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	<title>Bad Hindelang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:17:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bad_Hindelang&amp;diff=56363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knowledgehub SET: Einbau von Infrastuktur</title>
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		<updated>2026-04-29T10:33:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einbau von Infrastuktur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Markt&lt;br /&gt;
|Name              = Bad Hindelang&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bad Hindelang COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/30/19/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/22/10/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bad Hindelang in OA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Oberallgäu&lt;br /&gt;
|Höhe              = 825&lt;br /&gt;
|PLZ               = 87541&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08324&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09780123&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 12 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Marktstraße 9&lt;br /&gt;
|Website           = https://www.marktbadhindelang.de/&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Tobias Keuschnig&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bad Hindelang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 2002 Hindelang) ist eine Marktgemeinde in den [[Allgäuer Alpen]] im schwäbischen Landkreis [[Oberallgäu]] im [[Freistaat Bayern]], nahe der Grenze zu Österreich. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen und liegt im südlichen Alpenraum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bad Hindelang ist seit 1965 staatlich anerkannter [[heilklimatischer Kurort]] und wurde 2001 als [[Kneippheilbad]] anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kneippverband.de/heilbaeder-und-kurorte/bad-hindelang/ |titel=Heilklimatischer Kurort Bad Hindelang in den Allgäuer Hochalpen |werk=Kneippverband |sprache=de |abruf=2026-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die örtliche Wirtschaftsstruktur ist unter anderem durch Tourismus, Landwirtschaft, Handwerk und Dienstleistungen geprägt. Die hochgelegenen Alpbereiche werden traditionell landwirtschaftlich genutzt. Teile der lokalen Alpwirtschaft wurden 2016 als immaterielles [[Kulturgut|Kulturerbe]] anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.badhindelang.de/unesco-kulturerbe-alpwirtschaft |titel=Allgäuer Alpwirtschaft {{!}} immaterielles Kulturerbe {{!}} Bad Hindelang |abruf=2026-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Hindelang 02.jpg|mini|ohne|Bad Hindelang mit Kath. Kirche St. Johannes d. Täufer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im [[Ostrach (Iller)|Ostrachtal]] am nördlichen Rand der [[Nördliche Kalkalpen|Kalkalpen]] an der historischen [[Salzstraße]], welche heute als [[Bundesstraße 308]] über [[Oberjoch]] nach [[Österreich]] führt. Der [[Oberjochpass]] gilt mit 107 Kurven als die kurvenreichste Straße [[Deutschland]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als 80 % des Gemeindegebiets sind Landschafts- oder [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat 12 [[Gemeindeteil]]e:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Bad Hindelang |val=2153|zugriff=2019-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=57775040590 |objekt=Gemeinde Bad Hindelang |abruf=2021-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Hauptort Bad Hindelang (825&amp;amp;nbsp;m) mit dem [[Dorf]] [[Gailenberg]] (989&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Das Dorf [[Vorderhindelang]] (832&amp;amp;nbsp;m) mit dem [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] [[Liebenstein (Bad Hindelang)|Liebenstein]], dem Dorf [[Reckenberg (Bad Hindelang)|Reckenberg]] und den [[Weiler]]n [[Groß (Bad Hindelang)|Groß]] und [[Riedle (Bad Hindelang)|Riedle]]&lt;br /&gt;
* Das Dorf [[Bad Oberdorf]] (822&amp;amp;nbsp;m). Dieses hat wegen seines Schwefelmoorbades bereits lange vor dem Hauptort Bad Hindelang den Titel des [[Kurort|Bades]] durch [[Prinzregent]] [[Luitpold von Bayern]] zugesprochen bekommen (1900).&lt;br /&gt;
* Das [[Pfarrdorf]] [[Hinterstein]] (866&amp;amp;nbsp;m) mit dem Dorf [[Bruck (Bad Hindelang)|Bruck]]&lt;br /&gt;
* Das Pfarrdorf [[Oberjoch]] (1136&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Das Pfarrdorf [[Unterjoch (Bad Hindelang)|Unterjoch]] (1013&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet erstreckt sich in einer Höhenlage von 780&amp;amp;nbsp;m (Ostrachbrücke bei Reckenberg) bis auf 2592&amp;amp;nbsp;m ([[Hochvogel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Sicher ist, dass 1540 die [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Grafen Montfort]] den Saumpfad über das Joch als Straße ausbauen ließen. Jahrhundertelang wurde auf dieser Route Salz aus [[Tirol]] in Richtung [[Bodensee]] transportiert. 1150 wird ein Oggoz von Hundilanc genannt. Das Rittergeschlecht von Hundilanc wird in den folgenden Jahren bis 1402 in verschiedenen Urkunden erwähnt. 1377 wurde Hindelang der Pfarrei [[Sonthofen]] zugewiesen, 1435 zur eigenen Pfarrei erhoben. 1429 verlieh der [[Augsburg]]er Bischof dem Ort das [[Marktrecht (historisch)|Marktrecht]]. 1529 gründeten die [[Fugger]] einen Stutenhof im Tal. Nach den [[Heimenhofen (Adelsgeschlecht)|Rittern von Heimenhofen]] und den Grafen von Montfort waren die [[Hochstift Augsburg|Fürstbischöfe von Augsburg]] Besitzer des Gebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hindelang-1900.jpg|mini|Hindelang um 1900]]&lt;br /&gt;
Im hinteren Ostrachtal wurde im 16. Jahrhundert Eisenerz gefördert und es entstanden [[Hammerschmiede]]n, in denen tausende von [[Hellebarde]]n und Spießen unter anderem für die Heere Kaiser Maximilians hergestellt wurden. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] fielen fast 1000 Personen, das war die Hälfte der damaligen Bewohner, der [[Pest]] zum Opfer. 1796 verwehrten kaiserliche Truppen am Jochpass erfolgreich den napoleonischen Truppen den Übergang nach Tirol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Bad Hindelang.svg|mini|hochkant|Offizielles Logo]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] im Jahre 1803 fiel Hindelang an das [[Königreich Bayern]]. 1823 kam der Salztransport über das Joch zum Erliegen. In den Jahren 1895–1898 wurde die neue [[Oberjochpass|Jochpass]]-Straße gebaut. 1900 verlieh [[Luitpold von Bayern|Prinzregent Luitpold]] dem Ortsteil Oberdorf den Titel „Bad“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1905 wurde die [[Kraftpost]]-Linie eröffnet, die Hindelang mit dem Bahnhof Sonthofen verband. 1924 verwüstete ein Hochwasser des Wildbachs den Gemeindeteil Bad Oberdorf. In den 1930er Jahren wurde die neue Jochpassstraße saniert (zu erkennen an dem an einer Steinwand neben der Straße eingemeißelten Ritterkreuz im oberen Drittel der Strecke, Richtung Oberjoch). Sie diente im Zweiten Weltkrieg [[Wehrmacht]]sverbänden als Marschroute zur Front in Italien und Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wurde Hindelang das Prädikat „Heilklimatischer und [[Kneippkurort]]“ verliehen. 2002 wurde Hindelang zu „Bad Hindelang“. 2011 erhielt Bad Hindelang das &amp;#039;&amp;#039;Qualitätssiegel für Allergikerfreundlichkeit&amp;#039;&amp;#039; von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/immenstadt/Immenstadt-urlaub-auszeichnung-gesundheit-qualitaet-allergiker-Bad-Hindelang-erhaelt-Qualitaetssiegel-fuer-die-Allergikerfreundlichkeit;art2763,968409 |wayback=20110521143148 |text=Bad Hindelang erhält das Qualitätssiegel für Allergikerfreundlichkeit }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde am 1. April 1972 die Gemeinde Unterjoch, die am 4. Januar 1867 aus Teilen der Gemeinde Hindelang gebildet worden war, wieder eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=571}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Bad Hindelang entwickelte sich über einen langen Zeitraum relativ stabil, mit moderaten Schwankungen im 20. und frühen 21. Jahrhundert. Nach historischen Bevölkerungsangaben des 19. Jahrhunderts basieren die neueren Zahlen auf Volkszählungen sowie der amtlichen Fortschreibung des Bayerischen Landesamtes für Statistik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Volkszählung vom 25. Mai 1987 wurden 4.648 Einwohner gezählt. In den folgenden Jahrzehnten nahm die Bevölkerungszahl insgesamt leicht zu und überschritt zwischenzeitlich die Marke von 5.000 Einwohnern. Zum Ende des Jahres 2024 lebten offiziell 5.058 Personen in der Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marktbadhindelang.de/unsere-gemeinde/bad-hindelang-im-detail/finanzen-zahlen |titel=Bad Hindelang: Finanzen &amp;amp; Zahlen |abruf=2026-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25.Mai 1987.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Gemeinde Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987 |Hrsg=Bayrisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung |Nummer=451 |Ort=München}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;700&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;15&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFD39B&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1840 || 1900 || 1939 || 1950 || 1961 || 1970 || 1987 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 2329 || 2641 || 4153 || 5606 || 4956 || 4806 || 4648 || 4979  || 4840 || 4892 || 4815 || 5033&lt;br /&gt;
|5192&lt;br /&gt;
|5404&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BadHindelangRathaus.jpg|mini|Rathaus in Bad Hindelang]]&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Wahl am 15. März 2020]] hatte folgendes Ergebnis:&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;width:30%; background:#E3E3E3; border-spacing:1px; white-space:nowrap; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFDDAA&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei / Liste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stimmenanteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Freie Wählerschaft Hindelang || 19,50 % || 4&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Freie Wählergemeinschaft Bad Oberdorf || 21,61 % || 4&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Freier Wahlblock Vorderhindelang || 15,66 % || 3&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich-Soziale Union in Bayern|Christlich-Soziale Union (CSU)]] || 13,36 % || 3&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Parteilose Wählerschaft Hinterstein/Bruck || 12,71 % || 2&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Bürgerliche Parteilose Wählerschaft Unterjoch || 8,15 % || 2&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Wählergemeinschaft Oberjoch || 9,00 % || 2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliches Mitglied des Gemeinderates ist die 1. Bürgermeisterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat der [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|Amtszeit 2014 bis 2020]] setzte sich wie folgt zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/ |wayback=20190328215008 |text=Bayerisches Landesamt für Statistik |archiv-bot=2024-07-15 21:43:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;width:30%; background:#E3E3E3; border-spacing:1px; white-space:nowrap; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFDDAA&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei / Liste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stimmenanteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Freie Wählerschaft Hindelang || 19,7 % || 3&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Freie Wählergemeinschaft Bad Oberdorf || 17,0 % || 3&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Freier Wahlblock Vorderhindelang || 15,2 % || 3&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich-Soziale Union in Bayern|Christlich-Soziale Union (CSU)]] || 15,1 % || 2&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Parteilose Wählerschaft Hinterstein / Bruck || 11,5 % || 2&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Bürgerliche Parteilose Wählerschaft Unterjoch || 7,7 % || 1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | [[BayernSPD|Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)]]/[[Grüne Bayern|Grüne]] || 7,0 % || 1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Wählergemeinschaft Oberjoch || 6,8 % || 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnisse&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869 - 1881 &lt;br /&gt;
|Joh. Michael Müller&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1881 - 1892 &lt;br /&gt;
|Johann Fügenschuh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1892 – 1897 &lt;br /&gt;
|Leopold Eberhard&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1897 – 1919 &lt;br /&gt;
|Josef Anton Blanz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919 – 1933 &lt;br /&gt;
|Michael Haas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1933 – 1939 &lt;br /&gt;
|Anton Schmid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 – 1944 &lt;br /&gt;
|Karl Blanz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945 – 1947 &lt;br /&gt;
|Max Zillibiller&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947 – 1948 &lt;br /&gt;
|Xaver Blenk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1948 - 1960 &lt;br /&gt;
|Alois Haug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1690 – 1984 &lt;br /&gt;
|Georg Scholl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1984 – 2008 &lt;br /&gt;
|Roman Haug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008 – 2018 &lt;br /&gt;
|Adalbert Martin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018 - 2026 &lt;br /&gt;
|Dr. Sabine Rödek&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|seit 2026 &lt;br /&gt;
|Tobias Keuschnig&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 wurde Tobias Keuschnig zum Ersten Bürgermeister von Bad Hindelang gewählt. Er setzte sich im ersten Wahlgang mit 59,8 Prozent der Stimmen gegen die Amtsinhaberin Dr. Sabine Rödel, die das Amt von 2018 bis 2026 innehatte, durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreisbote.de/lokales/sonthofen/machtwechsel-in-bad-hindelang-tobias-keuschnig-gewinnt-buergermeisterwahl-deutlich-94208121.html |titel=Machtwechsel in Bad Hindelang: Tobias Keuschnig gewinnt Bürgermeisterwahl deutlich |datum=2026-03-09 |sprache=de |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marktbadhindelang.de/buergerservice-politik/wahlen/kommunalwahlen-2026 |titel=Bad Hindelang: Kommunalwahlen 2026 |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Geteilter Schild|Geteilt]] von Schwarz und Blau, aufgelegt eine bewurzelte silberne Tanne.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     =&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde am 31. August 1872 durch [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Bad Hindelang ist an das überregionale Straßennetz angebunden. Die Ortsteile Bad Hindelang, Vorderhindelang und Bad Oberdorf liegen an der Bundesstraße 308 (Deutsche Alpenstraße), die im Ortsteil Oberjoch in die Bundesstraße 310 übergeht. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle zur Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;7 (A&amp;amp;nbsp;7) befindet sich am Autobahndreieck Allgäu in rund 27&amp;amp;nbsp;Kilometern Entfernung. Für die Ortsteile Oberjoch und Unterjoch besteht zudem eine Anbindung über die Anschlussstelle Oy-Mittelberg an der A&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mona&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mona-allgaeu.de/fahrplaene/linien-fahrplaene |titel=Linien und Fahrpläne |hrsg=mona allgäu |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Sonthofen, etwa acht Kilometer nördlich von Bad Hindelang. Von dort bestehen Regionalbahnverbindungen unter anderem in Richtung Kempten, Immenstadt und Oberstdorf. Der öffentliche Personennahverkehr wird durch regelmäßig verkehrende Buslinien gewährleistet, die den Hauptort mit allen Ortsteilen verbinden. Während der Wintersaison verkehren zusätzliche Skibusse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mona&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2023 ergänzt der elektrisch betriebene Rufbus &amp;#039;&amp;#039;EMMI‑MOBIL&amp;#039;&amp;#039; das Mobilitätsangebot im Gemeindegebiet. Das bedarfsgesteuerte Kleinbus‑System wurde im selben Jahr mit dem ADAC‑Tourismuspreis Bayern ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://presse.adac.de/regionalclubs/suedbayern/adac-tourismuspreis-bayern-2023.html |titel=ADAC Tourismuspreis Bayern 2023 |hrsg=ADAC Südbayern |datum=2023 |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser- und Abwasserwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Trinkwasserversorgung des Marktes Bad Hindelang erfolgt über ein Wassergewinnungsgebiet im Ortsteil Hinterstein. Das dort geförderte Grundwasser wird über das gemeindeeigene Wasserwerk verteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ewhindelang.de/unternehmen-elektrizitaetswerk-hindelang.html |titel=Unternehmen – Elektrizitätswerk Hindelang |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abwasserentsorgung liegt im Zuständigkeitsbereich des Abwasserverbands Obere Iller. Die Reinigung des Abwassers erfolgt im Verbandsklärwerk im Immenstädter Ortsteil Thanners.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aoi.de/klaeranlage/ |titel=Kläranlage Thanners |hrsg=Abwasserverband Obere Iller |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energieversorgung ===&lt;br /&gt;
Die Nutzung der Wasserkraft hat im Gemeindegebiet von Bad Hindelang eine lange Tradition. Seit dem Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wird im Ostrachtal elektrische Energie aus Wasserkraft erzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ewhindelang.de/historie.html |titel=Historie der Stromerzeugung |hrsg=Elektrizitätswerk Hindelang |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet befinden sich mehrere Wasserkraftanlagen unterschiedlicher Größe, die zur regionalen Stromerzeugung beitragen. Ergänzend kommen Photovoltaikanlagen zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.allgaeuer-zeitung.de/immenstadt/mehr-wasserkraft-im-kraftwerk-von-hinterstein103446023 |titel=Mehr Wasserkraft im Kraftwerk von Hinterstein |hrsg=Allgäuer Zeitung |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Bad Hindelang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Unserer lieben Frau im Ostrachtal (Bad Oberdorf)|Kirche Unserer lieben Frau im Ostrachtal und St. Jodokus]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche (Bad Hindelang)|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Obere Mühle (Bad Oberdorf)|Heimatmuseum in der Oberen Mühle im Ortsteil Bad Oberdorf]]&lt;br /&gt;
* Friedenshistorisches Museum im Ortsteil Bad Oberdorf&lt;br /&gt;
* [[Kutschenmuseum Hinterstein]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Hindelang]] (jetzt Rathaus): Der Augsburger Fürstbischof und Österreichische Erzherzog [[Sigismund Franz (Österreich-Tirol)|Sigismund Franz von Habsburg]] ließ das Gebäude 1660 als Jagdschloss erbauen. Fortan bis ins Jahr 1805 diente es als Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Augsburg. Nach der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] ging das Schloss in Staatsbesitz über, diente dann einige Jahre in privatem Besitz als Gasthaus („zum Hasen“) und als Schulhaus, bis es schließlich zum Rathaus des Marktes ausgebaut wurde. Sehenswert ist die ehemalige Hauskapelle der Fürstbischöfe mit frühbarocken Gewölbe[[stukkatur]]en und einem grünglasierten [[Rokoko]]-Kachelofen.&lt;br /&gt;
* Der ehemalige [[Stutenhof]] der Fugger ging später in den Besitz des Salzfaktors über.&lt;br /&gt;
* [[Dreikugelhaus]], ehemaliger Amts- und Wohnsitz des Salzfaktors.&lt;br /&gt;
* [[Hammerschmiede]]n im Ostrachtal - Nachdem die [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Grafen von Montfort]] Anfang des 16. Jahrhunderts die Bergwerksregalien verliehen bekommen hatten, eröffneten sie mehrere Erzgruben im [[Hinterstein]]er Tal im heutigen Gemeindegebiet von Bad Hindelang. In der Schmelzhütte zwischen Hinterstein und Oberdorf wurde das gewonnene Erz verhüttet. Es entstand eine beachtliche „Rüstungsindustrie“: Aus Aufzeichnungen in Innsbruck geht hervor, dass z.&amp;amp;nbsp;B. in den Jahren 1520–1524 nahezu 20.000 Landsknecht-Spieße aus den Hindelanger Waffenschmieden für die Heere [[Maximilian I. (HRR)|Kaiser Maximilians]] geliefert wurden. Drei dieser alten Hammerschmieden existieren heute noch. Heute werden hier u.&amp;amp;nbsp;a. schmiedeeiserne Bratpfannen hergestellt.&lt;br /&gt;
* Das seit 1999 jährlich veranstaltete Internationale [[Jochrennen|Jochpassrennen-Memorial]] ist ein historisches Bergrennen für Oldtimer- und Youngtimerfahrzeuge.&lt;br /&gt;
* Der Hindelanger Erlebnis-[[Weihnachtsmarkt]] lockt jährlich etwa 60.000 Besucher an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bad Oberdorf.jpg|Blick über Bad Hindelang&lt;br /&gt;
Bad Hindelang - Jochkanzel - Bad Oberdorf m Talnebel 251012.JPG|Bad Oberdorf&lt;br /&gt;
Bad Hindelang - Bruck südl - Holzbrücke v S, Ostrach.JPG|Ostrachtal bei Bruck&lt;br /&gt;
Wertach, OA - Wertacher Hörnle - Unterjoch 150812.JPG|Unterjoch&lt;br /&gt;
Panorama Hirschalpe jpg.jpg|Panoramablick von der Hirschalpe auf Oberdorf &amp;amp; Bad Hindelang&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung von 5.414 Einwohnern verteilte sich 2024 auf mehrere religiöse Zugehörigkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 56,35 % römisch-katholisch&lt;br /&gt;
* 7,86 % evangelisch-lutherisch&lt;br /&gt;
* 1,75 % sonstige Religionen&lt;br /&gt;
* 34,04 % konfessionslos&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marktbadhindelang.de/unsere-gemeinde/bad-hindelang-im-detail/finanzen-zahlen |titel=Bad Hindelang: Finanzen &amp;amp; Zahlen |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der religiösen Infrastruktur Bad Hindelangs ist katholisch geprägt. Die örtlichen Gemeinden gehören zum Dekanat [[Sonthofen]] innerhalb der [[Diözese Augsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 2008 wurde Bad Hindelang zur Seelsorgeeinheit durch das Bischöfliche Ordinariat. Somit bilden die folgenden Pfarreien die Pfarreiengemeinschaft Bad Hindelang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* St. Johannes Baptist (Bad Hindelang)&lt;br /&gt;
* St. Jodokus ([[Bad Oberdorf]])&lt;br /&gt;
* St. Antonius ([[Hinterstein]])&lt;br /&gt;
* Heilig Geist ([[Oberjoch]])&lt;br /&gt;
* Heiligste Dreifaltigkeit ([[Unterjoch (Bad Hindelang)|Unterjoch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirchen und Kapellen ====&lt;br /&gt;
Zum Gebiet der Pfarreiengemeinschaft gehören zahlreiche Kirchen und Kapellen, darunter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche St. Johannes Baptist, Bad Hindelang&lt;br /&gt;
* Filialkirche St. Leonhard, Liebenstein&lt;br /&gt;
* Filialkirche St. Jodokus, Bad Oberdorf&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Thomas, Vorderhindelang&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Silvester, Gailenberg&lt;br /&gt;
* Kapelle Heilig Kreuz, Reckenberg&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche Heilig Geist, Oberjoch&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Jakob, Oberjoch&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit, Unterjoch&lt;br /&gt;
* Kapelle Mariä Himmelfahrt, Untergschwend&lt;br /&gt;
* Dreifaltigkeitskapelle Krumenbach, Unterjoch&lt;br /&gt;
* Marienkapelle, Hotzenbauer&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche St. Antonius, Hinterstein&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Antonius von Padua (Hintere Kapelle), Hinterstein&lt;br /&gt;
* Marienkapelle (Vordere Kapelle), Hinterstein&lt;br /&gt;
* Kapelle in Bruck bei Hinterstein&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Hubertus, Hinterstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Religiöse Bräuche und Feste =====&lt;br /&gt;
In Bad Hindelang werden verschiedene katholische Feste gepflegt, darunter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sternsinger|Sternsingen]]&lt;br /&gt;
* Palmsonntag-Prozession mit Palmesel von Bad Oberdorf nach Bad Hindelang&lt;br /&gt;
* [[Fronleichnam]]sprozessionen in Bad Hindelang, Hinterstein und Unterjoch&lt;br /&gt;
* [[Mariä Himmelfahrt]] mit Kräuterboschen binden&lt;br /&gt;
* Bergmessen während der Sommermonate&lt;br /&gt;
* Gottesdienste an Ostern und Weihnachten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Kirchen und Kapellen der kath. Pfarreiengemeinschaft Bad Hindelang |Auflage=1. Aufl |Verlag=Kunstverl. Fink |Ort=Lindenberg |Datum=2009 |Reihe=Kleine Kunstführer |ISBN=978-3-89870-598-1 |Abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherischen Christen in Bad Hindelang gehören zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und sind der Kirchengemeinde Sonthofen zugeordnet. Zentraler Ort des Gemeindelebens ist die Dreifaltigkeitskirche. Sie wurde 1640 als Pestkapelle errichtet, 1748 zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und wird seit 1940 als evangelische Kirche genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sonthofen-evangelisch.de/dreifaltigkeitsgemeinde-bad-hindelang/wir-ueber-uns/dreifaltigkeitskirche |titel=Dreifaltigkeitskirche |sprache=de |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
* [[Melchior Eberhard]] (1701–1777), Barockbildhauer&lt;br /&gt;
* [[Johann Richard Eberhard]] (1739–1813), Rokokobildhauer&lt;br /&gt;
* Die Künstlerbrüder [[Franz Xaver Eberhard]] (1767–1836) und [[Konrad Eberhard]] (1768–1859) aus Hindelang haben hier und im weiteren Umkreis zahlreiche bildhauerische Arbeiten hinterlassen.&lt;br /&gt;
* [[Richard Mahn]] (1866–1951), Kunstmaler, Graphiker, Radierer und Illustrator. Er kaufte 1901 ein Haus in Bad Oberdorf. Nach dem Ersten Weltkrieg verlegte er seinen Wohnsitz von München nach Bad Oberdorf und lebte dort bis zu seinem Tod 1951.&lt;br /&gt;
* [[Fritz von Kamptz]] (1866–1938), Kunstmaler, lebte von 1932 bis zu seinem Tod in Hindelang. Sein Christusbild machte ihn berühmt.&lt;br /&gt;
* [[Carl Murdfield]] (1868–1944), Porträt- und Interieurmaler&lt;br /&gt;
* [[Carl Horn (Maler)|Carl Horn]] (1874–1945), Maler, verstarb in Hindelang&lt;br /&gt;
* [[Charley Peklo]] (* 23.&amp;amp;nbsp;August 1880 Taus; † 6.&amp;amp;nbsp;November 1959 Immenstadt), Kunstmaler, lebte nach dem Zweiten Weltkrieg in Hindelang.&lt;br /&gt;
* [[Louise Modersohn-Breling]] (1883–1950), Sängerin und Malerin&lt;br /&gt;
* [[Walter Jacob (Maler)|Walter Jacob]] (* 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 1893 Altenburg/Thüringen; † 13.&amp;amp;nbsp;Juli 1964 Hindelang), lebte als Kunstmaler nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu seinem Tod in Hindelang; er zählte zur zweiten Generation des Expressionismus in Deutschland.&lt;br /&gt;
* [[Sepp Rist]] (1900–1980), geb. in Hindelang, Filmschauspieler, der in zahlreichen Bergfilmen und Heimatfilmen mitwirkte.&lt;br /&gt;
* [[Carla Rust]] (1908–1977), Schauspielerin, Ehefrau von Sepp Rist&lt;br /&gt;
* [[Toni Gaßner-Wechs|Maria Antonie (Toni) Gaßner-Wechs]] (1900–1956) und ihr Mann Josef Gaßner (1898–1954) verfassten zahlreiche Gedichte und Texte sowie mehrere Bühnenstücke, großenteils in der [[Alemannische Dialekte|alemannischen]] Mundart des Ostrachtales.&lt;br /&gt;
* [[Maria Blanz]] (1912–1995), Kunstmalerin in Hindelang. Studium 1939 an einer privaten Kunstschule in München, daran anschließend Studium an der Kunstakademie von 1943 bis 1946. Nach der Rückkehr in die Heimat malte sie Landschaften in Öl und Aquarell. Ebenso Porträts, Blumen-, Tierbilder und Stillleben. (aus Ulrich Scholl, Aus der Geschichte des Ostrachtales, 1986, Hindelang)&lt;br /&gt;
* [[Christian Modersohn]] (1916–2009), Sohn von [[Otto Modersohn]], Kunstmaler, wuchs in Hindelang auf und lebte bis 1957 in Gailenberg.&lt;br /&gt;
* [[Willi Tannheimer]] (* 1940), Bildhauer, ist als freischaffender Künstler in Hinterstein / Bruck tätig.&lt;br /&gt;
* [[Helmut M. Schmitt-Siegel]] (* 1943), Gestalter, Hochschullehrer für Design, in Hindelang geboren&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Modersohn (Maler, 1948)|Heinrich Modersohn]] (* 1948), Maler, Sohn von Christian Modersohn, in Hindelang geboren&lt;br /&gt;
* [[Kilian Lipp]] (* 1953), Maler, ist als freischaffender Künstler in [[Gailenberg]] tätig.&lt;br /&gt;
* [[Hubertus von Amelunxen]] (* 1958), Kultur- und Kunstwissenschaftler&lt;br /&gt;
* Hubert Blanz (* 21. Februar 1969), freischaffender Künstler, lebt in Wien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://kultur-oa.de/lemaire/abgewanderte/16-Blanz_Aurelie-Blanz_Hubert-AZ_241209.jpg |wayback=20121019164502 |text=Hubert Blanz bei &amp;#039;&amp;#039;kultur-oa.de&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-10-07 12:31:38 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Christoph Finkel]] (* 1971), freischaffender Holzbildhauer und Trainer des Nationalkaders im [[Bouldern]]&lt;br /&gt;
* Aurélie Blanz (* 1973), freischaffende Künstlerin, lebt in Frankreich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://kultur-oa.de/lemaire/abgewanderte/16-Blanz_Aurelie-Blanz_Hubert-AZ_241209.jpg |wayback=20121019164502 |text=Kurzportrait über Aurélie Blanz bei &amp;#039;&amp;#039;www.kultur-oa.de&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-10-07 12:31:38 InternetArchiveBot }} von [[Gunther le Maire]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Hafner (Pädagoge)|Karl Hafner]] (1894–1971) vertonte mehr als 300 Mundartgedichte des Ehepaares Gaßner sowie von [[Eugenie Scholl-Rohrmoser]]. Sie sind zu Volksliedern geworden und werden heute in vielen Allgäuer Orten gesungen. 1960 ernannte ihn die Gemeinde zum Ehrenbürger.&lt;br /&gt;
* [[Michael Bredl]] (1915–1999) war ab 1957 Lehrer an der Volksschule Hindelang. Die Volksmusik erfuhr von ihm wichtige Impulse; das [[Alphorn]]blasen wurde von ihm im Allgäu wiederbelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Martin Anwander]] (1740–1798), Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Martin Anwander]] (1780–1838), Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Pamela Behr]] (* 1956), ehemalige Alpinskirennläuferin&lt;br /&gt;
* [[Eric Beißwenger]] (* 1972), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Edwin Blos]] (1873–1943), Arzt&lt;br /&gt;
* [[Philipp Neri Chrismann]] (1751–1810), Fundamentaltheologe des Franziskaner-Ordens.&lt;br /&gt;
* [[Leo Dorn]] (1836–1915), Berufsjäger und Alpinist&lt;br /&gt;
* Kurfürst [[Clemens Wenzeslaus von Sachsen|Clemens Wenzeslaus]] (1739–1812), Fürstbischof von Augsburg, nahm gerne im Schloss in Hindelang seinen Sommeraufenthalt.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Fersch]] (* 1946), Skirennläufer&lt;br /&gt;
* [[Maya Fügenschuh]] (* 2008), Skirennläuferin &lt;br /&gt;
* Die Grafen [[Fugger]] erwarben 1529 größeren Besitz im [[Ostrach (Iller)|Ostrachtal]] und begründeten hier eine Pferdezucht (Stutenhof).&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Gehring]] (1945–2016), Biathlet und Skilangläufer, geboren im Ortsteil Unterjoch&lt;br /&gt;
* [[Gustl Gstettenbaur]] (1914–1996), Bühnen- und Filmschauspieler&lt;br /&gt;
* [[Sepp Heckelmiller]] (* 1943), Skirennläufer&lt;br /&gt;
* [[Ilse Heß]] (1900–1995), Ehefrau des nationalsozialistischen Politikers Rudolf Heß&lt;br /&gt;
* [[Klaus Hulek]] (* 1952), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Axel Lanig]] (* 1944), Skirennläufer&lt;br /&gt;
* [[Hanspeter Lanig]] (1935–2022) und seine Schwester [[Evi Lanig|Evi]] (* 1933) waren in den 1950er Jahren berühmte Skiläufer. Hanspeter gewann bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley die Silbermedaille.&lt;br /&gt;
* Prinzregent [[Luitpold von Bayern]] (1821–1912) kam während mehr als fünfzig Jahren ins Ostrachtal zur Jagd.&lt;br /&gt;
* [[Albert Mohr (Skilangläufer)|Albert Mohr]] (1929–2005) wurde in Bad Hindelang geboren und gewann als Skilangläufer mehrere [[Deutsche Nordische Skimeisterschaften|Deutsche Meisterschaften]]&lt;br /&gt;
* [[Anton Morent]] (1924–2006), Busunternehmer, Mentor des Tourismus im Oberallgäu und Träger des Bundesverdienstkreuzes.&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Müller (Telemarker)|Leonhard Müller]] (* 1991), Telemarker&lt;br /&gt;
* [[Jonas Schmid]] (* 1992), Telemarker&lt;br /&gt;
* [[Kai Schneller]] (* 1964), Koch&lt;br /&gt;
* [[Georg Scholl (Politiker)|Georg Scholl]] (1919–1990), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Tristan Schwandke]] (* 1992), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Christoph Stark (Freestyle-Skier)|Christoph Stark]] (* 1980), Freestyle-Skifahrer&lt;br /&gt;
* [[Harry Voigtsberger]] (* 1950), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Wechs]] (1893–1970) hat im Bistum Augsburg zahlreiche moderne Kirchenbauten erstellt, so auch die [[Unserer lieben Frau im Ostrachtal (Bad Oberdorf)|Kirche Unserer lieben Frau im Ostrachtal und St. Jodokus]] in seinem Geburtsort [[Bad Oberdorf]]. Nach ihm ist ein Architekturpreis benannt.&lt;br /&gt;
* [[Hannes Wagner (Skirennläufer)|Hannes Wagner]] (* 1986), Alpinrennläufer, Deutscher Meister Abfahrtslauf, Trainer&lt;br /&gt;
* [[Karl Zillibiller]] (* 1933), Skirennläufer&lt;br /&gt;
* [[Max Zillibiller]] (1896–1970), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Horst Zuse]] (* 1945), Professor und Sohn des Computerpioniers [[Konrad Zuse]], wurde hier geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://marktgemeinde.badhindelang.de/ Homepage Markt Bad Hindelang]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9780123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Hindelang| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt in Schwaben]]&lt;/div&gt;</summary>
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