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	<title>Bad Ditzenbach - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bad_Ditzenbach&amp;diff=25163&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schilderwaldmeister am 7. Januar 2026 um 17:19 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-07T17:19:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde. Zum Landschaftsschutzgebiet siehe [[Bad Ditzenbach (Landschaftsschutzgebiet)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Bad Ditzenbach COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/35/09/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 09/41/31/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Bad Ditzenbach in GP.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis = Göppingen&lt;br /&gt;
|Höhe = 509&lt;br /&gt;
|PLZ = 73342&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07334, [[Gosbach|07335]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08117006&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BDZ&lt;br /&gt;
|Straße = Hauptstraße 44&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.badditzenbach.de/ www.bad-ditzenbach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Herbert Juhn&lt;br /&gt;
|Partei = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bad Ditzenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1929 &amp;#039;&amp;#039;Ditzenbach&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Baden-Württemberg]] und gehört zum [[Regierungsbezirk Stuttgart]]. Das staatlich anerkannte [[Heilbad]] liegt im [[Landkreis Göppingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Bad Ditzenbach liegt im Oberen [[Filstal]] im Norden der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] zwischen 498 und {{Höhe|781.7|DE-NHN}}. In Bad Ditzenbach mündet die [[Ditz (Fils)|Ditz]] in die [[Fils (Fluss)|Fils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind (im Uhrzeigersinn von Norden) [[Heiningen (Landkreis Göppingen)|Heiningen]], [[Schlat]], [[Deggingen]] (alle Landkreis Göppingen), [[Nellingen]], [[Merklingen]] (beide [[Alb-Donau-Kreis]]), [[Drackenstein]], [[Mühlhausen im Täle]], [[Gruibingen]] und [[Gammelshausen]] (alle Landkreis Göppingen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Ditzenbach by Margret Hofheinz-Döring.jpg|mini|Bad Ditzenbach, Zeichnung von Margret Hofheinz-Döring, 1977]]&lt;br /&gt;
Zu Bad Ditzenbach gehören die drei Ortsteile [[Auendorf]], Bad Ditzenbach und [[Gosbach]]. Die Grenzen der Ortsteile sind identisch mit den ehemaligen Gemeinden gleichen Namens. Die offizielle Benennung der Ortsteile erfolgt durch vorangestellten Namen der Gemeinde und durch Bindestrich verbunden nachgestellt der Name der Ortsteile.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.badditzenbach.de/fileadmin/Dateien/Dateien/hauptsatzung.pdf |text=Hauptsatzung der Gemeinde Bad Ditzenbach vom 16. September 1993, zuletzt geändert am 1. Februar 2001 |wayback=20150402135738}} (PDF; 114&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Ortsteil Auendorf gehören das Dorf Auendorf und die Hardtmühle. Zum Ortsteil Bad Ditzenbach gehören das Dorf Bad Ditzenbach und das Gehöft Schonterhöhe sowie die [[Wüstung|abgegangene Ortschaft]] Hiltenburg. Zum Ortsteil Gosbach gehören das Dorf Gosbach, ein großer Teil des neuen Baugebiets „Klingenbrunnen“ und das Gehöft Großmannshof sowie die [[abgegangene Burg]] Leimberg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 291–293&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    2545_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend: 986_ha = 38,7_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend:1283_ha = 50,4_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:   7_ha =  0,3_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:  12_ha =  0,5_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend: 122_ha =  4,8_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend:  97_ha =  3,8_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  39_ha =  1,5_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:38.7 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:38.7 till:89.1 color:Land&lt;br /&gt;
 from:89.1 till:89.4 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:89.4 till:89.9 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:89.9 till:94.7 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:94.7 till:98.5 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:98.5 till:100.0 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS117006 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Bad Ditzenbach.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
861 wurde der Ort Tizzenbach in einer Urkunde des [[Kloster Wiesensteig|Klosters Wiesensteig]] erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter herrschten die [[Grafen von Helfenstein]] in Bad Ditzenbach und den umliegenden Gemeinden. Hiervon zeugt heute noch die [[Burgruine Hiltenburg]] auf dem Schlossberg über Bad Ditzenbach. Nach dem Ort nannte sich ein von 1208 bis 1289 belegtes [[Ditzenbach (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht]], für das teils ein Sitz in Ortslage angenommen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karlfriedrich Gruber |Titel=Geschichte der Hiltenburg. Teil 1: Von den Anfängen bis 1514 |Hrsg=Walter Ziegler |Sammelwerk=Hohenstaufen Helfenstein. Historisches Jahrbuch für den Kreis Göppingen |Band=16 |Verlag=Anton H. Konrad Verlag |Ort=Göppingen |Datum=2006 |Seiten=15-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1560 wurden die kohlensäurereichen Mineralquellen erstmals urkundlich erwähnt. Das hatte die Gründung des Mineralbades Ditzenbach zur Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Herrschaft Helfenstein fiel Ditzenbach 1806 an das [[Königreich Württemberg]]. Zunächst gehörte die Gemeinde zum Oberamt Wiesensteig, ab 1810 zum [[Oberamt Geislingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Zeiten [[Eduard Mörike]]s vertrieb der damalige Besitzer der Mineralquellen, Thomas Fritton, rund 200.000 Flaschen pro Jahr. So lobte Mörike im Jahr 1863 in einem Brief an seinen Freund Karl Wolf: „Der hier gewonnene Nutzen für meine Gesundheit stellte sich inzwischen besonders seit dem regelmäßigen Gebrauch des Dizenbacher Wassers…heraus.“ und berichtete zuversichtlich „den letzten Rest des schleimigen Wesens wird hoffentlich das Dizenbacher Wasser wegnehmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurde das Prädikat eines staatlich anerkannten Heilbades verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] wurde Bad Ditzenbach 1938 dem [[Landkreis Göppingen]] zugeordnet. 1945 bis 1952 gehörte die Gemeinde zum Nachkriegsland [[Württemberg-Baden]], das 1945 in der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] gegründet worden war, ab 1952 zum neuen Bundesland Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ditzenbach war der erste Ort auf der Schwäbischen Alb, in dem nach Thermalwasser gebohrt wurde. 1969 stieß man in 560 Metern Tiefe auf 48 Grad warmes Thermalwasser. Die chemischen Hauptbestandteilen sind [[Natrium]], [[Calcium]], [[Chlorid]] und [[Sulfat]]. Die Quelle, Canisiusquelle genannt, speist seit 1971 das Thermalbad der Vinzenz Therme.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badditzenbach.de/de/tourismus/vinzenz-klinik-therme/thermalbad-quellen/thermalwasserbohrung Homepage Bad Ditzenbach], abgerufen am 30. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* 1. September 1973: Eingemeindung von Auendorf (dem früheren Ganslosen) nach Bad Ditzenbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=461}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1975: Vereinigung von Bad Ditzenbach und Gosbach zur neuen Gemeinde Bad Ditzenbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=462}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg]] für die Daten ab 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Bad Ditzenbach.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von Bad Ditzenbach von 1871 bis 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1636&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1560&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1732&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1785&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2336&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1961 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2794&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1970 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3081&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1980 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1990 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3263&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1995 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3555&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2000 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3666&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2005 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3737&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2010 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3674&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2015 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3652&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2020 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3731&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gosbach gr.jpg|mini|Gosbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
==== Gosbach ====&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Gosbach COA.png|70px|links|Gosbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzkapelle Gosbach.jpg|mini|Die Kreuzkapelle auf dem Leimberg über Gosbach]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gosbach}}&lt;br /&gt;
1143 wurde das von dem Bach [[Gos (Fils)|Gos]] durchquerte Gosbach erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
Das Wappen der früher selbständigen Gemeinde Gosbach zeigt die Kreuzkapelle auf dem Leimberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auendorf ====&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Auendorf COA.png|70px|links|Auendorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinpyramide-Auendorf.jpg|mini|Steinpyramide über Auendorf]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Auendorf}}&lt;br /&gt;
Auendorf hieß früher Ganslosen, das 1137 erstmals urkundlich erwähnt wurde Der Name wurde 1849 geändert, da Ganslosen zu den sogenannten Narrenorten zählte (am berühmtesten ist Schilda, die Heimat der [[Schildbürger]]), über deren einfältige Bewohner man sich lustig machte. Auendorf hat heute rund 570 Einwohner. Berühmt ist Auendorf nicht nur wegen seines früheren Namens und Rufs, sondern auch wegen seines [[Hagebuttenmark]]s, das hier auch weiterhin in traditioneller Weise im Rohverfahren hergestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auendorf ist der einzige Ortsteil der Gemeinde Bad Ditzenbach mit überwiegend evangelischer Bevölkerung. Während das obere Filstal erst seit 1806 ein Teil Württembergs war, gehört Auendorf (Ganslosen) seit 1418 zu [[Württemberg]] und wurde mit diesem im Jahr 1534 evangelisch. Die Evangelische [[Kirchenbezirk Geislingen an der Steige#Christuskirchengemeinde im Täle (Auendorf, Deggingen-Bad Ditzenbach)|Kirchengemeinde Auendorf]] ist heute noch die einzige öffentlich-rechtliche Körperschaft Auendorfs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auendorfer Wappen zeigt in Gold ein grüner Hagebuttenzweig mit zwei roten Früchten. Die Ortsfarben sind rot und gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Bad Ditzenbach wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. Der Gemeinderat besteht aus den 12 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08117006/praesentation/ Wahlinformationen auf komm.one]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,66 % (2019: 62,0 %).&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CCDDEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Partei || Stimmen || Sitze || Ergebnis 2019&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bürgerliste || align=right | 89,76 % || align=right | 11 || align=right | 82,71 %, 11 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Grüne Liste || align=right | 10,24 % || align=right | 1 || align=right | 17,29 %, 2 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens von Bad Ditzenbach lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Gold ein bis nahe an den Oberrand erhöhter grüner [[Dreiberg]] belegt mit einem goldenen [[Brunnen (Heraldik)|Schalenbrunnen]] mit aufsteigendem und geteiltem silbernem Wasserstrahl&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] zeigt damit symbolisch das Heilbad der Gemeinde und die umgebende Alblandschaft. Ein Schalbrunnen wurde schon in einem frühen Wappen von Bad Ditzenbach verwendet. Die heutige Form wurde aber erst nach der Eingliederung von Auendorf und Gosbach eingeführt. Die Ortsfarben sind Grün-Gelb.&lt;br /&gt;
Wappen und Flagge wurde am 17. August 1977 durch das Landratsamt Göppingen verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Wappen zeigte &amp;#039;&amp;#039;über einem von Blau und Silber schrägrechts mit Querteilung gerauteten Schildfuß in Silber ein roter Schalenbrunnen mit aufsteigendem und geteiltem blauen Wasserstrahl&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schildfuß mit den [[Bayerisches Staatswappen#Der weiß-blaue Herzschild|bayerischen Rauten]] sollte daran erinnern, dass der Ort bis 1806 zu Bayern gehörte. Silber und Rot waren die Farben der Grafen von Helfenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge war Blau-Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen und Flagge wurden am 28. Oktober 1959 vom Innenministerium verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Gönner und Heinz Baruda: &amp;#039;&amp;#039;„Wappenbuch des Landkreises Göppingen“&amp;#039;&amp;#039;, Herausgegeben vom Landkreis Göppingen und der Archivdirektion Stuttgart, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1966&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
![[Datei:DEU Bad Ditzenbach COA.svg|80px|Bad Ditzenbach]]&amp;lt;br /&amp;gt;Bad Ditzenbach&lt;br /&gt;
![[Datei:Wappen Bad Ditzenbach-alt.png|80px|Bad Ditzenbach-alt]]&amp;lt;br /&amp;gt;Bad Ditzenbach&amp;lt;br /&amp;gt;Altes Wappen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hiltenburg von Klingenbrunnen.jpg|mini|Blick auf die [[Burgruine Hiltenburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiersteinfels.jpg|mini|Das Naturdenkmal Tiersteinfels oberhalb von Gosbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Ditzenbach; Oberbergfels.jpg|mini|Oberbergfels oberhalb von Bad Ditzenbach]]&lt;br /&gt;
Bad Ditzenbach liegt an der [[Schwäbische Albstraße|Schwäbischen Albstraße]], die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.&lt;br /&gt;
Der Tiersteinfels oberhalb von Gosbach bildet die Kante zwischen Albhochfläche und östlichem Talhang der [[Gos (Fils)|Gos]]. Dieses Naturdenkmal des [[Oberjura|Weißen Jura]] ist eine Felsgruppe mit Plattformen, vertikalen Klüften und senkrechten Wänden. Er gewährt, ebenso wie der Oberbergfels, eine gute Aussicht in das Obere Filstal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebäude ===&lt;br /&gt;
* Die [[Burgruine Hiltenburg]]&lt;br /&gt;
* Alte Dorfkirche St. Laurentius (15. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Die Josefskapelle in Gosbach&lt;br /&gt;
* Die katholische Pfarrkirche St. Magnus in Gosbach&lt;br /&gt;
* Die evangelische Stephanuskirche in Auendorf mit der ältesten, noch gespielten Orgel im Landkreis Göppingen&lt;br /&gt;
* Die Kreuzkapelle auf dem Leimberg in Gosbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport und Freizeit ===&lt;br /&gt;
* Das Thermal-Mineral-Bewegungsbad &amp;#039;&amp;#039;Vinzenz Therme&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vinzenztherme.de/ vinzenztherme.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rad- und Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Über die Gemarkung von Bad Ditzenbach verlaufen der [[Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg|Albsteig]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebischealb.de/wandern/albsteig |titel=Albsteig |abruf=2020-09-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (auch Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg oder HW1), einer der beliebtesten Fernwanderwege Deutschlands, der entlang des [[Albtrauf]]s von [[Donauwörth]] bis [[Tuttlingen]] führt, sowie der [[Alb-Crossing]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebischealb.de/rad/mountainbike/alb-crossing |titel=Alb-Crossing |abruf=2020-09-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Fernradweg geeignet für Mountainbiker oder Gravel-Biker, der in sechs Etappen die Strecke [[Aalen]]–Tuttlingen überbrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Bad Ditzenbach liegt an der [[Bundesstraße 466]]. Diese führt über die Anschlussstelle Mühlhausen auf die im Westen verlaufende Autobahn [[Bundesautobahn 8|A8]] [[Stuttgart]]–[[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im Gebiet des [[Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart]]. Der nächste Bahnhof befindet sich in [[Geislingen an der Steige]]. Regelmäßige Busverbindungen bestehen unter anderem nach [[Göppingen]], Geislingen an der Steige, [[Deggingen]], [[Wiesensteig]], [[Hohenstadt]] und [[Gammelshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1903 bis 1968 war der Ort durch einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Geislingen (Steige)–Wiesensteig]] (auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Tälesbahn&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Täleskäther&amp;#039;&amp;#039;) an das Schienennetz angebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://doksite.de/de/doku/eigen?rel=s301 Landesfilmsammlung Baden-Württemberg: Bahnhof von Bad Ditzenbach]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Albtäler-Radweg]] führt als Landes-[[Fernradweg]] durch Bad Ditzenbach; es handelt sich um einen Rundkurs zwischen [[Römerstein (Gemeinde)|Römerstein]] und [[Sontheim an der Brenz]]. Er verläuft von Geislingen kommend großteils auf der ehemaligen Bahnstrecke über [[Bad Überkingen]] und Deggingen nach Bad Ditzenbach und weiter über [[Mühlhausen im Täle]] nach Wiesensteig.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--===Ansässige Unternehmen===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Bad Ditzenbach gibt es mit der Hiltenburgschule und der [[Ulrich Schiegg|Ulrich-Schiegg]]-Schule im Ortsteil Gosbach zwei [[Grundschule]]n. In allen drei Ortsteilen befindet sich je ein [[Kindergarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Geislingen |Titel=Ditzenbach |Seite=173–178 |Wikisource=Kapitel B 8}}&lt;br /&gt;
* Gemeinde Bad Ditzenbach: &amp;#039;&amp;#039;Bad Ditzenbach: Heilbad auf der Schwäbischen Alb&amp;#039;&amp;#039; Horb am Neckar 1996.&lt;br /&gt;
* Karl Kirschmer: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Auendorf-Ganslosen.&amp;#039;&amp;#039; Bad Ditzenbach-Auendorf 1984.&lt;br /&gt;
* u.&amp;amp;nbsp;a. Hyacinth Rink: &amp;#039;&amp;#039;Mineralbad Ditzenbach und seine Heilquellen.&amp;#039;&amp;#039; Ditzenbach 1931.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Bad Ditzenbach, Klaus Limmer: &amp;#039;&amp;#039;Gosbach in Wort und Bild: ein Heimatbuch mit Beiträgen zur Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Horb am Neckar 1994.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Bad Ditzenbach: &amp;#039;&amp;#039;Von Ganslosen bis Auendorf: eine Ortschronik; anläßlich des 150-jährigen Jubiläums der Namensänderung von Ganslosen in Auendorf im Jahre 1849.&amp;#039;&amp;#039; Horb am Neckar 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.badditzenbach.de/ Webpräsenz Bad Ditzenbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4265349-6|VIAF=248187191}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göppingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilbad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Ditzenbach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Fils]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnbezirk von Bad Ditzenbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schilderwaldmeister</name></author>
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