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	<title>Badegewässer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T02:11:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Badegew%C3%A4sser&amp;diff=352871&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: /* Nutzung */Ein Badesee weniger.</title>
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		<updated>2025-12-29T19:02:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nutzung: &lt;/span&gt;Ein Badesee weniger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Badesee|Weitere Bedeutungen sind unter [[Badesee (Begriffsklärung)]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:PloetzenseeBeach.jpg|mini|hochkant=2|right|Freibad am [[Plötzensee]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Badegewässer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Seen, Flüsse und Küsten&amp;lt;ref name=UBA&amp;gt;[https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/schwimmen-baden/badegewaesser Umweltbundesamt], aufgerufen am 23. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;, die zum öffentlichen [[Badekultur|Baden]] und [[Schwimmsport|Schwimmen]] genutzt werden. Badegewässer und ihre zumeist touristisch erschlossenen Ufer dienen der [[Naherholung]] und der [[Freizeit]]gestaltung wie beispielsweise zum [[Sport]], [[Spiel]] und zum [[Sonnenbad]]en. Die Mindestanforderungen an die Qualität der Badegewässer und deren Bewirtschaftung sind für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in der [[Richtlinie 2006/7/EG (Badegewässerrichtlinie)]] definiert.&lt;br /&gt;
In der Badesaison 2015 gab es in Deutschland 2.292 Badegewässer, die nach der EG-Badegewässerrichtlinie überwacht wurden. Davon lagen 367 an der Küste von Nord- und Ostsee, 1.925 an Binnengewässern (1.893 an Seen; 32 an Flüssen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Millstatter See swimming.jpg|mini|Der [[Millstätter See]] in [[Kärnten]]]]&lt;br /&gt;
Ein Badesee bietet Bürgern die Möglichkeit, sich in der Nähe ihres Wohnorts zu erholen und Sport zu betreiben, und kann somit die Attraktivität eines Wohngebietes deutlich erhöhen. Auch eine touristische Vermarktung mit Zelt- und Campingplätzen, Hotels und Pensionen ist im Umfeld von Badeseen verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Interesse der Badenden und Schwimmer gibt es an vielen Badeseen Verbote für [[Schiff]]e und [[Boot]]e, [[Angeln (Fischfang)|Angeln]], [[Haushund|Hunde]] usw. Aus [[Naturschutz]]gründen ist auch meist das Entfachen von [[Feuer]]n und die Benutzung von [[Seife]]n und [[Shampoo]]s verboten. Im Gegensatz zu außereuropäischen Ländern (z. B. [[Indien]]) dient das Baden in Seen in Europa heute nicht mehr der Körperreinigung, sondern nur noch der Erholung, dem [[Schwimmsport]] und dem Pflegen gesellschaftlicher Kontakte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benutzung der Liegewiese und eines Badesees ist im Gegensatz zu [[Naturbad|Naturbädern]] generell kostenlos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.krauchenwies.de/site/Krauchenwies-2017/get/documents_E37988153/Krauchenwies/Datenquelle_Krauchenwies/Bl%C3%A4ttle/2019/Mitteilungsblatt%20Kalenderwoche%2019%20-%202019.pdf Krauchenwies Seite 5]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft|DLRG]] und [[Wasserwacht]] kennzeichnen ihre Tätigkeit mit [[Flagge]]n. Heute sind viele Badeseen mit einfachen [[Kabine|Umkleidehäuschen]] und [[Toilette]]n ausgestattet. An besser ausgebauten Badeseen gibt es [[Gastronomie]]betriebe. Im Gegensatz zu Freibädern und Naturbädern gibt es keine [[schwimmmeister|Wasseraufsicht]] für den gesamten See.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.messstetten-stausee-oberdigisheim-aus-fuer-attraktionen.2157a5a6-44f1-48c4-a05f-7ed4625dbbf4.html Aus für Attraktionen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserrettung flaggen.jpg|mini| Aktiver Posten von  [[Rettungsschwimmer]] mit internationalen  [[Flagge|Signalflaggen]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FKK-Gelande Sudstrand (2201433120).jpg|mini|FKK-Gelände am [[Unterbacher See]] in [[Düsseldorf]]]]&lt;br /&gt;
An manchen Badeseen, vor allem in Deutschland, ist [[Freikörperkultur|FKK]] erlaubt oder geduldet. Oft sind auch nur speziell ausgewiesene Uferbereiche dafür vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Risiken ==&lt;br /&gt;
Gewässer bergen auf Grund von Strömungen, Untiefen und Pflanzen ein erhöhtes Risiko von [[Badeunfall|Badeunfällen]]. Baden in verschmutzten Gewässern kann Infektionen durch Krankheitserreger und Cyanobakterien ([[Blaualgen]]) begünstigen, die unter anderem zu [[Durchfall]]erkrankungen oder Augen- und Ohreninfektionen führen können.&amp;lt;ref name=UBA/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Einordnung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosdorfer-Baggersee-23.jpg|miniatur|Illegales Baden am [[Rosdorfer Baggersee]] bei [[Göttingen]]]]&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden sind offiziell ausgewiesene Badegewässer, die in der Europäischen Union den Vorgaben der [[Richtlinie 2006/7/EG (Badegewässerrichtlinie)]] entsprechen müssen und behördlich zu überwachen sind sowie „inoffizielle“ Badegewässer, die nicht nach der EU-Badegewässerrichtlinie überwacht werden, an denen das Baden aber [[Wasserrecht|wasserrechtlich]] zulässig ist und/oder entsprechend geduldet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität offizieller Badegewässer in Deutschland wird in Zuständigkeit der Bundesländer überwacht, die zur Umsetzung der Badegewässerrichtlinie landesrechtliche Badegewässerverordnungen erlassen haben. Die Länder melden die Badegewässerdaten dem [[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamt]], welches sie der EU-Kommission und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.&amp;lt;ref name=UBA/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in Niedersachsen sind neben den 280 amtlich ausgewiesenen Badegewässern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.apps.nlga.niedersachsen.de/eu/batlas/ |wayback=20150325061624 |text=Badegewässeratlas Niedersachsen }}, aufgerufen am 23. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; viele Baggerseen als Badeseen weithin bekannt, an denen offiziell jedoch ein Badeverbot besteht. Beispiele für besonders stark besuchte Badeseen dieser Kategorie sind der [[Cluvenhagener See]] bei [[Verden]], der [[Rosdorfer Baggersee]] bei [[Göttingen]], der [[Tillysee]] bei [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] und der [[Wietzesee]] bei [[Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden im Rahmen des Gemeingebrauchs ===&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
Auch an Gewässern, die nicht nach europäischem Recht als Badegewässer definiert sind, ist das Baden zumeist zulässig, da es entweder unter den [[Gemeingebrauch]] von Gewässern fällt oder behördlich erlaubt wurde. Bezüglich des Gemeingebrauchs wird im bundesdeutschen [[Wasserhaushaltsgesetz]] (WHG § 25) auf die entsprechenden [[Landeswassergesetz]]e der [[Bundesland (Deutschland)|Bundesländer]] verwiesen. Dort wird geregelt, ob das Baden im Rahmen des Gemeingebrauchs zugelassen ist oder nicht sowie unter welchen Voraussetzungen und Einschränkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen 16 Landeswassergesetzen der deutschen Bundesländer fällt unter Bezugnahme auf WHG § 25 das Baden ausdrücklich unter den Gemeingebrauch, in [[Bremen]] und [[Rheinland-Pfalz]] wird zusätzlich noch das Schwimmen erwähnt. Nicht näher definiertes [[Tauchen]] fällt in vier Bundesländern ebenfalls unter den Gemeingebrauch (Bremen, [[Hessen]], [[Niedersachsen]], [[Schleswig-Holstein]]), wobei nur in Niedersachsen das Sporttauchen mit Atemgeräten ausdrücklich eingeschlossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Hessen]], Niedersachsen und [[Sachsen-Anhalt]] ist allerdings der Gemeingebrauch von stehenden Gewässern grundsätzlich untersagt, kann jedoch von den zuständigen [[Wasserbehörde]]n (in der Regel die Unteren Wasserbehörden der [[Landkreis]]e und kreisfreien Städte) zugelassen werden. Die Zulassung gilt in Niedersachsen als erteilt, wenn am betreffenden Gewässer der Gemeingebrauch am 15. Juli 1960 ausgeübt wurde, in Sachsen-Anhalt am 8. September 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier weiteren Bundesländern ([[Nordrhein-Westfalen]], Rheinland-Pfalz, [[Saarland]], [[Sachsen]]) beschränkt sich der Gemeingebrauch auf natürliche Gewässer, schließt künstlich angelegte Seen wie [[Stausee]]n und [[Kiestagebau|Kiesgruben]] damit also zunächst aus. Auch hier können die Wasserbehörden an künstlichen Gewässern die Zulassung erteilen. Besondere Regelungen gibt es in den meisten Bundesländern außerdem für aufgestaute Gewässer ([[Talsperre]]n, [[Wasserspeicher]]) und Gewässer, die zur Trinkwasserversorgung dienen.&lt;br /&gt;
Das [[Wassergesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern|Landeswassergesetz Mecklenburg-Vorpommern]] enthält eine kuriose Regelung: es erlaubt Gemeingebrauch in allen oberirdischen Gewässern grundsätzlich (LWaG § 21 (1), mit Ausnahme von Talsperren, [[Rückhaltebecken]] und Speicherbecken). Nach § 21 (5) kann eine [[Wasserbehörde]] an künstlichen fließenden Gewässern und an stehenden Gewässern den Gemeingebrauch zulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Landesgesetze mit Ausnahme von Rheinland-Pfalz enthalten einen Passus, wonach der Gemeingebrauch in nicht öffentlich zugänglichen Hofräumen, Gärten und Parkanlagen nicht zugelassen ist, neun Bundesländer führen in dieser Reihe zusätzlich noch Betriebsgrundstücke oder Betriebsanlagen auf. Ablassbare [[Fischzucht]]-Teiche werden in [[Bayern]], [[Berlin]] und Schleswig-Holstein ausgenommen, in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern Schilf- und [[Röhricht]]bestände an Seeufern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerlaubtes Baden kann nach allen Landeswassergesetzen gleichlautend als Überschreitung des Gemeingebrauchs als [[Ordnungswidrigkeit]] geahndet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben wasserrechtlichen Einschränkungen kann das Baden auch aus anderen Rechtsgründen verboten sein, z.&amp;amp;nbsp;B. aus Gründen des [[Naturschutz]]es in [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]]en und anderen [[Geschützter Landschaftsbestandteil|Geschützten Landschaftsbestandteilen]] oder in [[militärisches Sperrgebiet#Bundesrepublik Deutschland|militärischen Sperrgebieten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Seegrundstücke unterliegen dem [[Landeswaldgesetz|Waldgesetz]], Schwimmen ist somit nicht verboten. Jeder darf „zum Zwecke der Erholung auf eigene Gefahr“ hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gea.de/reutlingen_artikel,-kontrolleure-an-den-g%C3%B6nninger-seen-im-einsatz-_arid,6310287.html Waldgesetz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Badesee}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4322081-2}}&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/schwimmen-baden/badegewaesser Badegewässer in Deutschland], Webseite des Umweltbundesamtes&lt;br /&gt;
* [https://www.sozialministerium.at/site/Gesundheit/Reiseinfos_Verbrauchergesundheit/VerbraucherInnengesundheit/Badegewaesser/ Badegewässer in Österreich], Website des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz&lt;br /&gt;
* [https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/gebrauchsgegenstaende/badegewaesser.html Badegewässer in der Schweiz], Website des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4322081-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Badegewasser}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwimmsport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badegewässer| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
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