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	<title>Backerbsen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T17:03:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Backerbsen&amp;diff=334406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fkiedaisch: /* Regionale Bezeichnungen */</title>
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		<updated>2024-10-16T09:15:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Regionale Bezeichnungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Backerbsensuppe.jpg|mini|Backerbsensuppe, Waldviertlerhof, Wien 2017]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Backerbsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gebackene Erbsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine typische [[Suppeneinlage]] der [[Regionalküche]]n im mitteleuropäischen Raum. Sie sind ein gebackenes Produkt aus Mehlteig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
„Gebackene Erbsen“ werden schon im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eleonora Maria Rosalia von Liechtenstein|Eleonora Maria Rosalia]] (Herzogin zu Troppau und Jägerndorf): &amp;#039;&amp;#039;Freywillig aufgesprungener Granat-Apffel des Christlichen Samariters. Oder: Aus Christlicher Liebe des Nächsten eröffnete Geheimnisse vieler vortrefflicher bewährter Artzneyen […] Wie auch einem neuen Koch-Buch.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Schmidt, Nürnberg 1739, S.&amp;amp;nbsp;299 ({{Google Buch|BuchID=v3FAAAAAcAAJ|SeitenID=PT17|Hervorhebung=Gebackene Erbsen|Linktext=Online}}): „294. Gebackene Erbsen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Früher in [[Schmalz]] gebacken und mit Wein als Zutat, waren sie eine Suppeneinlage der [[Oberschicht]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Verein für Volkskunde]] in Wien (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Zeitschrift für Volkskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Band 34, Österreichischer Bundesverlag für Unterricht, Wissenschaft und Kunst, 1980, S.&amp;amp;nbsp;90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind fertige Backerbsen auch als [[Handelsware]] erhältlich. Angeboten wurden diese erstmals 1953 von der [[Vorarlberg]]er Firma [[Rudolf Ölz Meisterbäcker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
In Deutschland findet sich auch die Bezeichnung „(gebackene) Mehlerbse“.&amp;lt;ref&amp;gt;Sophie Wilhelmine Scheibler: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Deutsches Kochbuch für alle Stände, oder gründliche Anweisung alle Arten Speisen und Backwerke auf die wohlfeilste und schmackhafteste Art zuzubereiten.&amp;#039;&amp;#039;  17.&amp;amp;nbsp;Auflage, C.F. Amelang, Leipzig &amp;amp; Berlin 1866, S.&amp;amp;nbsp;64 ({{Google Buch|BuchID=0ehLAAAAIAAJ|Seite=PA64|Hervorhebung=Mehlerbsen|Linktext=Online}}): „156. Suppe mit gebackenen Mehlerbsen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Deutschschweiz|deutschsprachige Schweiz]] lässt mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Suppenperle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus dem Gebiete der Lebensmitteluntersuchung und Hygiene&amp;#039;&amp;#039;, Bände 58–59, Schweizerische Gesellschaft für Analytische und Angewandte Chemie, 1967, S.&amp;amp;nbsp;309: „Suppenperlen“.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus dem Gebiete der Lebensmitteluntersuchung und Hygiene&amp;#039;&amp;#039;, Bände 78–79, Eidgenössisches Gesundheitsamt, 1987, S.&amp;amp;nbsp;71: „Backerbsen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen Rückschluss auf die im Vorarlberger Dialekt gehaltene Bezeichnung der &amp;#039;&amp;#039;Hochzeitsperle&amp;#039;&amp;#039; zu. Als eine frühe Bezeichnung der gebackenen Erbsen findet sich in [[Österreich]] nämlich der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Hochzitbolla&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Oelz Unternehmensgeschichte: {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.oelz.com/de/basis-presseinformation |wayback=20131207160320 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Bezeichnungen sind auf die auch heute noch zutreffende Größe und Form der Backerbse zurückzuführen. Eine weitere typisch österreichische Bezeichnung für Backerbsen lautet &amp;#039;&amp;#039;Bufferl&amp;#039;&amp;#039;, deren [[Oberschwaben|oberschwäbische]] Entsprechung &amp;#039;&amp;#039;Bopfrlâ&amp;#039;&amp;#039; ist. Die allgemeine [[Schwäbische_Dialekte|schwäbische]] Bezeichnung lautet aber &amp;#039;&amp;#039;Pfeisele&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung und Verwendung ==&lt;br /&gt;
Zur Zubereitung per Hand wird ein flüssiger Teig aus Mehl, Eiern, Milch und Speisesalz, eventuell noch Öl hergestellt und durch zum Beispiel eine flache [[Küchenreibe]] in siedendes Fett getropft. Die entstehenden erbsengroßen Kügelchen werden darin goldgelb frittiert und anschließend abgetropft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Backerbsen-1.jpg|mini|hochkant=0.75|Backerbsen (Handelsware)]]&lt;br /&gt;
Die industrielle Herstellung lässt ebenfalls eine Verallgemeinerung zu. Aus den Zutaten [[Weizenmehl]], [[Pflanzenfett]], [[Magermilchpulver|Magermilch-]] und [[Volleipulver]], [[Speisesalz|Salz]] und [[Backhefe|Hefe]] wird ein weicher Tropfteig hergestellt.&lt;br /&gt;
Nach der [[Fermentation|Fermentierung]] (Hefegärung) wird der Teig durch einen [[Drop-Former]] (ähnlich wie bei einer [[Spätzlepresse]]) gepresst. So entstehen die kleinen Kügelchen, die dann auf niedriger Temperatur in Pflanzenfett frittiert werden.&lt;br /&gt;
Zur Teiglockerung werden Hefe oder auch andere [[Backtriebmittel]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backerbsen werden erst unmittelbar vor dem Servieren in die [[Suppe]], beispielsweise Rinder[[brühe]], gegeben. Alternativ werden sie auch pur als [[Knabbergebäck]] verzehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eierschöberl (Variante) ==&lt;br /&gt;
Den Backerbsen recht ähnlich sind die &amp;#039;&amp;#039;Eierschöberl&amp;#039;&amp;#039; der [[Österreichische Küche|österreichischen Küche]], die ebenfalls als Suppeneinlage verwendet werden. Sie sind jedoch um einiges größer, meist heller und werden wie [[Schöberl]] im Backrohr gebacken. Im Unterschied zu &amp;#039;&amp;#039;Schöberl&amp;#039;&amp;#039; werden sie aus [[Brandmasse]] (Wasser, Butter, Mehl, Eier, Backpulver, Salz, Muskatnuss) zubereitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kochwiki-36&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kochwiki.org/wiki/Eiersch%C3%B6berl |titel=Eierschöberl – Koch-Wiki |autor= |werk=kochwiki.org |datum= |zugriff=2017-08-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suppeneinlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fkiedaisch</name></author>
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