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	<title>Babur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Babur&amp;diff=34426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Caligulo: Verlinkung zu Husain Bayqara</title>
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		<updated>2025-12-29T15:18:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung zu Husain Bayqara&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Begründer des Mogulreiches. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Babur (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Idealized portrait of Babur (1483-1530), painted in 1605-1615 in India (British Museum 1921,1011,0.3).jpg|mini|Babur in einem Ausschnitt aus einer [[Buchmalerei#Indische Mogulmalerei|indischen Buchmalerei]] des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts von [[Bishandas]]. British Library, London.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bridgemanimages.de/de/asset/147698/summary?context=%7B%22route%22%3A%22assets_search%22%2C%22routeParameters%22%3A%7B%22_format%22%3A%22html%22%2C%22_locale%22%3A%22de%22%7D%2C%22sourceUrl%22%3Anull%2C%22number%22%3A0%2C%22max%22%3A304%2C%22min%22%3A0%2C%22search_param%22%3A%7B%22filter_text%22%3A%22babur%22%2C%22filter_group%22%3A%22all%22%2C%22filter_region%22%3A%22DEU%22%2C%22sort%22%3A%22most_popular%22%2C%22explain_score%22%3A1%2C%22search_id%22%3A%22YmFidXI%3D-1605375771%22%2C%22search_depth%22%3A2%7D%2C%22hash%22%3A%221b16cbc35a1e4ab8be163f06731a2218%22%7D &amp;#039;&amp;#039;Babur (r.1526–30) Reading, Mughal (w/c on paper).&amp;#039;&amp;#039;] Bridgeman Images, BL147698 (abgerufen am 14. November 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Babur idealisiert.jpg|mini|Babur auf der Jagd (Darstellung um 1605), [[Museum für Islamische Kunst (Berlin)]], Inv.-Nr. I. 4593 fol. 49]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kabul Babur tomb.jpg|mini|Baburs Grab im [[Kabul]]er &amp;#039;&amp;#039;Bāgh-e Bābur&amp;#039;&amp;#039; („Babur-Garten“)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zahir ad-Din Muhammad Babur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{faS|ظهير الدين محمد بابر|d=Ẓahīr ad-Dīn Muḥammad Bābur}}; geboren am [[14. Februar]] [[1483]] in [[Andijon|Andischon]], [[Ferghanatal]], heute [[Usbekistan]]; gestorben am [[26. Dezember]] [[1530]] in [[Agra]], heute [[Indien]]), auch &amp;#039;&amp;#039;Babur Chan&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Babur Schah&amp;#039;&amp;#039;, war der [[Liste der Großmoguln|erste Mogul]] von Indien. Er war ursprünglich ein Herrscher im umkämpften Zentralasien, dem es durch den Sieg über die afghanische [[Lodi-Dynastie]], die bereits große Gebiete in Nordindien beherrschte, und über hinduistische Herrscher in Indien gelang, das langwährende indische [[Mogulreich]] zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Zahir ad-Din Muhammad, von seiner Familie und seinen Gefolgsleuten &amp;#039;&amp;#039;Babur&amp;#039;&amp;#039; („Tiger“) genannt, war ein [[Timuriden|timuridischer]] Fürst aus dem [[Ferganatal]]. Durch seine Mutter [[Qutlugh Nigar Khanum]] war er ein direkter Nachfahre [[Dschingis Khan|Dschingis Khans]]. Als sein Vater [[Omar Scheich]] 1493 verstarb, wurde Muhammad sein Nachfolger. 1494 starb Sultan [[Timuriden|Ahmad Mirza]] und mehrere Timuriden stritten sich um die Herrschaft über [[Buchara]] und [[Samarkand]]. Der junge Mohammed Babur eroberte 1497 im Alter von 14 Jahren Samarkand, konnte es aber nicht halten. Er hatte bei seiner Verwandtschaft keinen Rückhalt und verlor nach Misserfolgen schnell den Großteil seiner Anhängerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen vereinigten sich die [[Usbeken]] unter [[Muhammed Schaibani|Muhammad Schaibani]] in den Nordsteppen und besetzten 1500 Buchara und Samarkand. Babur eroberte Samarkand in einem Handstreich zurück, wurde aber in offener Feldschlacht erneut besiegt und gab Samarkand gegen freien Abzug auf (1500–1501).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1506 starb in [[Herat]] [[Husain Bayqara|Husain Baiqara]], der letzte bedeutende Timuride. Nun war Muhammad Schaibanis Macht fast unanfechtbar. Erst nach dessen Niederlage und Tod 1510 im Gefecht gegen den ([[Schiiten|schiitischen]]) [[Safawiden]]-Schah [[Ismail I. (Schah)|Ismael]] konnte Babur mit Hilfe Ismaels am 12. Oktober 1511 erneut Samarkand besetzen. Im Gegensatz zu früher entwickelte sich jedoch Widerstand in der Bevölkerung (möglicherweise infolge von Massakern oder wegen Baburs – vielleicht nur scheinbaren – Übertritts zur [[Schia]] als Teil des Paktes mit Ismael). In der [[Schlacht von Gadschdiwan]] bei Buchara siegten 1512 die Usbeken unter dem Reitergeneral [[Jani Beg]] (einem Vetter Scheibanis) und Babur verlor die Herrschaft über Samarkand ein drittes Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wandte sich nun nach Süden, nach [[Afghanistan]], machte [[Kabul]] zu seiner neuen Hauptstadt und führte von hier aus kleinere Feldzüge gegen [[Paschtunen|afghanische]] Stämme aus der heutigen [[Khyber Pakhtunkhwa|Nordwestlichen Grenzprovinz]] und das [[Sultanat von Delhi]]. Um sein Bündnis mit den afghanischen [[Jūsuf-zāī]] zu stärken, heiratete Babur 1519 &amp;#039;&amp;#039;Bībī Mubāraka (Aghācha von Gul-Badan)&amp;#039;&amp;#039;, die Tochter seines Verbündeten [[Malik Schāh Manṣur]], Sohn des [[Malik Sulaimān Schāh]].&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazi. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 375&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sultan von [[Delhi]], [[Ibrahim Lodi]] (reg. 1517–1526), war wegen seiner maßlosen Strenge berüchtigt und so konspirierten bald einige seiner Großen (z.&amp;amp;nbsp;B. Daulat Khan, Statthalter im [[Punjab]]) mit Babur. Persische Kanonen, eine überlegene Kavallerie und eine den [[Osmanisches Reich|Osmanen]] nachempfundene defensive Taktik (die sog. Rumi-Verteidigung) unter der Verwendung von Karren verhalfen ihm in der [[Erste Schlacht bei Panipat|Schlacht von Panipat]] im April 1526 zum Sieg über Ibrahim Lodi, der in der Schlacht fiel. Babur besetzte Delhi und [[Agra]] und gründete dort das [[Mogulreich]]. Im August 1526 wurde sein Sohn Fārūq geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazo. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 536&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rana Sangram Singh]] von [[Mewar]] (reg. 1509–1527), der ranghöchste der [[Rajputen]]fürsten, griff ihn jedoch bei [[Khanwa]] an. Im März 1527 standen 15.000 Kämpfer Baburs gegen 201.000 Rajputen. Artillerie und Reiterei der Moguln errangen den Sieg Baburs. Sangram Singh wurde schwer verwundet und wenig später vergiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen letzten drei Lebensjahren bemühte sich Babur um die Konsolidierung seiner Macht. 1530 starb er in Agra und wurde dort begraben. Sein [[Mausoleum]] befindet sich in seiner Lieblingsstadt Kabul, inmitten der bis heute prächtigen Gartenanlage [[Bagh-e Babur|Bāgh-e Bābur]]. Die Herrschaft des Mogulreiches übernahm sein Sohn [[Humayun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baburnama ==&lt;br /&gt;
Babur hinterließ eine &amp;#039;&amp;#039;Bābur-nāma&amp;#039;&amp;#039; genannte Autobiographie. Diese ist in der [[Turksprache]] [[Tschagataische Sprache|Tschagataisch]] geschrieben und hat auch heute noch linguistische Bedeutung, da z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Usbekische Sprache|Usbekische]] auf dieser Sprache basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als damals üblich enthält das &amp;#039;&amp;#039;Baburnama&amp;#039;&amp;#039; weder eine religiöse noch eine sonstige Einleitung oder eine Darstellung der vorangegangenen Reiche. Es ist chronologisch geordnet und sehr detailliert, besonders in der Darstellung der einzelnen Akteure. Ausgeblendet werden unter anderem die unvorteilhaften Verhandlungen mit Muhammad Schaibani im Juli 1501.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Babur war sehr an Naturgeschichte interessiert; das Baburnameh enthält eine ausführliche Beschreibung der Flora und Fauna von Hindustan.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazo. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 488–514&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausführlich beschreibt er etwa den &amp;#039;&amp;#039;[[Chinesischer Roseneibisch|jāsūn]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hibiscus rosa sinensis&amp;#039;&amp;#039;) mit seiner Blüte, die die Größe einer Rosenblüte hat und intensiver gefärbt als die eines [[Granatapfel]]s ist. Er vergleicht die gefüllte Blüte mit einem von den [[Sprossachse]]n der Blütenblätter umgebenen Herzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazo. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 513&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verblühen an einem Tag. Ferner beschreibt er den [[Oleander]], der wie der Pfirsich fünf [[Blütenblatt|Blütenblätter]] besitzt, die rot oder weiß sein können, die wohlriechenden Pandanusblüten (&amp;#039;&amp;#039;[[Schraubenbäume|Pandanus]] odoratissimus&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazo. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 514 &amp;lt;/ref&amp;gt; und den [[Jasminum|Jasmin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazo. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus seiner Autobiographie hervorgeht, verfasste Babur außerdem zahlreiche Gedichte. Dem Verfassen satirischer Gedichte (&amp;#039;&amp;#039;[[Mubīn]]&amp;#039;&amp;#039;) hatte er jedoch abgeschworen, da niedere Vorstellungen den Verstand beschmutzten, der heilige Einsichten des [[Koran]] erfasst hat. Als er den Eid 1525 auf einem Floß auf dem [[Kabul (Fluss)|Kabul]] bricht, wird dies seiner Ansicht nach mit einer Krankheit bestraft, worauf er seinen Eid erneuert.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazo. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 449&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gärten ==&lt;br /&gt;
Babur kannte die Gärten [[Timur]]s in [[Samarkand]] – im Baburnama beschreibt er die Gärten [[Dilkuscha]] und den Platanengarten, die auch aus dem Werk von [[Ruy González de Clavijo]] bekannt sind, als auch die Gärten [[Schāh Ruch]]s in [[Herat]]. Diese Gärten waren rechteckig, symmetrisch angelegt und terrassiert. Sie enthielten Zypressen und Pappeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Penelope Hobhouse, Gardening through the ages. An illustrated history of plants and their influence on Garden Styles from Ancient Egypt to the present day. London, Simon &amp;amp; Schuster 1992, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt; Babur ließ in [[Kabul]] Gärten anlegen, darunter den [[Bagh-e Babur|Bāgh-e Bābur]].&amp;lt;ref&amp;gt;Penelope Hobhouse, Gardening through the ages. An illustrated history of plants and their influence on Garden Styles from Ancient Egypt to the present day. London, Simon &amp;amp; Schuster 1992, S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den &amp;#039;&amp;#039;[[Bāgh-i-wafā]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Dschalalabad|Adīnapūr]] ließ Babur im Jahr 1523 [[Kochbananen]] aus Indien importieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazo. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 443&amp;lt;/ref&amp;gt; Später führte er Pflanzen aus Zentralasien nach Indien ein und war erfreut, dass sie hier gediehen. So baute ein [[Belutschen|Belutsche]] im Jahr 1528 in Agra [[Melone]]n an, auch [[Weinreben|Trauben]] gediehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazo. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 686&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Gärten in Delhi und Agra gehen auf Baburs Pläne zurück. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Tschahār Bāgh|Chār-Bāgh]]&amp;#039;&amp;#039; in Agra liegt am Ufer des [[Yamuna|Jumna]] auf sehr schlechtem und unattraktivem Gelände. „Wir überquerten es mit hundertfachem Abscheu und Schauder …“ – es stand aber kein anderes Land zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazo. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 531&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erstes wurde ein Brunnen gegraben, um die [[Hamam|Badehäuser]] zu versorgen. Dann wurde das zentrale Becken (&amp;#039;&amp;#039;haud&amp;#039;&amp;#039;) und dessen Einhegung angelegt. Der Garten enthielt auch ein achteckiges Becken und [[Tamariske]]n. Es wurden Beete angelegt, in denen Rosen und Narzissen „in perfekter Anordnung“ wuchsen.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazo. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 443&amp;lt;/ref&amp;gt; Babur betont, wie er im „unschönen und unordentlichen Indien“ Ordnung und Symmetrie einführt, und wie er seinen Garten durch Beete, Rabatten und [[Parterre (Gartenkunst)|Parterres]] gliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Susanne Beveridge, Babur-nama (Memoirs of Babur). Translated from the original Turki text of Zahiru&amp;#039;d-din Muhammad Babur Padsha Ghazo. Delhi 1921 (Reprint Low Price Publications 1989 in einem Band, ISBN 81-85395-07-1), S. 532&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Nimla]] liegt ca. 40 km von [[Dschalalabad]] entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Penelope Hobhouse, Gardening through the ages. An illustrated history of plants and their influence on Garden Styles from Ancient Egypt to the present day. London, Simon &amp;amp; Schuster 1992, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Bāgh-i-Wafa&amp;#039;&amp;#039;, „Garten der Treue“, ist bisher nicht lokalisiert, wird aber in der Nähe von Dschalalabad vermutet. Hier bedeckte Klee den Boden; es wuchsen unter anderem [[Kochbananen]], Granatäpfel, Apfelbäume, [[Zuckerrohr]] und Pappeln. Eine Miniatur aus dem Babur-nameh aus der Zeit von [[Akbar I.]] zeigt, wie Babur persönlich die Anlage des Gartens überwacht.&lt;br /&gt;
Babur sammelte wildwachsende [[Tulpe]]n für seine Gärten und ließ [[Steckling]]e von orientalischer Platane, Efeu und [[Sauerkirsche]]n schneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Geburtsstadt [[Andijon|Andischon]] in Usbekistan wurde 1993 der [[Babur-Gedächtnispark]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erinnerungen des ersten Großmoguls von Indien. Das Babur-Nama&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Manesse Bibliothek der Weltgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;). Ins Deutsche übertragen und mit einem Vorwort von [[Wolfgang Stammler]]. Mit einer historischen Einführung von Sabakhat Azimdžanova u. a., 2. Auflage. Manesse, Zürich 1990, ISBN 3-7175-8082-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Babur Nama. Journal of Emperor Babur&amp;#039;&amp;#039;. Zahir Uddin Muhammad Babur, aus dem Tschagataischen übersetzt von [[Annette Beveridge|Annette Susannah Beveridge]], herausgegeben von [[Dilip Hiro]]. Penguin Books, London 2006, ISBN 0-14-400149-7 ([http://www.farlang.com/diamonds/beveridge-baburnama/page_057 Baburnama Online]).&lt;br /&gt;
* Bamber Gascoigne: &amp;#039;&amp;#039;Die Großmoguln. Glanz und Größe mohammedanischer Fürsten in Indien&amp;#039;&amp;#039;. Sonderausgabe. Prisma-Verlag, Gütersloh 1987, ISBN 3-570-09930-X.&lt;br /&gt;
* Stephan Conermann: &amp;#039;&amp;#039;Das Mogulreich. Geschichte und Kultur des muslimischen Indien&amp;#039;&amp;#039;. München 2006, ISBN 978-3406536038.&lt;br /&gt;
* Mohibbul Hasan: &amp;#039;&amp;#039;Babur. Founder of the Mughal Empire in India.&amp;#039;&amp;#039; Kaveri Books, New-Delhi 2020, ISBN 978-9388540940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|ﻇﻬﻴﺮ ﺍﻟﺪﻳﻦ محمد بابر|Babur}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118841807}}&lt;br /&gt;
* [http://persian.packhum.org/persian//pf?file=03501050&amp;amp;ct=0 Baburnama (engl. Übersetzung)]&lt;br /&gt;
* [http://www.afghan-aid.de/res/bagh/page_01.htm Fotos von Baburs Gartenanlagen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Großmoguln|Großmogul von Indien]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1526–1530&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=—&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Humayun]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118841807|LCCN=n/50/53659|NDL=00709319|VIAF=97090468}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Timuride (Timuridenreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mogul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Tschagataisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1483]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1530]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Babur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Babar; Baber; Babor; Zāhir ad-Dīn Muhammad Bābur&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Kaiser von Indien, der Gründer des Mogulreiches&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1483&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Andijon]], [[Ferghanatal]] (heute: [[Usbekistan]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Dezember 1530&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Agra]] (heute: [[Indien]])&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Caligulo</name></author>
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