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	<title>Back-to-back-Finanzierung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T02:56:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Back-to-back-Finanzierung&amp;diff=1131886&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Fallkonstellationen */ https, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-01-17T20:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fallkonstellationen: &lt;/span&gt; https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Back-to-back-Finanzierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Finanzierungsinstrument]], bei dem ein [[Unternehmen]] einem [[Kreditinstitut]] eine [[Finanzprodukt|Geldanlage]] zur Verfügung stellt, die das Kreditinstitut kongruent an das Unternehmen oder dessen [[Tochtergesellschaft]] weiterleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Back-to-back-Finanzierungen&amp;#039;&amp;#039; waren in den 1930er Jahren in den USA eine frühe Methode der [[Geldwäsche]], als deren Begründer der [[Mobster]] [[Meyer Lansky]] gilt. Er versuchte mit Hilfe von [[Parallelkredit]]en, sein im Ausland liegendes, illegales Vermögen zu Verbrauchszwecken wieder in die USA zu transferieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Bittmann, &amp;#039;&amp;#039;Waschprogramm – Verbrechen lohnt sich&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt; Das illegale Vermögen diente als Kreditsicherung für einen Kredit, der legal verwendet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallkonstellationen ==&lt;br /&gt;
So genannte &amp;#039;&amp;#039;Back-to-back-Kredite&amp;#039;&amp;#039; stellen eine grenzübergreifende Modifizierung und Weiterentwicklung des [[Parallelkredit]]s dar. Eine typische Fallkonstellation beim &amp;#039;&amp;#039;Back-to-back-Kredit&amp;#039;&amp;#039; liegt vor, wenn etwa ein deutsches Unternehmen beabsichtigt, seiner ausländischen Tochtergesellschaft Kredite zu gewähren, jedoch aufgrund der ausländischen Gesetzgebung ([[Devisenverkehrsbeschränkung]]en) etwa wegen Verbots der [[Gesellschafterdarlehen]] im [[Internationales Privatrecht (Deutschland)|Internationalen Privatrecht]] daran gehindert ist. Anstatt dessen schaltet das deutsche Unternehmen eine Bank ein und stellt dieser eine Geldanlage zur Verfügung, die von der Bank kongruent als Bankkredit an das ausländische Tochterunternehmen – mit einer [[Kreditmarge]] für die Bank – weitergeleitet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oehler&amp;quot;&amp;gt;[[Andreas Oehler]], Matthias Unser: [https://books.google.de/books?id=v1sBAMbK9A8C&amp;amp;pg=PA124&amp;amp;dq=parallelkredit%23&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=h4DlUpSfKYmQtAaAsYDgBQ#v=onepage&amp;amp;q=parallelkredit%23&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Finanzwirtschaftliches Risikomanagement&amp;#039;&amp;#039;], 2002, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Czech-Vinkelmann: [https://books.google.de/books?id=CXrFoFMYuHMC&amp;amp;pg=PA321&amp;amp;dq=parallelkredit%23&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=h4DlUpSfKYmQtAaAsYDgBQ#v=onepage&amp;amp;q=parallelkredit%23&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Handbuch International Business&amp;#039;&amp;#039;], 2008, S. 321.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Multinationales Unternehmen|Multinationale Konzerne]] variieren diesen grenzübergreifenden &amp;#039;&amp;#039;Back-to-back-Kredit&amp;#039;&amp;#039; durch verschiedene [[Währung]]en, deren [[Kursrisiko|Kursrisiken]] durch [[Währungsswap]]s abgesichert werden. Diese Währungsswaps waren ursprünglich aus Back-to-back-Krediten entstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oehler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreditsicherung ==&lt;br /&gt;
Die [[Kreditgeber|kreditgebende]] Bank [[Kreditsicherheit|besichert]] üblicherweise ihre &amp;#039;&amp;#039;Back-to-back-Kreditgewährung&amp;#039;&amp;#039; an die ausländische Tochtergesellschaft durch die [[Verpfändung]] der von der Muttergesellschaft deponierten Geldanlage. Dabei wird zu beachten sein, dass Kollisionen mit dem Internationalen Privatrecht vermieden werden und ein Zugriff auf die verpfändete Einlage möglich wird, sobald die Tochtergesellschaft den &amp;#039;&amp;#039;Back-to-back-Kredit&amp;#039;&amp;#039; teilweise oder ganz nicht mehr [[Schuldendienst|bedient]]. Zudem darf sich zwischen der Geldanlage und dem Kredit an die Tochtergesellschaft bei der Bank keine [[Aufrechnung (Deutschland)|Aufrechnungslage]] ergeben, weil beide bilanzverlängernden [[Transaktion (Wirtschaft)|Transaktionen]] wirtschaftlich miteinander im Zusammenhang stehen. Sofern die Bank bei ihrer Kreditvergabe an die ausländische Kreditnehmerin einem [[Länderrisiko#Begriff des Länderrisikos|politischen Risiko]] ausgesetzt ist, muss die inländische Muttergesellschaft für einen Risikoausgleich sorgen (etwa im Rahmen eines [[Kreditauftrag]]es).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgehungstatbestand ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Back-to-back-Finanzierungen&amp;#039;&amp;#039; erlangen insbesondere im [[Steuerrecht]] als [[Gesetzesumgehung|Umgehungsgestaltungen]] Bedeutung, so zum Beispiel bei Anwendung der seit 2009 geltenden [[Abgeltungsteuer (Deutschland)|Abgeltungsteuer]] ({{§|32d|estg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 Nr.&amp;amp;nbsp;1c [[Einkommensteuergesetz (Deutschland)|EStG]]). Hiernach werden die Zinseinkünfte aus der Geldanlage nicht mit der pauschalen Abgeltungssteuer, sondern mit dem individuellen Einkommensteuersatz des Anlegers besteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gesellschafter-Fremdfinanzierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrecht (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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