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	<title>Bad Suderode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T12:52:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bad Suderode&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Quedlinburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-85-235 Bad Suderode COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Bad Suderode&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/43/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/07/00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 199&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.21&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1613&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Petra Korn |Titel=Erneut mehr Zuzüge |Sammelwerk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |Ort=Quedlinburg |Datum=2021-01-19 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2014-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06485&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039485&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Suderode 1900.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Bad Suderode vor 1900&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bad Suderode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1914 &amp;#039;&amp;#039;Suderode&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Stadt [[Quedlinburg]] im [[Landkreis Harz]] in [[Sachsen-Anhalt]] (Deutschland). Seit Oktober 2022 ist er als [[Erholungsort]] anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Bad Suderode liegt am Nordrand des Mittelgebirges [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] im [[Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt]]. Es befindet sich etwa 6,5&amp;amp;nbsp;km südsüdwestlich von [[Quedlinburg]] direkt westlich von [[Stadt Gernrode|Gernrode]] und etwas östlich von [[Stecklenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Suderode wird als „südliche Rodung von Quedlinburg“ das erste Mal 1179 urkundlich erwähnt. Vermutlich entstand der Ort jedoch bereits in der Zeit nach 960.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schobess01&amp;quot;&amp;gt;Schobeß, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der steinerne Kirchturm des „[[Alte Kirche Bad Suderode|alten Kirchleins auf dem Berge]]“ stammt bereits aus dem 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und beeindruckt mit seinen Fresken, die u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen|Gleichnis der klugen und törichten Jungfrauen]] darstellen. Suderode befand sich im Besitz des [[Stift Quedlinburg|Stifts Quedlinburg]]. Die wenigen und aus Lehm gebauten Häuser des Orts gruppierten sich um die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zeit um 1300 werden in einem Verzeichnis der Güter des Stifts für Suderode drei Gehöfte, vier Hufen Land, vier große Weingärten und ein [[Weinberg]], vermutlich am Südhang des [[Bückeberg (Quedlinburg)|Bückebergs]], aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schobess01&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1480 belieh die Äbtissin des Stifts den Ort Suderode an die Herren von Hoym. Zu diesem Zeitpunkt bestanden vier Höfe und zwei Mühlen. Darüber hinaus wurden drei Weingärten, zwei Hopfengärten und fünf Hufen Land, davon eine Hufe am Bückeberg genannt. Außerdem bestand eine Waldung zwischen den &amp;#039;&amp;#039;Roten Steigern&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Guten Wasser&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] kam es auch in Suderode zu Plünderungen, Brandschatzungen und Morden. Suderode hatte 1668 dann etwa 150&amp;amp;nbsp;Einwohner und 30&amp;amp;nbsp;Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] veranlasste 1767 und 1776 die Ansiedlung von Kolonisten. Südlich von Suderode entstand so das Friedrichsdorf mit 55&amp;amp;nbsp;Häusern. Es wuchs nach einiger Zeit mit Suderode zusammen. Im Jahr 1818 hatte Suderode 644&amp;amp;nbsp;Einwohner und 128 Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877/1878 wurde die [[Neue Kirche Bad Suderode|Neue Kirche]] errichtet.&amp;lt;!-- Suderode trägt seit 1911 die amtliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bad&amp;#039;&amp;#039;. --&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Schobeß, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 1914 hat der Regierungspräsident in Magdeburg für den Ort Suderode im Landkreis Quedlinburg die Ortsbezeichnung „Bad Suderode“ als „die amtliche Schreibweise von Landespolizei wegen festgelegt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1914 |Seiten=44 |ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. Januar 1994 an gehörte die Gemeinde zur [[Verwaltungsgemeinschaft Gernrode/Harz]]. Die Gemeinde Bad Suderode wurde per Gesetz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/portal/t/lrw/page/bssahprod.psml?doc.hl=1&amp;amp;doc.id=jlr-HarzGemNeuglGSTrahmen%3Ajuris-lr00&amp;amp;documentnumber=1&amp;amp;numberofresults=4&amp;amp;showdoccase=1&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;paramfromHL=true Gesetz über die Neugliederung der Gemeinden im Land Sachsen-Anhalt den Landkreis Harz betreffend] (GemNeuglG HZ, §3)&amp;lt;/ref&amp;gt; zum 1. Januar 2011 in die Stadt [[Quedlinburg]] eingemeindet und verlor dadurch ihre politische Selbständigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2011.html StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehörte bis zu ihrer Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Gernrode/Harz an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt [[Stadt Gernrode|Gernrode]] hatte und ebenfalls am 1. Januar 2011 aufhörte zu existieren. Eine Klage gegen die Zwangseingemeindung hatte keine aufschiebende Wirkung, wurde jedoch am 19. Februar 2013 wegen eines Formfehlers im Anhörungsverfahren positiv entschieden und die Gemeinden erhielten ihre Selbständigkeit vorübergehend zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingo Kugenbuch |Titel=Drei Gemeinden sind nach Gerichtsurteil wieder selbstständig |Sammelwerk=Mitteldeutsche Zeitung |Ort=Quedlinburg |Datum=2013-02-20 |Online=[https://www.mz.de/lokal/quedlinburg/gebietsreform-drei-gemeinden-sind-nach-gerichtsurteil-wieder-selbststandig-2138944 Online] |Abruf=2021-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zur Verwaltungsgemeinschaft gehörende Gemeinde [[Rieder (Ballenstedt)|Rieder]] wurde jedoch am 1. Dezember 2013 nach [[Ballenstedt]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2013.html StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 2014 wurde Bad Suderode wieder nach Quedlinburg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2014.html StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurde der Schulstandort der [[Grundschule Bad Suderode]] aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1982 besaß Bad Suderode den Status als staatlich anerkannter [[Erholungsort]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handbuch-2001&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Handbuch des Gesundheitstourismus in Sachsen-Anhalt |Sammelwerk=Tourismus-Studien Sachsen-Anhalt |Band=4 |Ort=Magdeburg-Schönebeck |Datum=2001 |Seiten=48–69 |Online=[https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Forschung/ITF/Studien_Tourismus_LSA/04_Gesundheitstourismus.pdf hs-harz.de] |Format=PDF |Abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und war bereits vor 1990 ein staatlich anerkannter [[Kurort]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp1/drs/d3142.pdf |titel=Touristische Entwicklung in Sachsen-Anhalt |titelerg=Drucksache 1/3142, Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage Drs. 1/2943 der Fraktionen der CDU und F.D.P. vom 03.09.1993  |werk=landtag.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landtag von Sachsen-Anhalt |datum=1993-11-03 |seiten=2 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Grundlage der Kurort-Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt vom 8. September 1993 wurde dieser Status ab 1995 vorläufig&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp2/drs/d1355lak.pdf |titel=Entwicklung des Kur- und Bäderwesens in Sachsen-Anhalt |titelerg=Drucksache 2/1355, Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Drs. 2/1230 von Elke Lindemann (SPD) zur schriftlichen Beantwortung |werk=landtag.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landtag von Sachsen-Anhalt |datum=1995-09-19 |seiten=18–20 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2000 mit dem Prädikat eines „Calciumsole-[[Heilbad]]s“ endgültig bestätigt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handbuch-2001&amp;quot; /&amp;gt; den der Ort mindestens bis 2016 besaß,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp6/drs/d4721sak.pdf |titel=Gemeinsamer Bädertag - Kurorte sind wichtige touristische Kerne |titelerg=Drucksache 6/4721, Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage KA 6/9015 von Nadine Hampel (SPD) zur schriftlichen Beantwortung |werk=landtag.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landtag von Sachsen-Anhalt |datum=2016-01-18 |seiten=2 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber spätestens 2023 wieder verlor.&amp;lt;ref&amp;gt;2023 kein Heilbad mehr, siehe: {{Internetquelle |url=https://lvwa.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Dokumente/3_wirtschaft_kultur_verbrschutz_bau/301/Kur_Erholung/2023_Heilbaeder.pdf |titel=Heilbäder |werk=lvwa.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landesportal Sachsen-Anhalt |datum=2023-01 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Oktober 2022 ist er wieder als Erholungsort anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lvwa.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Dokumente/3_wirtschaft_kultur_verbrschutz_bau/301/Kur_Erholung/2023_Erholungsorte.pdf |titel=Erholungsorte |werk=lvwa.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landesportal Sachsen-Anhalt |datum=2023-01 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 26. März 1938 durch den Oberpräsidenten der preußischen [[Provinz Sachsen]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau auf grünem Boden ein silberner Brunnentempel mit Kuppeldach und Brunnenstock in der Mitte, ruhend auf einem dreistufigen Unterbau und vier Säulen. Der Schildfuß ist belegt mit einem roten Schildchen, worin sich zwei schrägaufwärts gekreuzte silberne Vorlegemesser mit goldenen Griffen befinden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptwappen stellt den Brunnentempel des Behringerbrunnens in Bad Suderode dar. Der aufgelegte Schild ist das Wappen des Stifts Quedlinburg, von dem aus Suderode gegründet worden ist und zu dessen Gebiet es jahrhundertelang gehört hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Magdeburger Staatsarchivrat [[Otto Korn]] gestaltet. Im Jahr 1999 beauftragte Bad Suderode den Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] mit der Gestaltung und Dokumentation einer Flagge, in dessen Vorgang das Wappen von Mantzsch in Abstimmung mit dem Landeshauptarchiv korrigiert und seither mit silberner Fontäne geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge des Ortes ist blau-weiß-blau gestreift und mittig mit dem aufgelegten Ortswappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Klinik- und Badebetrieb ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Suderode 009.JPG|mini|Badehaus im Kurpark]]&lt;br /&gt;
Die [[Paracelsus-Kliniken|Paracelsus-Klinik]] Bad Suderode ist eine Rehaklinik für Herz-/Kreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, Atemwegserkrankungen und Diabetes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist im Besitz eines besonderen Heilwassers, nämlich des Behringer Brunnens, der zu den stärksten Calciumquellen Europas zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im bis 2013 existierenden Kurzentrum gab es ein 32 °C warmes Calciumsolebad mit Saunalandschaft, Badehaus und Tagungszentrum. Die Heilwirkung betraf vor allem Knochen, Rücken, Kreislauf und Atemwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Bad Suderode besitzt einen Haltepunkt an der [[Selketalbahn]]. Vorher lag der [[Bahnhof Bad Suderode]] an der [[Bahnstrecke Frose–Quedlinburg]]; die [[Harzer Schmalspurbahnen]] kauften jedoch den Abschnitt Gernrode–Quedlinburg, nachdem der Gesamtverkehr auf der Strecke 2004 endete und bauten den betreffenden Streckenteil danach auf Schmalspur um. Den Haltepunkt bedienen täglich zwölf Zugpaare, davon vier mit Dampftraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Personennahverkehr]] wird unter anderem durch den [[Landesbedeutsame Buslinie|PlusBus]] des [[Landesnetz Sachsen-Anhalt|Landesnetzes Sachsen-Anhalt]] erbracht. Folgende Verbindung führt durch Bad Suderode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Linie 240: [[Quedlinburg]] ↔ Bad Suderode ↔ [[Ballenstedt]] ↔ [[Meisdorf]] ↔ [[Aschersleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch weitere Buslinien der [[Harzer Verkehrsbetriebe]] ist Bad Suderode auch aus Thale, [[Wippra]] über Harzgerode und [[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg]] über Güntersberge erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner existieren 245 km ausgeschilderte Wander- und Radwanderwege, zum Beispiel zum in der Gemarkung Gernrode liegenden [[Bremer Teich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die internationale [[Hauptstadt-Route (EV2)]] des [[Eurovelo]]-Radfernnetzes. Sie ist in Deutschland verlaufsgleich mit dem [[Europaradweg R1]] entspricht im nationalen [[D-Route|D-Routennetz]] der [[Europaroute (D3)]] Ergänzt wird dies durch regionale Radverbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Das Ortsbild wird wesentlich durch ein weitestgehend geschlossen gehaltenes Ensemble von Gründerzeithäusern im sogenannten Bad Suderöder Pensionshausstil geprägt. Die meist traufseitig angebauten Veranden und Balkone mit den filigranen Verzierungen erinnern an den Badebetrieb um 1900.&lt;br /&gt;
* [[Alte Kirche Bad Suderode|Alte romanische Dorfkirche]] (mit spätromanischem Bogenfries), [[Preußenturm (Bad Suderode)|Preußenturm]], Behringer Brunnentempel im [[Kuranlage Bad Suderode|Kurpark]], Preußischer und Anhaltinischer Saalstein, Opferstein, Lessinghöhle, [[Selketalbahn]].&lt;br /&gt;
* Die Kulturdenkmale des Orts sind im [[Liste der Kulturdenkmale in Quedlinburg/Ortsteile|örtlichen Denkmalverzeichnis]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Suderode Panorama.jpg|mini|600px|zentriert|Kurzentrum und Kurpark, Panoramabild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Suderode 008.JPG|mini|hochkant|Behringer Brunnentempel im Kurpark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtsdenkmal ===&lt;br /&gt;
* Gedenkstein auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; für sechs unbekannte Häftlinge des [[KZ Dora-Mittelbau]], die bei einem [[Todesmarsch]] im April 1945 in der Nähe des &amp;#039;&amp;#039;Reiß-aus-Berges&amp;#039;&amp;#039; von [[Schutzstaffel|SS-Männern]] erschossen und später hier begraben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behringer Brunnentempel ===&lt;br /&gt;
Der Behringer Brunnentempel wurde 1934 errichtet und ist das Wahrzeichen des Heilbads von Bad Suderode. Er befindet sich im Kurpark und ist der Mittelpunkt des alljährlichen Behringer Brunnenfests.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ferienheim &amp;#039;&amp;#039;Haus Graun&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Das [[Haus Graun]] in der Brinkstraße wurde von Spätherbst 1837 bis zum Frühjahr 1839 vom Kreischirurg Ernst Lange gebaut. Das Gebäude wurde am 11. Juni 1839 als Kurhaus eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brandst&amp;quot;&amp;gt;[https://www.mz.de/lokal/quedlinburg/bad-suderode-im-harz-feuer-im-ferienheim-war-brandstiftung-2067218 &amp;#039;&amp;#039;Feuer im Ferienheim war Brandstiftung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Komplex gehörte ein Badehaus, in dem man ab den 1920er Jahren Wasser aus der [[Calciumquelle]] nutzte. Das Haus Graun diente bis nach dem Zweiten Weltkrieg als Kurhaus weiter, bevor es in den 70er Jahren der DDR zu einem Bettenhaus des Klinik-Sanatoriums Bad Suderode umfunktioniert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bad-suderode.de/site/bad-suderode/geschichte/index.php?print=1&amp;amp;headline=&amp;amp;i=4&amp;amp;sid= |wayback=20160227013758 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Behringer Brunnen und die Entwicklung eines unscheinbaren Dorfes zum Heilbad. Erstes Aufblühen des Kurbetriebes in der Gründerzeit&amp;#039;&amp;#039; }}. Bad Suderode.de vom 7. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde es in den 1980er Jahren von der DDR als Ferienheim der DDR-Gewerkschaft genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/halberstadt/1136083_Brandstifter-vernichten-historischen-Haeuserkomplex.html &amp;#039;&amp;#039;Brandstifter vernichten historischen Häuserkomplex.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;volksstimme.de&amp;#039;&amp;#039;, 4. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zusammenbruch der DDR und der Auflösung des FDGB-Ferienheimes wurde es zu einem Hotel, bevor es 1997 geschlossen wurde. Das Gebäude stand nach der Schließung jahrelang leer&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wernigerode/1135626_Grossbrand-in-Bad-Suderode-vernichtet-Hotelkomplex.html &amp;#039;&amp;#039;Großbrand in Bad Suderode vernichtet Hotelkomplex.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;volksstimme.de&amp;#039;&amp;#039;, 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; und brannte am 2. August 2013 nach einer Brandstiftung bis auf die Grundmauern ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brandst&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Seit 2011 findet am dritten Adventssonntag der Bad Suderöder Grubenlichtermarkt mit der einzigen vorweihnachtlichen Harzer Bergparade statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-10 |url=http://www.harzinfo.de/veranstaltungen/detailansicht.html?tx_gceventsearch_pi1[showUid]=118065048894&amp;amp;cHash=cd538792bed967daba980fea88bee3db |text=&amp;#039;&amp;#039;Erster Grubenlichtermarkt.&amp;#039;&amp;#039;}} auf: &amp;#039;&amp;#039;harzinfo.de&amp;#039;&amp;#039;, Vorankündigung für den 11. Dezember 2011, abgerufen am 13. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Im Ort wurden der Jurist [[Dietrich Wilde]] (1909–1984), der Regisseur [[Rolf Meyer (Regisseur)|Rolf Meyer]] (1910–1963), der Physiker [[Werner Ebeling (Physiker)|Werner Ebeling]] (* 1936) sowie [[Gerhard Klauß]] (1944–2024), Generaldirektor des Staatszirkus der DDR, geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest in den 1930er Jahren lebte der Lehrer und Kurator [[Friedrich Wilhelm Elchlepp]] (1897–1956) im Ort und leitete hier ein Kinderheim. Die SPD-Politikerin [[Bianka Kachel]] (* 1944) war von 1990 bis 1993 Beigeordnete und dann bis 1994 Bürgermeisterin von Bad Suderode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere bekannte Persönlichkeiten besuchten kurzzeitig den Ort. Der Dichter [[Joseph von Eichendorff]] übernachtete am 11. September 1805, nachdem er sich im Wald verirrt hatte, in Suderode. Den Schriftsteller [[Theodor Fontane]] führte eine Wanderung in den Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;Schobeß, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Schobeß: &amp;#039;&amp;#039;Wisst Ihr, wie es damals war? Bilder, Zahlen und Geschichte(n) aus dem alten Suderode.&amp;#039;&amp;#039; Druckhaus Quedlinburg, Quedlinburg ohne Jahresangabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Quedlinburg}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4058385-5}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bad-suderode.de/site/startseite/index.php Internetseite der Stadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Kurort in Sachsen-Anhalt]]&lt;/div&gt;</summary>
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