel=TIM-online |datum= |sprache=de |abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; höchste Dünenkuppe des bebauten Ortskerns auf der die [[Lohmannsmühle]] steht. Die nachfolgende Vegetation stoppte die Wanderdünen und machte das hochwasserfreie Plateau mit Zugang zu Weiden im Rheinvorland und fischreichen Rheinarmen zu einem guten Siedlungsgebiet. Der sandige Boden im Baerler Busch war landwirtschaftlich schlecht nutzbar. Es überwiegten Wald- und Heidewirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lvr.de/de/nav_main/kultur/kulturlandschaft/unsere_themen/kulturlandschaftsentwicklung_nrw/fachbeitrag_kulturlandschaft_ruhr_/fachbeitrag_kulturlandschaft_ruhr_1.jsp |titel=Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr {{!}} LVR |abruf=2023-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 2019 wurde in Baerl die höchste jemals in Deutschland aufgezeichnete Temperatur mit 41,2&amp;amp;nbsp;°C gemessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/wetter-lingen-rekord-1.5150840 |titel=Lingen: DWD annulliert Hitzerekord - Hitzerekord annulliert |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2020-12-17|abruf=2024-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stadtteil hält diesen Rekord zusammen mit [[Tönisvorst]], wo auch am gleichen Tag die gleiche Temperatur aufgezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2020/20201217_annulierung_lingen_news.html |titel=Wetter und Klima – Deutscher Wetterdienst – Presse – DWD-Stationen Duisburg-Baerl und Tönisvorst jetzt Spitzenreiter mit 41,2 Grad Celsius |datum=2020-12-17|abruf=2024-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorrömische Zeit ===&lt;br /&gt;
Auf Baerler Gebiet wurden steinzeitliche [[Hügelgrab|Hügelgräber]] und Gräber aus vorrömischer Zeit gefunden. Zur [[Bronzezeit|Bronze-]] und [[Eisenzeit]] war das Niederrheingebiet dicht besiedelt und bildete mit der [[Niederrheinische Grabhügelkultur|Niederrheinischen Grabhügelkultur]] einen eigenen Kulturraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römische Zeit ===&lt;br /&gt;
Am Rhein bei Baerl verlief der Germanische [[Limes (Grenzwall)|Limes]]. Westlich von Baerl verlief die heute noch so bezeichnete Römerstraße zwischen [[Vetera]] (Xanten) und [[Colonia Claudia Ara Agrippinensium]] (Köln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Limes Wachposten Dachsberg: Auf der strategisch günstigen Dünenkuppe sind Reste eines Fachwerkbaues aus der Zeit um rund 200 n. Chr. ausgegraben worden. Funde deuten auf eine Militärstation zur Überwachung des am Rhein verlaufenden [[Limes (Grenzwall)|Limes]] hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland |Band=21: Duisburg und der untere Niederrhein - Duisburg-Baerl - Die römische Militärstation auf dem Dachsberg |Verlag=Konrad Theiss |ISBN=978-3-806-20847-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Villa rustica]] und Gräber: Sowohl an der Schule der Phantasie, der ehemaligen Volksschule für die Bauernhöfe in Gerdt und [[Meerbeck (Moers)|Meerbeck]], als auch an der ehemaligen Ziegelei am [[Uettelsheimer See]] sind römische Gutshöfe und zugehörige Gräber und ein Tuffsarg&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Kelter |Titel=Chronik der Gemeinde Rheinkamp - Die Römerherrschaft am Niederrhein |Verlag=Steiger Verlag |Ort=Moers |Datum=1978}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgegraben worden. Ein in Lohmannsheide gefundenes Trümmerfeld römischer Artefakte lässt auch dort auf eine Siedlung mit Friedhof schließen. Auch an der Mühle in Lohheide und an der Verbandsstraße wurden römische Gräber gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Duisburger Denkmalthemen |Hrsg=Stadt Duisburg |Band=7: 2000 Jahre Duisburg - Entstanden in römischer Zeit |Datum=2010 |ISBN=978-3-89279-668-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Siedlung nördlich der Schulstraße: Siedlungsspuren aus der Zeit um 200 n. Chr. überschnitten sich hier mit mittelalterlichen Befundstrukturen überwiegend in Form von Pfostenlöchern und Gruben und rekonstruierbaren Hausgrundrissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Cnotka |url=https://www.waz.de/staedte/duisburg/west/mittelalter-funde-auf-baerler-supermarkt-grundstueck-id11213278.html |titel=Mittelalter-Funde auf Baerler Supermarkt-Grundstück |datum=2015-10-24 |sprache=de-DE |abruf=2023-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ziegelofen an Lohheider Schule: Ein hier ausgegrabener römischer Feldbrandofen für Ziegel ([[Tegula und Imbrex|Tegula, Imbrex]]) deutet wegen seiner geringen Größe auf eine Nutzung der Ziegel bei Gebäuden in der Umgebung hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Römisches Kleinkastell Calo: Von einigen Forschenden wird aufgrund einer erhaltenen römischen Straßenkarte im Baerler Raum das [[Calo (Kastell)|römische Kleinkastell Calo]] vermutet und spekuliert, dass der Ortsname Baerl sich von Calo ableite, was die umliegenden Einheimischen zu dem in ihrer Sprache Sinn ergebenden Barlo (Eberwald) machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensherkunft und erste urkundliche Erwähnung im Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung reicht zurück ins Jahr 1234.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Baerl ist wesentlich älter als die urkundliche Erwähnung und wird von Barlo abgeleitet: Bar/Ber = Eber, Lo/Loh = Wald, was sich auf den im Westen des Ortes gelegenen, früher wesentlich größeren [[Baerler Busch (Waldgebiet)|Baerler Busch]] bezieht. Der Dorfname ging über in den Namen des Geschlechts der [[Baerl (Adelsgeschlecht)|Herren von Baerl]] „von Barle“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;, das über Jahrhunderte in der Nähe des Paschmannshofes auf [[Haus Baerl]] lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochwasserkatastrophen im 16. und 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Baerl musste in seiner Geschichte viele Hochwasserkatastrophen vor allem durch den sich an verkeilten Eisschollen stauenden Rhein erleiden. Ganze Ortschaften wie Lindekum und [[Halen (Niederrhein)|Halen]] fielen den Fluten der sich im 16. Jahrhundert westwärts verlagernden Rheinschlinge zum Opfer. Heute erinnern nur noch Flurnamen sowie der von Baerl in Richtung Halen führende Niederhalener Dorfweg und die Halener Straße in Homberg an die längst versunkenen Orte. 1799 entstand im Strudel eines Deichbruches die heute als Naturschutzgebiet am Damm nach Binsheim gelegene Blaue Kuhle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://baerl.jimdofree.com/baerl-aktuelles-und-historisches/geschichtlicher-abriss/ |titel=Baerl - Geschichtlicher Abriss |sprache=de-DE |abruf=2023-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baerl im 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Baerl gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur [[Grafschaft Moers]]. Von 1798 bis 1814 gehörten die dem [[Kirchspiel]] Baerl angehörigen Orte zum [[Arrondissement de Crévelt|Arrondissement Krefeld]] des [[Département de la Roer|Rur-Departements]]. 1801 wurde Baerl Hauptort ([[chef-lieu]]) der gleichnamigen [[Mairie]]. 1805 wurde die [[Lohmannsmühle]] fertiggestellt. Nach dem [[Wiener Kongress]] kam das Gebiet 1815 zum [[Königreich Preußen]], 1816 wurde die Bürgermeisterei Baerl gebildet, die zeitweise vom Bürgermeister von Homberg in Personalunion mitverwaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belgische Besatzung 1918 bis 1926 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Baerler Busch Duisburg Anlagen der Belgischen Besatzung während Rheinlandbesetzung 1918-1926.jpg|alternativtext=Baracken und andere Anlagen der Belgischen Besatzung im schwarz-weiß Luftbild des Baerler Busches von 1926 erkennbar|mini|Anlagen der Belgischen Besatzung im Baerler Busch, Luftbild von 1926]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|Rheinlandbesetzung]] nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden in dem damals nur rund 14.500 Einwohner zählenden Repelen-Baerl ab dem 16. Dezember 1918&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ortskommandant Van den Schrieck |Titel=Bekanntmachung der Besatzungsarmee der 4. Zone |Sammelwerk=Der Grafschafter - Dorf Chronik und Zeitung |Datum=1918-12-17 |Online=https://www.zeitpunkt.nrw}}&amp;lt;/ref&amp;gt; rund 800 Soldaten und 100 Familienangehörige eines belgischen Infanterie-Bataillons in Ställen, Sälen, Gaststätten und Privatwohnungen einquartiert. Wegen Klagen der Bevölkerung und unzumutbaren Zuständen für die Besatzer zogen diese später in neu gebaute Offiziershäuser und das erst 1921 an der Buchenallee fertiggestellte [[Baracke]]nlager „Kamp Ramskapelle“ um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Weber |Titel=Die belgische Besatzung Baerls zwischen 1918 und 1926 - überraschende Geschichte und Relikte wiederentdeckter Anlagen |Hrsg=Kai Thomas Platz/Stadt Duisburg, Untere Denkmalbehörde |Sammelwerk=Dispargum |Band=8 |Verlag=Dr. Faustus |Ort=Büchenbach |Datum=2024 |ISBN=978-3-946387-60-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war nach einem Ende Oktober 1914 in der [[Erste Flandernschlacht|Flandernschlacht]] völlig zerstörten Dorf bei [[Nieuwpoort]] benannt, bei dem der deutsche Vormarsch unter hohen Verlusten gestoppt und in einen vier Jahre dauernden Grabenkrieg gezwungen werden konnte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zone-nieuwpoort.be/ramskapelle.html |titel=Ramskapelle Nieuwpoort Belgie - Volledige vernieling van Ramskapelle |sprache=NL |abruf=2024-01-11 |kommentar=mit vielen Fotos des zerstörten Dorfes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Von den Anlagen der Besatzungstruppen sind heute noch Relikte eines [[Schießstand]]es sowie eines Grabenkampf- und eines Handgranaten-Übungsplatzes im [[Baerler Busch (Waldgebiet)|Baerler Busch]] zu sehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt; Truppenübungen, das Verhalten der aus dem Krieg kommenden Soldaten und Widerstand der Baerler führten immer wieder zu Konflikten. Belastend war auch, dass Kontakte zu Familienangehörigen auf der anderen Seite der Rheingrenze kaum möglich waren. Frauen, die ungenehmigt belgische Soldaten heirateten, drohte eine Gefängnisstrafe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;Zeitung „Der Grafschafter“, Ausgaben zwischen 1918 und 1926; Stadtarchiv Moers: Bestand 2, Nr. 33–78 Kasernen und Truppenlager, Bestand 2, Nr. 33–82 Besatzungsschäden, Bestand 2, Nr. 33–83 Besatzungskosten&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Baerler Fußballer nutzten zunächst verbotenerweise den belgischen Exerzierplatz am Niederhalener Dorfweg, wichen dann auf verschiedene Lichtungen aus. An der [[Haus-Knipp-Eisenbahnbrücke|Haus Knipp-Brücke]] wurde eine Schwimmanstalt mit Badefloß errichtet, die jedoch durch die schweren Hochwasser 1925/26 zerstört wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt; Am 29. Januar 1926 endete für Baerl die Besatzungszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Abzug der Besatzung |Sammelwerk=Der Grafschafter - Dorf Chronik und Zeitung |Datum=1926-01-29 |Online=https://www.zeitpunkt.nrw}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die maroden Baracken dienten noch als Unterkunft für sozialschwache Familien und wurden 1932 abgerissen. Mit ihrem Bauschutt wurden die Buchenallee und andere Wege in Baerl befestigt. Auf der östlichen Hälfte des planen Geländes wurde 1939 der Sportplatz des Turn- und Sportverein Baerl 1896/1919 e.&amp;amp;nbsp;V. eröffnet. Die Offiziershäuser sind bis heute bewohnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umgliederung zu Duisburg durch Kommunalreform 1975 ===&lt;br /&gt;
Seit dem Jahre 1910 waren die Gemeinden Baerl und [[Repelen (Rheinkamp)|Repelen]] zur Gemeinde [[Repelen-Baerl]] zusammengeschlossen. Grund war, dass die [[Zeche Rheinpreußen|Bergwerksgesellschaft Rheinpreußen]] eine Schachtanlage auf Repelner Gebiet und die dazugehörige Bergarbeitersiedlung auf Baerler Gebiet erbaut hatte. Repelen erhielt die Gewerbesteuer, während Baerl die kommunalen Lasten zu tragen hatte. Die sich daraus ergebenden Auseinandersetzungen wurden von [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II]] durch königliche Order zum Zusammenschluss der Gemeinden beendet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=RP Online |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/moers/die-unbekannte-grenze_aid-11175905 |titel=Moers: Die unbekannte Grenze |datum=2007-07-20 |sprache=de |abruf=2023-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Jahr 1950 wurde diese in [[Rheinkamp]] umbenannt. Mit der [[Eingemeindung|Kommunalreform]], die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, wurde Baerl nach Duisburg umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=291}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Widerstand der Bevölkerung war zum Teil erheblich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=RP Online |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/keine-ruhrmuendungsstadt-bis-bottrop_aid-21543125 |titel=Duisburg: Keine „Ruhrmündungsstadt“ bis Bottrop |datum=2015-01-21 |sprache=de |abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem viele die mit Problemen belastete Zeit als Niedergang empfunden und sich von 1000 im Stadtteil befragten Bürgern 70 Prozent für die Abspaltung von Duisburg ausgesprochen hatten, scheiterte im Jahr 2014 eine Bürgerinitiative mit der Bestrebung Baerl und [[Homberg (Duisburg)|Homberg]] dem verbundener empfundenen [[Moers]] anzuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article126839608/Wenn-Duisburger-keine-Duisburger-mehr-sein-wollen.html |titel=Separatismus in NRW: Wenn Duisburger keine Duisburger mehr sein wollen - WELT |datum=2014-08-25 |sprache=de |abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article128415974/70-Prozent-fuer-Stadtteil-Abspaltung-von-Duisburg.html |titel=Lokal-Separatismus: 70 Prozent für Stadtteil-Abspaltung von Duisburg - WELT |datum=2014-08-25 |sprache=de |abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baerl heute ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil hat 5.348 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2025) und eine Fläche von 21,31 [[Quadratkilometer|km²]]. Er ist damit der flächenmäßig größte Duisburger Stadtteil und der nördlichste der linksrheinischen Duisburger Stadtteile. Er grenzt an die Städte [[Moers]] und [[Rheinberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baerl ist ein ländlich geprägter Stadtteil. Die vier größeren und einige kleinere Seen sind sämtlich durch [[Kiestagebau|Kiesabgrabungen]] entstanden und dienen heute als [[Naherholungsgebiet]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leinpfad am Rheinufer wird zum Wandern und Radfahren genutzt und bietet einen Blick auf die markante [[Haus-Knipp-Eisenbahnbrücke|Haus Knipp-Brücke]] und Industrieromantik auf der gegenüberliegenden Seite&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jennifer Kalischewski |url=https://www.waz.de/staedte/duisburg/wanderer-erleben-natur-und-industrie-an-duisburgs-rheinufer-id10498901.html |titel=Wanderer erleben Natur und Industrie an Duisburgs Rheinufer |datum=2015-03-26 |sprache=de |abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zwischen den früheren [[Schiffsanleger|Anlegestellen]] am &amp;#039;&amp;#039;Niederhalener Dorfweg&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Alsumer Steig&amp;#039;&amp;#039; in [[Alsum]] verkehrte noch bis in die Mitte der 1960er Jahre eine [[Personenfähre]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinruhronline.de/duisburg/duisburgnord/alsumer-berg.htm Alsumer Berg] aus &amp;#039;&amp;#039;rheinruhronline.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 23. Juli 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;, die als wichtige Verbindung zwischen dem linken Niederrhein und Duisburg von Industriearbeiter und Ausflüglern genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinische-industriekultur.de/objekte/Duisburg/Maternatunnel/maternatunnel.html Matenatunnel] Website des Vereins Rheinische Industriekultur, abgerufen am 23. Juli 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Grünfläche an der Hof-/Paschmannstraße steht das am 22. März 1893 eingeweihte und 2019 renovierte Kaiser- und Kriegerdenkmal. Im Sockel des Standbildes von [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm I]] wird den Gefallenen des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] und des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] gedacht. Im Jahr 1919 wurde dem Standbild der Kopf abgeschlagen. Zunächst wurden offenbar aus Propagandagründen beleglos belgische Besatzungssoldaten beschuldigt. Neuen Forschungsergebnissen nach war es jedoch eine Aktion aufgebrachter deutscher Kaisergegner in Folge eines von Kaiseranhängern monatelang ignorierten Erlasses der [[Reichsregierung (Weimarer Republik)|Reichsregierung]] zum Entfernen der Symbole des untergegangenen [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreiches]] und sie geschah zusammen mit dem offiziellen Entfernen der Kaiserbilder aus der Schule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige [[Evangelische Dorfkirche Baerl|evangelische Dorfkirche]] an der Binsheimer Straße entstand durch Umbauten im [[Gotik|gotischen Stil]] aus einem [[Romanik|romanischen]] Kirchenbau. Dieser wurde wahrscheinlich schon Ende des 12. Jahrhunderts errichtet, jedoch erst 1262 erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Petra Schmidt (Text)Tanja Pickartz (Fotos) |url=https://www.nrz.de/staedte/moers-und-umland/article4772952/dorfkirche-in-baerl-feiert.html |titel=Dorfkirche in Baerl feiert |datum=2011-06-17 |sprache=de |abruf=2025-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nähe der Kirche fanden sich mittelalterliche Siedlungsspuren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtteil gehören die Ortsteile Baerl, Binsheim, Gerdt, Lohheide, Lohmannsheide und Uettelsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Binsheim ===&lt;br /&gt;
Binsheim ist ein landwirtschaftlich geprägtes [[Straßendorf]] im Nordosten von Baerl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://repelen.com/index.php?schema=books&amp;amp;catalog=chronik&amp;amp;topic=195_alte_rheinkamper_hoefe-binsheim |archive-is=20120716124946 |text=Binsheimer Höfe}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Osten liegt, getrennt durch den Hochwasserschutzdeich, das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] Rheinaue Binsheim.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www3.lanuv.nrw.de/static/infosysteme/naturerlebnisfuehrer/frames/duisburg/pdf/02_rheinaue-baerl.pdf Rheinaue Binsheim] (PDF) {{Toter Link |url=http://www3.lanuv.nrw.de/static/infosysteme/naturerlebnisfuehrer/frames/duisburg/pdf/02_rheinaue-baerl.pdf |date=2024-11 |fix-attempted=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Norden grenzt Binsheim an den mittelalterlichen Ort [[Orsoy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerdt ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Gerdt liegt hinter dem linksrheinischen Rheindamm im Norden von [[Homberg (Duisburg)|Homberg]]. Einige Dutzend Häuser der Städter und vereinzelte Bauernhöfe sind umgeben von Feldern, [[Abraumhalde]]n des Bergbaus und Industriebrachen, die sich unberührt zu neuen [[Biotop]]en entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lohheide ===&lt;br /&gt;
Lohheide wird im Westen durch den [[Baerler Busch (Waldgebiet)|Baerler Busch]], im Norden und Nordwesten durch den [[Lohheider See]] und im Osten durch Binsheim eingegrenzt. Sehenswert ist ein Besuch der [[Lohmühle (Duisburg-Baerl)|Lohmühle]], die im Norden von Lohheide 1834 erbaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.muehlenverein-lohmuehle.de/ Lohmühle]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Lohheider See wird gern von Wassersportlern genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lohheider-see.de/ |titel=Seglergemeinschaft Lohheider See e. V. – Wo das Segeln Spaß macht. |abruf=2024-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lohmannsheide ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Duisburg, Baerl, Mühle, 2015-04 CN-01.jpg|mini|hochkant|[[Lohmannsmühle]] oder auch &amp;#039;&amp;#039;Baerler Mühle&amp;#039;&amp;#039; von 1805 im Ortszentrum (2015)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lohheider See Duisburg-Baerl.jpg|mini|hochkant|Lohheider See (nördlicher Teil)]]&lt;br /&gt;
Lohmannsheide liegt direkt an der Ausfahrt Duisburg-Baerl der [[Bundesautobahn 42|Autobahn A42]], durch die das Dorf geteilt wird. Der Ort grenzt im Osten an den Rheinbogen von [[Beeckerwerth]], im Norden an den Ortskern Baerls und im Süden an Gerdt. Von dort führt auch die [[Haus-Knipp-Eisenbahnbrücke]] über den [[Rhein]]. Bekannte Höfe sind der Lohmannshof, der Kerlenhof und der Scholtheishof. Teile von Lohmannsheide gehören heute zu [[Moers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Uettelsheim ===&lt;br /&gt;
Uettelsheim liegt im Osten des [[Uettelsheimer See]]s und zählt nur wenige Häuser. Im Süden und Westen wird der kleine Ortsteil von den Moerser Stadtteilen [[Scherpenberg (Moers)|Scherpenberg]] und [[Kolonie Meerbeck|Meerbeck]] sowie von Homberg-[[Hochheide (Duisburg)|Hochheide]] eingegrenzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Halen Dorf.jpg|mini|hochkant|Halen – alter Dorfweg – Erinnerung an das im Rhein versunkene Dorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halen ===&lt;br /&gt;
Auf das im Jahre 1596 im Rhein versunkene Dorf [[Halen (Niederrhein)|Halen]] verweist nur noch der sogenannte „Niederhalener Dorfweg“, der von Baerl hinunter zum Rheinufer führt. Halen war im Mittelalter Nachbargemeinde von Baerl und kämpfte aufgrund von Hochwasser und Änderungen des Rheinlaufes über hunderte von Jahren um seine Existenz. Auch die Halener Dorfkirche und die dem Ort vorgelagerte [[Haus Knipp|Burg Knipp]] sind in den Fluten versunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mundart ==&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Baerl&amp;#039;&amp;#039; – als ehemals zur &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Rheinkamp&amp;#039;&amp;#039; gehörig – wird eine spezielle Variante des &amp;#039;&amp;#039;Grafschafter Platt&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg war „Platt“ die Umgangssprache einer breiten Bevölkerungsschicht – heute sprechen und verstehen nur noch wenige Menschen die überkommenen Mundarten. &amp;#039;&amp;#039;Baerl&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[südniederfränkisch]]en Gebiet. Auch das Verb „haben“ wird unterschiedlich gesprochen: im Raume Baerl sagt man z.&amp;amp;nbsp;B. „ek häbb“. Weiter südlich heißt es „ech han“. Auch wenn die Mundart auf dem Rückzug ist, so wird Platt zu Karneval, auf Mundartabenden und in Vereinen gepflegt. In Baerl und Umgebung besonders bekannt ist die Gruppe der „Baalsche Kraien !“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine reichhaltige örtliche Mundart-Literatur. Hervorzuheben die Bücher von&lt;br /&gt;
* Georg Kreischer, u.&amp;amp;nbsp;a.: „Op Platt vertällt on opgeschrewen“ (Ausgabe 2001)&lt;br /&gt;
* Gottfried Krach, u.&amp;amp;nbsp;a.: „Min Modersprok“ (Ausgabe 1977, Steiger Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch des Baerler Autors Georg Kreischer sei zitiert (Auszug):&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:1.6em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Et Därp on sin Platt&lt;br /&gt;
Wor ös os Moddersprook gebleewen - hätt osen Titt sej fottgedrewen&lt;br /&gt;
Mar osen Titt, sind wej dat nit?&lt;br /&gt;
Wej häbben sälws et onderlooten – ok wie os Äldersch platt de trooten&lt;br /&gt;
An os leet dat, dröm proot wärr platt…&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
;Schienenverkehr&lt;br /&gt;
Durch Baerl verläuft eine Eisenbahnstrecke, die heute nur noch dem Güterverkehr zwischen Duisburg-Beeckerwerth und Moers dient. Ehemals bestand auch eine [[Bahnstrecke Duisburg-Meiderich Nord–Hohenbudberg]] mit einem Bahnhof in Baerl. Die Strecke bestand seit 1912 und führte über die im selben Jahr in Betrieb genommene [[Haus-Knipp-Eisenbahnbrücke]]. Der Streckenabschnitt zwischen Baerl und [[Bahnhof Hohenbudberg|Hohenbudberg]] wurde am 25.&amp;amp;nbsp;August 1969 stillgelegt, gut ein Jahr später am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1970 folgte der Abschnitt zwischen Duisburg-Meiderich Nord und der Abzweigstelle Buschmannshof. Sämtliche Gleise wurden inzwischen komplett abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Straßenverkehr&lt;br /&gt;
Die Autobahn [[Bundesautobahn 42|A 42]] überquert seit 1990 bei Baerl mit der [[Beeckerwerther Brücke]] den [[Rhein]]. 1991 wurde die Anschlussstelle Duisburg-Baerl in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ÖPNV&lt;br /&gt;
Den Busverkehr in Baerl regelt die [[Duisburger Verkehrsgesellschaft]].&lt;br /&gt;
Die Linie 923 hat an der Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Baerl Kirche&amp;#039;&amp;#039; Endstation. Sie verbindet Baerl mit [[Homberg (Duisburg)|Homberg]], dem Duisburger Stadtzentrum, dem Hauptbahnhof, dem Stadtteil Neudorf und der Uni. Außerdem fährt die [[Niederrheinische Verkehrsbetriebe|NIAG-Linie]] 913 durch Baerl und verbindet es mit [[Rheinberg]] und [[Moers]]-[[Hülsdonk (Moers)|Hülsdonk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Linienweg&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
! Betreiber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 {{Linienverlauf DVG|923}}&lt;br /&gt;
| 30 bis 60&lt;br /&gt;
| DVG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 {{Linienverlauf DVG|913}}&lt;br /&gt;
| 60 bis 120&lt;br /&gt;
| NIAG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Weber: Die belgische Besatzung Baerls zwischen 1918 und 1926 – überraschende Geschichte und Relikte wiederentdeckter Anlagen. Hrsg.: Kai Thomas Platz/Stadt Duisburg, Untere Denkmalbehörde, Dispargum Bd. 8, Büchenbach 2024, ISBN 978-3-946387-60-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Baerl}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dorfbaerl.de/ Baerler Heimat- und Bürgerverein e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://onlinestreet.de/strassen/in-Duisburg.Baerl.html Straßenverzeichnis Baerl (onlinestreet)]&lt;br /&gt;
* {{KuLaDig|O-CW-20110829-0029 |Bahnhof Baerl }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile Duisburgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4445504-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Duisburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Niederrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baerl| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1234]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1910]]&lt;/div&gt;</summary>
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