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	<title>Badanhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T23:08:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Badanhausen&amp;diff=1587749&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (KBytes)</title>
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		<updated>2026-03-26T17:56:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (KBytes)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kinding&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.016667&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.433333&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 380&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 186&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Einwohnerzahlen |Sammelwerk=Bürgermagazin |Nummer=7 |Verlag=Markt Kinding |Datum=2021-07 |Seiten=4 |Online={{Webarchiv |url=https://www.fuchsdruck.de/uploads/M9LW6N7K/web_BM_Kinding_Juli21.pdf#page=4 |text=fuchsdruck.de |wayback=20210918223347 |()=[]}} |Format=PDF |KBytes=4500}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 85125&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08467&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Badanhausen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Badanhausen vom [[Arzberg (Altmühltal)|Arzberg]] aus gesehen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Badanhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemeindeteil des Marktes [[Kinding]] im oberbayerischen [[Landkreis Eichstätt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Das [[Dorf]] liegt im [[Altmühl]]tal zwischen Kinding (Entfernung: etwa 7&amp;amp;nbsp;km) und [[Beilngries]] (Entfernung: etwa 3&amp;amp;nbsp;km) an der westlichen Talseite und etwas westlich der Staatsstraße 2230 auf {{Höhe|369}} - {{Höhe|400}} [[Meereshöhe]]. In westlicher Richtung führt ein Forstweg über den Talhang nach [[Haunstetten (Kinding)|Haunstetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist in älteren Urkunden zusammen mit [[Kirchanhausen]] als „Ahausen“ bezeichnet; das Dorf hat daher auch keine eigene kirchliche Tradition. Wahrscheinlich kam der Ort, ein [[Meierhof]], zugleich mit Kirchanhausen durch eine Schenkung des Königs [[Arnulf]] im Jahr 895 an die [[Bistum Eichstätt|Eichstätter Kirche]] und durch diese an die [[Grafen von Grögling-Hirschberg|Grafen von Hirschberg]]. Mit dem Aussterben dieses Grafengeschlechtes wurde Badanhausen 1305 [[Hochstift Eichstätt|fürstbischöflich]]. 1398 verkaufte Sweygger von [[Gundelfingen an der Donau|Gundelfingen]] „alle Zinsen und Gülten samt dem Gericht“ seiner Güter in Badanhausen, die er wahrscheinlich als [[Lehnswesen|Reichslehen]] hatte, an den Eichstätter Bischof Friedrich. 1407 taucht die Bezeichnung „Padahausen“ auf; die namensgebende Badstube bestand bereits im 14. Jahrhundert und war Lehen des Eichstätter Bischofs, das die Schenken von Hofstetten innehatten. Sie nannten sich später [[Schenk von Geyern|Schenken von Geyern]] und saßen auf [[Burg Rundeck|Stossenberg]]. Letztmals wurde 1470 Heinrich von Geyern mit der Badstube belehnt, bevor sie in unmittelbaren Besitz des Hochstiftes überging. Ob es sich um ein sogenanntes Wildbad an dem durch Badanhausen fließenden Bach handelte, ist eine offene Frage. Im [[Mittelalter]] gab es im Ort außerdem eine [[Taferne]] (1407 als „Erbtaferne“ im bischöflichen Besitz) und eine vom durchfließenden Bach betriebene Mühle. Letztere ist noch 1741 erwähnt. Der Besitz des [[Kloster Plankstetten|Klosters Plankstetten]] in Badanhausen, seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar, wurde von den Badanhauser Bauern pachtweise bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 1407 und 1447 ist der [[Gemeiner Lein|Flachsanbau]] nachgewiesen. Der [[Hopfen]]anbau wird erstmals 1644 erwähnt; zu dieser Zeit bestand der Ort aus 16 Anwesen, während 1602, also vor dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] 24 Häuser gezählt wurden. 1706 waren hier wieder 22 Familien ansässig. 1741 wird die Badstube nicht mehr genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1802 lag Badanhausen im unteren Hochstift, wo er zum [[Kastenamt]] Beilngries des Oberamtes Beilngries-Hirschberg gehörte. Eine der sieben [[Ehehaft]]den des Oberamtes, die Ehehaft Hirschberg, wurde wechselnd in Hirschberg, Haunstetten, [[Landerzhofen]] und Badanhausen abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Säkularisation kam die Gemeinde Badanhausen als Teil des unteren Hochstifts an Großherzog Erzherzog [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand III. von Toskana]] und 1806 an das [[Königreich Bayern]] und dort in das oberpfälzische [[Landgericht Beilngries]]. 1809 umfasste der neugebildete [[Steuerdistrikt]] Badanhausen den Ort selber, dazu [[Kirchanhausen]] und [[Pfraundorf (Kinding)|Pfraundorf]] mit der [[Kratzmühle]]. Ab 1817 wurde die Gemeinde Badanhausen (so ab 1811 genannt) dem [[Landgericht Kipfenberg]] zugeteilt. [[Gemeindeedikt#Zweites Gemeindeedikt|1818]] wurde diese Gemeinde wieder aufgelöst; Badanhausen war dann wieder eine eigenständige kleine Gemeinde. 1830 wurde allerdings die vorherige Gemeindeform mit den drei Orten Badanhausen, Kirchanhausen und Pfraundorf/Kratzmühle erneut hergestellt. Ab 1838 war der Bezirk Kipfenberg und mit ihm diese Gemeinde Teil des Kreises [[Mittelfranken]] mit der Hauptstadt [[Ansbach]]. Am 1. April 1971 schloss sich Badanhausen der Gemeinde Kinding an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seite=456}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zugehörigkeit zu Mittelfranken währte bis zur [[Gebietsreform in Bayern|bayerischen Kreisgebietsreform]] 1972, bei der der Landkreis Eichstätt in den [[Oberbayern|Regierungsbezirk Oberbayern]] wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1932 bis 1960 war der Ort an das Bahnnetz angeschlossen. 1983 gab es im Dorf vier landwirtschaftliche Vollerwerbs- und 13 Nebenerwerbsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehört Badanhausen zur katholischen [[Pfarrei]] Kirchanhausen; diese wird von Beilngries aus seelsorgerlich betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1741 hatte Badanhausen 118, 1830 110, 1910 252, 1933 283, 1983 134 und 2007 155 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Am Weg nach Haunstetten und an der Straße nach Beilngries befindet sich jeweils eine Kapelle aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Ein Backofen aus Badanhausen befindet sich im Backhaus des „Gungoldinger Hofes“ im [[Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim|Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim]].&lt;br /&gt;
* Ein verbuschter Trockenhang bei Badanhausen gilt als besonders wertvolles Gebiet für [[Schmetterlinge]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tagschmetterlinge.de/html/naturraum/fraenkische_alb/eichstaett/gebiete.htm |titel=Eichstätt |abruf=2021-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Baggersee Badanhausen südlich des Ortes ist ein Angler-Gewässer.&lt;br /&gt;
* Im Juli 2020 wurden die Bahnstrecken Neumarkt-Beilngries-Kinding (Anschluss Schnellbahnstrecke) im Positionspapier des VDV als zu reaktivierende Bahnstrecken neu aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=VDV |url=https://www.vdv.de/reaktivierung-von-eisenbahnstrecken-2020.pdfx |titel=Reaktivierung von Bahnstrecken |abruf=2020-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit könnte auch Badanhausen wieder einen Bahnanschluss bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Badanhausen, gegründet um 1900, ist die älteste Freiwillige Feuerwehr im gesamten Landkreis Eichstätt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Pfraundorf-Zuschuesse-fuer-Erneuerung-der-Kratzmuehlbruecke;art601,2350213 |titel=Pfraundorf: Zuschüsse für Erneuerung der Kratzmühlbrücke |sprache=de |abruf=2021-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schützenverein Badanhausen seit 1921&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sv-badanhausen.de/ |titel=Schützenverein Badanhausen e.V. |sprache=de-DE |abruf=2021-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Badanhausen.&amp;#039;&amp;#039; In: Felix Mader: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schlosses und Oberamtes Hirschberg.&amp;#039;&amp;#039; Eichstätt: Ph. Brönner &amp;amp; M. Daentlersche Buchdruckerei, 1940, S. 143–147&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Badanhausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Eichstätt: Sparkasse, 1984, S. 158&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kinding.de/badanhausen/ Badanhausen auf der Homepage von Kinding]&lt;br /&gt;
* [http://tilius.ti.funpic.de/jura.htm Jurahäuser in Badanhausen]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank |objekt=Badanhausen |val=5476 |abruf=2021-01-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kinding}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Kinding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Altmühl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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