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	<title>Bacigalupo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:25:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bacigalupo&amp;diff=1103542&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-09-25T17:19:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Familie der Drehorgelbauer; für Namensträger siehe [[Bacigalupo (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bacigalupo Giovanni Battista mit den Söhnen Luigi und Giuseppe.jpg|mini|Giovanni Battista Bacigalupo mit seinen Söhnen Luigi und Giuseppe (um&amp;amp;nbsp;1900)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bacigalupo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Familien[[dynastie]] von Drehorgelbauern in Berlin. Mit dem Namen verbindet man die inzwischen wertvollen alten [[Drehorgel]]n, die von unterschiedlichen Mitgliedern der Familie Bacigalupo und weiteren Mitarbeitern im Zeitraum von 1879 bis 1975 in [[Berlin]] gebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Schönhauser Allee 74a (Prenz) Giovanni Bacigalupo.jpg|mini|hochkant|[[Gedenktafel]] am Haus [[Schönhauser Allee]] 74a in [[Berlin-Prenzlauer Berg]]]]&lt;br /&gt;
Im Zeitraum von 1879 bis 1975 gab es in Berlin mehrere Werkstätten, in denen mindestens ein Familienmitglied [[Drehorgel]]n mitbaute. Giovanni Battista Bacigalupo (* 4. Dezember 1847 in [[Modena]] Italien; † 1914 in Berlin) gilt als der Begründer der Familiendynastie im Drehorgelbau und kam 1873 nach Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als etwa Zehnjähriger hat Giovanni Battista Bacigalupo bei [[Gavioli &amp;amp; Cie|Ludovico Gavioli]] in Paris das Handwerk des mechanischen Orgelbaus erlernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drehorgelinfo&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.drehorgelinfo.de/Bacigalupo/index.php |text=www.drehorgelinfo.de: &amp;#039;&amp;#039;Bacigalupo – Eine Familienchronik&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20070928091428}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gavioli, gegründet 1806 in Italien, war bevor das Unternehmen 1845 nach Paris ging, in Modena ansässig, dem Geburtsort von Giovanni Battista. Von Paris aus ging Giovanni Battista nach London. Hier arbeitete er in der Werkstatt „Chiappa &amp;amp; Son“. Giuseppe Chiappa, hatte ebenfalls bei Gavioli gelernt und sich 1864 in London selbstständig gemacht. Bacigalupos nächste Wirkungsstätte war 1867 in Hamburg. Hier reparierte er Musikinstrumente und Drehorgeln. Nach Hamburg zog es Giovanni Battista Bacigalupo 1873 nach Berlin, wo er weiter an Musikinstrumenten arbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BadischesLM&amp;quot;&amp;gt;[https://katalog.landesmuseum.de/object/1586D2F244BE9CAD33EE55B32F04C3A3-drehorgel-von-bacigalupo-soehne# Badisches Landesmuseum (Digitaler Katalog): &amp;#039;&amp;#039;Drehorgel von Bacigalupo &amp;amp; Söhne&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 23. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Landsmann Chiaro Frati gründete er 1879 das Unternehmen „Frati &amp;amp; Co.“, das mechanisch-pneumatische Musikwerke in der Buchholzer Straße 1&amp;lt;ref name=&amp;quot;Netzachse&amp;quot;&amp;gt;[http://netzachse.de/Drehorgelbau/Bacigalupo Netzachse.de: &amp;#039;&amp;#039;Drehorgelbaugeschichte der Familie Bacigalupo&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 23. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; herstellte. 1884 wurde das Unternehmen zur Schönhauser Allee 73 verlegt. Chiaro Frati ging 1890 zurück nach Italien&amp;lt;ref name=&amp;quot;BadischesLM&amp;quot; /&amp;gt; und verkaufte seine Geschäftsanteile am Unternehmen „Frati &amp;amp; Co.“ an Julius Jacobi.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Netzachse&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giovanni Battista Bacigalupo gründete daraufhin mit dem Orgelbauer Giuseppe Cocchi und dem Gastwirt Atonio Graffigna 1891 das Orgelbauunternehmen „Cocchi Bacigalupo &amp;amp; Graffigna“ in der Schönhauser Allee 78 (später Schönhauser Allee 79). Unternehmensgegenstand war die Herstellung von Drehorgeln und anderen mechanischen und elektrischen Musikwerken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stele&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gedenktafeln-in-berlin.de/gedenktafeln/detail/drehorgelfabrik-bacigalupo/3127 Gedenktafeln in Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Drehorgelfabrik Bacigalupo&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 20. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[c:File:Gedenktafel_Sch%C3%B6nhauser_Allee_79_(Prenz)_Drehorgelfabrik_Bacigalupo.jpg|Gedenk- und Informationsstele &amp;#039;&amp;#039;Mechanische Musikinstrumente an der Schönhauser Allee 78/79&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-Prenzlauer Berg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Cocchi hatte zuvor bereits bei dem Unternehmen Frati &amp;amp; Co. an der Schönhauser Allee 73 gearbeitet. 1903 wurde das Unternehmen Cocchi Bacigalupo &amp;amp; Graffigna aufgelöst. Giovanni Battista Bacigalupo gründete mit seinen Söhnen Luigi Marco (* 1872; † 1959) und Giuseppe Carlo Luigi (* 1875; † 1921) im selben Jahr an der vorherigen Betriebsstätte das Unternehmen Bacigalupo &amp;amp; Co.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berlinmuseum&amp;quot;&amp;gt;[https://berlin.museum-digital.de/documents/FirmaBacigalupo.pdf berlin.museum-digital.de: &amp;#039;&amp;#039;Die Drehorgelbauerfamilie Bacigalupo in Berlin-Prenzlauer Berg&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 20. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Brüder Luigi Marco (genannt Louis) und Giuseppe Carlo Luigi trennten sich 1905.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berlinmuseum&amp;quot; /&amp;gt; Giuseppe Carlo Luigi Bacigalupo, Giovanni junior (* 1896; † 1934) und der Schwiegersohn Luigi (* 1895; † 1967) führten bis 1967 die Drehorgelfabrikation an der Schönhauser Allee 79 fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berlinmuseum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luigi Marco (* 1872; † 1959) und der dritte Bruder Giacomo Giovanni Bacigalupo (* 1889; † 1978) zogen mit ihrem Unternehmen nach [[Berlin-Moabit|Moabit]]. 1907 wanderte Luigi Marco nach Amerika aus und überließ seinem Bruder Giacomo Giovanni seine Anteile am Unternehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berlinmuseum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giacomo Giovanni Bacigalupo (* 1889; † 25. Juli 1978), der jüngste Sohn von Giovanni Battista, der auch Hannes&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmd551&amp;quot; /&amp;gt; genannt wurde, gründete 1910 in der Schönhauser Allee 74 a eine weitere Orgelwerkstatt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stele&amp;quot; /&amp;gt; Mit seinem Tod 1978 endete die Ära des Orgelbaus der Familie Gacigalupo.&amp;lt;ref&amp;gt;[[c:File:Gedenktafel Schönhauser Allee 74a (Prenz) Giovanni Bacigalupo.jpg|Gedenktafel Orgelfabrik Bacigalupo am Gebäude Schönhauser Allee 74 a in Berlin-Prenzlauer Berg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Drehorgel gehörte die bestiftete Walze als Träger der Musik. Um 1920 hat die Firma Bacigalupo Söhne in einem geringen Umfang größere Straßendrehorgeln mit Lochbändern gefertigt. In der fast hundertjährigen Geschichte dominierten diese Orgeln, und so nannte man eine Bacigalupodrehorgel einfach eine Bacigalupo bzw. eine Baci.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgenden Unternehmen waren ein oder mehrere Personen namens Bacigalupo vertreten:&lt;br /&gt;
* Frati &amp;amp; Co (Co = Giovanni Battista Bacigalupo)&lt;br /&gt;
* Cocchi Bacigalupo &amp;amp; Graffigna (1891 bis 1903)&lt;br /&gt;
* Bacigalupo &amp;amp; Co. (1903 bis 1967)&lt;br /&gt;
* Orgelfabrik Inh. G. Bacigalupo (1910 bis 1975)&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmd551&amp;quot;&amp;gt;[https://berlin.museum-digital.de/object/551 berlin.museum-digital.de (Sammlung Prenzlauer Berg): &amp;#039;&amp;#039;Firmenschild „Orgelfabrik Inh. G. Bacigalupo“&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 21. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* L. Bacigalupo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drehorgelspieler ==&lt;br /&gt;
In der Regel fertigten die Drehorgelbauer Instrumente für Straßenmusikanten, die mit ihren Drehorgeln über die Hinterhöfe von [[Berlin]] zogen, um so ihr Geld zu verdienen. Auch die Bacigalupos stellten ihre Instrumente überwiegend für diesen Personenkreis her. Da die [[Drehorgel|Walzendrehorgel]] nur acht unterschiedliche Lieder spielen konnte, wurden diese gelegentlich für wenig Geld ausgetauscht und durch neue aktuelle Musik ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drehorgel Bacigalupo - Schönhauser Allee 79.jpg|Historische Drehorgel von L.&amp;amp;nbsp;Bacigalupo&lt;br /&gt;
Grab Guiseppe Bacigalupos auf dem St. Hedwig-Friedhof II in Berlin-Weißensee..jpg|Grab Giuseppe Bacigalupos auf dem St. Hedwig-Friedhof II in Berlin-Weißensee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreigroschenoper program notes 1928.png|mini|hochkant=0.5|Walzen von Bacigalupo mit der Musik von [[Kurt Weill]] im Einsatz bei der Uraufführung der &amp;#039;&amp;#039;[[Dreigroschenoper]]&amp;#039;&amp;#039; 1928]]&lt;br /&gt;
Giovanni Bacigalupo fertigte im Auftrag von [[Kurt Weill]] und [[Bertolt Brecht]] für die Uraufführung der [[Die Dreigroschenoper|Dreigroschenoper]] eine Drehorgel mit drei Stiftwalzen für 23 Stücke. Die originale Drehorgel von damals befand sich ein Jahr lang in Seewen in der Schweiz im [[Museum für Musikautomaten]] in einer Sonderausstellung zur Geschichte und Geschichten rund um Dreh- und Jahrmarktsorgeln.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.musikautomaten.ch/mma/de/home/veranstaltungen/alle-veranstaltungen/veranstaltungen-2024/die-dreigroschenoper-ein-drehorgelkonzert.html Museum für Musikautomaten: &amp;#039;&amp;#039;Sonderausstellung „UNTERWEGS – Geschichte und Geschichten rund um Dreh- und Jahrmarktsorgeln“ vom 24. März 2023 bis 24. März 2024&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 22. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fernsehmoderator [[Peter Lustig]], Hauptdarsteller der [[ZDF]]-Kindersendung &amp;#039;&amp;#039;[[Löwenzahn (Fernsehsendung)|Löwenzahn]]&amp;#039;&amp;#039;, singt am Ende der Folge &amp;#039;&amp;#039;Der Unkrautgärtner&amp;#039;&amp;#039; zu den Klängen einer Drehorgel („Violino-Pan“) von Cocchi Bacigalupo &amp;amp; Graffigna (Berlin, Schönhauser Allee 78) das Lied von der Spitzmaus Adelheid.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Löwenzahn (Fernsehsendung)|Löwenzahn]]: [https://www.zdf.de/kinder/loewenzahn/classics-unkrautgaertner-102.html &amp;#039;&amp;#039;Der Unkrautgärtner&amp;#039;&amp;#039;] in der ZDF-Mediathek.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bacigalupo (organs)|Bacigalupo}}&lt;br /&gt;
* [https://berlin.museum-digital.de/documents/FirmaBacigalupo.pdf berlin.museum-digital.de: Die Drehorgelbauerfamilie Bacigalupo in Berlin-Prenzlauer Berg]&lt;br /&gt;
* [https://nat.museum-digital.de/search?q=Bacigalupo Objekte aus der Firmengeschichte bei museum-digital]&lt;br /&gt;
* [https://www.musikautomaten.ch/mma/de/home/sonderausstellung/alle-sonderausstellungen-auf-einen-blick/unterwegs.html Klangbeispiele der Drehorgel von 1928 von Giovanni Bacigalupo (Abschnitt „Im Hinterhof“), die bei der Uraufführung der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht mit Musik von Kurt Weill im Einsatz war]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131840614|VIAF=23283027}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgelbauunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgelbauerfamilie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmerfamilie]]&lt;/div&gt;</summary>
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