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	<title>Bad Oberdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T11:17:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bad_Oberdorf&amp;diff=232173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf im Landkreis Oberallgäu umbenannt in Kategorie:Ort im Landkreis Oberallgäu: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-05-23T06:23:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_im_Landkreis_Oberallg%C3%A4u&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf im Landkreis Oberallgäu (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf im Landkreis Oberallgäu&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ort_im_Landkreis_Oberallg%C3%A4u&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Landkreis Oberallgäu&quot;&gt;Kategorie:Ort im Landkreis Oberallgäu&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Hindelang&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/30/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/23/0/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 822&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1047&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marktbadhindelang.de/unsere-gemeinde/bad-hindelang-im-detail/finanzen-zahlen |titel=Markt Bad Hindelang: Finanzen &amp;amp; Zahlen |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 87541&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08324&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BadOberdorfMühlenblick.jpg|mini|Bad Oberdorf. Am oberen Ortsrand das Hotel [[Prinz-Luitpold-Bad]], Fundort der Schwefelquelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bad Oberdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] des Marktes [[Bad Hindelang]] im [[Schwaben (Bayern)|bayerisch-schwäbischen]] [[Landkreis Oberallgäu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1900 verlieh [[Prinzregent]] [[Luitpold von Bayern]] Oberdorf den Titel „[[Bad (Kurort)|Bad]]“. Grund war die Nutzung einer [[Prinz-Luitpold-Bad|Schwefelquelle]] am Fuße des [[Iseler]] (1886 m). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bad Oberdorf wurde im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mehrmals, besonders schwer 1924, von verheerenden Hochwassern des [[Wildbach (Hirschbach)|Wildbaches]] verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem landwirtschaftlichen Anwesen, das [[Ilse Heß]] (Ehefrau von [[Rudolf Heß]]) in Bad Oberdorf bei [[Bad Hindelang]] im [[Allgäu]] bewirtschaftete, wurde im März/April 1945 ein mit einem Häftling besetztes [[Außenlager des KZ Dachau|Außenlager]] des [[KZ Dachau]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. [[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Frühe Lager, Dachau, Emslandlager.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52962-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sakralbauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wegkapellenmaria.jpg|mini|links|Marienbild der Wegkapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BadOberdorfKriegergedenkkapelle.jpg|mini|Die Kriegergedächtniskapelle mit dem Sühnekreuz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LourdeskapelleBadOberdorf.jpg|mini|left|Die Lourdeskapelle]]&lt;br /&gt;
In Bad Oberdorf steht die an Kunstschätzen reiche [[Unserer lieben Frau im Ostrachtal (Bad Oberdorf)|Kirche Unserer lieben Frau im Ostrachtal und St. Jodokus]]. Hier ist u.&amp;amp;nbsp;a. ein Madonnenbild von [[Hans Holbein der Ältere|Hans Holbein dem Älteren]] zu sehen, das erst 1935 wiederentdeckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wegkapelle Scholl in Bad Oberdorf steht am Ufer des Hirschbachs am Ortsrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dürfte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut worden sein. Der verputzte Bruchsteinbau öffnet sich nach Südosten mit einem [[Rundbogen (Architektur)|Rundbogen]], unter dem eine [[Marienfigur]] mit geschnitztem Kopf und geschnitzten Händen zu sehen ist. Der Christus stammt aus der Zeit des [[Hochbarock]]. Die [[arma Christi]], die Waffen Christi, sind angedeutet durch [[Engel#Bildliche Darstellungen von Engeln|Engelsfiguren]] mit [[Speer]] und [[Ysop]]stab. Sie wurden um 1790 geschaffen und könnten aus den Eberhard-Werkstätten in [[Bad Hindelang|Hindelang]] hervorgegangen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wurde die [[Lourdeskapelle]] beim Schanzpark in Bad Oberdorf errichtet. Sie geht auf eine Stiftung der Anwesenbesitzerinnen Maria Anna und Josepha Scholl zurück. Bis 1965 hatte sie ein [[Schindeldach]], dann wurde sie mit Kupfer gedeckt; 1967 wurden [[Bleiglasfenster|bleiverglaste Fenster]] gestiftet. Seit 1972 befindet sie sich, wie auch die [[Kriegergedächtniskapelle]], unter der Obhut der Kirche. 1973 wurden der [[Weihwasser]]kessel und das [[Schmiedeeisen|schmiedeeiserne]] Gitter vor dem Figurenschmuck angeschafft. Die letzte umfassende Renovierung des [[denkmalgeschützt]]en Bauwerks erfolgte 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kriegergedächtniskapelle]] ist der 1950 errichtete Nachfolgebau der ehemaligen [[Jodokuskirche|Jodokuskapelle]]. An einer der Außenwände ist ein [[Sühnekreuz]] von 1603 angebracht, das einst in die Jodokuskapelle integriert war. Im Inneren befindet sich eine [[klassizistisch]]e Figur des [[Passion Jesu|Kerkerchristus]], die um 1780 wohl im Umfeld der Eberhard-Werkstätten entstand. Auch sie befand sich zuvor in der Jodokuskapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bad Oberdorfer Straße steht ein [[Bildstock]] mit einer [[Barock#Spätbarock|spätbarocken]] Darstellung [[Christus in der Rast|Christi bei der Rast]]. Die Figur stammt aus der Frühzeit der Melchior-Eberhard-Werkstätte und dürfte um 1740 geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ortsausgang nach Bad Hindelang befindet sich ein zweites Sühnekreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Grenzstein]] aus der Zeit um 1700 zeigt zwei [[Wappenschild]]e. Die [[Sandstein]]platten sind jedoch durch [[Verwitterung]] stark beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen ==&lt;br /&gt;
In der [[Obere Mühle (Bad Oberdorf)|Oberen Mühle]] wurde ein kleines Museum zur Ortsgeschichte eingerichtet. &lt;br /&gt;
Bad Oberdorf hat ein „Friedenshistorisches Museum“, das an Menschen erinnert, die sich für Frieden und Versöhnung eingesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hammerschmieden ==&lt;br /&gt;
Ab 1490 wurde unter [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Graf Hugo von Montfort-Rothenfels]] in der Umgebung der [[Hornkapelle]] [[Eisenerz]] abgebaut. Um 1540 wurde zwischen Hindelang und Hinterstein eine [[Eisenwerk|Schmelzhütte]] eingerichtet, von der die [[Hammerschmiede]]n im Ostrachtal profitierten. Von den mit [[Wasserkraft]] betriebenen Eisenhämmern, die einst hauptsächlich zur Herstellung von [[Hellebarde]]n und Landsknechts-[[Spieße]]n, später zur Produktion handgeschmiedeter [[Schuhnagel|Bergschuhnägel]] und [[Bratpfanne]]n dienten, sind drei erhalten geblieben und auch noch in Betrieb: Die Hammerschmiede Brutscher als [[Ständerbau]] des 18. Jahrhunderts auf [[Basis (Architektur)|Rollsteinsockel]], die Hammerschmiede Besler, Wille, Scholl als eingeschossiger [[Bruchstein (Baumaterial)|Bruchsteinbau]] mit einzelnen [[Ständerbauweise|Ständerwänden]], ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert, und die Hammerschmiede Hartmann. Auch sie ist in Gestalt eines eingeschossigen Bruchsteinbaus des 18. Jahrhunderts erhalten geblieben, der allerdings im 19. Jahrhundert einen neuen oberen Mauerkranz aus Ziegeln und ein neues Dach erhielt. Weitere [[Nagelschmied]]en sind zwar nicht mehr als solche in Betrieb, aber als Bauwerke erhalten, so die Nagelschmiede Brutscher beim Wildbach, ein [[Verschindelung|verschindeltes Haus]] mit Steildach, das im 18./19. Jahrhundert als [[Ständer|aufgeständerter]] [[Riegelbau]] errichtet wurde, die Nagelschmieden Keck, Haas und H. Schmid sowie die ehemalige [[Messerschmied]]e zum Haus Nr. 100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.friedensmuseum.de Friedenshistorisches Museum]&lt;br /&gt;
* [https://www.bavarikon.de/object/odb:BSB-ODB_S00008251 Bad Oberdorf in bavarikon.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile des Marktes Bad Hindelang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Hindelang)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;/div&gt;</summary>
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