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	<title>Bachern (Friedberg) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bachern_(Friedberg)&amp;diff=541563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;XoMEoX: Siehe wp:WWNI Punkt 7.2.</title>
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		<updated>2026-02-21T13:58:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wp:WWNI&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wp:WWNI (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;wp:WWNI&lt;/a&gt; Punkt 7.2.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bachern&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Friedberg (Bayern)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Friedberg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/18/39.69/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/02/45.41/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 504 &amp;lt;!-- Quelle: BayernAtlas --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 723&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-04-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.friedberg.de/politik-verwaltung/stadtportrait/daten-und-fakten/ |titel=Friedberg in Zahlen |werk=friedberg.de |abruf=2022-04-01 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Ottmaring (Friedberg)|Ottmaring]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 86316&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08208&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedberg, AIC - Bachern - Kirche St Georg v S.jpg|mini|Kirche St. Georg in Bachern von Süden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bachern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Pfarrdorf]] und Gemeindeteil von [[Friedberg (Bayern)|Friedberg]]. Es zählt derzeit etwa 723 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Bachern liegt rund sieben Kilometer südöstlich von Friedberg und ist über die Staatsstraße 2379 an das Straßennetz des [[Bayern|Freistaats Bayern]] angeschlossen. Durch den Ort fließt der [[Eisenbach (Paar)|Eisenbach]], der später in die [[Paar (Donau)|Paar]] mündet. So leitet sich auch der Name von „Bach“ ab im Eisenbachtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunale Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Bachern war seit der [[Gemeindeedikt#Zweites Gemeindeedikt|Verwaltungsreform von 1818]] eine selbstständige Gemeinde ohne weitere Ortsteile. 1972 erfolgte die Eingliederung in die Gemeinde [[Ottmaring (Friedberg)|Ottmaring]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=465}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Umgliederung vom [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Friedberg (Bayern)|Landkreis Friedberg]] in den neuen [[Landkreis Aichach-Friedberg]], der bis 30. April 1973 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Augsburg-Ost&amp;#039;&amp;#039; trug. Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Ottmaring und damit auch Bachern im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]] zum Stadtteil von Friedberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühzeit ===&lt;br /&gt;
Aufgrund einiger Funde, die in der Umgebung von Bachern gemacht worden sind, wird von einer Siedlungstätigkeit auf dem Gebiet dieses Ortsteils von Friedberg bereits in der [[Römisches Reich|Römerzeit]] ausgegangen. Im Heilachwald zwischen [[Kissing]] und Bachern finden sich jedoch auch [[Hügelgrab|Hügelgräber]], vermutlich von [[Kelten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Urkundlich wurde Bachern zum ersten Mal im Jahr 763 als „Pahhara“ erwähnt. Um 1120 übernahm Pfalzgraf Otto V. von [[Wittelsbach]] die [[Schirmvogtei]] über die jenseits des Lechs gelegenen Güter des Stiftes [[St. Ulrich und Afra (Augsburg)|St. Ulrich und Afra in Augsburg]], wobei die Urkunde unter den Gehöften (curtilia), deren Vogteigefälle an ihn bestimmt werden, auch „Pachen“ aufführt. Für 1135 ist ein Gotfridus de Pacharn, für 1140 ein Arnoldus de Pacharn, für 1171 ein Gelwart von Bachen bezeugt. Wenige Jahre später ist in der [[Päpstliche Bulle|päpstlichen Bulle]] vom 6. August 1177 (Venedig Rialto) unter vielen anderen Gütern vom Meierhof zu „Pacche“ die Rede, den Papst [[Alexander III. (Papst)|Alexander III.]] (1159–1181) dem Kloster St. Ulrich sichert. Haidenricus de Bachern und seine Frau Mechthilde ließen dem Kloster im 12. Jahrhundert durch Schenkung einen Großteil des Besitzes zukommen. Im Jahr 1270 gehörte neben Gütern unter anderem in [[Ottmaring (Friedberg)|Ottmaring]] und [[Rederzhausen]] auch der Hof in Bachern zum Amt Wittelsbach, herzogliches Landgericht Aichach. Das älteste Salbuch von St. Ulrich aus dem 13. Jahrhundert spricht von zehn gilt baren [[Hufe|Huben]] zu „Bachen“, dasjenige von 1404 von nur noch sechs [[Grundhold]]en mit Abgaben an Geld und Hühnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des Ortes stand auf einem Hügel, dem sogenannten [[Burgstall Bachern]], im frühen Mittelalter das Bacherner Schloss. Es ist der Sage nach im Boden versunken. Tatsächlich konnten bei Ausgrabungen Spuren von Besiedlung auf dem Burgstall gefunden werden. Heute steht nur noch das sogenannte „Jägerhaus“ im Ortskern, das früher die Jäger der Schlossherren beherbergte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehem Schloss Bachern Ngbe 1.jpg|mini|Nebengebäude des (zum großen Teil) verschwundenen Schlosses]]&lt;br /&gt;
Im Zuge einer Erweiterung des Stadtgerichts Friedberg zu einem Landgericht durch Herzog [[Ludwig VII. (Bayern)|Ludwig dem Gebarteten]] um 1415 gehörte der auf dem rechten Ufer des Hagel- oder Eisenbaches gelegene Teil Bacherns zum Gericht Mering. Die [[Hofmark]] Bachern befand sich im 15. Jahrhundert vorübergehend im Besitz eines Georg Kaib von Hohenstein, der 1432 drei Höfe im Dorf Bachern an das Kloster St. Ulrich in Augsburg und am 24. November 1433 den Burgstall mit anderen Gütern zu Bachern an die Witwe Dorothea von Haldenberg, geb. von Kammer, verkaufte. Später gelangte der Ort an die von Közz zu Egenhofen. 1457 dann gleichzeitig an Ernst von Welden und Fritz von Pienzenau, der jedoch seinen Anteil am 7. August 1465 an Ernst von Welden verkaufte. Der Ort blieb daraufhin fast 130 Jahre in der Hand der Familie Welden, bis Michael von Welden am 22. September 1594 die Hofmark Bachern mit [[Kirchenpatronat|Patronatsrecht]], Gerichtsbarkeit, Holzmarken und allem, was dazugehörte, für 20 500 [[Gulden]] an das [[Kloster Heilig Kreuz (Augsburg)|Kloster Heilig Kreuz]] in Augsburg verkaufte. Bereits im Jahr darauf ließ das Kloster im Dorf ein kleines Schloss mit vier Ecktürmen errichten (nach der [[Säkularisation]] von 1803 abgetragen). Bei einer 1818 durchgeführten Landvermessung wurden die heutigen Grenzen in etwa festgelegt. Urkunden aus dieser Zeit berichteten von 55 Familien bzw. 234 Bewohnern. Die alte, 1463 [[Konsekration|konsekrierte]] Pfarrkirche stand auf dem Berg südöstlich des Dorfes. 1831 wurden Turm und [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] abgerissen; der [[Chor (Architektur)|Chorraum]] dient heute noch als Friedhofskapelle. Im gleichen Jahr begann der Bau der neuen Kirche. 1850 stellte man die aus dem [[Augsburger Dom]] stammenden Altäre auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Weltkriege forderten auch in Bachern Opfer. Zu ihrem Andenken steht nahe der Pfarrkirche St. Georg das Kriegerdenkmal. Für Bachern war am 28. April 1945 der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] zu Ende. An diesem Tag wurde Bachern nach zähen Kämpfen mit der Richtung München weichenden [[Schutzstaffel|SS]] von der [[United States Army|US Army]] eingenommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden 1947, als Ersatz für die im Krieg eingeschmolzenen Kirchenglocken, neue angeschafft. Die [[Flurbereinigung]] wurde durchgeführt und das gemeindliche Straßennetz ausgebaut. 1979 erbaute man das Sport- und Schützenheim, das im Jahr 2000 erweitert wurde. 1995 wurde ein eigener Kindergarten, St. Hedwig, erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Städtisches Ortsteilentwicklungskonzept&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2018 wird mit dem Ortsteilentwicklungskonzept (OEK) Bachern gemeinsam mit der Stadt Friedberg in verschiedenen thematischen Arbeitskreisen wie z.b. Gewerbe, Energie, Verkehr, Ortsbild, Natur, Identität sowie Kultur von Bürgerschaft und Organisationen an neuen Ideen und zukünftigen Maßnahmen gearbeitet. Dadurch rückte auch die übergreifende Regionalentwicklung für das Eisenbachtal stärker in den Fokus im Wittelsbacher Land. Durchgeführt wurden bereits der barrierefreie Zugang zum Friedhof im Jahre 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Liste der Baudenkmäler in Friedberg (Bayern)#Bachern|Liste der Baudenkmäler in Bachern]]&lt;br /&gt;
* [[St. Georg (Bachern)|Pfarrkirche St. Georg]] (mit ehemaligem Altar des Augsburger Doms)&lt;br /&gt;
* [[St. Vitus (Bachern)|Friedhofskapelle St. Vitus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bartholomäus Öberl]] (* 1660); in Bachern geborener Barockbildhauer&lt;br /&gt;
* Ludwig Schneider (* um 1645); geboren in Bachern; Goldschmied und Mitglied des Großen Rats in Augsburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hubert Raab |Titel=Friedberg erleben : [mit allen Stadtteilen] |Verlag=Kulturverlag Holzheu |Ort=Mering |Datum=2010 |ISBN=978-3-938330-10-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit ==&lt;br /&gt;
Bachern verfügt über einen Trimm-Dich-Pfad im [[Mischwald]] Erlauholz nahe der Ortschaft. Die Landschaft im Eisenbachtal eignet sich besonders gut für Wanderungen und Fahrradtouren. Weitere Sehenswürdigkeiten laden mit den Störchen im Ortsbild sowie die Spuren der Kelten im umliegenden Heilachwald mit Funden ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Bachern|val=41890}}&lt;br /&gt;
* [https://www.friedberg.de/ortsteile/bachern/ Bachern auf der Homepage von der Stadt Friedberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.friedberg-bachern.de/ Homepage von Bachern bei Meine Region Eisenbachtal i.G.]&lt;br /&gt;
* [https://www.friedberg.de/wirtschaft-bauen/ortsteilentwicklung/bachern/ Ortsentwicklung (OEK) Bachern von der Stadt Friedberg]&lt;br /&gt;
* [http://oek.friedberg-bachern.de Konzept Innen- und Außenentwicklung Bachern &amp;amp; Eisenbachtal (OEK) bei Meine Region Eisenbachtal i.G.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hubert Raab |Titel=Friedberg erleben [mit allen Stadtteilen]. |Verlag=Kulturverlag Holzheu |Ort=Mering |Datum=2010 |ISBN=978-3-938330-10-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile der Stadt Friedberg (Bayern)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4462106-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Friedberg (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aichach-Friedberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 763]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aichach-Friedberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Aichach-Friedberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;XoMEoX</name></author>
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