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	<title>Bad Tennstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bad_Tennstedt&amp;diff=197920&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 2. März 2026 um 19:40 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-02T19:40:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bad Tennstedt COA.jpg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/09/14/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/50/14/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bad Tennstedt in UH.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Unstrut-Hainich-Kreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Bad Tennstedt&lt;br /&gt;
|Höhe              = 172&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99955&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036041&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16064004&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BH6&lt;br /&gt;
|Gliederung        = &lt;br /&gt;
|Straße            = Markt 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadtbadtennstedt.de/ www.stadtbadtennstedt.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Jens Weimann&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bad Tennstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Landstadt]] im [[Unstrut-Hainich-Kreis]] im Norden [[Thüringen]]s, staatlich anerkannter [[Kurort]] mit der Artbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ort mit Heilquellenkurbetrieb&amp;#039;&amp;#039; und Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt]], der weitere elf Gemeinden angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Bad Tennstedt liegt im westlichen Teil des [[Thüringer Becken]]s etwa 20&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Erfurt]] inmitten eines landwirtschaftlich geprägten Gebietes. In der Umgebung der Stadt gibt es einige schwefelhaltige Quellen, deren Wasser seit 1812 als Heilmittel im Kurbetrieb genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Funde auf dem Gebiet von Bad Tennstedt deuten darauf hin, dass hier bereits seit der [[Jungsteinzeit]] Menschen siedelten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.khv-badtennstedt.de/geschichte-und-geschichten/ur-und-fr%C3%BChgeschichte/ Seiten zur Ur- und Frühgeschichte von Bad Tennstedt auf der Website des Kultur- und Heimatvereins Bad Tennstedt, abgerufen am 1. Januar 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1875 fanden dazu immer wieder auch systematische archäologische Grabungen statt. So fand man einen – 1888 abgetragenen – [[Grabhügel]] auf dem Kalkhügel im Flurstück &amp;#039;&amp;#039;Am Gericht&amp;#039;&amp;#039;, in dem eine junge Frau in gestreckter Rückenlage bestattet war. Zu den Funden gehörten Keramikreste und Bruchstücke von [[Wendelring]]en sowie [[Bernstein]]schmuck.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Heidnische Heiligtümer. Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die günstige und strategische Lage von Tennstedt untermauert die Überlieferung, dass hier im frühen [[Mittelalter]] ein Königshof bestanden hat. Es wird auch angenommen, dass sich aus dem Hof zwei Befestigungsanlagen entwickelten, die sich auf zwei benachbarten Anhöhen links und rechts der Straßenausgänge gen Norden befanden. Die Tennstedter Wasserburg hatte ihre Bedeutung der Verbindungsstraße Eisenach–Weißensee–Neuenburg zu verdanken, denn sie war für den Landgrafen von Thüringen der Hauptverbindungsweg zu seinen Sitzen. Von den Tennstedter Burgen sind kaum noch Spuren zu finden, da die Steine zum Bau der Stadtmauer verwendet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 245–246.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Erwähnung findet der Ort in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 772, nach der das Gut von einem Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;Alwahlah&amp;#039;&amp;#039; an das [[Kloster Fulda]] vermacht wird. Aus dem Jahr 775 ist eine Schenkungsurkunde [[Karl der Große|Karls des Großen]] an das [[Abtei Hersfeld|Kloster Hersfeld]] bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landgraf Friedrich von Thüringen und seine beiden Brüder Balthasar und Wilhelm verliehen der Gemeinde Tennstedt im Jahre 1377 das Stadtrecht.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Stadtrechtsverleihung wurde 1458 durch Herzog Wilhelm von Sachsen bestätigt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem verfügt Tennstedt über eine städtische Verfassung. 1419 erhielt die Vorstadt Osthöfen ebenfalls die Stadtrechte. Die Stadtmauer mit vier Toren –&amp;amp;nbsp;heute ein Wahrzeichen der Stadt&amp;amp;nbsp;– wurde erst in der Zeit von 1448 bis 1483 erbaut; bei ihrer Fertigstellung war sie bereits militärtechnisch veraltet. Tennstedt war vom 14. bis 17. Jahrhundert eine der fünf [[Waidstädte]] Thüringens, die das Recht hatten, mit [[Färberwaid]] zu handeln, der den wichtigen [[Farbstoff]] [[Indigo]] für die Textilproduktion lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tennstedt kam als Teil des Amts [[Herbsleben]] bei der [[Leipziger Teilung]] im Jahr 1485 an das [[Herzogtum Sachsen (1485–1806)|Herzogtum Sachsen]] der [[Albertiner]]. Nach der Niederlage der [[Ernestiner]] im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] im Jahr 1547 gehörte Tennstedt weiterhin zum albertinischen Staatsgebiet, welches sich nun &amp;#039;&amp;#039;[[Kurfürstentum Sachsen]]&amp;#039;&amp;#039; nannte. Kurfürst [[August (Sachsen)|August]] trat 1554 im [[Naumburger Vertrag]] das Amt Herbsleben ohne die Stadt Tennstedt&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Naumburger Vertrag: [[Carl Friedrich Göschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Langensalza in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. s. n., s. l. 1818, [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10019264.html?pageNo=217 S. 207 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; an die Ernestiner ab. Seitdem gehörte sie zum albertinischen [[Amt Langensalza]]. Als Teil des Kurfürstentums Sachsen wurde die Stadt 1657 zum Sitz einer Kreisverwaltung bestimmt. Sie war der einzige Ort, der dem [[Kreisamt Tennstedt]] direkt unterstellt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt: [http://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/Dateien/2/D12815.pdf &amp;#039;&amp;#039;Findbuch zum Bestand. D 48. Kreisamt Tennstedt.&amp;#039;&amp;#039;] 2011, (PDF; 902 kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Not verursachte die Stationierung von Besatzungstruppen im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]]. 1800 wurde in Tennstedt eine [[Salpetersieder|Salpeterhütte]] errichtet, 1828 eine Papierfabrik. 1811 verhalf die Entdeckung einer Schwefelquelle der Stadt zu bedeutendem Aufschwung. 1812 wurden ein Kurpark angelegt und das erste Badehaus eröffnet. Der Kurbetrieb setzte ab 1813 ein. [[Johann Wolfgang von Goethe]] traf am 24. Juli 1816 in Tennstedt ein und kurte dort etwa sieben Wochen. Dort begann er auch mit der Korrektur von „Reinecke Fuchs“ und lernte [[Cölestin August Just]] sowie den Homer-Kritiker [[Friedrich August Wolf]] kennen. Auf verschiedenen Rundgängen verschaffte er sich einen Überblick über die Stadt und ihre Umgebung. Von den Karstquellen ließ er sich für seine [[Farbenlehre]] inspirieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Spitzer in Thüringer Allgemeine vom 8. März 2017, S. 15: Schon Goethe lobte die Heilkraft des Schwefelwassers.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden Anstrengungen unternommen, den Ort durch den Bau weiterer Kureinrichtungen und Pensionen attraktiver zu machen, die typische &amp;#039;&amp;#039;Bäderarchitektur&amp;#039;&amp;#039; blieb aber auf die Kurstraße beschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bad Tennstedt.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Joachim Kessler: &amp;#039;&amp;#039;Heilendes Wasser und sprudelnde Quellen. Begegnung mit historischen Bädern in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; E. Reinhold, Altenburg 2001, ISBN 3-910166-44-X, S. 46–51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tennstedt gehörte nach seiner Abtretung an [[Preußen]] von 1816 bis 1944 zum [[Landkreis Langensalza]] in der [[Provinz Sachsen]]. Im April 1945 wurde Bad Tennstedt durch [[US-Truppen]] besetzt und Anfang Juli an die [[Rote Armee]] übergeben. Damit wurde der Ort, wie ganz Thüringen, Teil der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] und ab 1949 der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Aufstand des 17. Juni|17. Juni 1953]] forderte der Pfarrer und Superintendent Gerhard Sammler vor 500 Menschen auf dem Marktplatz in Bad Tennstedt den Rücktritt der DDR-Regierung und freie Wahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Schrei nach Freiheit. 17. Juni 1953 in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellung der [[Stiftung Ettersberg]] im Thüringer Landtag in Erfurt im Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die versammelte Menge sprach im Chor den Text des Deutschlandliedes, gefolgt von einer Ansprache des Pfarrers und abschließendem „Nun danket alle Gott“. Auch über Bad Tennstedt wurde vom sowjetischen Kommandanten der Ausnahmezustand ausgerufen. Die „Rädelsführer“, unter ihnen Pfarrer Sammler, wurden von der Volkspolizei verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.17juni53.de/karte/erfurt.html Bericht der Bezirksbehörde Erfurt der Volkspolizei vom 29. Juni 1953.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit 2011 ist Bad Tennstedt als [[Ort mit Heilquellenkurbetrieb]] ein staatlich anerkannter [[Kurort]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;k2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url = http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tmwta/tourismus/__bersicht_heilb__der__kurorte.pdf |titel = Thüringer Heilbäder und Kurorte |werk = thueringen.de |sprache = de |offline = 2015-12-20 |archiv-url = https://web.archive.org/web/20111219052727/http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tmwta/tourismus/__bersicht_heilb__der__kurorte.pdf |archiv-datum = 2011-12-19 |abruf = 2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rathaus Bad Tennstedt.JPG|Rathaus&lt;br /&gt;
Stadtkirche Bad Tennstedt1.JPG|[[St. Trinitatis (Bad Tennstedt)|Stadtkirche St. Trinitatis]]&lt;br /&gt;
Osthöfer Tor Bad Tennstedt.JPG|Osthöfer Tor&lt;br /&gt;
Stadtmauer Bad Tennstedt.JPG|Stadtmauer&lt;br /&gt;
Bad Tennstedt Fronfeste.jpg|Fronveste&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat von Bad Tennstedt besteht aus 14 in der Stadtratswahl gewählten Personen und dem getrennt gewählten Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Stadtratswahl vom 26. Mai 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (mit den Vergleichszahlen der Wahl 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=064&amp;amp;gemnr=64004 Thüringer Landesamt für Statistik: Gemeinderatswahl 2024 – Stadt Bad Tennstedt], abgerufen am 7. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#BCDE99&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei / Liste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || rowspan=10 bgcolor=#fff | || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; bgcolor=#eee | 2019&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#BCDE99&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stimmenanteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || bgcolor=#eee | Stimmenanteil || bgcolor=#eee | Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| IG-BT&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Interessengemeinschaft Bad Tennstedt&lt;br /&gt;
|29,5 %&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|28,1 %&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Klartext&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Klartext&lt;br /&gt;
| 21,5 %&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|19,8 %&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| CDU/BL&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|Christlich-Demokratische Union]] / Bürgerliste*&lt;br /&gt;
| 25,5 %&lt;br /&gt;
| 4 &lt;br /&gt;
|16,4 %&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| SPD&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|13,3 %&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| LINKE&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Die Linke]]&lt;br /&gt;
| 10,0 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|11,7 %&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| FWG&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Freie Wählergemeinschaft Sportverein&lt;br /&gt;
| 13,5 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|10,7 %&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|  Gesamt&lt;br /&gt;
! 100 %&lt;br /&gt;
! 14&lt;br /&gt;
! 100 %&lt;br /&gt;
! 14&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;61,8 %&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;61,7 %&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;2019 ohne Bürgerliste&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Bürgermeister Jörg Klupak (SPD) wurde am 6. Juni 2010 wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wahlen.thueringen.de/wahlseite.asp?aktiv=KW01&amp;amp;startbei=kommunalwahlen/KW_wahlergebnisse.asp |titel=Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse |abruf=2010-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Wahl vom 5. Juni 2016 wurde er bei einer Wahlbeteiligung von 59,4 % als ehrenamtlicher Bürgermeister von Jens Weimann (CDU) mit 50,7 % der gültigen Stimmen abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.badtennstedt.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=70153 |titel=Kommunalwahlen am 05. Juni 2016 |abruf=2016-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser wurde bei der Bürgermeisterwahl am 12. Juni 2022 mit 76,8 Prozent der gültigen Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,5 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=2022&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=064&amp;amp;gemnr=64004 Bürgermeisterwahl 2022 in Bad Tennstedt - endgültiges Ergebnis], abgerufen am 7. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber auf grünem Boden die untere Hälfte einer natürlichen Tanne; rechts vom Stamm wachsend ein [[Bischof]] in blau-goldenen Ornat, einen goldenen [[Bischofsstab]] in der Rechten, ein silbernes [[Buch (Heraldik)|Buch]] in der Linken, darauf eine blaue Weintraube; links vom Stamm ein siebenmal von Rot und Silber geteilter [[Löwe (Wappentier)|Löwe]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolik: Die [[Tanne (Heraldik)|Tanne]] ist schon im Wappen im frühen 15. Jahrhundert. Der [[Bunter Löwe|Bunte Löwe]] weist auf die ehemalige Oberherrschaft der [[Landgraf von Thüringen|Thüringer Landgrafen]]. Der Bischof steht für die kirchlichen Besitzungen der Klöster [[Abtei Hersfeld|Hersfeld]], [[Stift Gandersheim|Gandersheim]] und [[Kloster Fulda|Fulda]]. Früher trug er ein Bischof in blau-silbernes Ornat. Die [[Weinrebe (Heraldik)|Weintraube]] steht für Weinbau in vergangenen Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Bad Tennstedt hat eine Städtepartnerschaft zu [[Bad Salzschlirf]], die Verwaltungsgemeinschaft hat partnerschaftliche Kontakte nach [[Stromberg (Hunsrück)]], [[Bernkastel-Kues]] und [[Koźmin Wielkopolski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tennstedt Merian.jpg|mini|zentriert|hochkant=4|Stadtansicht nach Merian um 1650]]&lt;br /&gt;
Bad Tennstedt war im Mittelalter eine bedeutende [[Waidstädte|Waid-]], [[Ackerbürger]]- und Handelsstadt mit [[Handelsweg|Transportwegen]] in Richtung [[Leipzig]], [[Kassel]] und [[Frankfurt am Main]] an einer nördlichen Alternativroute zur [[Via regia]]. Einen Niedergang erlebte Tennstedt, ähnlich wie die Nachbarstädte [[Thamsbrück]] und [[Weißensee (Thüringen)|Weißensee]], vom 17. bis ins 19. Jahrhundert, als die Bedeutung der Landwirtschaft im Allgemeinen und des Waidanbaus im Speziellen zurückgingen und sich die Verkehrsströme verlagerten. So weist Bad Tennstedt heute noch im Wesentlichen das Stadtbild des 16. Jahrhunderts auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtzentrum liegt der relativ große Dreiecksmarkt, welchen ein historischer Handelsweg in östlicher Richtung nach Weißensee und zwei in westlicher Richtung nach [[Bad Langensalza]] und [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]] verlassen. In der Mitte des Marktplatzes liegt das stattliche Rathaus mit Turm von 1598. Im Südwesten der Stadt befindet sich ein Hügel, auf dem die gotische [[St. Trinitatis (Bad Tennstedt)|Stadtkirche St. Trinitatis]] sowie die Fronveste stehen. Die Stadtkirche trug einst das [[Patrozinium]] des heiligen Wigbert und ist heute der heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Teile des Chores stammen von 1418, der Rest entstand im Wesentlichen beim Wiederaufbau zwischen 1652 und 1659, nachdem die Kirche 1636 abgebrannt war. Mit ihren beiden gotischen Türmen mit barocken Hauben prägt sie das Stadtbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fronveste liegt hinter der Kirche, von ihr sind ein Wehrturm und einige kleine Gebäude erhalten. Sie entstand um 1465 als Gefängnis und beherbergt heute das Stadtmuseum. Eine Wasserburg bestand östlich von Tennstedt, bis sie 1484 von der Stadt gekauft und als Steinbruch verwendet wurde. Umgeben ist die Stadt von einer Stadtmauer (entstanden zwischen 1443 und 1489 anstelle einer älteren Befestigung), von der Teile im Westen und Osten, einige Wehrtürme sowie das Osthöfer Tor erhalten sind. Das Osthöfer Tor von 1448 mit einem Dachaufbau von 1579 ist heute eines der Wahrzeichen Bad Tennstedts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich vor der Stadt lag die Vorstadt Osthöfen, die 1419 ebenfalls zur Stadt erhoben, jedoch niemals befestigt wurde. In diesem Bereich liegen zwei weitere Kirchen mittelalterlichen Ursprungs, zum einen die Nikolaikirche aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, die heute als Friedhofskirche dient, zum anderen die Kirche [[Zum Heiligen Geist (Bad Tennstedt)|Zum Heiligen Geist]], die zum mittelalterlichen Hospital der Stadt gehörte. Sie wurde 1506 erstmals urkundlich erwähnt und wurde zuletzt bis 2025 von der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Gemeinde genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Bürgerhäuser der Renaissance in der [[Historischer Stadtkern|Altstadt]] sowie der [[Kurpark]] im Nordosten mit verschiedenen Anlagen für Kaltwasserkuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Justin Bertuch]] (1564–1626), Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Ernst Friedrich Meurer]] (1660–1722), königlich-polnischer und kurfürstlich-sächsischen Rat und Oberamtmann des Thüringischen Kreises&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Christoph Ernesti]] (1705–1758), Theologe&lt;br /&gt;
* [[Johann August Ernesti]] (1707–1781), Pädagoge, Philologe und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Justinian von Thoelldeniz]] (1719–1780), Verwaltungsjurist&lt;br /&gt;
* [[Johann Hartmann Christoph Gräf]] (1744–1820), evangelischer Theologe, Hochschullehrer und -rektor&lt;br /&gt;
* [[Sigmund Bergmann]] (1851–1927), Erfinder und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Poredda]] (1936–2015), Malerin und Grafikerin&lt;br /&gt;
* [[Christel Riemann-Hanewinckel]] (* 1947), Politikerin (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Rosel Neuhäuser]] (* 1949), Politikerin (Die Linke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit Tennstedt in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zahnbürstendenkmal Bad Tennstedt.JPG|mini|Das Zahnbürstendenkmal erinnert in Bad Tennstedt an den Erfinder Christoph von Hellwig]]&lt;br /&gt;
* [[Andreas Toppius]] (1605–1677), Landeshistoriker, Pfarrer in Tennstedt&lt;br /&gt;
* [[Christian Andreas Siber]] (1662–1704), Pädagoge und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Ernesti]] (1662–1722), Theologe&lt;br /&gt;
* [[Christoph von Hellwig]] (1663–1721), 1696–1712&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Allgemeine vom 8. März 2017, S. 15: Zahnbürste wurde hier erfunden.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Stadtphysikus]] von Tennstedt, erfand in Tennstedt eine [[Zahnbürste]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Ernesti (Theologe)|Johann Christian Ernesti]] (1695–1769), Theologe&lt;br /&gt;
* [[Johann Wolfgang von Goethe]] (1749–1832), kurte 1816 in Tennstedt, daran erinnert heute das &amp;#039;&amp;#039;Goethehaus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Cölestin August Just|Coelestin August Just]] (1750–1822), Kreisamtmann von Tennstedt, Vorgesetzter, Freund und Biograph von [[Novalis]]&lt;br /&gt;
* [[Novalis|Friedrich von Hardenberg]] (Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Novalis&amp;#039;&amp;#039;, 1772–1801), war 1794–1796 in Tennstedt im kursächsischen Verwaltungsdienst beschäftigt&lt;br /&gt;
* [[Warren William]] (1895–1948), US-amerikanischer Filmstar der 1930er Jahre mit Vorfahren aus Tennstedt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=VEQwye-THNUC&amp;amp;pg=PA5&amp;amp;lpg=PA5&amp;amp;dq=warren+william+tennstedt&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=iVOIniY4QL&amp;amp;sig=Y1FK6mClH9dnILBorNpjlBc4510&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=aQMvVLa3KorMOKXZgdgH&amp;amp;ved=0CCkQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=warren%20william%20tennstedt&amp;amp;f=false John Stangeland: Warren William: Magnificent Scoundrel of Pre-Code Hollywood S. 5]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Josef Aberth]] (* 1930), Politiker (DBD), LPG-Vorsitzender&lt;br /&gt;
* [[Peter Bonitz]] (* 1941), Politiker (CDU), lebt in Bad Tennstedt&lt;br /&gt;
* [[Norman Keil]] (* 1980), Sänger, Songschreiber und Produzent, stammt aus Bad Tennstedt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
* Die [[Median Kliniken|Median-Klinik]] ist eine Rehabilitationsklinik für Orthopädie und Neurologie, Fachkrankenhaus für Neurologische Frührehabilitation und Querschnittsgelähmten-Zentrum. Mit etwa 300 Angestellten, die sich um etwa 70 Patienten kümmern, ist sie der größte Arbeitgeber der Stadt.&lt;br /&gt;
* Überregional bekannt ist der Betrieb Emmi’s Feinkost Spezialitäten, der z.&amp;amp;nbsp;B. Kloßmasse Thüringer Art produziert.&lt;br /&gt;
* Weitere Unternehmen sind die knapp zehn „Agrar-Betriebe Bad Tennstedt/Ballhausen“, die Biogas für ca. 1000 Haushalte produzieren und sichern.&lt;br /&gt;
* Mit der Wirtschaft Bad Tennstedts sind zudem die Unternehmen in den Dörfern der [[Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
* Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Bad Tennstedt&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Ballstädt–Straußfurt]], auf der 1998 der Personenverkehr eingestellt und die 1999 stillgelegt wurde. Der Bahnhof besaß ein Empfangsgebäude mit Güterschuppen, einen zweiständigen Lokschuppen und einen Wasserturm mit Wasserkran. Vier Gleise mit drei Bahnsteigen gab es hier sowie eine Ladegleis und Gleise zum Lokschuppen. Das Stellwerk war im Empfangsgebäude integriert. &lt;br /&gt;
* Bis 2009 führte die Bundesstraße 176 durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Tennstat |Band=12 |Seite=180}}&lt;br /&gt;
* Hermann Wohlfarth: &amp;#039;&amp;#039;Tennstedt in Gegenwart und Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Möller, Tennstedt 1894, (Auch Nachdrucke).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1180 Jahre Bad Tennstedt. Aus Anlaß der 1180-Jahrfeier der Stadt Bad Tennstedt.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kulturbund Ortsgruppe Tennstedt, Bad Tennstedt 1955.&lt;br /&gt;
* Kurt Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Bad Tennstedt. Geschichte der Kurstadt in Thüringen. 1899–2006.&amp;#039;&amp;#039; 2., von Harald Rockstuhl leicht bearbeitete und ergänzte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2007, ISBN 978-3-936030-36-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.khv-badtennstedt.de/geschichte-und-geschichten/ &amp;#039;&amp;#039;Bad Tennstedt: Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039;] Kultur und Heimatverein Bad Tennstedt e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Unstrut-Hainich-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4345572-4|LCCN=no2010097359|VIAF=245385489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Unstrut-Hainich-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 772]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1377]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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