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	<title>Badeanstalt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Badeanstalt&amp;diff=380502&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 28. Juli 2025 um 19:35 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-28T19:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch: [[Badanstalt]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Badeanstalt.PNG|mini|Verordnung betreffend der Badeanstalten in Zürich, 1839. Erwähnt sind unter anderem das [[Frauenbad am Stadthausquai]],das [[Bauschänzli]] sowie ein Badeplatz am [[Schanzengraben (Zürich)|Schanzengraben]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Badeanstalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Badeanlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet man historisch ({{gohS|bat}}, ‚warm baden‘) eine Einrichtung, in der etwa aus hygienischen oder gesundheitlichen Gründen [[Badekultur|Bäder]] genommen werden können. &amp;lt;!-- Bitte auch dies belegen, außerdem gehört&amp;#039;s nicht in den Einleitungsabschnitt: Beim Besuch einer Kurbadeanstalt wird vom zuständigen Kurarzt nach eingehender medizinischer Untersuchung eine Palette von Bädern, Massagen, Inhalationen und anderen Heilpraktiken angeboten oder verordnet, die ihm Linderung oder Heilung seiner Beschwerden bringen sollen. Während der medizinischen Behandlung umsorgen ausgebildete Fachkräfte als Bader, Masseure und Therapeuten die Bade- und Kurgäste. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute versteht man darunter – insbesondere rechtlich – eher institutionalisierte und bauliche, öffentliche wie geschlossene Institutionen zum [[Badekultur|Baden]] als medizinische oder Freizeiteinrichtung (&amp;#039;&amp;#039;[[Badebetrieb]]e&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag {{&amp;quot;|Dienstleistungsbezeichnung: Betrieb von Bädern, Schwimmbädern und Saunen; Unternehmensbezeichnung: Badeanstalt, Schwimmbad, Sauna; Französische Übersetzung der Dienstleistungsbezeichnung: eploitation des bains publics, de piscines et de saunas.}} In: Rudolf Busse, Joachim Starck: &amp;#039;&amp;#039;Warenzeichengesetz: nebst Pariser Verbandsübereinkunft und Madrider Abkommen.&amp;#039;&amp;#039; Kommentar. Walter de Gruyter, 1990, S. 124 ({{Google Buch|BuchID= sZbAr2BXMjwC|Seite=124 |Hervorhebung= Badeanstalt }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; wie [[Schwimmbad]], [[Freibad]], [[Naturbad]], [[Kurbad]], im weiteren Sinne auch [[Sauna|Saunen]] und Ähnliches).&amp;lt;ref&amp;gt;vergl. Definitionen &amp;#039;&amp;#039;[https://www.duden.de/suchen/dudenonline/Badeanstalt Suche: Badeanstalt]&amp;#039;&amp;#039;, duden.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Badekur ==&lt;br /&gt;
Auf Bäderreisen wurde oft eine Verbindung von Bade- und [[Trinkkur]] vorgenommen. In der &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der eisenhaltigen Mineralquelle und Badeanstalt Kellberg nächst [[Passau]]&amp;#039;&amp;#039; von Professor J.&amp;amp;nbsp;Waltl aus dem Jahr 1839 findet man, nach ausgiebigen Schilderungen der touristischen Ziele in der Umgebung und einer Analyse der Boden- und Wasserbeschaffenheit, erst ab S. 87 einen Abschnitt zur „Methode der Anwendung des [[Mineralwasser]]s“, wobei Hinweise zur Bade- und zur Trinkkur miteinander abwechseln. Über die Einrichtungen der Badeanstalt erfährt man einige Seiten später, dass „auch kalte Wannen-, Douche-, Tropf-, Staub-, Dampf- und Jodbäder eingerichtet sind“,&amp;lt;ref&amp;gt;J. Waltl: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der eisenhaltigen Mineralquelle und Badeanstalt Kellberg nächst Passau.&amp;#039;&amp;#039; Passau 1839, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; womit aber die Beschreibung der „Anstalt“ schon wieder ihr Ende gefunden hat. Kaum ausführlicher äußert sich Bernhard Ritter in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Niedernau]]. Kur- und Badeanstalt im Königreich Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Rottenburg 1869. Er schlägt einen langen historischen Bogen, beginnend mit der Römerzeit, ehe er schließlich auf die 1804 eingerichtete Raidtsche Badeanstalt zu sprechen kommt. Man erfährt, dass die Anstalt zu Ritters Zeit „14 Badcabinette und in den Stockwerken 70 Wohnzimmer, nebst einem Speise-, Conversations- und Tanzsaal“&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Ritter: [http://books.google.de/books?id=wAM9AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Niedernau. Kur- und Badeanstalt im Königreich Württemberg.&amp;#039;&amp;#039;] Rottenburg 1869, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; enthielt, wozu noch eine weitere Unterkunft für 25 Gäste kam. Im Kapitel über die Badekuren werden Neckarbäder, Mineralwasser- und Tannennadelwannenbäder, Solbäder, Tannennadeldampfbäder und Duschen aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Ritter: [http://books.google.de/books?id=wAM9AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Niedernau. Kur- und Badeanstalt im Königreich Württemberg.&amp;#039;&amp;#039;] Rottenburg 1869, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flussbadeanstalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GeipelburgPostkarte retusche.jpg|mini|Schwimmende Badeanstalt auf der Elbe bei [[Meißen]], Postkarte von vor 1937]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Brühlsche Terrasse 1900.jpg|mini|Schwimmende Badeanstalt auf der Elbe am [[Neustädter Elbufer]] in [[Flussbäder in Dresden|Dresden]], 1900]]&lt;br /&gt;
Die erste Flussbadeanstalt in Europa wurde 1760 in [[Paris]] an der [[Seine]] angelegt. Es folgten beispielsweise Flussbadeanstalten im [[Rhein]] bei [[Mannheim]] im Jahr 1777, in der [[Donau]] bei [[Wien]] 1781 und in der [[Oder]] bei [[Breslau]] 1783. [[Hamburg]] besaß gegen Ende des 19. Jahrhunderts ungefähr 14 Flussbadeanstalten. Auf der [[Binnenalster]] lag ab 1793 ein von [[Johannes August Arend]] entworfenes [[Badeschiff]] mit zwölf Umkleidekammern, von denen aus die Gäste in sogenannte Badekästen steigen konnten – Lattenverschläge, durch die das Alsterwasser strömte. 1834 wurde das Flussbadeschiff von Johns eröffnet, das bis in die 1890er an verschiedenen Stellen vor dem Grasbrook lag. 1888 wurde die [[Alsterlust]] eröffnet, ein Lokal mit Badeanstalt, das auf Pfählen in der Alster ruhte und für Damen und Herren getrennte Schwimmbassins besaß, deren Wasser durch Wellenräder bewegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hella Kemper: &amp;#039;&amp;#039;Elbschwimmer. Die Rückkehr einer Badekultur.&amp;#039;&amp;#039; Murmann Verlag, 2006, ISBN 3-938017-54-6, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seebadeanstalt ==&lt;br /&gt;
Als Seebadeanstalt wird eine Freibadeanstalt bezeichnet, die am Meer und nicht an einem Fluss gelegen ist. Als eine der ersten deutschen Seebadeanstalten wird die erste Königlich-Preußische Seebadeanstalt von 1797 auf der deutschen Nordseeinsel [[Norderney]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefanie Grossmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Geschichte-der-Badekultur-in-Norddeutschland,badekultur100.html Als das Baden im Meer zur Mode wurde]&amp;#039;&amp;#039; auf ndr.de, 17. Juni 2022, abgerufen am 26. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dem Wort Seebadeanstalt ist zu berücksichtigen, dass dies die örtliche Badeanstalt als solche benennt, während der Begriff „Seebad“ eine [[Bad (Kurort)|Ergänzung zum Ortsnamen]] ähnlich der Begriffe „Kurstadt“ oder „Heilbad“ darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgerbad ==&lt;br /&gt;
1824 beantragte der [[Bad Cannstatt|Cannstatter]] Bürger Johann Schiller die Genehmigung, neben dem allgemeinen, öffentlichen Flussbad eine Flussbadeanstalt für Kreise einrichten zu dürfen, die Vorbehalte gegenüber der öffentlichen Einrichtung hatten. Er fand zahlreiche Unterstützer. Diese Entwicklung zum bürgerlichen Salonbad mit Ausgrenzung der niedrigeren Stände war ein verbreitetes Phänomen; so durften etwa in [[Würzburg]] Bedürftige, die zuvor mit einem ärztlichen Attest Zutritt zu der Badeanstalt des Unternehmers Obert gehabt hatten, nach einer Umgestaltung dieser Anstalt dort nicht mehr baden. Obert sah stattdessen die Einrichtung eines separaten Kaltbades für die niederen Stände vor, wie es andernorts auch betrieben wurde, da die bürgerliche Kundschaft sich vor den Schmutzkrankheiten der Unterschicht ekelte und nicht mit dieser gemeinsam die Badeanlagen benutzen wollte. Die Bürgerbäder ersetzten das in den meisten Haushalten noch fehlende Badezimmer und dienten meist nicht ausschließlich der Körperhygiene, sondern waren häufig mit geselligem Beisammensein im abgeschlossenen Zirkel und Bewirtung verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Manuel Frey: &amp;#039;&amp;#039;Der reinliche Bürger.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, 1997, ISBN 3-525-35782-6, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Eisenach gründete 1906 der leitende Kurarzt und Hygieniker &amp;#039;&amp;#039;Karl DuMont&amp;#039;&amp;#039; das &amp;#039;&amp;#039;Sophienbad&amp;#039;&amp;#039; als Kur- und Bürgerbad. Zusätzlich zum Badebetrieb mit Massage- und Trinkkurangeboten konnten die Besucher die im Keller und den Anbauten des Hauses befindliche [[Dampfwäscherei]] der Kurbadgesellschaft zu ermäßigten Preisen nutzen und steigerten somit die Rentabilität des Hallenbades, das erst 1990 geschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;aus: Biographien Eisenacher Persönlichkeiten: &amp;#039;&amp;#039;Dr. med. Karl DuMont.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wartburgland.&amp;#039;&amp;#039; Heft 16. Bonn 1985, S. 15–18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volksbad ==&lt;br /&gt;
Das Wort „Badeanstalt“ war zeitweise eine andere Bezeichnung für [[Volksbad]]. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurden einerseits viele Volksbäder geschlossen, weil [[Badezimmer]] in den Wohnungen sie überflüssig machten, andererseits wurden Frei- und Hallenbäder errichtet. Der traditionelle Begriff Badeanstalt blieb vielerorts erhalten und bezeichnete dann als &amp;#039;&amp;#039;neue&amp;#039;&amp;#039; Badeanstalt ein [[Schwimmbad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Leipzig 1905, S. 239–242 [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Bad+%5B1%5D Stichwort Bad] mit weiteren Unterbegriffen (u.&amp;amp;nbsp;a. Badeanstalt) als Digitalisat bei Zeno.org.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jakob Vogel&lt;br /&gt;
   |Titel=Ein schillerndes Kristall. Eine Wissensgeschichte des Salzes zwischen Früher Neuzeit und Moderne&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-412-15006-8&lt;br /&gt;
   |Seiten=522}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Joachim Kessler&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen&lt;br /&gt;
   |Titel=Heilendes  Wasser und sprudelnde Quellen. Begegnungen mit historischen Bädern in Thüringen&lt;br /&gt;
   |Verlag=E. Reinhold Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Altenburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-910166-44-X&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Bad Tennstedt&lt;br /&gt;
   |Seiten=46–51}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badeanlagentyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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