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	<title>Bad Bellingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T12:51:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bad Bellingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/43/54/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/33/25/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bad Bellingen in LÖ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Lörrach&lt;br /&gt;
|Höhe              = 257&lt;br /&gt;
|PLZ               = 79415&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07635&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08336006&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BBB&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Rheinstraße 25&amp;lt;br /&amp;gt; 79415 Bad Bellingen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-bad-bellingen.de/ www.gemeinde-bad-bellingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Carsten Vogelpohl&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bad Bellingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Alemannische Dialekte|alemannisch]] &amp;#039;&amp;#039;Bellinge, Bellige, Bellge&amp;#039;&amp;#039;, bis 1969 &amp;#039;&amp;#039;Bellingen&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Lörrach]] in [[Baden-Württemberg]]. Die Gemeinde bildet zusammen mit [[Schliengen]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft]] Schliengen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Bad Bellingen liegt in der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]], direkt am [[Rhein]] und damit an der Grenze zu [[Frankreich]] und im [[Markgräflerland]] am Rande des südlichen [[Schwarzwald]]es. Die nächstgelegenen Städte sind [[Müllheim im Markgräflerland]] etwa zehn Kilometer nördlich und [[Lörrach]] etwa 15&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich. Das in Frankreich gelegene [[Mülhausen]] liegt etwa 18&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von Bad Bellingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt [[Neuenburg am Rhein]] im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]] und an [[Schliengen]], im Osten an die Stadt [[Kandern]], im Süden an [[Efringen-Kirchen]] (alle Landkreis Lörrach). Im Westen, jenseits des Rheins, liegen die französischen Nachbargemeinden [[Petit-Landau]] und [[Niffer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bad Bellingen gliedert sich aus dem Hauptort zu folgenden Ortsteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;| Stadtteile ||style=&amp;quot;background:#E3E3E3; text-align:center;&amp;quot;| Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.total-lokal.de/city/bad-bellingen/data/79415_50_06_19/8/index.htmlInformationsbroschüre &amp;#039;&amp;#039;Bad Bellingen Markgräflerland wo Erholung zum Erlebnis wird&amp;#039;&amp;#039;.] 6. Auflage. total-lokal.de, 2020 (Einwohner nach Stand 17. Dezember 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt; ||style=&amp;quot;background:#E3E3E3; text-align:center;&amp;quot;| Fläche in km²&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;5&amp;quot;| [[Datei:Gemeindegliederungskarte Bad Bellingen.png|zentriert|320px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bad Bellingen ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1926 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4,26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bamlach]] ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 762 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4,38&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hertingen (Bad Bellingen)|Hertingen]] ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 672 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rheinweiler]] ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1144 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4504&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16,93 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsteile sind räumlich identisch mit den früher selbstständigen Gemeinden gleichen Namens, ihre offizielle Benennung erfolgt in der Form „Bad Bellingen, Ortsteil …“. Die Ortsteile bilden zugleich [[Unechte Teilortswahl|Wohnbezirke]] im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-bad-bellingen.de/ceasy/serve/usage/resource.php?id=1015 |titel=Hauptsatzung der Gemeinde Bad Bellingen vom 7. November 1994, zuletzt geändert am 17. Dezember 2007 |sprache=de |offline=1 |abruf=2020-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil Bad Bellingen gehören das Dorf Bellingen und das Haus Rheinwärterhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=33510|Titel=Rheinw%C3%A4rterhaus+-+Aufgegangen|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Ortsteil Hertingen&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=14821|Titel=Hertingen+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gehören das Dorf Hertingen und der Hof Hertinger Mühle. Zu den Ortsteilen Bamlach&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=14820|Titel=Bamlach+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Rheinweiler&amp;lt;ref&amp;gt;{{LeoBW|Typ=ORT|ID=14823|Titel=Rheinweiler+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer.&amp;lt;br /&amp;gt; Im Ortsteil Hertingen liegt die [[Wüstung]] Kleinhertingen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 870–873&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Bellingen - St. Leodegar1.jpg|mini|[[St. Leodegar (Bad Bellingen)|Kirche St. Leodegar]] in Bad Bellingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Bellingen Hauser.JPG|mini|Thermengelände Bad Bellingen mit Monumentalskulptur von [[Erich Hauser]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BadBellingenLift.jpg|mini|Ein Aufzug verbindet Oberstadt und Kurbezirk miteinander]]&lt;br /&gt;
Bad Bellingen ist aus einem [[Alemannen|alemannischen]] [[Siedlung]]shof entstanden. Daraus entwickelte sich mit der Zeit ein kleiner Bauern[[weiler]] namens Bellikon, der im Jahre 1006 erstmals in einer Urkunde von König [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;II.]] erwähnt wurde. Über die Jahrhunderte hinweg entwickelte sich diese Siedlung zu dem Fischer- und Winzerdorf Bellingen. Von 1418 bis 1805 gehörte der Ort den [[Andlau (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Andlau]] und damit zu [[Vorderösterreich]], bis er 1805 aufgrund des [[Pressburger Frieden]]s an das [[Großherzogtum Baden]] fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neueste Zeit ===&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Bellingen zu etwa 40 % zerstört. In den 1950er Jahren wurde der bereits 1928 begonnene und wegen des Krieges unterbrochene Bau des [[Rheinseitenkanal]]s auf elsässischer Seite fortgesetzt, was zu einer [[Versteppung]] großer Flächen im Tiefgestade der Gemeinde führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die ökonomische Grundlage der Gemeinde zu verbessern, begann man mit Probebohrungen nach Erdöl. Statt auf das erwartete Öl stieß man am 28. November 1956 aber auf eine von inzwischen vier [[Thermalquelle]]n, wie es sie auch an anderen Stellen in der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]] gibt ([[Badenweiler]], [[Bad Krozingen]], [[Freiburg im Breisgau]], [[Baden-Baden]]). Es sind Natrium-Calcium-Chlorid-Thermen mit Temperaturen von über 35&amp;amp;nbsp;°C: seit 1956 die Markusquelle mit 36&amp;amp;nbsp;°C, seit 1972 die Leodegar-Quelle mit 35,5&amp;amp;nbsp;°C und seit 1974 die Eberhard-Quelle mit 40,7&amp;amp;nbsp;°C. Die ersten Badezuber waren Weinbottiche. So wurde die Gemeinde zum [[Heilbad]] und führt seit dem 14. Oktober 1969 mit dem offiziellen Namenszusatz &amp;#039;&amp;#039;[[Bad (Kurort)|Bad]]&amp;#039;&amp;#039; den Namen Bad Bellingen. Der [[Kurort|Kur-]] und Urlaubsbetrieb wurde so zu einem bestimmenden Faktor in der Gemeinde. Bis 1972 gehörte Bad Bellingen zum [[Landkreis Müllheim]], nach dessen Auflösung wechselte die Gemeinde in den Landkreis Lörrach. Die heutige Gemeinde wurde am 1. Januar 1975 durch die Vereinigung der Gemeinden Bad Bellingen, Bamlach, Hertingen und Rheinweiler neu gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=521}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Thermenanlage gehören heute drei Thermalbecken, eine Wassertretanlage, ein Saunabereich mit fünf Saunen, Dampfbad, Heißwasserpool, Entspannungsbereich sowie eine separate „Grotte“ mit Natursalz aus dem [[Totes Meer|Toten Meer]], in der 45-minütige Sitzungen bei einer Luftfeuchtigkeit von 25 % und Temperatur von 21&amp;amp;nbsp;°C nach eigenen Angaben gesundheitsfördernd bei Erkrankungen der oberen Atemwege und nervösen Störungen wirken sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die monumentale Stahlplastik vor den Thermen von [[Erich Hauser]] stiftete gemäß einer Gedenktafel ihr ursprünglicher Besitzer Franz Mary am 14. Juni 1992 für seine Heimatstadt Bad Bellingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Neben der katholischen Gemeinde mit der Pfarrkirche [[St. Leodegar (Bad Bellingen)|St. Leodegar]] gibt es noch die katholische Gemeinde St. Peter u. Paul Bamlach mit der Filiale St. Nikolaus Rheinweiler, die alle zur Seelsorgeeinheit Schliengen-Bad Bellingen gehören. Des Weiteren gibt es ein evangelisches Pfarramt in Bad Bellingen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Einwohnerentwicklung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Herrschaft Bamlach und Rheinweiler}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;70&amp;quot; widths=&amp;quot;60&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Wappen der ehemaligen Gemeinden&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Wappen Bamlach.png|Bamlach&lt;br /&gt;
   Wappen Hertingen.png|Hertingen&lt;br /&gt;
   Wappen Rheinweiler.png|Rheinweiler&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rheinweiler ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Rheinweiler 1.JPG|mini|links|120px|Schloss Rheinweiler]]&lt;br /&gt;
Rheinweiler wurde erstmals 1097 urkundlich erwähnt. Der Ort gelangte im 14. Jahrhundert als Reichslehen an die Basler Familie von Schaler. 1434 wurde es an die [[Rotberg (Adelsgeschlecht)|Ritter von Rotberg]] verkauft. 1793 hinderten österreichische Truppen im [[Gefechte bei Rheinweiler und Hüningen (1793)|Gefecht bei Rheinweiler]] die französische Revolutionsarmee daran den Rhein zu überqueren. Nach dem [[Friede von Preßburg|Frieden von Preßburg]] kam der Ort dann 1805 an das [[Großherzogtum Baden]], wo er zunächst dem Bezirksamt [[Kandern]] zugeteilt wurde. Nach dessen Auflösung wechselte 1819 Rheinweiler in das [[Bezirksamt Müllheim]] (späterer [[Landkreis Müllheim]]). Mit der Kreisreform 1973 kam Rheinweiler an den Landkreis Lörrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[1950er]]-Jahren veränderte der Bau der [[Bundesautobahn 5|Autobahn Karlsruhe–Basel]] das Ortsbild von Rheinweiler einschneidend; insbesondere musste der alte Dorfkern der hier direkt am Rheinufer entlang geführten Autobahntrasse weichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.badische-zeitung.de/fuer-die-autobahn-musste-der-dorfkern-weg--63542090.html |titel=Für die Autobahn musste der Dorfkern weg |werk=Badische Zeitung |datum=2012-09-05 |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juli 1971 entgleiste in Rheinweiler der D-Zug 370 «Schweiz-Express» von Basel nach Kopenhagen um 13:10 Uhr in einer Kurve und [[Eisenbahnunfall von Rheinweiler|stürzte die Böschung hinunter]], wobei ein Einfamilienhaus völlig zerstört wurde. 23 Menschen wurden getötet, 121 verletzt. Vermutlich durch eine Dienstunfähigkeit des Lokführers wurde die in der Kurve zulässige Geschwindigkeit von 75&amp;amp;nbsp;km/h mit etwa 140&amp;amp;nbsp;km/h deutlich überschritten. In der Folge dieses Unfalls wurden bei der damaligen [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] Langsamfahrstellen mit [[Punktförmige Zugbeeinflussung|punktförmiger Zugbeeinflussung]] ausgerüstet und die Reaktionszeiten der [[Sicherheitsfahrschaltung]] (SiFa) verkürzt. Aufgrund dieses Unfalls kam es zu einem Urteil des [[Bundesgerichtshof]]s, das als grundlegend hinsichtlich der Verkehrssicherungspflichten von Eisenbahnen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bamlach ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Bellingen - St. Petrus und Paulus1.jpg|mini|[[St. Petrus und Paulus (Bamlach)|St. Peter und Paul in Bamlach]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bamlach Kapellenberg.JPG|mini|Winterlicher Sonnenuntergang am Bamlacher Kapellenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bamlach Aussicht auf den Rhein.JPG|mini|Aussicht auf den Rhein und Frankreich]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bamlach}}&lt;br /&gt;
Der ruhige Ferienort Bamlach ohne Durchgangsverkehr ist eine mittelalterliche Gründung (1130 erwähnt). Wie Rheinweiler gehörte Bamlach von 1417 bis 1805 den [[Rotberg (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Rotberg]]. Er ist umgeben von Rebhängen und Obstbäumen. Kulturhistorische Hauptattraktion ist das Oberrheinische Bädermuseum (1991 eingerichtet), das die Geschichte des Thermalbadens nördlich der Alpen von den römischen Ursprüngen (Therme Badenweiler) bis in die Neuzeit dokumentiert. Herausragendes Exponat ist einer der großen Weinbottiche, die in der Anfangszeit des Bad Bellinger Kurbetriebs (1956) als Badezuber dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die touristische Infrastruktur besteht in einem Campingplatz, Ferienwohnungen sowie einer Appartementanlage am [[Golf (Sport)|Golf]]-[[Resort]] mit den beiden [[Golfplatz|18-Loch-Plätzen]] &amp;#039;&amp;#039;Quellenhof&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kapellenberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapellenberg ist benannt nach der Wallfahrtskapelle &amp;#039;&amp;#039;Maria Hügel&amp;#039;&amp;#039;, die 1866 über einer frei stehenden, älteren Marienstatue gebaut wurde. Sie wurde 1945 bis auf die Grundmauern zerstört und 1952 wiederaufgebaut. Die ebenfalls zerstörte ursprüngliche Marienstatue ist durch eine neue Holzskulptur von Hugo Eckert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.larvenfreunde.de/kuenstler/eckert-hugo/ |titel=Eckert, Hugo |werk=Künstler |hrsg=Alemannische Larvenfreunde |sprache=de |abruf=2024-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-921709-16-4|Seite=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von diesem Hügel öffnet sich ein weiter Blick in die Rheinebene sowie bei klarem Wetter bis in die Vogesen zum [[Hartmannswillerkopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bamlacher Kapellenberg&amp;#039;&amp;#039; heißt auch eine Weinlage, in der hauptsächlich [[Weißburgunder|Weiß-]] und [[Grauburgunder]], [[Müller-Thurgau]] und [[Spätburgunder]] gestockt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hertingen ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hertingen (Bad Bellingen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bad Bellingen hat mit der Gemeinde Schliengen eine Verwaltungsgemeinschaft&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Rechtsformen der Verwaltungsgemeinschaft |Datum= |Online=https://dejure.org/gesetze/GemO/59.html |Abruf=2024-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vereinbart. Erfüllende Gemeinde ist die Gemeinde Schliengen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde-bad-bellingen.de/bilder_galerie/galerie/pdf_downloads/RB2010.pdf Rechenschaftsbericht zur Jahresrechnung 2010 der Gemeinde Bad Bellingen.] (PDF; 373&amp;amp;nbsp;kB) gemeinde-bad-bellingen.de {{Toter Link |url=http://www.gemeinde-bad-bellingen.de/bilder_galerie/galerie/pdf_downloads/RB2010.pdf |date=2024-11 |fix-attempted=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Bad Bellingen wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. Der Gemeinderat in Bad Bellingen besteht aus den 17 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08336006/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=4864&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-15225_id_24214 |titel=Wahlinformationen |hrsg=Kommunales Rechenzentrum Stuttgart |abruf=2024-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CCDDEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Partei / Liste || Stimmenanteil || Sitze || Ergebnis 2019&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[CDU Baden-Württemberg|CDU]]/Unabhängige || 39,45 % || 7 || 37,6 %, 6 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]] || 39,45 % || 7 || 48,5 %, 8 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[SPD Baden-Württemberg|SPD]]|| 20,83 % || 3 || 13,9 %, 2 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Amtsträger bitte mit Namen, Amtszeit und Partei eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1948–1969: Markus Ruf&lt;br /&gt;
* 1969–1999: Eberhard Stotz ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&lt;br /&gt;
* 1999–2007: Günter Kurpjuweit&lt;br /&gt;
* 2007–2017: [[Christoph Hoffmann (Politiker)|Christoph Hoffmann]] (CDU, später [[Freie Demokratische Partei|FDP]])&amp;lt;ref&amp;gt;im Amt bis 12. Oktober 2017 {{Toter Link |datum=2024-11 |url=https://www.gemeinde-bad-bellingen.de/de/Rathaus/Amtsblatt-News/News?view=publish&amp;amp;item=article&amp;amp;id=1532 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister Dr. Hoffmann verabschiedet sich&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 9. Juli 2019 |fix-attempted=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2018: Carsten Vogelpohl (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen für die am 1. Januar 1975 gebildete neue Gemeinde Bad Bellingen wurde am 8. Dezember 1978 vom Landratsamt Lörrach verliehen. [[Blasonierung]]: „In von silbernem Wellenbalken geteiltem Schild oben in Blau eine aus dem Wellenbalken aufsteigende, geteilte silberne Fontäne, unten in Grün eine stilisierte goldene Traube.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-87799-046-0}} S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt; Während die Fontäne den Kurbetrieb symbolisiert, steht die Traube für den Weinbau im Ort und der Wellenbalken in der Mitte repräsentiert den Rhein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Bellingen.png|rechts|80px]]&lt;br /&gt;
Bis 31. Dezember 1974 führte die Gemeinde Bellingen (seit 1969 Bad Bellingen) ein anderes Wappen. Blasonierung „In Gold auf grünem Schildfuß ein blaugekleideter, bärtiger Landsknecht mit blauer Mütze, roter Weste, roten Strümpfen und schwarzen Schuhen, in der erhobenen Rechten ein rotes Schwert, die Linke in die Seite gestemmt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-87799-046-0}} S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Eine Gemeindepartnerschaft besteht mit der&lt;br /&gt;
* [[Datei:Blason de la ville de Petit-Landau (68).svg|30px]] französischen Gemeinde [[Petit-Landau]] im [[Département Haut-Rhin]] (Elsass) auf der gegenüberliegenden Rheinseite&lt;br /&gt;
* [[Datei:Wappen Reigoldswil.png|30px]] Gemeinde [[Reigoldswil]] im [[Kanton Basel-Landschaft]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Balinea Thermen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Bellingen, Markusquelle.jpg|mini|Markusquelle bei der Balinea Therme]]&lt;br /&gt;
Das Wasser der heißen Quellen hat einen hohen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Anteil und einen sehr hohen Mineraliengehalt. Daher ist das Bad Bellinger Wasser nachgewiesenermaßen eine der wirksamsten Heilquellen in Europa. In den &amp;#039;&amp;#039;Balinea Thermen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-bellingen.de/therme/ |titel=Balinea Therme |sprache=de |abruf=2022-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt es einen Trinkbrunnen, fünf verschieden temperierte Saunen und eine Totes-Meer-Salzgrotte. Das Wasser der Thermen eignet sich besonders bei Rücken- und Gelenkproblemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Im &amp;#039;&amp;#039;[[Oberrheinisches Bäder- und Heimatmuseum|Oberrheinischen Bäder- und Heimatmuseum]]&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil Bamlach wird die Geschichte des Bäderbetriebs dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bad-bellingen.de/media/attraktionen/oberrheinisches-baeder-und-heimatmuseum &amp;#039;&amp;#039;Oberrheinisches Bäder- und Heimatmuseum&amp;#039;&amp;#039;.] Bade- und Kurverwaltung Bad Bellingen GmbH; abgerufen am 9. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben finden sich heimatgeschichtliche Abteilungen und Sonderausstellungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eckart Roloff]], Karin Henke-Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Auch die Römer kannten schon Heilbäder.&amp;#039;&amp;#039; (Oberrheinisches Bäder- und Heimatmuseum, Bad Bellingen). In: &amp;#039;&amp;#039;Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Süddeutschland. Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7776-2511-9, S. 20–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Schloss Rheinweiler]] der Adelsfamilie von [[Rotberg (Adelsgeschlecht)|Rotberg]]&lt;br /&gt;
* Kirche [[St. Leodegar (Bad Bellingen)|St. Leodegar]] mit barocken Altären in Bad Bellingen&lt;br /&gt;
* [[St. Petrus und Paulus (Bamlach)|Kirche St. Peter und Paul]] mit Grabmalen der Herren von Rotberg in Bamlach&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Nikolaus in Rheinweiler&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche Hertingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Guggeball der Guggemusik Rondo Bellinziano&lt;br /&gt;
* Jahreskonzert des Musikvereins Bad Bellingen&lt;br /&gt;
* Lichterfest in Bad Bellingen: Jeweils am letzten Samstag im Juli&lt;br /&gt;
* Grasbahnrennen in Hertingen im August&lt;br /&gt;
* [[Grümpelturnier]] der Spielvereinigung Bamlach/Rheinweiler in Rheinweiler mit Ortsteileturnier: Jeweils am ersten Wochenende im Juli&lt;br /&gt;
* Zunftabende der Narrenzunft Bogdemolli jeweils am Fasnachtswochenende&lt;br /&gt;
* Rheinauenlauf des TV Rheinweiler im April&lt;br /&gt;
* Hebelschoppen der Hebelfreunde Hertingen im Oktober&amp;lt;ref&amp;gt;Bis 2020 im Ortsteil Hertingen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
In der ansonsten landwirtschaftlich geprägten Gemeinde ist der Bäder- und Kurbetrieb mit den Balinea-Thermen im Mittelpunkt inzwischen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor geworden. Über 2000 Gästebetten stehen für die jährlich 350.000 Übernachtungen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Schienenverkehr ====&lt;br /&gt;
Durch die [[Bahnstrecke Mannheim–Basel|Rheintalbahn]] ([[Mannheim]]–[[Basel]]) ist Bad Bellingen mit dem [[Bahnhof Bad Bellingen|Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Bad Bellingen&amp;#039;&amp;#039;]] und dem [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Rheinweiler&amp;#039;&amp;#039; an das überregionale Schienennetz angebunden. Die nächstgelegenen [[Intercity-Express|ICE]]-Halte, die mit der Regionalbahn stündlich erreicht werden können, sind im Süden [[Basel Badischer Bahnhof]] und im Norden Freiburg im Breisgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg.] radroutenplaner-bw.de&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Bad Bellingen über den Ortsteil [[Rheinweiler]] und über [[Efringen-Kirchen]] mit [[Weil am Rhein]] über [[Schliengen]] mit [[Müllheim im Markgräflerland]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Bad Bellingen verlaufen die folgenden Landes-[[Radwanderweg|Radfernwege]]:&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Badische Weinradweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/radfahren/tourenrad-und-e-bike/fernradwege/badischer-weinradweg Badischer Weinradweg.] schwarzwald-tourismus.info&amp;lt;/ref&amp;gt; verbindet sieben der neun badischen Weinanbaugebiete. Er beginnt in [[Grenzach-Wyhlen]] und führt über Efringen-Kirchen und oberhalb des Rheintals in den Bad Bellinger Teilort [[Bamlach]] und weiter über Schliengen nach Müllheim. Sein Ziel ist [[Laudenbach (Bergstraße)|Laudenbach]] im Norden Baden-Württembergs.&lt;br /&gt;
* Der baden-württembergische Rheinradweg von [[Konstanz]] bis [[Mannheim]] ist Teil der rechtsrheinischen Variante des [[Rheinradweg]]s, der von der Quelle des Rheins am [[Oberalppass]] im Schweizer [[Kanton Graubünden]] bis zur Mündung bei [[Rotterdam]] führt. Er führt von Basel-Kleinhüningen nach Weil am Rhein (Stadtteil Friedlingen) und danach am Rhein entlang in das Gemeindegebiet von Bad Bellingen und weiter bis zum [[Neuenburg am Rhein|Neuenburger]] Ortsteil [[Steinenstadt]]. Er ist als [[EuroVelo]]-Route 15 (Rheinradweg)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.eurovelo.com/ev15/from-basel-to-karlsruhe-through-alsace-and-the-german-vineyards Eurovelo 15 Basel bis Karlsruhe.] de.eurovelo.com&amp;lt;/ref&amp;gt; und als [[D-Route]] 8 (Rhein-Route)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp D-Netz.] Radroutenplaner Deutschland.&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgewiesen.&lt;br /&gt;
* Der [[Südschwarzwald-Radweg]] führt als Rundweg von [[Hinterzarten]] über [[Waldshut-Tiengen]], [[Velofahren in Basel|Basel]] und [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau|Freiburg]] rund um den [[Naturpark Südschwarzwald]]. Er führt in Bad Bellingen ebenfalls am Rhein entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
Westlich der Gemeinde verläuft die [[Bundesautobahn 5]] mit der [[Autobahnraststätte]] Bad Bellingen (in Fahrtrichtung Basel). Die nächsten Anschlussstellen sind Efringen-Kirchen im Süden (ca. 8&amp;amp;nbsp;km) und Müllheim/Neuenburg im Norden (ca. 6&amp;amp;nbsp;km). Nahe dem Ortsteil Hertingen verläuft die [[Bundesstraße 3]] (Freiburg–Lörrach).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugverkehr ====&lt;br /&gt;
Der [[Flughafen Basel-Mülhausen|Euroairport Basel Mulhouse Freiburg]] ist in rund 20 Minuten mit dem Auto zu erreichen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Die [[Grundschule]] hat ihren Sitz in Rheinweiler. Daneben gibt es noch drei kommunale Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Bad Bellingen hat folgende Ehrenbürger&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-bad-bellingen.de/de/Wir/Ehrenb%C3%BCrger |titel=Ehrenbürger |werk=gemeinde-bad-bellingen.de |abruf=2024-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Franz Anton Koehly – Bürgermeister von 1922 bis 1929&lt;br /&gt;
* [[Hermann Schäufele]] (1906–1977) – Erzbischof der Erzdiözese Freiburg, Förderer der Heilbadentwicklung Bad Bellingen&lt;br /&gt;
* Markus Ruf – Bürgermeister von 1948 bis 1968, in seiner Amtszeit begann der Weg vom Winzerdorf zum Heilbad&lt;br /&gt;
* [[Anton Dichtel]] (1901–1978) – Regierungspräsident in Freiburg, Vorsitzender des Bäderbeirates von 1958 bis 1969&lt;br /&gt;
* [[Kurt Sauer (Geologe)|Kurt Sauer]] – Präsident des Geologischen Landesamtes in Freiburg, Geologischer Berater für die Thermalquellen&lt;br /&gt;
* [[Hermann Person]] (1914–2005) – Regierungspräsident in Freiburg, Vorsitzender des Bäderbeirates/Aufsichtsrates der Bade- und Kurverwaltung GmbH von 1969 bis 1980&lt;br /&gt;
* Edmund Stächele – Bürgermeister in Rheinweiler von 1948 bis 1974, Bürgermeister in Bamlach von 1965 bis 1974&lt;br /&gt;
* Monsignore Johann Georg Schmutz – Vorsitzender des Veronikawerks e.&amp;amp;nbsp;V., Gründer der Reha-Klinik Sankt Marien&lt;br /&gt;
* Dieter Hoffmann – Erster Badearzt in Bad Bellingen, Balneologischer Wegbegleiter zum Heilbad&lt;br /&gt;
* Eberhard Stotz – Bürgermeister von 1969 bis 1999, langjähriger Vorsitzender des Museumsvereins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Heiko Antons]] (* 1951), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Willi Stächele]] (* 1951), Politiker (CDU), ehemaliger baden-württembergischer Finanzminister, [[MdL]] (Baden-Württemberg), ist in Rheinweiler geboren.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Schilling (Politiker)|Joseph Schilling]] (1862–??), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Jean Rapp|Johann Graf von Rapp]] (1771–1821), Adjutant Napoleons und französischer General lebte 1816–1821 auf Schloss Rheinweiler&lt;br /&gt;
* [[Johann Peter Hebel]] (1760–1826), Dichter, evangelischer Theologe und Pädagoge. Er gilt gemeinhin als der bedeutendste alemannische Mundartdichter. Nach seinem Theologiestudium (1778–1780) trat er eine Stelle als Hauslehrer und Vikar in Hertingen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bad Bellingen.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3-7995-1353-1|Seiten=538–593}}&lt;br /&gt;
* Hans-Detlef Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die 400jährige Herrschaft der Herren von Andlaw in Bellingen 1418–1805.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2/1999, S. 101–119; [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1999-02/0103 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* Hans-Detlef Müller: &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Rheinweiler.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Markgräflerland, Band 1/1999, S. 5–29; [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1999-01/0007 ub.uni-freiburg.de]&lt;br /&gt;
* Kathrin Wegener: &amp;#039;&amp;#039;Oberrheinisches Bädermuseum und Heimatmuseum Bad Bellingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1/1992, S. 150–152; [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1992-01/0152 ub.uni-freiburg.de]&lt;br /&gt;
* Heinz Erich Walter: &amp;#039;&amp;#039;Bellingen. Deutschlands jüngstes Heilbad in Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bellingen 1962&lt;br /&gt;
* Ernst Scheffelt: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte von Bellingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Markgrafschaft&amp;#039;&amp;#039;, Heft 9/1954, S. 13–15; [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1954-09/0015 ub.uni-freiburg.de]&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden&amp;#039;&amp;#039;. 5. Band: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Lörrach&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen / Leipzig 1901, S. 96; [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm5/0115/image,info ub.uni-heidelberg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Schliengen#Bad Bellingen|Bad Bellingen}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-bad-bellingen.de/ Gemeinde-Homepage]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14818|Titel=Bad+Bellingen|Linktext=Ortslexikon Baden-Württemberg}}&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14819|Titel=Bad+Bellingen+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rheinweiler.de/geschichte/ Geschichte.] Rheinweiler.de&lt;br /&gt;
* [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olb/struktur.php?archiv=4&amp;amp;klassi=4&amp;amp;anzeigeKlassi=4.05.001.001.031&amp;amp;inhaltHauptframe=naeheres&amp;amp;anzeigeId=14423&amp;amp;letztesLimit=&amp;amp;syssuche=&amp;amp;logik= Archiv Rotberg.] Generallandesarchiv, landesarchiv-bw.de&lt;br /&gt;
* [https://baedermuseum.de/ Website des Oberrheinischen Heimat- und Bädermuseum im Ortsteil Bamlach.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Lörrach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4005429-9|LCCN=n78041480|VIAF=154749535}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Bellingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein|Badbellingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilbad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1006]]&lt;/div&gt;</summary>
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