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	<title>Bad Teinach-Zavelstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T06:28:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bad_Teinach-Zavelstein&amp;diff=173717&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: kl.</title>
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		<updated>2025-11-20T08:27:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bad Teinach-Zavelstein COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/41/32/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/40/51/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bad Teinach-Zavelstein in CW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Calw&lt;br /&gt;
|Höhe              = 391&lt;br /&gt;
|PLZ               = 75385&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07053, 07051&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08235084&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BTV&lt;br /&gt;
|Gliederung        = &lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausstraße 9&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.bad-teinach-zavelstein.de/ bad-teinach-zavelstein.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Markus Wendel&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Parteiloser|parteilos]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bad Teinach-Zavelstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt mit {{EWZ|DE-BW|08235084}} Einwohnern ({{EWD|DE-BW}}) im [[Landkreis Calw]] in [[Baden-Württemberg]]. Die Stadt gehört zur [[Region Nordschwarzwald]]. Der [[Luftkurort]] liegt rund fünf Kilometer westlich der Kreisstadt [[Calw]] und ist neben [[Bad Herrenalb]], [[Bad Liebenzell]] und [[Bad Wildbad]] die kleinste der vier Bäderstädte im Landkreis Calw. Weithin bekannt ist Bad Teinach-Zavelstein für seine [[Frühlings-Krokus|Krokusblüte]]. Zum 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2022 wurde ihm für den Ortsteil Zavelstein der Beiname &amp;#039;&amp;#039;Krokusstadt&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachungen des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen über die Genehmigung von sonstigen Bezeichnungen v. 1. September 2022 – Az.: IM2-2200-6/1, GABl. BW (2022), S. 819.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Bad Teinach-Zavelstein liegt im [[Teinach]]tal im [[Nordschwarzwald]]. Die Stadtteile [[#Bad Teinach|Bad Teinach]] und [[#Kentheim|Kentheim]] liegen im Tal, die anderen (Emberg, Rötenbach, [[Schmieh]], Sommenhardt und [[Bad Teinach#Zavelstein|Zavelstein]]) an den Hängen. Die Höhenlage der Stadtgemeinde beträgt zwischen {{Höhe|336|DE-NHN}} an der [[Nagold (Fluss)|Nagold]] und {{Höhe|747|DE-NHN}} am westlichsten Zipfel auf dem &amp;#039;&amp;#039;Hirschkopf&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1985 ist Bad Teinach-Zavelstein als Luftkurort [[Prädikat (Qualität)#Prädikate im Fremdenverkehr|ausgezeichnet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
==== Übersicht ====&lt;br /&gt;
Die Stadt Bad Teinach-Zavelstein besteht aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Bad Teinach, Emberg, Rötenbach, Schmieh, Sommenhardt und Zavelstein (Stadt). Am 1. Januar 1975 wurden diese zur Stadt Bad Teinach-Zavelstein vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=489}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Bad Teinach gehört nur Bad Teinach selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Emberg gehören das Dorf Emberg und das Haus Wilhelmshöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Rötenbach gehört nur das Dorf Rötenbach selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Schmieh gehören das Dorf Schmieh und der Ort Kollwanger Sägmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Sommenhardt gehören das Dorf Sommenhardt, die Weiler Kentheim und Lützenhardt und die Häuser Teinachtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Stadt Zavelstein gehört nur Zavelstein selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 486–488.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bad Teinach ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Teinach mit Blick auf die Therme.JPG|mini|Bad Teinach mit Blick auf die Therme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Heilbad]] Bad Teinach liegt auf 390 bis {{Höhe|440|DE-NN}} im windgeschützten Tal der [[Teinach]] und ist von allen Seiten von Wald umgeben. Mit etwa 500 Einwohnern ist Bad Teinach das kleinste Heilbad Baden-Württembergs. Hier befindet sich auch die [[Mineralbrunnen Überkingen-Teinach]], die aus der [[Hirschquelle]] ein bekanntes deutsches [[Heilwasser]] fördert. Mit verschiedenen Einrichtungen, wie der Mineral-Therme, dem Kursaal und einem Trinktempel bietet Bad Teinach eine moderne [[Wellness]]-Ausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Emberg ====&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Emberg ist mit {{Höhe|620|DE-NN}} auf der Hochfläche direkt über dem [[Teinachtal]] gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kentheim ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Kentheim.jpg|mini|[[St.-Candidus-Kirche (Kentheim)|St.-Candidus-Kirche]] in Kentheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kentheim liegt ebenfalls im Nagoldtal und ist mit {{Höhe|340|DE-NN}} der am tiefsten gelegene Stadtteil von Bad Teinach-Zavelstein. Hier steht die [[St.-Candidus-Kirche (Kentheim)|St.-Candidus-Kirche]], eine der ältesten Kirchen in [[Süddeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rötenbach ====&lt;br /&gt;
Auf {{Höhe|610|DE-NN}} liegt Rötenbach inmitten eines Hochtals, am Ursprung des gleichnamigen Gewässers, welches den Ortsteil von Nord nach Süd durchfließt und schließlich in der [[Teinach]] mündet. Die Rötenbach sowie die Teinach sind vor allem wegen ihrer [[Forelle]]n bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schmieh ====&lt;br /&gt;
Mit {{Höhe|630|DE-NN}} ist Schmieh der am höchsten gelegene und gleichzeitig der kleinste Stadtteil. Als ehemalige [[Rodungsinsel]] auf einer Hochfläche ist Schmieh nun von tiefen Wäldern umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommenhardt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Gebäude und Ansichten von Sommenhardt 63.jpg|mini|Sommenhardt]]&lt;br /&gt;
Auf {{Höhe|570|DE-NN}} gelegen, bildet Sommenhardt mit etwa 850 Einwohnern den größten Stadtteil. Der staatlich anerkannte [[Erholungsort]] Sommenhardt und sein Filialort Lützenhardt sind durch die [[Landwirtschaft]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtle Zavelstein.JPG|mini|Städtle Zavelstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zavelstein ====&lt;br /&gt;
Seit 1985 [[Luftkurort]], liegt Zavelstein mit seinen etwa 700 Einwohnern auf {{Höhe|560|DE-NN}} an einer leicht nach Süden geneigten [[Hochebene]]. Durch die Geschichte geprägt, finden sich hier die [[Burgruine Zavelstein]] sowie das denkmalgeschützte „Städtle“. Umgeben von [[Zavelsteiner Krokuswiesen|Krokuswiesen]] wird Zavelstein Mitte März zu einem Tourismuszentrum in Bad Teinach-Zavelstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wappen der eingemeindeten Orte ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Emberg.png|[[Emberg (Bad Teinach-Zavelstein)|Emberg]]&lt;br /&gt;
 Wappen Rötenbach.png|[[Rötenbach (Bad Teinach-Zavelstein)|Rötenbach]]&lt;br /&gt;
 DEU Schmieh COA.svg|[[Schmieh]]&lt;br /&gt;
 Wappen Sommenhardt.png|[[Sommenhardt]]&lt;br /&gt;
 Wappen Zavelstein.svg|[[Zavelstein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Stadtteile vor der Gemeindereform ==&lt;br /&gt;
=== Bad Teinach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kabbalistische Lehrtafel in Bad Teinach.jpg|mini|hochkant|Kabbalistische Lehrtafel in Bad Teinach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal wird die Siedlung Teinach im Jahr 1472 urkundlich erwähnt. Sie gehörte zum [[württemberg]]ischen Amt Zavelstein. Im Jahr 1710 ließ Herzog [[Eberhard Ludwig (Württemberg)|Eberhard Ludwig]] von [[Herzogtum Württemberg|Württemberg]] ein [[Palast|Palais]] als [[Sommerresidenz]] errichten. Im 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde Teinach zum Lieblingsbad [[Liste der Herrscher von Württemberg#Herzöge|württembergischer Herzöge]]. Im Jahr 1770 besuchte Herzog [[Carl Eugen (Württemberg)|Carl Eugen]] mit 326 Personen die Heilquellen. Die Heilquelle im Teinachtal war schon im Spätmittelalter bekannt. Sie soll der Sage nach durch einen Hirsch entdeckt worden sein und heißt deshalb [[Hirschquelle]]. Schon im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gab es regelrechten Kurbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1835 wurde Teinach königliches Bad. In den folgenden Jahren ließ König [[Wilhelm I. (Württemberg)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] von [[Königreich Württemberg|Württemberg]] nach Plänen [[Nikolaus Friedrich von Thouret|Friedrich von Thourets]] Badehaus, Trinkhalle und das Badhotel errichten; 1864 kaufte [[Carl Hoffmann (Verleger)|Carl Hoffmann]] das Bad vom württembergischen Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zavelstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf das Städtle von Zavelstein mit der Burgruine.JPG|mini|Blick auf das Städtle von Zavelstein mit der Burgruine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1200 wurde die Zavelsteiner [[Staufer]]burg erbaut. Der erste sicher belegte Herr der Burg ist Richelin, [[Ritter]] von Zavelstein im Jahr 1280. 1367 fand Graf [[Eberhard II. (Württemberg, Graf)|Eberhardt&amp;amp;nbsp;II. von Württemberg]] Zuflucht in der Burg und gewährte – der Sage nach – Zavelstein als Dank die Stadtrechte. Tatsächlich wurde Zavelstein urkundlich als Stadt bereits 1342 erwähnt. Seit 1461 war Zavelstein eine württembergische Amtsstadt. Anfang des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts baute der Burgherr Benjamin Bouwinghausen von Wallmerode die Burg zu einem Spätrenaissanceschlösschen um. Im Herbst 1634 plünderten Einwohner aus [[Wildberg (Schwarzwald)|Wildberg]] das Schloss Zavelstein aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten in: Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 573 Bü 5636.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1692 fielen französische Truppen in die Stadt ein und zerstörten sie. Bis heute ist die Burgruine mit ihrem 28&amp;amp;nbsp;Meter hohen [[Turm]] ein Mahnmal hierfür. Vor 1806 hatte Zavelstein Sitz und Stimme beim [[Württembergische Landstände|Württembergischen Landtag]]. Das Amt Zavelstein kam bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im [[Königreich Württemberg]] endgültig zum [[Oberamt Calw]]. Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Zavelstein 1938 zum Landkreis Calw. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel die Stadt Zavelstein mit dem Landkreis Calw in die [[Französische Besatzungszone]] und kam somit 1947 zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]].&lt;br /&gt;
1952 ging das provisorische Nachkriegsland im [[Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern]] auf und gehört seither zum neuen Bundesland Baden-Württemberg. Mit der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform zum 1. Januar 1973]] erreichte der Landkreis Calw seine heutige Ausdehnung. Der Landkreis wurde gleichzeitig Teil der neu gegründeten [[Region Nordschwarzwald]], die dem damals neu umschriebenen [[Regierungsbezirk Karlsruhe]] zugeordnet wurde. Somit wird die ehedem württembergische Stadt Zavelstein nun auch von der vormals badischen Hauptstadt Karlsruhe aus verwaltet. Bis zur [[Gebietsreform in Baden-Württemberg#Die Gemeindereform|Gemeindereform]] 1975 war Zavelstein die kleinste Stadt [[Baden-Württemberg]]s, zeitweise ganz [[Deutschland]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama von Bad Teinach-Zavelstein.jpg|1024|Panoramablick von der Burg Zavelstein nach Nordwesten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sommenhardt ===&lt;br /&gt;
Die von [[Calw-Stammheim|Stammheim]] ausgehende Gründung des Stadtteils Sommenhardt, in seiner ältesten Schreibweise auch „Sumenhardt“, ist auf die Zeit vor [[Karl der Große|Karl dem Großen]] zurückzuführen. In der zweiten Hälfte des 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts fielen Sommenhardt und sein Filialort Lützenhardt unter die Herrschaft des [[Kloster Reichenau|Klosters Reichenau]]. Im Jahr 1075 übereignete Graf Adelbert&amp;amp;nbsp;II. von Calw Sommenhardt dem [[Hirsau]]er [[Kloster Hirsau|Aureliuskloster]]. In [[Altwürttemberg|altwürttembergischer]] Zeit gehörte Sommenhardt zum Amt Zavelstein, nach der Gründung des Königreichs Württemberg wie die Stadt Zavelstein zum Oberamt Calw und seit 1938 zum gleichnamigen Landkreis. Obwohl der kirchliche [[Verwaltungsstab]] Ende des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts der [[Kirchengemeinde|Pfarrei]] Zavelstein zugeordnet wurde, blieb die kommunale Selbstständigkeit Sommenhardts bis 1975 bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kentheim ===&lt;br /&gt;
Kentheim verdankt seine Entstehung dem Bau der [[Candidus (Heiliger)|St. Candiduskirche]], ausgelegt als [[Saalkirche]]. Ein Vorläuferbau wurde vermutlich bereits zu Beginn des 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auf Veranlassung des [[Kloster Reichenau|Klosters Reichenau]] als Einsiedelei errichtet und war damit wohl die älteste Besiedlung im Nagoldtal. 1075 werden Kentheim, Sommenhardt und andere Weiler an das [[Kloster Hirsau|Hirsauer Kloster]] übergeben. Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die St.&amp;amp;nbsp;Candiduskirche zur [[Pfarrkirche]] für 14 neu entstandene Dörfer auf den umliegenden Schwarzwaldhöhen des Nagold- und Teinachtals umgebaut. 1450 ging dieser Pfarrsitz an das Städtlein Zavelstein über. Die Kirche besitzt bedeutende Wandmalereien aus dem 13. bis 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Nach verheerenden Hochwassern, die Kirche und Friedhof überfluteten, musste 1999 die Kirche restauriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emberg, Rötenbach und Schmieh ===&lt;br /&gt;
Im 10., 11. und 12. Jahrhundert wurden die [[Waldhufendorf|Waldhufendörfer]] Emberg, Rötenbach und Schmieh während einer systematischen Besiedlungsaktion der [[Grafen von Calw|Calwer Grafen]] angelegt. Im 15. Jahrhundert wurden sie der Verwaltung Zavelsteins unterstellt und fließen in dessen Geschichte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
In Bad Teinach-Zavelstein wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08235084/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=3484&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-11609_id_18814 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung betrug 66,22 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei !! Stimmen !! Sitze || Ergebnis 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=text-align:left | Unabhängige Bürgerliste (UBL) || 92,29 % || 13 || 55,37 %, 8 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=text-align:left | Bürger für Bürger (BfB) || nicht angetreten || || 38,95 %, 6 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=text-align:left | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || 7,71 % || 1 || 5,68 %, 1 Sitz&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der parteilose Diplom-Verwaltungswirt Markus Wendel ist seit Sommer 2007 der Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-teinach-zavelstein-markus-wendel-wenn-ich-hunger-habe-bin-ich-nur-schwer-zu-ertragen.7ec3451a-57c4-420c-bdf3-8701fd6d9e9e.html |titel=Bad Teinach-Zavelstein: Markus Wendel: Wenn ich Hunger habe, bin ich nur schwer zu ertragen |werk=Schwarzwälder Bote, Oberndorf |sprache=de |abruf=2021-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wurde 2015 mit 98,1&amp;amp;nbsp;Prozent der Stimmen und 2023 mit 97,6&amp;amp;nbsp;Prozent der Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-teinach-zavelstein-markus-wendel-bleibt-buergermeister.6ddb62ac-f0e0-4808-a9e3-ca191f105fa4.html |titel=Bad Teinach-Zavelstein: Markus Wendel bleibt Bürgermeister |werk=Schwarzwälder Bote, Oberndorf |sprache=de |abruf=2021-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.buergermeisterwahl-amtsinhaber-von-bad-teinach-zavelstein-bekommt-97-6-prozent.16c57290-eecd-4999-a893-bab2fe2d41b8.html |titel=Bürgermeisterwahl: Amtsinhaber von Bad Teinach-Zavelstein bekommt 97,6 Prozent |werk=schwarzwaelder-bote.de |datum=2023-03-26 |abruf=2023-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushalt ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Bad Teinach-Zavelstein ist mit Stand vom 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2021 [[Staatsverschuldung|schuldenfrei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.statistik-bw.de/Presse/Pressemitteilungen/2022228 |titel=95 Gemeinden im Südwesten ohne Schulden |titelerg=Baden-Württemberg: Durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinden bei 1&amp;amp;nbsp;355 Euro |werk=statistik-bw.de |hrsg=[[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg]] |datum=2022-08-29 |abruf=2023-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Bad Teinach-Zavelstein liegt mit seinen Stadtteilen Bad Teinach und Kentheim an der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;463]]. Der Stadtteil Bad Teinach ist durch die [[Kulturbahn]] ([[Pforzheim]]–[[Horb am Neckar]]–[[Tübingen]]) an das überregionale Schienennetz angebunden. Im 30/60-Minuten-Takt verkehren Züge nach Pforzheim und Tübingen. Der Haltepunkt Bad Teinach-Neubulach befindet sich allerdings auf dem Gebiet der Stadt Calw. Nahe dem Bahnhof, auf Neubulacher Gebiet, befindet sich an der Nagold das Elektrizitätswerk Teinach, das seit 1915 Strom aus Wasserkraft erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* [[Mineralbrunnen Überkingen-Teinach|Mineralbrunnen AG Bad Teinach]] – Getränkeherstellung aus den Heilquellen, [[Hirschquelle]]&lt;br /&gt;
* NHS Haustüren – Türherstellung und Montage&lt;br /&gt;
* Pieri GmbH – Stretchmaschinen, Palettenfördertechnik&lt;br /&gt;
* Friedrich Pfrommer OHG – Textilfabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Rötenbach liegt das [[Industriegebiet]] Zettelberg, in welchem weitere Unternehmen ihren Standort haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung, Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Im Stadtteil Zavelstein befindet sich neben einer [[Grundschule]] auch die [[Karl Georg Haldenwang|Karl-Georg-Haldenwang-Schule]], eine Schule für geistig und körperlich Behinderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bad Teinach-Zavelstein liegt am Ostweg, einem [[Fernwanderweg]] des Schwarzwaldvereins, der an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.&lt;br /&gt;
Die Stadt verfügt über ein gut ausgebautes Wanderwegenetz sowie zwei zertifizierte Premiumwanderwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Felsengrund Zavelstein 01.jpg|mini|Bibelheim Haus Felsengrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 hatten etwa die Hälfte – 52 % oder 1640 – der 3143 Einwohner die evangelische Konfession.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ev-kirche-zavelstein.de/aktuelles/fusion-der-kirchengemeinden-bad-teinach-und-zavelstein Fusion der Kirchengemeinden ], abgerufen am 30. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirchengemeinde Bad Teinach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rdhsBad Teinach&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirche-bad-teinach-zavelstein.de/ |titel=Evangelische Kirchengemeinde Bad Teinach-Zavelstein |sprache=de-DE |abruf=2024-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirchengemeinde Zavelstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rdhsBad Teinach&amp;quot; /&amp;gt; im [[Kirchenbezirk Calw-Nagold]] fusionierten zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholischen Einwohner werden von der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Seelsorgeeinheit [[Calw]]-[[Bad Liebenzell]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gibt es das Freizeitheim „Felsengrund“ der [[Brüderbewegung]] in Zavelstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krokusblüte ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Zavelsteiner Krokuswiesen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Krokussblüte Zavelstein.jpg|mini|Informationsschild Krokusweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit bekannt ist Zavelstein durch seine Krokusblüte etwa ab Anfang März. Der wilde [[Krokusse|Krokus]] ist eigentlich im Mittelmeerraum beheimatet und findet sich nördlich der Alpen nur an wenigen Standorten, in Zavelstein als einzigem Ort Süddeutschlands. Ein extra dafür angelegter Krokusweg durch das Naturschutzgebiet bringt an sieben Standorten Wissenswertes über den Krokus näher, an weiteren Orten kann an aufgestellten Schaukästen die Landschaft zu allen vier Jahreszeiten begutachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Krokusblüte Zavelstein 4013.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Massenhaftes wildes Auftreten von Krokussen in [[Zavelstein]] Mitte März&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Krokusbluete Crocus vernus s str 4031.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Einzelblüte [[Frühlings-Krokus]] Crocus vernus s. str. in &amp;#039;&amp;#039;[[Zavelstein]]&lt;br /&gt;
 Krokusblüte in Zavelstein.jpg|Krokusblüte in Zavelstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dreifaltigkeitskirche (Bad Teinach)|Evangelische Dreifaltigkeitskirche]]&amp;#039;&amp;#039; in Bad Teinach, mit kabbalistischer Lehrtafel: In der evangelischen Dreifaltigkeitskirche in Bad Teinach, die 1665 von Herzog Eberhard III. von Württemberg in der sehr kleinen Siedlung um das herrschaftliche Bad gestiftet und von Baumeister Matthias Weiß gebaut wurde, befindet sich in einem Flügelbildschrein von Joh. Fr. Gruber die im 17. Jahrhundert entstandene [[Kabbalistische Lehrtafel]] der [[Antonia zu Württemberg|Prinzessin Antonia von Württemberg]]. [[Datei:Zavelstein axb02.jpg|mini|hochkant|Zavelsteiner Burgruine]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Auferstehungskirche&amp;#039;&amp;#039; in Emberg: Sie wurde 1966 in achteckiger Zeltform errichtet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische St.-Candidus-Kirche&amp;#039;&amp;#039; in Kentheim: Die [[St.-Candidus-Kirche (Kentheim)|Candiduskirche]] ist eine der ältesten Kirchen Baden-Württembergs und wurde zwischen 950 und 1075 in Kentheim erbaut. Sie hatte zunächst einer klösterlichen Gemeinschaft gedient und war im Mittelalter ein wichtiges Pfarrzentrum für den nördlichen Schwarzwald, bis die Pfarrrechte an Zavelstein übergingen. Sehenswert sind die mittelalterlichen [[Fresken]] und Grabmale. Der württembergische Landesbischof [[Frank Otfried July]] bezeichnet die St.-Candidus-Kirche als seine Lieblingskirche.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche Rötenbach&amp;#039;&amp;#039;: Rötenbach gehörte kirchlich zunächst zur Pfarrei Kentheim (Stadtteil Sommenhardt), später zu Zavelstein. Vermutlich gab es aber schon längere Zeit eine Kirche, die 1765 durch den heutigen Bau ersetzt wurde. 1966 schuf der Künstler [[Wolf-Dieter Kohler]] drei Chorfenster mit den Themen Auferstandener mit Jüngern, Ausgießung des Heiligen Geistes und Jüngstes Gericht. 1980 wurde die Kirche renoviert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche Schmieh&amp;#039;&amp;#039;: Sie wurde 1965 errichtet und ist ebenfalls mit Glasmalerei des Künstlers Wolf-Dieter Kohler ausgestattet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Auferstehungskirche Sommenhardt&amp;#039;&amp;#039;: In Sommenhardt wurde von Architekt Georg Olivier aus Neuenbürg im Jahre 1972 die Auferstehungskirche, ein Gebäude in Zeltform mit seitlich vorgelagertem Turm, fertiggestellt. Der Maler Professor Gottfried Ehninger aus Calw gestaltete die Betonglasfenster mit den Themen Auferstehung und Ausgießung des Heiligen Geistes.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische [[Georgskirche (Zavelstein)|St. Georgs-Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; in Zavelstein: In Zavelstein, der „kleinsten Stadt Württembergs“, wozu kirchlich auch Kentheim, Rötenbach und Sommenhardt gehören, gab es in der Burg eine [[Kapelle]] von 1379 im Erdgeschoss des Turms. 1545 wurde durch den Herzog von Württemberg dort eine Pfarrstelle geschaffen und mit gleichzeitigem Anbau (mit Chor) nach Süden und Westen die erweiterte Kapelle 1578 zur evangelischen Pfarrkirche erhoben (anstelle von Kentheim). Das Schiff wurde als [[Querkirche]] mit West- und Nordempore und Gestühl-Ausrichtung zur Kanzel mitten auf der Südwand errichtet. Grabsteine und [[Epitaph]]ien der württembergischen Hofjunker und Freiherren Bouwinghausen-Wallmerode, seit 1616 Lehensempfänger und 1620 Käufer des Ritterguts Zavelstein, sind noch vorhanden. Das Westfenster wurde 1996 von [[Anna-Dorothea Kunz-Saile]] gestaltet mit den Themen Kreuzabnahme und Auferstehung Christi sowie Drachenkampf und Martyrium des Hl. Georg, Namenspatron der Kirche.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burgruine Zavelstein&amp;#039;&amp;#039; mit Städtle: Die [[Burgruine Zavelstein]] und die sie umgebenden Gebäude spiegeln die Geschichte der Burg und der Stadt Zavelstein wider. Dort finden sich auch viele Informationstafeln, die das Geschehen beschreiben, erklären und einige Geschichten und [[Sage]]n erzählen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftsbrücke&amp;#039;&amp;#039;: Die Herrschaftsbrücke über die Nagold bei Bad Teinach von 1882 gilt als erste weit gespannte Bogenbrücke aus Naturstein im deutschsprachigen Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Boeyung: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrschaftsbrücke bei Bad Teinach. Das erste weit gespannte Brückengewölbe im Königreich Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; 35. Jg., Heft 2, 2006, S. 65–68; {{Webarchiv |url=http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/2006-02.pdf |text=denkmalpflege-bw.de |format=PDF |wayback=20141006083841}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturlehrpfad ===&lt;br /&gt;
Durch 24 Informationstafeln, die einen tiefen Einblick in die heimische [[Flora]] und [[Fauna]] ermöglichen, ist der etwa 8&amp;amp;nbsp;km lange Naturlehrpfad im Teinachtal für eine Tageswanderung wie geschaffen. Er führt von Teinach aus über Zavelstein und Rötenbach und kehrt schließlich wieder nach Bad Teinach zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturzentrum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunnen und Kurgebäude 13.jpg|mini|Kurgebäude in Bad Teinach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 gibt es in Bad Teinach-Zavelstein das Konsul Niethammer Kulturzentrum, das für Veranstaltungen aller Art verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturpark-Markt&amp;#039;&amp;#039;: Landwirte und Erzeuger aus der Region präsentieren hier lokale Produkte.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zavelsteiner Burgtheater&amp;#039;&amp;#039;: In Zusammenarbeit mit dem Regionentheater aus dem schwarzen Wald werden in der Burgruine Theaterstücke neu interpretiert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sommerfest der Stadt Bad Teinach-Zavelstein&amp;#039;&amp;#039;: Wochenende mit Livemusik und Wahl der Bad Teinacher Wasserkönigin.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zavelsteiner Burgweihnacht&amp;#039;&amp;#039;: traditioneller Weihnachtsmarkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Werner Krauss, Bürgermeister von 1975 bis 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier vor Ort geboren wurden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ernst Gottlieb Bengel]] &amp;#039;&amp;#039;(ab 1823 von Bengel&amp;#039;&amp;#039;) (1769–1826), lutherischer Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Eugen Englisch]] (1869–1905), Photochemiker und Professor für Photographie an der Technischen Hochschule Stuttgart&lt;br /&gt;
* [[Jakob Mast]] (1904–1994), geboren in Sommenhardt, Landwirt, Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Erich Mönch]] (1905–1977), geboren in Rötenbach, Künstler, Lithograf und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Martin Gross (Schriftsteller)|Martin Gross]] (* 1952), geboren in Zavelstein, Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Matthias Rüb]] (* 1962), geboren in Zavelstein, Journalist, Auslandskorrespondent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Christoph Steinhofer]] (1706–1761), in den Jahren 1753–1756 Stadtpfarrer in Zavelstein mit Filiale Teinach&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Wurm]] (1831–1913), Mediziner und Badearzt&lt;br /&gt;
* [[Gertrud Wasserzug]] (1894–1992), Bibelschulleiterin in Beatenberg und Böblingen, lebte und starb im Haus Felsengrund&lt;br /&gt;
* [[Lina Hilger]] (1874–1942), Reformpädagogin, und [[Elsbeth Krukenberg-Conze]] (1867–1954), Frauenrechtlerin, lebten seit 1936 in Bad Teinach (&amp;quot;Haus Orplid&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Greiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Bad Teinach und Zavelstein. Ein Geschichtsbild vom 13. bis zum 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Weber, Pforzheim 1986.&lt;br /&gt;
* Karl Greiner, Siegfried Greiner: &amp;#039;&amp;#039;St. Candiduskirche in Kentheim.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Weberdruck, Pforzheim 1987.&lt;br /&gt;
* Karl Moersch: &amp;#039;&amp;#039;Im schönsten Wesengrunde. Die Quellen von Bad Teinach.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Niess, [[Sönke Lorenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kult-Bäder und Bäderkultur in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. Markstein-Verlag, Filderstadt 2004, ISBN 3-935129-16-5.&lt;br /&gt;
* Jürgen Rauser: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Bad Teinach-Zavelstein: aus der Ortsgeschichte der Altgemeinden Stadt Zavelstein, Emberg, Rötenbach, Schmieh, Sommerhardt mit Lützenhardt und Kentheim, Bad Teinach&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von der Stadtgemeinde Bad Teinach-Zavelstein. Geiger, Horb am Neckar 2011.&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Calw |Titel=Teinach |Seite=341–356 |Wikisource=Kapitel B 38}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-teinach-zavelstein.de/ Internetpräsenz der Stadt Bad Teinach-Zavelstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Calw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4059347-2|VIAF=129663170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Teinach-Zavelstein| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilbad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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