<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bach-Renaissance</id>
	<title>Bach-Renaissance - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bach-Renaissance"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bach-Renaissance&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-20T01:57:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bach-Renaissance&amp;diff=1039911&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frozen Donkai Kong: nur Kleinigkeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bach-Renaissance&amp;diff=1039911&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-12T18:11:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nur Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bach-Renaissance&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die Entdeckung der Kompositionen  [[Johann Sebastian Bach]]s durch die breitere musikinteressierte Öffentlichkeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, nachdem einige davon Jahrzehnte lang nicht mehr öffentlich aufgeführt worden waren. Damit einher gingen die erneute und vermehrte Wertschätzung der Werke Bachs, die Wahrnehmung seiner Person als einer der bedeutendsten Komponisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johann Sebastian Bachs im Jahr 1750 wurden viele seiner zahlreichen Werke nur noch selten zur Aufführung gebracht. Sie wurden für Publikum und Musiker gleichermaßen als schwierig empfunden, entsprachen nicht mehr dem musikalischen Zeitgeschmack, der nach einem „[[Empfindsamer Stil|empfindsamen Stil]]“ verlangte, und verschwanden weitgehend aus dem öffentlichen musikalischen Gedächtnis. Damals war es auch unüblich, Werke von Komponisten vergangener Zeitepochen erneut öffentlich aufzuführen, sondern das Publikum verlangte nach zeitgenössischer Musik. Während Friedrich der Große in diesem Sinne den Sohn [[Carl Philipp Emanuel Bach]] dem Vater vorzog, begann seine Schwester [[Amalie von Preußen|Amalie von Preussen]] schon gut 10 Jahre nach Bachs Tod mit dem Bach-Schüler [[Johann Philipp Kirnberger]] Werke Bachs in Berlin zu sammeln und zu bewahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Berlin brachte in der Zeit der [[Wiener Klassik]] auch [[Gottfried van Swieten]], ein [[Mäzen]] [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]], Abschriften von einigen dieser Manuskripte 1782 mit nach Wien und ließ sie in der Folge bei den regulären Sonntagskonzerten im großen Prunksaal der Wiener Hofbibliothek zur öffentlichen Aufführung kommen. In diese Zeit datieren auch Mozarts Arrangements von Fugen Bachs KV Anh.45+46. Auch [[Joseph Haydn|Haydn]] waren Teile von J. S. Bachs Schaffen vertraut. [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] kannte und spielte Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier bereits aus seiner Bonner Zeit und erregte ebenfalls schon mit deren Aufführung auch die Aufmerksamkeit seines Mäzens van Swieten. Auch [[Carl Czerny]]s Ausgabe des Wohltemperierten Klaviers beruft sich im Vorwort auf diese Interpretationen der Präludien und Fugen durch Beethoven. Eine erste unvollständige gedruckte Ausgabe des Wohltemperierten Klaviers datierte bereits 1801. Die erste umfassende musikwissenschaftliche Arbeit „Ueber Johann Sebastian Bachs Leben, Kunst und Kunstwerke“ von [[Johann Nikolaus Forkel]] erschien 1802, der als Bewunderer Bachs dessen Musik fast zu einer dogmatischen Norm erhob.&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Bachdenkmal (Leipzig) N.jpg|mini|Das [[Altes Bach-Denkmal in Leipzig|alte Bach-Denkmal in Leipzig]], 1843 auf Initiative von Felix Mendelssohn Bartholdy errichtet und das älteste Bach-Denkmal der Welt]] &lt;br /&gt;
Es war in besonderem Maße das Verdienst der [[Sing-Akademie zu Berlin]] im 19. Jahrhundert, besonders durch das Wirken ihres 1800 auf [[Carl Friedrich Christian Fasch|Fasch]] folgenden zweiten Direktors, [[Carl Friedrich Zelter]], Bach auch einer breiteren musikalischen Öffentlichkeit wieder nahegebracht zu haben. In der Pflege des musikalischen Werks Johann Sebastian Bachs und darin, die geistliche Musik einem bürgerlichen Publikum außerhalb der Kirche zugänglich gemacht zu haben, die ernste Musik gepflegt und somit einen Übergang von der höfischen Musikkultur zur bürgerlichen Musikpflege ermöglicht zu haben, bestand die große musikgeschichtliche Bedeutung der Chorvereinigung. Bereits nach deren Entstehung 1791 wurden durch ihren Gründer [[Carl Friedrich Christian Fasch]] kleinere Werke Bachs seit 1794 einstudiert und später auch zur Aufführung gebracht. Als sein Amtsnachfolger vertiefte sich Zelter in Bachs Werk, so dass auch der Gründer des [[Cäcilienchor Frankfurt|Cäcilienchors Frankfurt]], [[Johann Nepomuk Schelble]] und Zelters Schüler [[Felix Mendelssohn Bartholdy]] darauf aufmerksam wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sing-Akademie fand am 11. März 1829, etwa 100 Jahre nach ihrer Erstaufführung im Jahr 1727, die Wiederaufführung der [[Matthäus-Passion (J. S. Bach)|Matthäuspassion]] von Johann Sebastian Bach unter dem 20-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy statt, die Bach wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit brachte und eine Bach-Renaissance breitesten Maßstabs einleitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mendelssohn-stiftung.de/r-geschichte-a-1116.html |wayback=20160304090715 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bach-Passionen&amp;#039;&amp;#039; }}, Geschichte der Bach-Renaissance auf mendelssohn-stiftung.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem dritten Direktor [[Carl Friedrich Rungenhagen]] wurden erstmals nach Bachs Tod am 21. Februar 1833 auch noch die [[Johannes-Passion (J. S. Bach)|Johannespassion]], am 20. Februar 1834 (1. Teil) sowie am 12. Februar 1835 (2. Teil) die [[Messe in h-Moll]] wieder aufgeführt, unter Rungenhagens Nachfolger [[Eduard Grell]] am 17. Dezember 1857 das [[Weihnachtsoratorium (Bach)|Weihnachtsoratorium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Rudloff: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Bach-Renaissance in Deutschland (1750 – 1850)&amp;#039;&amp;#039;, Diss. Universität Halle, 1983&lt;br /&gt;
* Markus Rathey: &amp;#039;&amp;#039;Bach-Renaissance, Protestantismus und nationale Identität im deutschen Bürgertum des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, in: Marcus Sandl: &amp;#039;&amp;#039;Protestantische Identität und Erinnerung: von der Reformation bis zur Bürgerrechtsbewegung in der DDR&amp;#039;&amp;#039;; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, 2003, S. 177–191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bachrenaissance}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik des 19. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann Sebastian Bach als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sing-Akademie zu Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frozen Donkai Kong</name></author>
	</entry>
</feed>