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	<title>Bad Breisig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bad_Breisig&amp;diff=68966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Borowskyi: Vereinsname vervollständigt</title>
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		<updated>2026-03-24T03:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vereinsname vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bad Breisig COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/30/33/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/17/47/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bad Breisig in AW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ahrweiler&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Bad Breisig&lt;br /&gt;
|Höhe              = 70&lt;br /&gt;
|PLZ               = 53498&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02633&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07131006&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ISI&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Stadtteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Bachstraße 11&amp;lt;br /&amp;gt;53498 Bad Breisig&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.bad-breisig.de/gemeinden/bad-breisig/ www.bad-breisig.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Marcel Caspers&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Stadtbürgermeister]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St Viktor Oberbreisig.jpg|mini|hochkant|Die spätromanische [[St. Viktor (Oberbreisig)|Pfarrkirche St. Viktor]] in Oberbreisig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad breisig 1.jpg|mini|Blick auf Bad Breisig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Breisig 001-.jpg|mini|Bad Breisig aus nordöstlicher Richtung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama Bad Breisig.jpg|mini|Panoramabild: Bad Breisig und Bad Hönningen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Rheineck Schloss Arenfels.jpg|mini|[[Burg Rheineck]] (und [[Bad Hönningen]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bad Breisig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kurort|Kurstadt]] und ein staatlich anerkanntes [[Heilbad]] im [[Landkreis Ahrweiler]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen [[Verbandsgemeinde Bad Breisig|Verbandsgemeinde]], der die Stadt angehört. Bad Breisig ist gemäß [[Landesplanung in Deutschland|Landesplanung]] als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt linksrheinisch am nördlichen [[Mittelrhein]], ca. 30&amp;amp;nbsp;Kilometer südöstlich von [[Bonn]]. Sie gliedert sich in die [[Stadtteil]]e Oberbreisig, Niederbreisig und Rheineck. Zum Stadtteil Niederbreisig gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Auf dem hohen Rech, Glasfabrik, Haus Mohr, Kesselberg, Wohnplatz Weiler, Haus Rabenkopf und Goldene Meile; zum Stadtteil Oberbreisig die Wohnplätze Heiligental, Lieshof, Mönchsheide, Auf Wallers und Josefshof; zum Stadtteil Rheineck die [[Burg Rheineck]] und das Waldgut Rheineck.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bad Breisig mündet der [[Frankenbach (Rhein)|Frankenbach]] in den Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
Der Titel &amp;#039;&amp;#039;Quellenstadt&amp;#039;&amp;#039; rechtfertigt sich aus der reichen Anzahl an Quellen in Bad Breisig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bad-breisig.de/images/Tourismus/Sehenswuerdigkeiten/Thermenrundgang/Thermenrundgang_110819_RZ.pdf |titel=Themenrundgang Bad Breisig – Quellen und Sprudel |hrsg=Bad Breisig Tourist-Information |datum=2011-08-19 |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161023172255/http://www.bad-breisig.de/images/Tourismus/Sehenswuerdigkeiten/Thermenrundgang/Thermenrundgang_110819_RZ.pdf |archiv-datum=2016-10-23 |abruf=2016-10-24 |kommentar=Broschüre}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geyrsprudel – 1914 erbohrte Heilwasserquelle, siehe [[#Kurbad und Kuranlagen|Kurbad und Kuranlagen]]&lt;br /&gt;
* Gertrudisquelle – 1925 erbohrte Heilwasserquelle&lt;br /&gt;
* Mariensprudel – 1927 erbohrte Heilwasserquelle&lt;br /&gt;
* Ludgerussprudel – 1914 erbohrte Heilwasserquelle&lt;br /&gt;
* Rudolph-Halpaus Quelle – 1957 erbohrte Mineralwasserquelle, siehe [[Bronni (Mineralwasser)]]&lt;br /&gt;
* Michaelisquelle – 1959 erbohrte Heilwasserquelle, siehe [[Bronni (Mineralwasser)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bad Breisig liegt nördlich der Mündung des [[Vinxtbach]]es, des Grenzbachs zwischen den beiden [[Römisches Reich|römischen]] Provinzen [[Germania inferior|Nieder]]- und [[Germania superior|Obergermanien]], in den Rhein. Frühe [[Spätpaläolithischer Fundplatz Bad Breisig|Besiedlungsspuren]] stammen aus der [[Spätpaläolithikum|späten Altsteinzeit]] wie Ausgrabungen des Forschungsbereichs Altsteinzeit des [[Römisch-Germanisches Zentralmuseum|Römisch-Germanischen Zentralmuseums (Mainz)]] zeigten.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Waldmann, O. Jöris, M. Baales: &amp;#039;&amp;#039;Nach der Flut. Ein spätallerødzeitlicher Rückenspitzen-Fundplatz bei Bad Breisig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologisches Korrespondenzblatt.&amp;#039;&amp;#039; 31, 2001, S.&amp;amp;nbsp;173–184.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Baales, O. Jöris: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Nord und Süd. Ein spätallerødzeitlicher Rückenspitzen-Fundplatz bei Bad Breisig, Kr. Ahrweiler (Mittelrhein, Rheinland-Pfalz).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunde.&amp;#039;&amp;#039; N.&amp;amp;nbsp;F. 52, 2001, S.&amp;amp;nbsp;275–292.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;S. B. Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Ein spätallerødzeitlicher Fundplatz bei Bad Breisig, Kreis Ahrweiler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Archäologie an Mittelrhein und Mosel.&amp;#039;&amp;#039; 9, 2004, S.&amp;amp;nbsp;11–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Breisig“ (lat. &amp;#039;&amp;#039;Brisiacum&amp;#039;&amp;#039;) ist keltischen Ursprungs.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liste keltischer Orts- und Gewässernamen im deutschen Sprachraum]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Reiche Funde aus zwei Gräberfeldern weisen auf die Bedeutung des Siedlungsplatzes Oberbreisig zur Zeit der Landnahme der [[Franken (Volk)|Franken]] hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Bertram Hommen: &amp;#039;&amp;#039;Verlorene Zeugen mittelrheinischer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1993 Kreis Ahrweiler; {{Webarchiv |url=http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1993/hjb1993.16.htm |text=Online |wayback=20050920040516}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein „Brismike“, das in einer Schenkungsurkunde König [[Zwentibold]]s, König von [[Lotharingien]], an das [[Stift Essen|Reichsstift Essen]] unter der Äbtissin [[Wicburg]] erwähnt wurde, meint nicht Breisig, sondern&amp;amp;nbsp;– mit anderen Dörfern zusammen&amp;amp;nbsp;– ein Gebiet in der Gegend um das heutige [[Erkelenz]]. Gesichert ist, dass das „Breisiger Ländchen“ dem Stift zur Zeit der Äbtissin [[Mathilde (Essen)|Mathilde]] (971–1011) geschenkt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Bertram Hommen: &amp;#039;&amp;#039;Es war nicht König Zwentibold im Jahre 898 … Das Breisiger Ländchen kam erst unter der Äbtissin Mathilde von Schwaben (971–1011) an das Stift Essen&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimatjahrbuch 1982 Kreis Ahrweiler, S.&amp;amp;nbsp;104 {{Webarchiv |url=http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1982/hjb1982.28.htm |text=Online |wayback=20121019142025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp de Lorenzi: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte sämtlicher Pfarreien der Diöcese Trier&amp;#039;&amp;#039;, Bischöfliches General-Vikariat, 1887, S.&amp;amp;nbsp;393 [http://www.dilibri.de/ubtr/content/zoom/14451 Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das „Ländchen“, zu dem die Orte Niederbreisig, Oberbreisig, [[Gönnersdorf (bei Bad Breisig)|Gönnersdorf]], [[Niederlützingen]], [[Oberlützingen]], [[Brohl-Lützing|Brohl]] und ein Teil von Rheineck gehörten, war territorial selbständig, doch der Herzog von [[Herzogtum Jülich|Jülich]] übte seit dem Spätmittelalter die [[Vogt]]rechte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals 1215 ist in „Brysich“ eine Niederlassung der [[Templerorden|Tempelritter]] anlässlich einer Schenkung vom [[Florinsstift]] zu [[Koblenz]] erwähnt. Diese entwickelte sich in den kommenden Jahrzehnten zu einer der wichtigsten Kommenden des Ordens. In der Donatuskapelle des Ordens befand sich eine Kreuzreliquie, die die Templer aus Outremer mitgebracht hatten, und die heute in der Pfarrkirche [[St. Marien (Niederbreisig)|St. Marien]] verwahrt wird. Mit der Verfolgung und Aufhebung des Ordens von 1307 bis 1312 gingen die Besitzungen ins Kirchengut über, die Johanniter übernahmen für die nächsten 500&amp;amp;nbsp;Jahre die Besitzungen der Templer. Erhalten hat sich lediglich die Bezeichnung eines Hauses an der Koblenzer Straße als [[Templerhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heino Möhring: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1997/hjb1997.15.htm |text=Die Kommende der Templer zu Breisig |wayback=20160304023550}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Fürstäbtissin [[Berta von Arnsberg]] (1241–1292) wurde der Ort gegen 1280 mit Graben und Ringmauer befestigt. Das erste Breisiger Siegel ist für 1356 bekundet.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Bertram Hommen: &amp;#039;&amp;#039;Ältestes Breisiger Siegel von 1356.&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatjahrbuch 1991 Kreis Ahrweiler, S.&amp;amp;nbsp;83 {{Webarchiv |url=http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1991/hjb1991.19.htm |text=Online |wayback=20121019142030}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1374 erhielt Breisig von Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] [[Marktrecht]]e. Die Pfarrkirche war zu dieser Zeit die [[St. Viktor (Oberbreisig)|Kirche St. Viktor]] in Oberbreisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1568 wird Breisig in die Kriegswirren des Unabhängigkeitskrieges der Niederlande gegen die spanische Fremdherrschaft hineingezogen. Breisig diente als Rückzugsort für die Truppen des Prinzen von Oranien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Buch Weinsberg.&amp;#039;&amp;#039; 5. Aufl., Hrsg. J.&amp;amp;nbsp;J. Hässlin, Bachem Verlag, Köln 1997, S.&amp;amp;nbsp;361&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Breisiger Ländchen verblieb bei Essen und Jülich bis zum Einmarsch der französischen Revolutionstruppen 1794. Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde es [[Königreich Preußen|preußisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die heute zu Bad Breisig gehörenden Ortschaften zum damals neu gebildeten Land [[Rheinland-Pfalz]]. In Niederbreisig kamen im Sommer 1949 etwa 150 [[Heimatvertriebene#Flüchtlinge und Vertriebene im Westen|Flüchtlinge und Heimatvertriebene]], die dem Land [[Nordrhein-Westfalen]] zugeteilt waren, in dem dafür instandgesetzten Niederbreisiger &amp;#039;&amp;#039;Rheinhotel&amp;#039;&amp;#039; unter. Sie arbeiteten in [[Bad Godesberg]] und hatten zuvor im dortigen [[Rheinhotel Dreesen]] gewohnt, das für das französische [[Alliierte Hohe Kommission|Hochkommissariat]] geräumt werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Vogt (Historiker)|Helmut Vogt]]: &amp;#039;&amp;#039;Rheinland-Pfalz, Nachbar der jungen Bundeshauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Band 49/50, 1999/2000 (2001), {{ISSN|0068-0052}}, S.&amp;amp;nbsp;501–502.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1958 erhielt Niederbreisig den Titel „Bad“, die Kuranlagen gehen jedoch bereits auf die Erbohrung der warmen Quellen 1914 zurück. Bad Breisig wurde am 7. Juni 1969 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Bad Niederbreisig (3718 Einwohner), Oberbreisig (1616) und Rheineck (251) neu gebildet. Am 2. Mai 1970 erhielt Bad Breisig die [[Stadtrecht]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GemeindeverzeichnisRP |Stand=2016 |Seiten=186 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1972 wurde der geplante Bau eines Kernkraftwerkes im Großraum Koblenz bekannt, als einer der möglichen Standorte wurde dabei auch die [[Goldene Meile (Rheinland-Pfalz)|Goldene Meile]] zwischen Bad Breisig und Sinzig genannt. Aus Gründen des Trinkwasserschutzes musste diese Planung allerdings später aufgegeben werden, stattdessen wurde das [[Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich]] realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Günther Schmitt |url=http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/ahr-und-rhein/mehr-ahr-und-rhein/Das-Beinahe-Atomkraftwerk-article1179619.html |titel=Gewerbegebiet Goldene Meile – Das Beinahe-Atomkraftwerk |werk=General-Anzeiger (Bonn) |datum=2013-10-24 |abruf=2018-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt lebt vom Kurbetrieb und Tourismus. Sie profitiert von ihrer Lage am Rhein und ihrer geografischen Nähe zu [[Koblenz]] und [[Bonn]] sowie [[Köln]]; insoweit ist sie auch beliebtes Tagesausflugsziel. Der traditionelle Kurbetrieb befindet sich in Umgestaltung zu einem zeitgenössischen Ansprüchen entsprechenden Erholungszentrum mit [[Wellness]]-, Fitness- und Sportangeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Bad Breisig, bezogen auf das heutige Stadtgebiet. Die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0713103006&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=4095 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450 |tcolor=0&lt;br /&gt;
|float=none&lt;br /&gt;
|Name=Bad Breisig&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=11000&lt;br /&gt;
|werte=(1815,1341)(1835,1891)(1871,1953)(1905,2244)(1939,2735)(1950,3546)(1961,4396)(1970,5383)(1987,6908)(1997,8798)(2005,9010)(2011,8853)(2017,9369)(2022,9740)(2024,9623)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Mit Stand 30. Juni 2005 waren von den Einwohnern 53,7 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]], 17,9 % [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]] und 28,4 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=30.06.2005&amp;amp;ags=13103006&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0713103006 &amp;#039;&amp;#039;Bad Breisig Stichtag: 30. Juni 2005&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anteil der Katholiken und Protestanten an der Gesamtbevölkerung ist seitdem beträchtlich gesunken. Ende Oktober 2025 hatten 34,2 % der Einwohner die katholische und 11,8 % die evangelische Konfession. 54,0 % gehörten entweder einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.10.2025&amp;amp;ags=13103006&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0713103006 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindestatistik Bad Breisig&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 21. November 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtrat]] in Bad Breisig besteht aus 24 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden,  und dem [[ehrenamt]]lichen [[Stadtbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Stadtrat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| Wahl&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Alternative für Deutschland|AfD]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Freie Demokratische Partei|FDP]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:5em&amp;quot;| [[Die Linke|Linke]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:6em&amp;quot;| [[Wählergruppe|FWG]]&lt;br /&gt;
! Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 5 ||  9 || 2 || 2 || 1 || – || 5 || 24 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/1310300600 |titel=Bad Breisig, Stadtratswahl 09.06.2024 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 7 ||  8 || – || – || 2 || 1 || 6 || 24 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1310300600.html |text=Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen: Bad Breisig, Stadt |wayback=20190711000222}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 8 || 11 || – || – || 1 || – || 4 || 24 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 6 || 12 || – || – || 2 || – || 4 || 24 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 8 || 11 || – || – || 2 || – || 3 || 24 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* FWG = FWG Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde Bad Breisig e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Marcel Caspers wurde am 14.&amp;amp;nbsp;Juli 2021 Stadtbürgermeister von Bad Breisig. Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2021 war er mit einem Stimmenanteil von 82,8 % gewählt worden. Da er bereits Bürgermeister der Verbandsgemeinde ist, führt er die beiden Ämter nun in [[Personalunion]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ga.de/region/ahr-und-rhein/mehr-von-ahr-und-rhein/bad-breisig-marcel-caspers-ist-jetzt-stadtbuergermeister_aid-61111047 |titel=Marcel Caspers ist jetzt auch Stadtbürgermeister |werk=[[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger Bonn]] |datum=2021-07-11 |abruf=2021-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl 2024]] wurde Caspers als einziger Bewerber mit 84,3 % der Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,9 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1310300600 |titel=Bad Breisig, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Wahlen in RLP |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorgänger von Caspers, Udo Heuser, hatte 2019 das Amt von Gabriele Hermann-Lersch (CDU) übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.general-anzeiger-bonn.de/region/ahr-und-rhein/mehr-von-ahr-und-rhein/udo-heuser-ist-neuer-buergermeister-in-bad-breisig_aid-45689023 |titel=Vereidigung im Stadtrat: Udo Heuser ist neuer Bürgermeister in Bad Breisig |werk=General-Anzeiger Bonn |datum=2019-09-07 |abruf=2020-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war bei einer nötigen Neuwahl am 25.&amp;amp;nbsp;August 2019 gewählt worden, nachdem Amtsinhaberin Hermann-Lersch bei der regulären Wahl im Mai nicht die notwendige Mehrheit von 50&amp;amp;nbsp;Prozent der Stimmen erzielen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.general-anzeiger-bonn.de/region/ahr-und-rhein/mehr-von-ahr-und-rhein/bad-breisig-hat-einen-neuen-buergermeister_aid-45347787 Niedrige Wahlbeteiligung: Bad Breisig hat einen neuen Bürgermeister]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2021 trat er nach Kritik an seiner Amtsführung mit sofortiger Wirkung zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sven Westbrock |url=https://ga.de/region/ahr-und-rhein/udo-heuser-erklaert-sofortigen-ruecktritt_aid-57361521 |titel=Udo Heuser erklärt sofortigen Rücktritt |werk=General-Anzeiger |hrsg=General-Anzeiger Bonn GmbH |datum=2021-04-15 |abruf=2021-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Die [[St. Viktor (Oberbreisig)|Pfarrkirche St. Viktor]] im Ortsteil Oberbreisig wurde 1041 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist die Mutterkirche des „Breisiger Ländchens“. Die heutige spätromanische Kirche entstand zwischen 1220 und 1240. Fresken aus dem 14./15. Jahrhundert sind erhalten, die Ausstattung ist im Übrigen barock.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Bertram Hommen: &amp;#039;&amp;#039;Sankt Viktor auf dem Berge – Sankt Marien am Strom. Zur Kirchenhistorie des „Breisiger Ländchens“.&amp;#039;&amp;#039; In: HJb Kreis Ahrweiler 1985, S.&amp;amp;nbsp;51 {{Webarchiv |url=http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1985/hjb1985.18.htm |text=Online |wayback=20121019142020}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die barocke [[St. Marien (Niederbreisig)|Kirche St. Marien]] (1717–1725) ist ein einschiffiger Hallenbau in gotisierenden Formen mit quadratischem Turm und Haube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im klassizistischen Rathaus (1873/1874), das seit 1988 als solches nicht mehr genutzt wird, ist ein Puppenmuseum mit über 400 Exponaten (größtenteils 1860 bis 1920) eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Christuskirche (Bad Breisig)|evangelische Pfarrkirche]] stammt von 1901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bad Breisig verfügt über eine Vielzahl denkmalgeschützter Gebäude vom 17. Jahrhundert bis zur [[Gründerzeit]]. Das historisch bedeutsamste ist der [[Templerhof]]; der bestehende Bau, in dem ein Restaurant eingerichtet ist, stammt von 1657, ein Vorläufer wurde jedoch bereits 1215 urkundlich erwähnt. Historisch in Bad Breisig ist auch die Brücke „[[Pont de Wagram]]“ aus der [[Franzosenzeit|napoleonischen Zeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Bad Breisig}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kriegerdenkmal Bad Breisig 2013.jpg|[[Kriegerdenkmal (Bad Breisig)|Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
 Burg Rheineck 1.JPG|Burg Rheineck aus nordwestlicher Richtung&lt;br /&gt;
 Niederbreisig Puppenmuseum.jpg|Puppenmuseum im Alten Rathaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurbad und Kuranlagen ===&lt;br /&gt;
Die Erbohrung der ersten 34&amp;amp;nbsp;°C warmen Thermalquelle (stündlich 70.000&amp;amp;nbsp;Liter Schüttung) gelang im April 1914 nach zweijährigen Versuchen Peter Lang und seinem Sponsor Baron Maximilian von Geyr zu Schweppenburg (nach ihm &amp;#039;&amp;#039;Geyrquelle&amp;#039;&amp;#039; genannt). Mit dem Wasser einer zweiten, 1927 erbohrten Quelle (Marienquelle) mit einer Schüttung von 200.000&amp;amp;nbsp;l stündlich wurde in Rheinnähe 1928 das erste Thermalschwimmbad errichtet und das Kurhaus in den Räumlichkeiten der &amp;#039;&amp;#039;Villa Oehme&amp;#039;&amp;#039;, einem ehemaligen Erholungsheim der Breisiger [[Freimaurer]] und späteren Residenz eines dänischen Generalkonsuls, eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kurpark weist heute noch den historischen Baumbestand der einstigen Villa auf. Die ältesten Exemplare sind bezeichnet und erklärt. Das Kurhaus wurde 1975 umgebaut und erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kurbetrieb hatte sich 1936 unter dem lokalen Unternehmer Johann Martin Schuh mit der Errichtung des &amp;#039;&amp;#039;Heilbäderhauses Geyrsprudel&amp;#039;&amp;#039; anstelle des ursprünglichen kleinen Fachwerk-Badehauses aus der Weimarer Republik erweitert. Sein Sohn Willy errichtete 1961 ein neues Thermalbad, nachdem die Marienquelle im Zweiten Weltkrieg durch Erderschütterungen zugeschüttet worden und das alte Bad nicht mehr nutzbar war (dieses ist heute nicht mehr vorhanden). Das neue Bad von 1961 wurde im Dezember 1991 zu den &amp;#039;&amp;#039;Römer-Thermen&amp;#039;&amp;#039;, einem Wellness-Bad mit [[Sauna]]landschaft, umgebaut, 2009 erneut modernisiert und mit römischem Ambiente versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurhaus und Kurhotel waren 2005 insolvent und mussten geschlossen werden. Im Januar 2011 wurde das historische Kurhaus abgerissen, nachdem die Stadt seine Sanierung als unrentabel verworfen hat. Der Erweiterungsbau von 1975 wurde verkauft und soll einer neuen Nutzung (Eigentumswohnungen, Café und Sitz der Touristeninformation) zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;220&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bad Breisig Marientuch.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Tuch der Hl. Maria&amp;#039;&amp;#039; (2012), [[Bronzeguss]]/[[Granit]], v. [[Iskender Yediler]]&lt;br /&gt;
 Kurhaus Bad Breisig.JPG|Kurhaus Bad Breisig vor seinem Abriss&lt;br /&gt;
 Bad Breisig Roemertherme.jpg|Thermalwasserquelle am Rheinufer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Die folgenden Feste finden alljährlich in Bad Breisig statt:&lt;br /&gt;
* Karnevalsumzug (Karnevalsgesellschaft von 1892) alle zwei Jahre&lt;br /&gt;
* Brunnenfest (von Christi Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag): Verkaufsoffener Sonntag, Antiquitätenmarkt, Livemusik, Krönung der Brunnenkönigin&lt;br /&gt;
* Kulinarische Woche (zweite Julihälfte, seit 1974): Spezielle Angebote der Restaurants mit Spezialitäten aus verschiedenen Ländern und Veranstaltungen im Kurpark&lt;br /&gt;
* Zwiebelsmarkt &amp;#039;&amp;#039;Zwibbelsmaat&amp;#039;&amp;#039; (um den 14. September, Fest der [[Kreuzerhöhung]]): Wallfahrt zur [[Kreuzreliquie]], verkaufsoffener Sonntag, Trödelmarkt und Markt für Lebensmittel und Blumenzwiebeln, Kleidung und Haushaltsgegenstände, Volksfest mit Fahrgeschäften in mittelalterlicher Tradition der freien Marktrechte der Stadt&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende (lokale Werbeträger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bad Breisig liegt an der [[Linke Rheinstrecke|linken Rheinstrecke]] und wird jeweils im Stunden-Takt vom [[Rhein-Express]] (RE&amp;amp;nbsp;5) und von der [[Mittelrheinbahn#Strecken|Mittelrheinbahn]] (RB&amp;amp;nbsp;26) bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 0X|5}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 2X|6|Teilstrecke=Nord}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Breisig Bahnhof.jpg|mini|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
* Die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;9]] führt durch Bad Breisig.&lt;br /&gt;
* Schiffsanleger der [[Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt|Köln-Düsseldorfer]] für Ausflugsschiffe auf dem Rhein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.k-d.com/de/anlegestellen/bad-breisig |text=Bad Breisig |wayback=20210913134221}} auf k-d.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Autofähre nach [[Bad Hönningen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faehre-badhoenningen.de/ Fähre Bad Hönningen–Bad Breisig]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Durch den Ort führt der [[Rheinradweg]]. Als Kuriosum werden Radfahrer gebeten, abzusteigen – jedoch nur auf dem Teil, der von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In Bad Breisig geboren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Beate Berger (Krankenschwester)|Beate Berger]] (1886–1940), Leiterin des jüdischen Kinderheims &amp;#039;&amp;#039;Beith Ahawah&amp;#039;&amp;#039; in Berlin und Haifa&lt;br /&gt;
* [[Felix von Bethmann Hollweg]] (1824–1900), preußischer Politiker, geboren auf Burg Rheineck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mit Bad Breisig verbunden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Karl Schapper (Widerstandskämpfer)|Karl Schapper]] (1879–1941), katholischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, lebte ab 1925 auf dem Idyllenhof in Niederbreisig. Dort unterhielt er Kontakte zur bürgerlichen Opposition gegen Hitler, wurde 1939 infolge einer Denunziation verhaftet und 1941 in Plötzensee enthauptet.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Gausmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Vorbild eines echten Widerständlers im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch 1986.&amp;#039;&amp;#039; Kreis Ahrweiler, S.&amp;amp;nbsp;186 ({{Webarchiv |url=http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2006/hjb2006.52.htm |text=Online |wayback=20121019142015}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Max Barthel]] (1893–1975), Arbeiterdichter, lebte 1948 bis 1969 in Bad Breisig.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Axenfeld (Diplomat)|Theodor Axenfeld]] (* 1905), Botschafter, wohnte in Bad Niederbreisig&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Steffens]] (1927–1998), Politiker der CDU und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Kai Krause]] (* 1957), Musiker und Software-Pionier, lebt auf Burg Rheineck.&lt;br /&gt;
* [[Harald Meurer]] (* 1959), Internetunternehmer, ist in Bad Breisig aufgewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blick-aktuell.de/Berichte/Ministerpraesident-Armin-Laschetzeichnete-Harald-Meurer-aus-394267.html Ministerpräsident Armin Laschet zeichnete Harald Meurer aus] &amp;#039;&amp;#039;Blick aktuell&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Juni 2019, abgerufen am 25. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Klaus Badelt]] (* 1967), auf Fernseh- und Filmmusik spezialisierter Komponist, war 1989 Mitgründer der concept-computer GmbH in Bad Breisig.&lt;br /&gt;
* [[Oliver Krüger (Religionswissenschaftler)|Oliver Krüger]] (* 1973), Religionswissenschaftler und Soziologie, ist in Bad Breisig aufgewachsen.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Daberkow]], Vorstandsvorsitzender und Musikalischer Leiter der Guggenmusik Blechlawin’ 1999 e.&amp;amp;nbsp;V. Erster Deutscher Meister der Guggenmusik.&amp;lt;ref&amp;gt;nachzulesen im [[Goldenes Buch|Goldenen Buch]] der Stadt Bad Breisig&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Nizar (Komiker)|Nizar]] (* 1984), deutscher Komiker und Podcaster, ist in Bad Breisig aufgewachsen&lt;br /&gt;
* [[Julian Schmitz-Avila]] (* 1986), deutscher Kunst- und Antiquitätenhändler, betreibt einen Antiquitätenhandel in Bad Breisig&lt;br /&gt;
* [[Ricarda Funk]] (* 1992), Kanutin und [[Olympische Sommerspiele 2020/Kanu|Olympiasiegerin]], ist in Bad Breisig aufgewachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Breysich |Band=8 |Seite=12}}&lt;br /&gt;
* Leo Stausberg: &amp;#039;&amp;#039;Ländchen Breisig und Fürstentum Essen, Heimatgeschichtliche Studie.&amp;#039;&amp;#039; Amtsverwaltung Bad Niederbreisig (Hrsg.) 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;25&amp;amp;nbsp;Jahre Verkehrs- und Verschönerungsverein Oberbreisig 1958 e.&amp;amp;nbsp;V. Bad Breisig.&amp;#039;&amp;#039; Bad Breisig 1983.&lt;br /&gt;
* Heino Möhring: &amp;#039;&amp;#039;Bad Breisig in alten Ansichten.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Bibliothek, Zaltbommel/Niederlande 1986, ISBN 90-288-3389-7.&lt;br /&gt;
* Heino Möhring: &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Geschichten rund um die Burg Rheineck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1992.&amp;#039;&amp;#039; Bad Neuenahr-Ahrweiler 1991.&lt;br /&gt;
* Carl Bertram Hommen: &amp;#039;&amp;#039;Das Breisiger Ländchen: Mit Vinxtbach- und Brohltal, Geschichte und Geschichten aus 2000 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. F. Bachem, Köln 1985, ISBN 978-3-7616-0808-1.&lt;br /&gt;
* Joachim Gerhardt, Heinrich Neu: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler des Kreises Ahrweiler.&amp;#039;&amp;#039; 2. Halbband, L. Schwann, Düsseldorf, 1938, S.&amp;amp;nbsp;424–435 (Niederbreisig), S.&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;464–480 (Oberbreisig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-breisig.de/gemeinden/bad-breisig/ Stadt Bad Breisig]&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-breisig.de/ Verbandsgemeinde Bad Breisig]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13103006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ahrweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4080522-0|VIAF=143745595}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ahrweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Mittelrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilbad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Borowskyi</name></author>
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