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	<title>Badische Bank - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Siebenschläferchen am 2. März 2026 um 21:24 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mannheim, O4 4, Badische Bank, Schalterhalle.jpg|mini|Badische Bank, Schalterhalle, Mannheim, [[Quadratestadt#O-Quadrate|O4 4]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Badische Bank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war von 1870 bis 1935 [[Privatnotenbank#Deutsche Privatnotenbanken|Notenbank]] von [[Baden (Land)|Baden]]. Der Sitz der Privatnotenbank war [[Mannheim]] und ab 1932 [[Karlsruhe]]. Sie wurde 1934 durch Reichsgesetz liquidiert und existierte danach nur noch als Geschäftsbank-typisches Kreditinstitut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Badische Bank 10 Gulden 1849.jpg|mini|10-Gulden-Schein des Großherzogtums Baden von 1849]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baden100Mark1907.jpg|mini|Banknote der Badischen Bank]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Badische Bank 350 Gd 1871.jpg|mini|Aktie über 350 Gulden der Badischen Bank vom 1. Oktober 1871]]Bereits 1844 wurde im [[Badische Ständeversammlung|Badischen Landtag]] die Gründung einer Notenbank diskutiert. Ziel war es, von auswärtigen Banken unabhängig zu werden. Widerstände verzögerten die Gründung aber bis 1870, als die Handelskammern in Mannheim und Karlsruhe den Gesetzentwurf zur Errichtung der Badischen Bank ausarbeiteten und durch den Landtag brachten. Jedoch gab das Großherzogtum bereits 1848 und 1854 Papiergeld aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Pick: Papiergeld, 1967, Seite 178–180&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 25. März 1870 erhielt die Badische Bank ihre Konzession als [[Privatnotenbank]] durch die Regierung des [[Großherzogtum Baden|Großherzogtums Baden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Aufgrund des badischen Gesetzes vom 16. März 1870, verkündet am 24. März 1870; Ges. VOBl. f.d. GrHzt Baden Nr. XVII, Seite 219 ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem Großherzogtum selbst waren auch andere Aktionäre an der Bankgründung beteiligt. Neben badischen Privatbankiers waren dies unter anderem [[Adolph von Hansemann]] von der [[Disconto-Gesellschaft]] und Freiherr [[Carl von Rothschild]] für die Frankfurter Bank [[M.A. Rothschild &amp;amp; Söhne]]. Das Kapital betrug 10.500.000 [[Gulden]] (entsprechend 6.000.000 [[Taler]]) und war in 30.000 Aktien à 350 Gulden (bzw. 200 Taler) aufgeteilt. Bereits 1871 eröffnete eine Filiale in Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bank verfügte über das Recht, bis zum dreifachen des eingezahlten Kapitals Banknoten auszugeben. Ein Drittel des Notenumlaufs musste durch Silber, zwei Drittel durch Gold oder [[Wechsel (Urkunde)|Wechsel]] gedeckt sein. Im Gegenzug für das Notenbankprivileg, war die Bank verpflichtet, ein Fünftel des Gewinns nach Abzug einer 5-prozentigen [[Dividende]] an das Land auszuschütten. Dieser Staatsanteil stieg von 2.626,80 [[Goldmark]] 1880 auf 22.885 Mark im Jahre 1890.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=118988 Meyers Konversationslexikon, Vierte Auflage, 1885-1892, 18. Band: Jahres-Supplement 1890-1891, S. 745]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Dezember 1870 gab die Badische Bank 10-Gulden-Noten heraus, zum 1. Juli 1871 50-Gulden-Noten. Der Notenumlauf betrug 1871 11.370.000 Gulden und stieg bis 1874 auf 30.276.000 Gulden an. Nach der reichsweiten Einführung der Markwährung folgten 1874, 1890, 1902, 1907 und 1918 100-Mark-Noten. Alle diese Banknoten wurden von [[Dondorf &amp;amp; Naumann]] in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflationszeit]] gab die Badische Bank innerhalb etwas mehr als eines Jahres Banknoten mit Nennwerten von 500 Mark (am 1. August 1922), 5.000 Mark, 10.000 Mark, 500.000 Mark, 1 Million Mark, 20 Millionen Mark, 2 Milliarden Mark und 100 Milliarden Mark (am 30. Oktober 1923) heraus. Im Oktober 1924 gab sie nochmals Banknoten über 50 Mark aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 erwarb die [[Republik Baden]] ein Aktienpaket von der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und wurde dadurch Mehrheitsaktionär. 1934 hob die nationalsozialistische Regierung das Notenprivileg auf. In der Folge expandierte die Bank als reguläre [[Geschäftsbank]]. So wurde 1937 das Bankgeschäft Carl Trautwein in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 fusionierte die Badische Bank mit der [[Württembergische Bank|Württembergischen Bank]] zur [[Baden-Württembergische Bank|Baden-Württembergischen Bank]], die 2001 von der [[Landesbank Baden-Württemberg]] übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitz ==&lt;br /&gt;
Die Bank hatte seit ihrer Gründung ihren Sitz in einem dafür umgebauten Geschäftshaus in O4 4 in Mannheim. Das Gebäude wurde 1902 durch den Architekten [[Rudolf Tillessen]] umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Mannheim und seine Bauten |Hrsg=Badischer Architecten-und Ingenieur-Verein / Unterrheinischer Bezirk |Ort=Mannheim |Datum=1906 |DOI= |Seiten=229–230 |Online=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/mannheim1906 |Abruf=2025-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/041647|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Fengler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Notenbanken vor Einführung der Mark-Währung&amp;#039;&amp;#039;. Regenstauf 1992, ISBN 3-924861-05-6, Seiten 71–73&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wielandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Badische Münz- und Geldgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Verlag G. Braun, Karlsruhe 1979, ISBN 3-7650-9014-X&lt;br /&gt;
* Georg Richter (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Badische Bank : 100 Jahre; 1870 - 1970&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bundesbank]]: [https://www.bundesbank.de/resource/blob/607868/b973de36ed82af52c33ac426f9b3f208/mL/das-papiergeld-im-deutschen-reich-data.pdf Das Papiergeld im Deutschen Reich 1871 - 1948.] Frankfurt am Main, 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4457490-3|VIAF=244273833}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Zentralbank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kreditinstitut (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Siebenschläferchen</name></author>
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