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	<title>Bad Tabarz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bad_Tabarz&amp;diff=1175909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2: Daten In Vorlagen; + wikilinks; kk</title>
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		<updated>2026-03-25T21:41:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daten In Vorlagen; + wikilinks; kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = Wappen Tabarz.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 50/52/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 10/30/57/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Bad Tabarz in GTH.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Thüringen&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Gotha&lt;br /&gt;
| Höhe             = 394-916&lt;br /&gt;
| PLZ              = 99891&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 036259&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 16067064&lt;br /&gt;
| Straße           = Theodor-Neubauer-Park 1&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.bad-tabarz.de/ www.bad-tabarz.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = David Ortmann&lt;br /&gt;
| Partei           = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bad Tabarz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 9. März 2017 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tabarz/Thür. Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Landkreis Gotha]] in [[Thüringen]] und staatlich anerkannter [[Kurort]] mit der Artbezeichnung  [[Kneippheilbad]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bad Tabarz liegt im nordwestlichen [[Thüringer Wald]] in etwas mehr als vier Kilometer Entfernung zum [[Großer Inselsberg|Großen Inselsberg]] (916,5&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NHN). Aus mehreren Quellen im Waldgebiet zwischen den Forstorten &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Inselsberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tanzbuche&amp;#039;&amp;#039; bildet sich das Flüsschen [[Laucha (Hörsel)|Laucha]]. Der Lauchagrund mit seinen Wäldern, Höhlen und steil aufragenden Felspartien ist ein beliebtes Wandergebiet am Südrand der Gemeinde. Die &amp;#039;&amp;#039;Laucha&amp;#039;&amp;#039; fließt in der Ortslage Bad Tabarz in einem auf weite Strecken durch Mauern gesichertes Bachbett nach Norden zu, der [[Hörsel]] entgegen und nimmt den aus dem Cabarzer Mühlengrund kommenden &amp;#039;&amp;#039;Mühlbach&amp;#039;&amp;#039; in Ortsmitte Bad Tabarz als linken Zufluss auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden der Ortslage erheben sich der &amp;#039;&amp;#039;Datenberg&amp;#039;&amp;#039; (641,3&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NHN) und der &amp;#039;&amp;#039;Zimmerberg&amp;#039;&amp;#039; (629,7&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NHN), zwischen denen die Laucha fließt, im Osten die &amp;#039;&amp;#039;Finstere Tanne&amp;#039;&amp;#039; (519,9&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NHN) und im Norden der &amp;#039;&amp;#039;Töpfersberg&amp;#039;&amp;#039; (415&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NHN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bodenfunde im Umfeld der [[Burg Torstein]] bestätigen, dass bereits in frühgeschichtlicher Zeit in den Wäldern nördlich des [[Großer Inselsberg|Großen Inselsberges]] Menschen siedelten. Im Hochmittelalter wurden mindestens drei Burganlagen bei Tabarz angelegt, die Burg Torstein erhebt sich auf einem kleinen Felssporn des &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Wagenbergs&amp;#039;&amp;#039;, etwa 80&amp;amp;nbsp;Meter über dem Lauchagrund. Sie liegt etwa drei Kilometer südwestlich von Tabarz. Unmittelbar an der Burg Torstein führt eine zur &amp;#039;&amp;#039;Grenzwiese&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Inselsberg&amp;#039;&amp;#039; aufsteigende mittelalterliche Handelsstraße, die heutige [[Landesstraße|Landesstraße 1024]], vorbei. An dieser Straße befanden sich weiterhin die nur etwa 1&amp;amp;nbsp;km entfernten Burgen [[Stolzenburg (Tabarz)|Stolzenburg]] und [[Leuchtenburg (Tabarz)|Leuchtenburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK25-Bl.5128&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Landesvermessungsamt: &amp;#039;&amp;#039;TK25 – Blatt 5128 Ruhla&amp;#039;&amp;#039;, Erfurt 1992, ISBN 3-86140-048-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mühsame und oft gefahrvolle Weg über diese Handelsstraße war ein Anlass und eine Grundlage für die an einer Furtstelle sich herausbildenden Kleinsiedlungen Tabarz (&amp;#039;&amp;#039;Tannenfurte&amp;#039;&amp;#039;) und [[Cabarz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabarz wurde erstmals 1397 erwähnt und gelangte 1400 in den Besitz des [[Kloster Reinhardsbrunn|Klosters Reinhardsbrunn]]. Die Mehrzahl der Bewohner waren als Waldbauern tätig und rodeten die siedlungsnahen Waldflächen für die Anlage von Äckern und Weiden. Ackerbau erfolgte an Berghängen zum Teil auf angelegten Terrassen, die heute noch am &amp;#039;&amp;#039;Nonnenberg&amp;#039;&amp;#039; und am &amp;#039;&amp;#039;Tabarzer&amp;#039;&amp;#039; Berg unterhalb der &amp;#039;&amp;#039;Deysingslust&amp;#039;&amp;#039; zu sehen sind. Auch der Bergbau und das Köhler-Handwerk waren vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GTH Nonnenberg 01.jpg|mini|Das Kurheim am Wachkopf am Westrand von Cabarz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tabarz 1900.jpg|mini|Tabarz um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Klosters Reinhardsbrunn im Jahre 1525 gehörten Tabarz und Cabarz zum landesherrschaftlichen [[Amt Reinhardsbrunn]], das ab 1640 zum Herzogtum [[Sachsen-Gotha]], ab 1672 zum Herzogtum [[Sachsen-Gotha-Altenburg]] und ab 1826 zum [[Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha]] gehörte. Um die &amp;#039;&amp;#039;Untermühle&amp;#039;&amp;#039; und ein dort entstandenes herzogliches Jagdhaus, das bereits 1562 die Braugerechtigkeit erhalten hatte, entwickelte sich der 1614 erstmals erwähnte Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Klein Tabarz&amp;#039;&amp;#039;. Ein Großbrand in Cabarz vernichtete den Baubestand des Ortes bis auf zehn Häuser. Weitere große Brände ereigneten sich in Groß Tabarz 1682 und 1821, in Cabarz 1839.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anbeginn waren die Orte durch Forst- und Viehwirtschaft, außerdem durch [[Kupfer]]- und [[Silberbergbau]] geprägt. Nach 1730 ging der Bergbau merklich zurück, an seine Stelle traten Produktion und Handel von [[Drillich]], Korbwaren und Saatgut. Die einst ebenfalls vorhandenen Erwerbszweige der Leinenweberei und des Fuhrwesens kamen mit der Industrialisierung zum Erliegen. Viele Einwohner fanden danach durch Heimarbeit nur noch ein bescheidenes Auskommen, bevor der beginnende Urlauberverkehr ab 1875 und die Ansiedlung eigener Industrie nach 1900 zu einem Aufschwung der Orte führte. Bekannte Urlauber waren unter anderem [[Theodor Fontane]], &amp;#039;&amp;#039;Struwwelpeter&amp;#039;&amp;#039;-Verfasser [[Heinrich Hoffmann]], der Wagner-Opernsänger [[Max Alvary]] und der Berliner Großunternehmer [[Carl Spindler]], Mitbegründer des Tabarzer Kirchenbauvereins von 1892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Cabarz trifft man nahe der Kirche auf das Hauptgebäude einer [[Kürschner]]ei. Diese hatte sich auf die Silberfuchszucht und Verarbeitung von [[Silberfuchsfell]]en spezialisiert und besaß am Ortsrand noch ein Tiergehege für die Käfighaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 wurde bei Tabarz ein 150 Gramm schwerer [[Eisenmeteorit]] des Typs [[Oktaedrite]] (IIICD) gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lpi.usra.edu/meteor/metbull.php?code=23774| titel=Tabarz |hrsg=Meteoritical Bulletin |abruf=2020-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabarz hatte lange Zeit die größte Bedeutung unter den Orten, da dort die erste Schule und Kirche standen. Alle Einwohner des Tales waren hier eingepfarrt und eingeschult. Die Herausbildung der heutigen Gemeinde Tabarz geschah in drei Schritten. Bereits 1866 ging die nach dem angrenzenden [[Nonnenberg (Thüringen)|Nonnenberg]] genannte Siedlung [[Nonnenberg (Tabarz)|Nonnenberg]] in der Gemeinde [[Cabarz]] auf. Der Zusammenschluss von [[Kleintabarz]] und [[Großtabarz]] zur Gemeinde Tabarz wurde 1925 vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 1936 zerschellte eine [[Ju 52]] („[[Heinrich Kroll]]“) der [[Lufthansa|Deutschen Lufthansa]] (Kennzeichen: D-APOO) auf dem Flug von [[Frankfurt am Main]] nach [[Erfurt]] am Aschenbergstein bei [[Tabarz]] und fing Feuer. Alle zehn Insassen kamen ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aviation-safety.net/database/record.php?id=19361101-0&amp;amp;lang=de Flugunfall Ju 52 bei Tabarz] (abgerufen am 16. April 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|svb|02|11|1936|1|Im dichten Nebel. Flugzeugkatastrophe mit zehn Toten|HERVORHEBUNG=gm&amp;amp;#32;dichten&amp;amp;#32;Nebel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|pit|04|11|1936|1|Flugzeugkatastrophe in Thüringen. 10 Menschen verbrannt, drei gerettet|HERVORHEBUNG=10&amp;amp;#32;Menschen&amp;amp;#32;verbrannt,&amp;amp;#32;drei&amp;amp;#32;gerettet}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1946 wurden Cabarz und Tabarz zum heutigen Tabarz vereinigt. Mit weiteren vier Gemeinden bildeten die Gemeinde von 1975 bis 1990 den [[Gemeindeverband Tabarz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] mussten seit 1941 mehr als 100 [[Kriegsgefangene]] und Zwangsarbeiter im &amp;#039;&amp;#039;Adloffwerk&amp;#039;&amp;#039;, bei der &amp;#039;&amp;#039;Firma Richard Engel&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Herzoglichen Forstamt&amp;#039;&amp;#039; [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] verrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser,&amp;#039;&amp;#039; Band 8 &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Heilbadprädikates wurde Tabarz mit Wirkung zum 9. März 2017 der Namensbestandteil „Bad“ zuerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Focus Online |Titel=Erfurt: Tabarz darf sich jetzt „Bad Tabarz“ nennen |Sammelwerk=Focus Online |Datum= |Online=http://www.focus.de/regional/erfurt/kommunen-tabarz-darf-sich-jetzt-bad-tabarz-nennen_id_6764324.html |Abruf=2017-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Dem Gemeinderat von Bad Tabarz gehören 16 ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger an, die alle fünf Jahre neu zu wählen sind. Bei der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Gemeinderatswahl am 26. Mai 2024]] wurden 14&amp;amp;nbsp;Männer und zwei Frauen gewählt, die alle der Freien Wählergemeinschaft angehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 57,2 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
David Ortmann ist Bürgermeister von Bad Tabarz. Er wurde am 30. November 2014 bei einer Wahlbeteiligung von 65,7 % mit 75,0 % der gültigen Stimmen gewählt. Zwei Mitbewerber erhielten 16,4 und 8,6 Stimmenprozente. Bei der folgenden Wahl am 6.&amp;amp;nbsp;September 2020 erhielt Ortmann ohne Mitbewerber 98,2 % der gültigen Stimmen; die Wahlbeteiligung betrug 41,1 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=067&amp;amp;gemnr=67064&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-6&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart=&amp;amp;w_datum=06.09.2020  Thüringer Landesamt für Statistik: Bürgermeisterwahlen in Thüringen, Bad Tabarz 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Titel = Wappen der Gemeinde Bad Tabarz&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Wappen Tabarz.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 80&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In [[Tingierung#Metalle|Silber]] (Weiß) ein erhöhter [[Dreiberg]], belegt mit einem silber (weiß) bordierten [[Tingierung#Heraldische Farben|grünen]] [[Herz (Heraldik)|Herz]], daraus wachsend eine silberne (weiße) Tanne; auf dem Dreiberg seitlich je eine wachsende grüne Tanne, in der Mitte ein roter Sendemast mit Antenne und vier Querstäben&lt;br /&gt;
 |Quelle = &lt;br /&gt;
 |ref = &lt;br /&gt;
 |Quelle_2 = &lt;br /&gt;
 |ref_2 = &lt;br /&gt;
 |Begründung = Das Wappen wurde 2008 vom Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] aus [[Magdeburg]] gestaltet. Aus dem im Gewohnheitsrecht geführten Wappenbild wurden die Symbole Berg, Tannen, Herz und Turm zur Führung im neuen Wappen gewählt und in [[Heraldik|heraldischer]] Weise nach den Gepflogenheiten der Wappenkunst zueinander angeordnet und tingiert.&amp;lt;br /&amp;gt;Die Symbole beziehen sich auf den Inselberg [Dreiberg], Tannfurt als ursprünglichen Ortsnamen von Tabarz (bedeutete Furtstelle im Tannenwald) [Tannen], Thüringen als das „grüne Herz“ Deutschlands [das grüne Herz] sowie den Sender Inselsberg, Wahrzeichen der Region [Antenne/Sendeturm].&amp;lt;br/ &amp;gt;Diese genannten Symbole werden in einem ungeteilten Wappen geführt und wurden 2008 vom Tabarzer Gemeinderat beschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot;&amp;gt;Wieland Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Mit Tannen und Inselsberg – Tabarzer Wappen nun besiegelt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gothaer Heimatbrief,&amp;#039;&amp;#039; Nr. 53/2008, S.&amp;amp;nbsp;62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tinkturen der Symbole und des Schildes sind Grün-Silber. Grün bildet dabei den Bezug zur naturellen Umgebung von Tabarz, das im waldreichen Thüringen liegt. Silber (Weiß) stellt als Metall die nach der tingistischen Grundregel notwendige Kontratinktur dar.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
[[Gladenbach]] (Hessen) und [[Vrigne aux Bois]] (Frankreich) sind [[Gemeindepartnerschaft|Partnergemeinden]] von Bad Tabarz. Mit [[Kecel]] (Ungarn) ist die Gemeinde freundschaftlich eng verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Sehenswürdigkeiten in Bad Tabarz (Auswahl)&lt;br /&gt;
|Größe=250&lt;br /&gt;
|Position=right&lt;br /&gt;
|Datei:Kirche Tabarz.jpg|Evangelische Ortskirche St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
|Datei:Anstrahlung Kirche in Tabarz.jpg|Beleuchtung der Tabarzer Kirche anlässlich der Einhundert-Jahrfeier im Juni 2014&lt;br /&gt;
|Datei:Tabarz-Kath-Kirche-CTH.JPG|Katholische Kapelle&lt;br /&gt;
|Datei:GTH Cabarz 01.jpg|Die Lindenstraße in Cabarz&lt;br /&gt;
|Datei:Thuringia asv2020-07 BadTabarz town img3.jpg|Das Mineralienmuseum&lt;br /&gt;
|Datei:Tabarz Theodor-Neubauer-Grabstein 001.jpg|Gedenkstein für Theodor Neubauer&lt;br /&gt;
|Datei:Bundesarchiv Bild 183-1986-0222-006, Tabarz, Dorflinde, Winter.jpg|Dorflinde in Tabarz 1986&lt;br /&gt;
|Datei:Tabarz-Tanzlinde-CTH.JPG|Dorflinde im April 2015&lt;br /&gt;
|Datei:Kneipp-Geschäftsstelle Bad Tabarz 2022.jpg|Geschäftsstelle vom Kneipp-Bund Landesverband Thüringen&lt;br /&gt;
|Datei:Kneipp Bueste 09 2020.jpg|Bronzene Büste von Pfarrer Kneipp am Eingang vom Kur- und Familienbad TABBS&lt;br /&gt;
|Datei:Pfarrer Kneipp groß.jpg|Zehn Pfarrer-Kneipp-Figuren verteilt im Ortsbild von Bad Tabarz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=„Auf den Spuren des Struwwelpeters“&lt;br /&gt;
|Größe=250&lt;br /&gt;
|Position=right&lt;br /&gt;
|Datei:Tabarz-Struwwelpeter-Portal-CTH.JPG|Portal zum Struwwelpeter-Park&lt;br /&gt;
|Datei:Struwwelpeterpark-Tabarz schwarze Buben-Eingang.JPG|Die Geschichte von den schwarzen Buben&lt;br /&gt;
|Datei:Struwwelpeterpark-Tabarz-fliegender Robert.JPG|Die Geschichte vom fliegenden Robert&lt;br /&gt;
|Datei:Struwwelpeterpark-Tabarz-wilder Jäger.JPG|Die Geschichte vom wilden Jäger&lt;br /&gt;
|Datei:Struwwelpeterpark-Tabarz-böse Friederich.JPG|Die Geschichte vom bösen Friederich&lt;br /&gt;
|Datei:Tabarz-Hans-Guck-in-die-Luft-CTH.JPG|Die Geschichte vom Hans Guck-in-die-Luft&lt;br /&gt;
|Datei:Struwwelpeterpark-Tabarz-Paulinchen.JPG|Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug&lt;br /&gt;
|Datei:Struwwelpeterpark-Tabarz-Suppen Kaspar.JPG|Die Geschichte vom Suppen-Kaspar&lt;br /&gt;
|Datei:Struwwelpeterpark-Tabarz Struwwelpeter.JPG|Der Struwwelpeter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabarzer Kirche ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tabarzer Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; St. Peter und Paul ({{Coordinate|text=Lage→|NS=50/52/43.561565/N|EW=10/30/44.36202/E|type=landmark|name=Kirche Tabarz|region=DE-TH}}) wurde 1912 bis 1914 errichtet und zeigt einen [[barock]]isierenden Stil. Zu gleicher Zeit lieferte [[P. Furtwängler &amp;amp; Hammer]] aus Hannover die Orgel. Die reichhaltige Innenausstattung wurde mit finanzieller Unterstützung von [[Carl Spindler]] eingebracht. Nach der Kirchweihe am 17.&amp;amp;nbsp;Mai 1914 wurde nach einer Spende das Altargemälde angebracht, das die Kopie eines niederländischen Meisters ist. Die Kirche trägt ein rotes ziegelgedecktes [[Walmdach]], ebenso der etwas niedrigere, halbrunde, oktogonale [[Chorraum]], in dem der Altar steht. Der quadratische Turm wird durch eine schiefergedeckte Schweifkuppel mit aufgesetzter, ebenfalls schweifkuppelgedeckter [[Laterne (Architektur)|Laterne]] mit einem Mast mit [[Turmkugel]] und [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] abgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Kirche Cabarz|weitere Kirche]] befindet sich im Ortsteil [[Cabarz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Struwwelpeter-Park Bad Tabarz“ ===&lt;br /&gt;
Von 1884 bis 1894 verlebte [[Heinrich Hoffmann]] seine Sommerfrische in Tabarz. Aus diesem Anlass wurde in Tabarz 1994 ein „Struwwelpeter-Park“ errichtet, in dem geschnitzte Hoffmannsche Figuren und Szenen aufgestellt worden sind. Bei jeder bemalten Figur ist die entsprechende Geschichte zu lesen. Auch ein Gedenkstein und ein Straßenname in Bad Tabarz erinnern an den Kinderbuchautor.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tabarz.de/erleben/sehenswertes/struwwelpeter-park/&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{coordinate|NS=50.870|EW=10.511|name=Struwwelpeter-Park Bad Tabarz|text=Standort|region=DE-TH|type=landmark}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bauwerke und Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Bad Tabarz ist seit dem Jahre 1875 ein beliebter Kur- und Touristenort und hat Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten, darunter das &amp;#039;&amp;#039;Backofenloch&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Aschenbergstein&amp;#039;&amp;#039;, vorzuweisen.&lt;br /&gt;
* Die Dorflinde in Bad Tabarz ist noch als [[Tanzlinde]] zu erkennen ({{Coordinate|NS=50.87875|EW=10.51287|name=Tanzlinde Tabarz|text=Standort|region=DE-TH|type=landmark}}).&lt;br /&gt;
* Das [[Heimatmuseum Verrückte Schule|Heimatmuseum]] findet man in der historischen Ortslage von Cabarz dicht bei der Kirche (um 1670 erbaut) in der ehemaligen Dorfschule. 1899 wurde das Gebäude um 4,25&amp;amp;nbsp;Meter verrückt (Grund: Straßenverbreiterung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schule&amp;quot;&amp;gt;Christa von Schemm-Müller: &amp;#039;&amp;#039;Eine verrückte Sache. Die alte Schule von Cabarz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hörselberg-Bote,&amp;#039;&amp;#039; Nr. 74/2008, S.&amp;amp;nbsp;50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mehrere Parks, darunter der &amp;#039;&amp;#039;Theodor-Neubauer-Park&amp;#039;&amp;#039; mit der Grabstätte von [[Theodor Neubauer]], der &amp;#039;&amp;#039;Struwwelpeter Park&amp;#039;&amp;#039; im Lauchagrund sowie der &amp;#039;&amp;#039;Steinpark&amp;#039;&amp;#039; mit einer Mauer, an der aus 22&amp;amp;nbsp;verschiedenen Gesteinsarten der Aufbau des Thüringer Gebirges dargestellt wird.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Kurpark Winkelhof&amp;#039;&amp;#039; ist im Cabarzer Ortsteil am südlichen Ortsrand angelegt, mit einer Bühne für Konzert- und Theaterveranstaltungen.&lt;br /&gt;
* In den &amp;#039;&amp;#039;Lauchagrund&amp;#039;&amp;#039; im Süden der Ortslage führt ein mit etwa 40 gründerzeitlichen Villen bebauter Promenadeweg. Südwärts führt eine parkartig gestaltete Anlage zum &amp;#039;&amp;#039;Kneipp- und Kräutergarten&amp;#039;&amp;#039; und dem Tennisplatz. Nach Motiven des &amp;#039;&amp;#039;[[Struwwelpeter]]s&amp;#039;&amp;#039; gefertigte großformatige Holzplastiken säumen die Wege in den Lauchagrund.&lt;br /&gt;
* [[Mineralien]]-Schausammlung: Im Ortszentrum von Bad Tabarz befindet sich in der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Post&amp;#039;&amp;#039; eine der größten privaten Sammlungen dieser Art in Thüringen.&lt;br /&gt;
* Ein [[Rhododendron]]garten und die Ski-Schanzenanlage liegen westlich, am Waldrand des [[Datenberg (Thüringer Wald)|Datenbergs]]&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Kur- und Familienbad TABBS&amp;#039;&amp;#039; ist eine Freizeit- und Erholungsstätte in Bad Tabarz und gilt als [[Schwimmbad#Freizeitbad|Spaßbad]].&lt;br /&gt;
* Im Jahre 2015 wurde auf dem [[Großer Inselsberg|Großen Inselsberg]] ein 21&amp;amp;nbsp;Meter hoher Aussichtsturm mit Rundumblick eröffnet.&lt;br /&gt;
* Im Ortsbild von Bad Tabarz sind zehn übergroße Pfarrer-Kneipp-Figuren verteilt, die der Künstler Uwe Lüdecke aus Bad Tabarz geschaffen hat&amp;amp;nbsp;– am &amp;#039;&amp;#039;Kur- und Familienbades TABBS&amp;#039;&amp;#039;, an der Bibliothek, am Kneipp-Kindergarten, den Kneipp-Einrichtungen, an der Touristinfo oder dem „Kurpark Winkelhof“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thuringia asv2020-07 Thüringerwaldbahn in Bad Tabarz img3.jpg|mini|Eine Straßenbahn an der Endstation Tabarz der Thüringerwaldbahn]]&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft von Bad Tabarz ist fast ausschließlich auf das Gesundheitswesen, den Gesundheitstourismus und den Tourismus ausgerichtet. In diesen Bereichen hat sich die Gemeinde in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Von 2001 bis mindestens 2011 war der einstige Erholungsort (später Luftkurort) staatlich anerkannter [[Kneippkurort]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url = http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tmwta/tourismus/__bersicht_heilb__der__kurorte.pdf |titel = Thüringer Heilbäder und Kurorte |werk = thueringen.de |sprache = de |offline = 2015-12-20 |archiv-url = https://web.archive.org/web/20111219052727/http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tmwta/tourismus/__bersicht_heilb__der__kurorte.pdf |seiten = 12 |archiv-datum = 2011-12-19 |abruf = 2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2016 ist die Gemeinde staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad.&amp;lt;ref&amp;gt;Artbezeichnung siehe: {{Internetquelle |autor = Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft |url = https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/61255/6_3368_kur_und_erholungsorte_in_thueringen |titel = Kur- und Erholungsorte in Thüringen |titelerg = Drucksache 6/3368, Antwort auf Kleine Anfrage von Knut Korschewsky (DIE LINKE) vom 09.12.16 |werk = Thüringer Landtag, Parlamentsdatenbank |datum = 2017-01-27 |seiten = 12–15 |sprache = de |abruf = 2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 9. März 2017 wurde der Ort in Bad Tabarz umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bad Tabarz ist Standort von zwei Kliniken: Die [[Inselsbergklinik]], eine onkologische [[Rehabilitationsklinik]] mit 248&amp;amp;nbsp;Betten, und die [[Klinik am Rennsteig]], eine Reha-Klinik mit Schwerpunkt Orthopädie und Neurologie. Daneben gibt es einige kleinere Gewerbebetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der [[Bundesstraße 88]] sowie an der über den [[Rennsteig]] nach [[Brotterode]] führenden Landesstraße&amp;amp;nbsp;1024. Die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Waltershausen&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 4]] befindet sich etwa 6&amp;amp;nbsp;km nordöstlich. Bad Tabarz ist Endstation der von Gotha kommenden [[Thüringerwaldbahn]]. Vom Busbahnhof Bad Tabarz kann man in die Nachbarstädte und Orte Brotterode, [[Bad Liebenstein]], [[Ruhla]], [[Bad Salzungen]], [[Oberhof]] und [[Eisenach]] sowie auf den Rennsteig mit dem Großen Inselsberg gelangen. Bad Tabarz liegt an der [[Deutsche Spielzeugstraße|Deutschen Spielzeugstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ausgebaute Radwegenetz führt in nördlicher Richtung entlang der Laucha nach Waltershausen und Gotha, im Osten nach Friedrichroda und Reinhardsbrunn und in westlicher Richtung nach Winterstein, Seebach und zum [[Hörselberge|Großen Hörselberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
2024 wurde die Gemeinde mit dem &amp;quot;Goldenen Teller&amp;quot; für die beste Schulessenversorgung in ganz Deutschland geehrt. 2022 erhielt Bad Tabarz den Thüringer Bibliotheksförderpreis sowie den Jugendförderpreis des Landkreises Gotha. Auch der Bad Tabarzer Wanderweg &amp;quot;Gipfel und Aussichtstour&amp;quot; wurde 2022 als Deutschlands schönster Wanderweg ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Orgelbauer Knauf ===&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist die Geschichte der Familie [[Knauf (Orgelbauer)|Knauf]] aus Großtabarz. Johann Valentin Knauf, der Sohn eines Dielenschneiders (Schreiner), hatte auswärtig die handwerkliche Befähigung zum [[Orgel]]bau erworben und besaß seit 1789 ein Orgelbau-Privileg. Da in dieser Zeit nach dem [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] eine Vielzahl von Kirchen im [[Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha]] neu erbaut oder repariert werden musste, war die Familie Knauf mit Aufträgen wohl versorgt. In vier Generationen fertigten oder reparierten die Knaufs in Großtabarz und später auch in Zweigbetrieben in [[Bleicherode]] und Gotha Orgeln für über 100 Gotteshäuser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Reinboth |Hrsg= |Titel=Die Orgelbauerfamilie Knauf – ein Beitrag zur Orgelgeschichte Thüringens |Verlag=Pape-Verlag |Ort=Berlin |Datum=2006 |ISBN=3-921140-78-1 |Seiten=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hoffmann]] (1809–1894), Psychiater und Schriftsteller (&amp;#039;&amp;#039;[[Struwwelpeter]]&amp;#039;&amp;#039;), verbrachte 1884–1894 seine Sommerfrische in Tabarz.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Lohmann]] (1831–1905), deutscher Verwaltungsjurist und Sozialreformer, starb in Tabarz.&lt;br /&gt;
* [[Diederich Volkmann]] (1838–1903), Altphilologe, 20 Jahre Rektor der Fürstenschule [[Schulpforta]], starb in Tabarz.&lt;br /&gt;
* [[Carl Spindler]] (1841–1902), Berliner Unternehmer, war mit der Gründung eines &amp;#039;&amp;#039;Fremdenkomitees&amp;#039;&amp;#039; maßgeblich an der Entwicklung des Fremdenverkehrs in Tabarz beteiligt.&lt;br /&gt;
* [[Karl Korn (Publizist, 1865)|Karl Korn]] (1865–1942), Redakteur und Publizist, starb in Tabarz.&lt;br /&gt;
* [[Julius Robert Hannig]] (1866–1931), Bildhauer, starb in Tabarz.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Neubauer]] (1890–1945), Landtags- und Reichstagsabgeordneter der KPD, baute von Tabarz ein kommunistisches Widerstandsnetz gegen das NS-Regime auf und wurde 1945 hingerichtet.&lt;br /&gt;
* [[Alfons Anders]] (1928–1998), Künstler und Philosoph, lebte und arbeitete von 1956 bis 1988 in Tabarz.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Wedow (1935–2017), Mitbegründer der [[Fussballzeitreise]], eines Vereins, der sich auf Fußball-Erinnerungen spezialisiert hat, starb in Cabarz.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Frauenberger]] (* 1952), Fernsehkoch und Buchautor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=J. Biemüller&lt;br /&gt;
   |Titel=Spezial-Karte der Sommerfrische Gross-Tabarz und Umgebung&lt;br /&gt;
   |Datum=1904&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinrich Funke, W. Müller&lt;br /&gt;
   |Titel=Aus der Geschichte der Kurorte Tabarz-Cabarz im Thüringer Wald&lt;br /&gt;
   |Verlag=Benke&lt;br /&gt;
   |Ort=Tabarz&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Herbert Kürth&lt;br /&gt;
   |Titel=Friedrichroda, Tabarz, Waltershausen&lt;br /&gt;
   |Reihe=Tourist Wanderatlas&lt;br /&gt;
   |Verlag=F. A. Brockhaus&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1976&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Carl Lerp&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte von Cabarz und Tabarz mit dem Inselberge&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schmidt&lt;br /&gt;
   |Ort=Friedrichroda&lt;br /&gt;
   |Datum=1883&lt;br /&gt;
   |Online=[https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/103218/1/ Digitalisat]&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Carl Lerp&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Sommerfrische Tabarz (Grosstabarz u. Kleintabarz) und nächste Umgebung. Ein Führer für Kurgäste und Touristen&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Jac. Schmidt u. Co&lt;br /&gt;
   |Datum=1889&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Horst H. Müller&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Thüringer Wald und Randgebiete&lt;br /&gt;
   |Verlag=Tourist Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1988&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-350-00263-3&lt;br /&gt;
   |Seiten=686–691&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-tabarz.de/ Offizieller Internetauftritt] der Gemeindeverwaltung Bad Tabarz&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-tabarz.de/wp-content/uploads/2015/09/chronik.pdf Ortschronik] (PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Gotha}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4058857-9|VIAF=242088170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Tabarz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kneippheilbad]]&lt;/div&gt;</summary>
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