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	<title>Bad Dürrheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T23:18:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bad_D%C3%BCrrheim&amp;diff=45032&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Bürgermeister */</title>
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		<updated>2025-11-25T11:32:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bürgermeister&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Stadt&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Bad Dürrheim COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 48/01/0/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 08/32/0/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Bad Dürrheim in VS.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Regierungsbezirk = Freiburg&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Schwarzwald-Baar-Kreis&lt;br /&gt;
| Höhe             = 703&lt;br /&gt;
| PLZ              = 78073&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 07726, 07706&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 08326003&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE RHX&lt;br /&gt;
| Gliederung       = &lt;br /&gt;
| Straße           = Luisenstraße&amp;amp;nbsp;4&lt;br /&gt;
| Website          = [http://www.bad-duerrheim.info/ www.bad-duerrheim.info]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Jonathan Berggötz&lt;br /&gt;
| Partei           = [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Dürrheim - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 380-002.jpg|mini|Luftbild von Bad Dürrheim (1983)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BadDuerrheimKurpark.jpg|mini|Im Kurpark von Bad Dürrheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bad Dürrheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1921 &amp;#039;&amp;#039;Dürrheim&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Schwarzwald-Baar-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]] ([[Deutschland]]). Sie liegt auf der [[Hochebene]] der [[Baar (Landschaft)|Baar]] zwischen dem südlichen [[Schwarzwald]] und der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] unweit der [[Donauquelle]] und der [[Schwenninger Moos|Neckarquelle]]. Mit {{Höhe|733|DE-NN|link=1}} ist Bad Dürrheim das höchstgelegene [[Sole]]bad Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bad Dürrheim liegt in der Mitte der Baarhochmulde zwischen Schwenningen und Donaueschingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Bad Dürrheim grenzt im Norden an [[Villingen-Schwenningen]] und die Gemeinde [[Tuningen]], im Osten an [[Talheim (Landkreis Tuttlingen)|Talheim]], [[Immendingen]] und [[Geisingen]], alle drei im [[Landkreis Tuttlingen]], im Südwesten an [[Donaueschingen]] und im Westen an die Gemeinde [[Brigachtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Größere Städte im Umkreis ===&lt;br /&gt;
Neun Kilometer nordwestlich liegt die Doppelstadt [[Villingen-Schwenningen]], neun Kilometer südlich [[Donaueschingen]]. Freiburg liegt 50 km westlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Stadt Bad Dürrheim gehören die Stadtteile [[Biesingen (Bad Dürrheim)|Biesingen]], [[Hochemmingen]], [[Oberbaldingen]], [[Öfingen]], [[Sunthausen]] und [[Unterbaldingen]]. Die Stadtteile sind räumlich identisch mit den früher selbständigen und 1971/72 eingemeindeten Gemeinden gleichen Namens. Die offizielle Bezeichnung der Stadtteile erfolgt durch vorangestellten Namen der Stadt und durch Bindestrich getrennt folgend der Name des jeweiligen Stadtteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtteil Biesingen gehört der Wohnplatz Mühle. Zum Stadtteil Hochemmingen gehören die Wohnplätze Hirschhalde und Waldkaffee und zum Stadtteil Unterbaldingen die Wohnplätze Jägerhaus Unterhölzer, Torhäusle Unterhölzer und Ziegelei. Im Stadtteil Öfingen liegt die [[Wüstung]] Gebtenhausen, im Stadtteil Sunthausen die Wüstung Schaffhausen, und im Stadtteil Unterbaldingen liegen die Wüstungen Sebenhausen und Pfefflingen oder Pfeffingen sowie die aufgegangene Ortschaft Efringen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 546–550.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-BadDuerrheim-Deutschland-1961-1990.png|mini|Klimadiagramm Bad Dürrheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima des Kurortes in der Nähe des tiefsten Punktes der Baarhochmulde im Niederschlagsschatten des Schwarzwaldes ist niederschlagsarm und kontinental mit großen Temperaturschwankungen im Tages- und Jahresverlauf. Einerseits führt dies zu überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden, andererseits ist Nachtfrost auch im Sommer auf der Baar nicht ungewöhnlich. Im Winter kann der kälteste Punkt der Baarhochmulde ähnliche Tiefsttemperaturen wie die [[Zugspitze]] erreichen (bisheriger Rekord −33,6&amp;amp;nbsp;°C).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Neben Bad Dürrheims Kurgärtnerei befindet sich eine fast acht Hektar große Fläche, die früher landwirtschaftlich genutzt wurde, seit den 1960er-Jahren jedoch brach fiel. Es entwickelte sich ein artenarmer Landschilfbestand, Pflanzen wie [[Schwertlilien|Schwertlilie]] und [[Knabenkräuter (Orchis)|Knabenkraut]] und auch Vögel wie der [[Kiebitz (Art)|Kiebitz]] verschwanden. 2016 gab es nur noch ein Pärchen, doch dann wurden 15 [[Wasserbüffel]] im Auftrag des [[Regierungsbezirk Freiburg|Regierungspräsidiums Freiburg]] hierher geholt und für die [[Krickente]] ein Weiher angelegt. 2017 gab es dann drei Kiebitzpärchen, 2018 sechs. Auch andere Vogelarten wie [[Blässhuhn|Bläss]]- und [[Wasserralle]], der [[Zwergtaucher]] und die langschnäbelige [[Bekassine]] ließen sich zwischenzeitlich nieder. Neben der Büffelweide liegt eine kleine Wiese mit vielen Schmetterlingen, Grashüpfern und kleinen Kröten. Es wird darüber nachgedacht, die Fläche in Richtung Süden zu erweitern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephanie Streif |url=https://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/wie-wasserbueffel-feuchtwiesen-schoen-feucht-halten--155652943.html |titel=Wie Wasserbüffel Feuchtwiesen schön feucht halten |werk=Badische Zeitung |datum=2018-08-10 |abruf=2019-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Bad Dürrheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bad Dürrheim hat Anteil an den vier [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebieten]] [[Unterhölzer Wald]], [[Birken-Mittelmeß]], [[Albtrauf-Baar]] und [[Schwenninger Moos]] sowie an den beiden [[FFH-Gebiet]]en [[Baar, Eschach und Südostschwarzwald]] und [[Nördliche Baaralb und Donau bei Immendingen]]. Ein Großteil der Stadtfläche gehört überdies zum [[Vogelschutzgebiet]] [[Baar (Vogelschutzgebiet)|Baar]]. Die Gemarkung Bad Dürrheim gehört außerdem zum [[Naturpark Südschwarzwald]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/FTLG Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SolebohrtuermeBadDuerrheim.jpg|mini|hochkant|Solebohrtürme in Bad Dürrheim aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
In einer auf 888 bis 890 datierten Urkunde wurde Dürrheim erstmals als „Durroheim“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stiftsarchiv St. Gallen|StiASG]], Bremen 44. [https://www.e-chartae.ch/de/charters/view/706 Online auf e-chartae], abgerufen am 12. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Versionen des Namens waren „Diureheim“ oder „Diere“ – im Dialekt heißt es heute noch so. Zur Gründungszeit lag der Ort im [[Herzogtum Schwaben]]. Um 1300 gehörte Dürrheim zur [[Kommende]] des Johanniter-/[[Malteserorden]]s in [[Villingen-Schwenningen|Villingen]]. Amtssitz des Johannitervogtes war der heute noch existierende &amp;#039;&amp;#039;Hänslehof&amp;#039;&amp;#039;. 1805 kam Dürrheim zum [[Königreich Württemberg]], 1806 durch den [[Tausch- und Epurationsvertrag]] an das [[Großherzogtum Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1822 fand man bei Bohrungen unter dem Bergrat [[Carl Josef Selb]] ein unterirdisches Salzlager. Die [[Sole]] mit einem Salzgehalt von 27 % wurde ab 1823 gefördert und in der [[Saline]] in großen [[Sieden|Siedepfannen]] zu [[Speisesalz]] gesiedet. Seit 1883 wird die Sole für Badekuren genutzt (darum &amp;#039;&amp;#039;Sol&amp;#039;&amp;#039;bad). Von Juli 1885 bis September 1889 wirkte der Mediziner Ernst Georg Kürz (1859–1937) hier bzw. in Bad Rappenau als Salinen- und Badearzt der mit den klassizistischen Bauten von F. Arnold im [[Friedrich Weinbrenner|Weinbrennerstil]] ausgestatteten „Ludwigssaline“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Artelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Georg Kürz 1859–1937.&amp;#039;&amp;#039; [&amp;#039;&amp;#039;Vortrag, gehalten am 1. Oktober 1963 auf der Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik e. V. in Schaffhausen und meinem Lehrer Paul Diepgen zu seinem bevorstehenden 85. Geburtstag am 24. November 1963 gewidmet.&amp;#039;&amp;#039;] Senckenbergisches Institut für Geschichte der Medizin der Universität, Frankfurt am Main 1963, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 erhielt Dürrheim das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;[[Bad (Kurort)|Bad]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Dürrheimer Saline wurde in den 1920er-Jahren mit der [[Saline Bad Rappenau]] vereinigt und in den 1960er-Jahren Teil der Südwestdeutschen Salz AG, die 1971 mit dem Heilbronner Salzwerk zur [[Südwestdeutsche Salzwerke|Südwestdeutschen Salzwerke AG]] fusionierte, und dann aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im DRK-Kindersolbad „Haus Hohenbaden“ waren in den 1960er und 1970er [[Verschickungskinder]] unterschiedlichen Misshandlungen ausgesetzt. Viele wurden für heimliche Medikamentenversuche missbraucht, bei denen ihnen  unbekannte Medikamente verabreicht wurden; ihre Eltern waren nicht informiert. Ärztlicher Leiter des Kindersolbades war von 1956 bis 1973 der Kinderarzt Dr. [[Hans Kleinschmidt (Mediziner, 1905)|Hans Kleinschmidt]]; er veröffentlichte darüber in Fachzeitschriften.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/frueherer-ns-arzt-testete-an-kindern-heimlich-medikamente-rueckblick-auf-diesen-heftigen-fall;art417930,11697312 Die Versuchskaninchen von Bad Dürrheim: Früherer NS-Arzt testete an Kindern heimlich Medikamente.]; abgerufen am 27. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich von [[KZ Ankenbuck|Ankenbuck]], einem nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten von 1933 bis 1934 als [[Konzentrationslager]] genutzten Hofgut, befand sich von 1950 bis 1978 der [[Sender Bad Dürrheim]] für [[Mittelwelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform#Baden-Württemberg|Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg]] wurden am 1. September 1971 die bis dahin selbständigen Gemeinden Biesingen, Oberbaldingen und Öfingen eingemeindet. Am 1. Januar 1972 folgte die Eingemeindung von Hochemmingen und Sunthausen. Unterbaldingen wurde am 1. April 1972 eingemeindet. Bad Dürrheim ist seit dem 28. Mai 1974 eine Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=504 und 517}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor gehörte die Kernstadt Bad Dürrheim bis zur [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform am 1. Januar 1973]] zum [[Landkreis Villingen]], alle Ortsteile bis zu ihrer jeweiligen Eingemeindung zum [[Landkreis Donaueschingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 war Bad Dürrheim Gastgeber der [[Landesgartenschau]] Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
Am 3. März 2009 war [[Off Road Kids]] eine Station bei [[Deutschland – Land der Ideen]] in Bad Dürrheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.land-der-ideen.de/365-orte/preistraeger/strassenkinder-deutschland |titel=Straßenkinder in Deutschland |abruf=2023-01-30 |werk=Land der Ideen |titelerg=Draußen abholen – Die Off Road Kids Stiftung kümmert sich um Straßenkinder hierzulande  |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160405133459/http://www.land-der-ideen.de/365-orte/preistraeger/strassenkinder-deutschland |archiv-datum=2016-04-05 |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
In Bad Dürrheim gibt es sowohl eine [[evangelisch]]e als auch eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirchengemeinde. Auch die [[Neuapostolische Kirche]] und eine &amp;#039;&amp;#039;Christliche Evangeliums-Gemeinde&amp;#039;&amp;#039; sind in der Stadt vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. In Bad Dürrheim wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. Nach der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] hat der Gemeinderat in Bad Dürrheim 29 Mitglieder (2019: 28). Die Wahl führte zu folgendem amtlichen Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08326003/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2403&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-8715_id_14134 Stadt Bad Dürrheim, Gemeinderatswahl 2024, Amtliches Endergebnis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung lag bei 56,9 % (2019: 54,3 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei / Liste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#fed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Stimmenanteil|| Sitze|| Stimmenanteil|| Sitze&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]|| 36,6 % || 11 || 33,7 % || 10&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|FWV]]|| 27,4 % || 8 || 25,9 % || 7&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Liste für Bürgerbeteiligung und Umweltschutz (LBU) || 15,6 % || 4 || 21,2 % || 6&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]]|| 12,9 % || 4 || 11,9 % || 3&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]|| {{0}}7,5 % || 2 || {{0}}7,4 % || 2&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#fff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;56,9 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;54,3 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus bilden die Stadtteile [[Unechte Teilortswahl|Wohnbezirke]] im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] und haben mit Ausnahme des Stadtteiles Bad Dürrheim eigene [[Ortschaftsrat|Ortschaftsräte]] mit einem [[Ortsvorsteher]] als dessen Vorsitzendem und örtliche Verwaltungsstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister (Baden-Württemberg)|Bürgermeister]] ist seit dem 1. Juli 2019 Jonathan Berggötz (* 1986), der der CDU angehört. Berggötz, bisher Wirtschaftsförderer in [[Rastatt]], wurde bei seiner Wahl am 31. März 2019 von CDU, LBU und FDP unterstützt und bei einer Wahlbeteiligung von 50,92 % mit 66,7 % der abgegebenen Stimmen für acht Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1946–1954: Wilhelm Grießhaber&lt;br /&gt;
* 1954–1979: [[Otto Weissenberger]]&lt;br /&gt;
* 1979–2003: Gerhard Hagmann&lt;br /&gt;
* 2003–2019: Walter Klumpp&lt;br /&gt;
* seit 2019: Jonathan Berggötz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bad-duerrheim.info/buergermeister bad-duerrheim.info]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Größe = &lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In einem durch einen goldenen (gelben) Stab gespaltenen Schild vorn in Rot ein silbernes (weißes) Johanniterkreuz, hinten in Blau über drei silbernen (weißen) Wellenleisten ein achtstrahliger silberner (weißer) Stern.&lt;br /&gt;
Das Johanniterkreuz nimmt Bezug auf die geschichtliche Bedeutung des Ordens für die Gemeinde, der goldene Stab in der Mitte stellt ein niedergeschlagenes Bohrloch (zur Soleförderung) dar. Der Stern und die drei Wellenlinien symbolisieren die Heilfaktoren Sonne und Sole, der blaue Hintergrund die Höhenluft.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = &lt;br /&gt;
 |Quelle = https://www.bad-duerrheim.info/de/Stadt/Stadtportrait/Historie&lt;br /&gt;
 |ref = &lt;br /&gt;
 |Quelle_2 = &lt;br /&gt;
 |ref_2 = &lt;br /&gt;
 |Begründung = Das am 7. Dezember 1957 vom Innenministerium verliehene Wappen ist abgeleitet von einem Siegel des [[Vogt]]es der Stadt aus dem 18. Jahrhundert, welches das [[Johanniterkreuz]] zeigte. Der Stab erinnert als Symbol für ein Bohrloch zur Solegewinnung, die Motive im hinteren Feld versinnbildlichen die drei Heilfaktoren Sole, Sonne und Höhenluft des 1921 mit dem Prädikat „Bad“ ausgestatteten Kurortes, der 1974 zur Stadt erhoben wurde.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wappen der eingemeindeten Gemeinden ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=100&amp;gt;&lt;br /&gt;
DEU Biesingen (Baar) COA.svg|[[Biesingen (Bad Dürrheim)|Biesingen]]&lt;br /&gt;
DEU Hochemmingen COA.svg|[[Hochemmingen]]&lt;br /&gt;
DEU Oefingen COA.svg|[[Öfingen]]&lt;br /&gt;
DEU Oberbaldingen COA.svg|[[Oberbaldingen]]&lt;br /&gt;
DEU Sunthausen COA.svg|[[Sunthausen]]&lt;br /&gt;
DEU Unterbaldingen COA.svg|[[Unterbaldingen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Banner und Flagge ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Banner Bad Duerrheim.svg|63px]] || {{0|00}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Banner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; „Das Banner ist weiß-rot längsgestreift mit dem aufgelegten Wappen oberhalb der Mitte.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Flagge Bad Duerrheim.svg|100px]] || {{0|00}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hissflagge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; „Die Flagge ist weiß-rot quergestreift mit dem Wappen in der Mitte.“&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Bad Dürrheim unterhält Städtepartnerschaften mit [[Hajdúszoboszló]] ([[Ungarn]]), [[Enghien-les-Bains]] in der [[Île-de-France]] ([[Frankreich]]) und [[Spotorno]] in [[Ligurien]] ([[Italien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Dürrheim Johanneskirche.jpg|mini|Evangelische Johanneskirche]]&lt;br /&gt;
Bad Dürrheim liegt am [[Ostweg]], einer Fernwanderstrecke, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.&lt;br /&gt;
* [[Saline]], erbaut zwischen 1823 und 1826&lt;br /&gt;
* Kurpark&lt;br /&gt;
* Salinensee&lt;br /&gt;
* Evangelische Johanneskirche, erbaut von 1960 bis 1961 nach einem Entwurf von [[Horst Linde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VSAN LI 2016 So 332.jpg|mini|220x220px|Bad Dürrheimer Narro (Im Hintergrund der Alt-Narr)]]&lt;br /&gt;
* Bad Dürrheim ist eine Hochburg der [[schwäbisch-alemannische Fastnacht]] auf der Baar. Die Fasnet in Bad Dürrheim wird von der &amp;#039;&amp;#039;Narrenzunft Bad Dürrheim e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; betrieben. Die wichtigsten Narrenfiguren sind der Narro (ein [[Weißnarr]]) und der Salzhansel. Weitere Narrenfiguren sind der Alt-Narr, die Sieder und die Einzelfigur der Salzgeist. Die Narrenzunft Bad Dürrheim wurde 1925 gegründet, sie ging direkt aus der 1833 gegründeten „Gesellschaft Frohsinn“ hervor. Seit 1929 ist die Narrenzunft Mitglied der [[Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte]] (VSAN).&lt;br /&gt;
[[Datei:VSAN LI 2016 So 338.jpg|mini|Bad Dürrheimer Salzhansel mit bis zu 1.200 kleinen Salz-Säckle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Narrenschopf Bad Dürrheim|Narrenschopf]] – Schwäbisch-Alemannisches Fastnachtsmuseum mit Sammlungen zur [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|schwäbisch-alemannischen Fastnacht]]&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum am Busbahnhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Alljährlich findet in Bad Dürrheim der RiderMan für Hobby-, Freizeit- und Amateur-Radfahrer statt. Der RiderMan zählt als einziges deutsches Rennen zur Golden-Bike-Serie des Weltradsportverbandes [[Union Cycliste Internationale|UCI]].&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Straßen-Radmeisterschaften 2023|2023]] und [[Deutsche Straßen-Radmeisterschaften 2024|2024]] fanden die [[Deutsche Straßen-Radmeisterschaften|Deutschen Straßen-Radmeisterschaften]] in Bad Dürrheim statt.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;[[Solemar Bad Dürrheim]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1987 eröffnetes Wellness- und Gesundheitszentrum direkt am Kurpark mit 800&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Wasserfläche in elf Becken, mit [[Solebad|Sole-Heilbad]], Sauna („Schwarzwald-Sauna“), Totes-Meer-Salzgrotte, therapeutischem Fitnesscenter sowie Gaststätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Katy Cuko: &amp;#039;&amp;#039;Wettbewerb der Wellnesstempel. Die Angebote der Thermen im Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier.&amp;#039;&amp;#039; 6. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Minara&amp;#039;&amp;#039;, Hallenbad (Kinder- und Sportbecken mit Sprungturm). Das Freibad wurde 2019 geschlossen.&lt;br /&gt;
* Sportpark mit Angebot für Golf, Bogenschießen, Tennis, Nordic Walking, Klettern/Bouldern, Minigolf, Boule, Pit-Pat, Radsport (Fahrradverleih); Hallensporthalle; zwei Sportplätze, die vom FC 1919 Bad Dürrheim genutzt werden (Fußball, Leichtathletik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Gesundheits- und Tourismusbereich ist der wichtigste Wirtschaftsbereich der Stadt, in dem – vor allem in den ansässigen Kliniken – auch die meisten Arbeitnehmer beschäftigt sind. Die Stadt Bad Dürrheim hat die touristischen Aktivitäten in einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft, der Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim, konzentriert. 2010 wurde der Gesellschaft der „Sonderpreis ServiceQualität“ des [[Deutscher Tourismusverband|Deutschen Tourismusverbandes e.&amp;amp;nbsp;V.]] verliehen. 2013 verlieh das Land Baden-Württemberg der Stadt nach den Prädikaten [[heilklimatischer Kurort]] und Solebad das dritte Prädikat [[Kneippkurort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 erzielte Bad Dürrheim Einnahmen aus der [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuer]] in Höhe von 5,4 Millionen Euro. Mit einem [[Gewerbesteuerhebesatz]] von 390 % liegt Bad Dürrheim im unteren Mittelfeld aller Gemeinden Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gewerbesteuer.net |url=https://gewerbesteuer.net/Gemeinden/Bad-Duerrheim-5898/ |titel=Gewerbesteuerhebesatz Bad Dürrheim (Stadt) - Gewerbesteuer 2024 |sprache=de |abruf=2024-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtige Arbeitgeber sind auch einige Betriebe der feinmechanischen Industrie, der Kunststoffbranche und der Elektrotechnik sowie mehrere Verbrauchermärkte im Norden der Stadt. Im Zuge der Gesundheitsreform kamen in der jüngsten Zeit immer mehr Kliniken und Pensionen in wirtschaftliche Schwierigkeiten, so dass im Jahr 2004 das traditionsreiche Haus Hohenbaden, eine Mutter-Kur-Klinik des Badischen Roten Kreuzes, und das Karolushaus, ein privates Sanatorium, schlossen. Im April 2005 schloss das Kurheim und Sanatorium, eine Privatklinik im Besitz eines katholischen Ordens. Für die Ansiedlung neuer Firmen wurde das Gewerbegebiet „Auf Stocken“ von der Stadt neu erschlossen. Inzwischen wurde das Karolushaus als &amp;#039;&amp;#039;Hotel am Solegarten&amp;#039;&amp;#039; wiedereröffnet; das ehemalige Kurheim und Sanatorium wurde ebenfalls wieder als Hotel eröffnet. Ende 2012 wurde die Reha-Klinik Irma geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Die größten Arbeitgeber nach der Anzahl der Mitarbeiter in Bad Dürrheim&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/bad-duerrheim/Die-groessten-Arbeitgeber-in-der-Kurstadt;art372507,4926205 suedkurier.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Unternehmen/Institution !! Mitarbeiter !! davon Vollzeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Luisenklinik, Gesellschaft für Verhaltensmedizin&amp;lt;br /&amp;gt; und Gesundheitsforschung AG (GVG AG) || 252 || 179&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kunststoff Christel&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|216&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kur und Bäder GmbH Bad Dürrheim&amp;lt;br /&amp;gt; (u.&amp;amp;nbsp;a. Wellness- und Gesundheitszentrum Solemar) || 198 || 154&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadt Bad Dürrheim || 178 || 108,73&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kaufland|Kaufland Handelshof GmbH &amp;amp; Co. KG]] || 160 || 40&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH+Co. KG || 149 || 145,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waldeck SPA Kur-&amp;amp; Wellness Resort || 130 || 125&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| KWA Kurstift Bad Dürrheim || 113 || 43&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schloss-Klinik Sonnenbühl]] (Vital-Kliniken) || 83 || 65&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
In Bad Dürrheim trifft die [[Bundesstraße 27]] (Stuttgart–Schaffhausen/Schweiz) auf die [[Bundesstraße 33|B&amp;amp;nbsp;33]] (Konstanz–Offenburg). Die Stadt liegt nahe der [[Bundesautobahn 81|A&amp;amp;nbsp;81]] zwischen [[Stuttgart]] und [[Singen (Hohentwiel)|Singen]] Ausfahrt 35, 36 und 37 ([[Bundesautobahn 864|A&amp;amp;nbsp;864]]). Über die B&amp;amp;nbsp;27/33 erreicht man in Donaueschingen (9&amp;amp;nbsp;km) die [[Bundesstraße 31|B&amp;amp;nbsp;31]] nach [[Freiburg im Breisgau]] und [[Friedrichshafen]] am Bodensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1904 bis 1966 war Bad Dürrheim durch eine [[Bahnstrecke Marbach–Bad Dürrheim|Eisenbahnstrecke von Marbach]] an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Der Personenverkehr endete bereits 1953. Heute sind mit Buslinien der [[Südbadenbus]] die Bahnhöfe [[Bahnhof Villingen (Schwarzwald)|Villingen]], [[Bahnhof Schwenningen (Neckar)|Schwenningen]] und [[Bahnhof Donaueschingen|Donaueschingen]] von Bad Dürrheim aus zu erreichen. Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] wird durch den [[Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar-Heuberg]] gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Bad Dürrheim mit [[Villingen-Schwenningen|Schwenningen]] und mit [[Donaueschingen]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Flugplätze sind [[Flugplatz Schwenningen am Neckar|Schwenningen]] und [[Flugplatz Donaueschingen-Villingen|Donaueschingen]]. Die nächsten internationalen Flughäfen sind [[Flughafen Zürich|Zürich]] (80&amp;amp;nbsp;km) und [[Flughafen Stuttgart|Stuttgart]] (95&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Bad Dürrheim gibt es mit der &amp;#039;&amp;#039;Schule am Salinensee&amp;#039;&amp;#039; eine [[Realschule]] sowie eine [[Grundschule|Grund-]] und [[Werkrealschule]] und in Oberbaldingen eine eigene [[Grundschule]]. Für die Jüngsten gibt es in der Stadt neun Kindergärten, von denen sich je zwei in [[evangelisch]]er und [[römisch-katholisch]]er Trägerschaft befinden. Die übrigen fünf Kindergärten (darunter ein [[Waldkindergarten]]) werden von der Stadt betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Hochschulebene gab es zwischen 2008 und 2018 erstmals in Bad Dürrheim ein universitäres Hochschulinstitut, das [[Institut für Pädagogikmanagement]] der [[Steinbeis-Hochschule]] Berlin, welches in Bad Dürrheim Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Gesundheits- und Bildungsmanagement angeboten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bad Dürrheimer Stadtbücherei beherbergt (Stand 2015) 4.400 Bücher, das ist für eine Stadt dieser Größe ungewöhnlich wenig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bad-duerrheim_Bücherei&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.bad-duerrheim.de/de/Leben-in-Bad-D%C3%BCrrheim/Freizeit%2C-Sport%2C-Kultur/B%C3%BCcherei |text=Büchereien |wayback=20160405162010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Größer ist die Evangelische Kur- und Gemeindebücherei mit 7.000 Medien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bad-duerrheim_Bücherei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1843: August Freiherr von Althaus (* 25. Juli 1791, † 14. Mai 1875), Bergrat und erster Salinenverwalter (1823 bis 1843)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot;&amp;gt;Angaben nach Lydia Wende, Stadtverwaltung Bad Dürrheim: &amp;#039;&amp;#039;Ehrenbürger der Stadt Bad Dürrheim&amp;#039;&amp;#039;. hrsg. von der Stadt Bad Dürrheim, Bad Dürrheim vom 17. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1918: Johann Georg Huber (* 30. Mai 1861, † 1926), Medizinalrat und Badearzt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1937: [[Walter Köhler (Politiker, 1897)|Walter Köhler]] (* 30. September 1897, † 9. Januar 1989), Ministerpräsident von Baden, gestrichen am 28.&amp;amp;nbsp;Mai 1946 auf Anordnung des Landrats Bienzeisler von Villingen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1951: Ernst Müller (* 9. April 1874, † 24. Juli 1955), Hotelier&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1954: Wilhelm Grießhaber (* 21. Dezember 1891, † 24. September 1966), Bürgermeister (1946–1954)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1963: [[Paul Vowinkel]] (* 12. April 1906, † 11. Juni 1989), Staatsrat und Ministerialdirektor im baden-württembergischen Finanzministerium&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=nid%3D1012795551 |titel=Katalog der Deutschen Nationalbibliothek |abruf=2021-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1979: [[Otto Weissenberger]] (* 31. Mai 1911, † 28. November 1999), Senator h. c., Bürgermeister und Kurdirektor (1954–1979), Träger der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg (1976)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1983: Georg Huber (* 15. August 1903, † 3. November 1994), Arzt und Gemeinderat&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003: 16. Mai: Gerhard Hagmann (* 1. Februar 1942), Bürgermeister und Kurdirektor (1979–2003), Träger der Verdienstmedaille des Städtetags in Silber (2007)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: Walter Klumpp (* 7. Dezember 1957), Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim (2003 bis 2019), lebt im Nachbarort Tuningen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabine Naiemi |url=https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/bad-duerrheim/art372507,10174829 |titel=Walter Klumpp ist jetzt Ehrenbürger der Stadt Bad Dürrheim |werk=Südkurier |datum=2019-06-06 |abruf=2019-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Lucian Reich (Vater)|Lucian Reich]] (1787–1866), Lehrer, Maler, Bildhauer und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Paul Martin (Politiker, 1859)|Paul Martin]] (1859–1913), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Manfred Bosch]] (* 1947), Schriftsteller und Herausgeber&lt;br /&gt;
* [[Rita Grießhaber]] (* 1950), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Kleinschmidt (Mediziner, 1905)|Hans Kleinschmidt]] (1905–1999) Kinderarzt und ärztlicher Leiter des Kindersolbades Bad Dürrheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Lydia Warrle&lt;br /&gt;
   |Titel=Bad Dürrheim&lt;br /&gt;
   |TitelErg=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Jan Thorbecke Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Sigmaringen&lt;br /&gt;
   |Datum=1990}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Kurt Senn u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
   |Titel=Bad Dürrheim. Weg und Ziel&lt;br /&gt;
   |TitelErg=&amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Heilbades&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Braun&lt;br /&gt;
   |Ort=Karlsruhe&lt;br /&gt;
   |Datum=1969}}&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hermann Brommer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Bad Dürrheim&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Kunstführer&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Kleine Kunstführer&lt;br /&gt;
   |Band=1807&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schnell und Steiner&lt;br /&gt;
   |Ort=München/Zürich&lt;br /&gt;
   |Datum=1990}}&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bettina Bernhard&lt;br /&gt;
   |Hrsg=W. Niess, S. Lorenz, Heilbäderverband Baden-Württemberg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
   |Titel=Reizend ist nicht nur das Klima&lt;br /&gt;
   |TitelErg=&amp;#039;&amp;#039;Bad Dürrheim ist Solebad und Heilklimatischer Kurort&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Kult-Bäder und Bäderkultur in Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
   |Verlag=Markstein&lt;br /&gt;
   |Ort=Filderstadt&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-935129-16-5&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Fotos von Joachim Feist}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bad-duerrheim.info/ Website der Stadt Bad Dürrheim]&lt;br /&gt;
* [https://www.badduerrheim.de/ Website der Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim]&lt;br /&gt;
* [http://www.deheim.de/bad-duerrheim/ Bad Dürrheim: Bilder &amp;amp; Ortsgeschichte]&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-duerrheim-im-bild.de/ Bad Dürrheim im Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Schwarzwald-Baar-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4091315-6|LCCN=n84142824|VIAF=149568744}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bad Durrheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schwarzwald-Baar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Dürrheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilbad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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