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	<title>Babesiose des Hundes - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Babesiose_des_Hundes&amp;diff=446533&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: /* Behandlung und Vorbeugung */ update</title>
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		<updated>2024-04-15T14:11:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Behandlung und Vorbeugung: &lt;/span&gt; update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Babesiose des Hundes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Synonym]] „Hundemalaria“, &amp;#039;&amp;#039;Piroplasmose&amp;#039;&amp;#039;) ist eine durch [[Einzeller]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Babesien|Babesia]]&amp;#039;&amp;#039; hervorgerufene [[Infektionskrankheit]] bei [[Hunde]]n, die eine Zerstörung der [[Erythrozyt|roten Blutkörperchen]] und damit eine mehr oder weniger ausgeprägte Blutarmut ([[Anämie]]) hervorruft. Die Erkrankung verläuft meistens [[Krankheitsverlauf|akut]] mit hohem [[Fieber]] und endet ohne Behandlung binnen weniger Tage tödlich. Die Übertragung erfolgt durch [[Zecken]]. Während die Babesiose bis in die 1970er Jahre vor allem eine „Reisekrankheit“ war, kommt sie durch die Ausdehnung des Verbreitungsgebiets der [[Wiesenzecke]] mittlerweile auch nördlich der Alpen natürlich vor. Die Diagnose wird über einen Nachweis der Babesien-[[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] oder eine mikroskopische Untersuchung des Blutes gesichert. Zur Behandlung werden [[Antiprotozoikum|Antiprotozoika]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dermacentor reticulatus M 070825.jpg|mini|Wiesenzecke – der wichtigste Überträger der Babesiose bei Hunden in Europa]]&lt;br /&gt;
Andere Tierarten oder der Mensch sind durch die beim Hund krankheitsauslösenden Babesien nicht gefährdet. Allerdings kommen auch bei anderen Säugetieren Erkrankungen durch zumeist [[Wirt (Biologie)|wirtsspezifische]] Babesien vor (→ [[Babesiose]] des Menschen und [[Babesien#Systematik|Systematik der Babesien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erreger und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Babesien]] sind Einzeller, die als Parasiten die roten Blutkörperchen befallen. Sie werden den [[Apicomplexa]] zugeordnet. Ein Abschnitt ihres Vermehrungszyklus findet im [[Wirt (Biologie)#Zwischenwirt|Zwischenwirt]] – verschiedenen [[Zecken]]arten – statt. Die Babesiose der Hunde wird durch mehrere Babesienarten hervorgerufen, die für andere Tierarten nicht [[Pathogenität|krankheitserregend]] sind. In einer Studie ließen sich zwar [[Antikörper]] gegen &amp;#039;&amp;#039;Babesia canis&amp;#039;&amp;#039; bei Pferden nachweisen, die Infektion verläuft bei diesen Tieren aber ohne klinische Symptome und ist selbstlimitierend.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Hornok et al.: &amp;#039;&amp;#039;Serological evidence for Babesia canis infection of horses and an endemic focus of B. caballi in Hungary.&amp;#039;&amp;#039; In: Acta Vet Hung. 55 (2007), S. 491–500. PMID 18277708&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittlerweile sind 9 genetisch unterscheidbare Babesien-Arten beim Hund bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pantchev&amp;amp;Hirsch&amp;quot;&amp;gt;Nikola Pantchev und Maja Hirsch: &amp;#039;&amp;#039;Vektorübertragene Infektionen des Hundes („CBVD“) in Europa.&amp;#039;&amp;#039; Idexx, 4. Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Babesien Hund.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Babesia canis&amp;#039;&amp;#039; in einem [[Erythrozyt]]en eines [[Deutscher Schäferhund|Deutschen Schäferhundes]]]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Babesia canis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Piana &amp;amp; Galli-Valerio, 1895) ist eine relative große Babesienart (2–4 × 4–7 μm), die weltweit vorkommt. Man unterscheidet heute drei [[Unterart]]en, die sich hinsichtlich ihrer DNA und ihres [[Vektor (Biologie)|Vektors]], aber nicht morphologisch unterscheiden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Babesia canis canis&amp;#039;&amp;#039; wird durch die [[Wiesenzecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Dermacentor reticularis&amp;#039;&amp;#039;) übertragen, die sich mittlerweile in ganz Mitteleuropa ausgebreitet hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Dautel et al.: &amp;#039;&amp;#039;Evidence for an increased geographical distribution of Dermacentor reticulatus in Germany and detection of Rickettsia sp. RpA4&amp;#039;&amp;#039;. In: International Journal of Medical Microbiology&lt;br /&gt;
296 (2006), Supplement 1, S. 149–156. PMID 16524777&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Babesien-Unterart ist im deutschsprachigen Raum am häufigsten für Erkrankungen bei Hunden verantwortlich. Ursprünglich nur in Nordafrika, Nord- und Mittelitalien, Frankreich und im südlichen Teil Ungarns und Österreichs vorkommend („[[Mittelmeerkrankheit]]“), gibt es mittlerweile Naturherde in Deutschland, der Schweiz, Holland und Polen. Der Erreger ist stark [[Virulenz|krankheitsauslösend]]. Man unterscheidet zwei Stämme. Der &amp;#039;&amp;#039;Frankreich-Stamm&amp;#039;&amp;#039; kommt aus dem nördlichen und östlichen Mittelmeerraum und kommt mittlerweile auch in einigen südwestlichen Regionen Deutschlands vor. Der &amp;#039;&amp;#039;Ungarn-Stamm&amp;#039;&amp;#039; kommt vor allem auf dem Balkan und in der Ukraine vor, mittlerweile aber auch in einigen Regionen Ostdeutschlands.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Babesia canis vogeli&amp;#039;&amp;#039; wird durch die [[Braune Hundezecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhipicephalus sanguineus&amp;#039;&amp;#039;) übertragen. Infektionen mit diesem Erreger sind in Mitteleuropa selten und verlaufen mild. Verbreitet ist &amp;#039;&amp;#039;B. c. vogeli&amp;#039;&amp;#039; in Nordafrika, dem Mittelmeerraum und Frankreich.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Babesia canis rossi&amp;#039;&amp;#039; wird durch &amp;#039;&amp;#039;[[Haemaphysalis elliptica]]&amp;#039;&amp;#039; verbreitet und kommt nur in Afrika südlich der [[Sahara]] vor. Der Erreger ist die am stärksten krankheitsauslösende Babesienart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hinney und Lechnik&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Hinney und Michael Leschnik |Titel=Reiseparasitosen der Hunde und Katzen |Sammelwerk=[[Kleintierpraxis (Zeitschrift)|Kleintierpraxis]] |Band=60 |Nummer=5 |Datum=2015 |ISBN= |Seiten=254–282}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In neueren Arbeiten werden diese drei großen Babesien auch als separate Arten gezählt, zudem gibt es zwei weitere Isolate (North-Carolina-Isolat und Großbritannien-Isolat), die auf weitere große Babesienarten hinweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pantchev&amp;quot;&amp;gt;Nico Pantchev: &amp;#039;&amp;#039;Zeckenübertragene Reiseinfektionen beim Hund: Ehrlichiose und Babesiose.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Veterinärspiegel&amp;#039;&amp;#039; 4 (2012), S. 162–170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Babesia gibsoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Patton, 1910) ist eine weitere bei Hunden vorkommende Babesienart. Sie ist kleiner (1,1–2 × 1,2–4 μm) und damit auch morphologisch von &amp;#039;&amp;#039;B. canis&amp;#039;&amp;#039; zu unterscheiden. Der Erreger ist vor allem in Asien und den Vereinigten Staaten&amp;lt;ref&amp;gt;A.J. Birkenheuer: &amp;#039;&amp;#039;Geographic distribution of babesiosis among dogs in the United States and association with dog bites: 150 cases (2000–2003). In: &amp;#039;&amp;#039; J Am Vet Med Assoc. 227 (2005), S. 942–947. PMID 16190594&amp;lt;/ref&amp;gt; verbreitet, man unterscheidet einen &amp;#039;&amp;#039;Asia&amp;#039;&amp;#039;- und einen &amp;#039;&amp;#039;California&amp;#039;&amp;#039;-[[Genotyp]]. Überträger sind Zecken der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Haemaphysalis]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Haemaphysalis spinosa]]&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Rhipicephalus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Matsuu et al.: &amp;#039;&amp;#039;Incidence of canine Babesia gibsoni infection and subclinical infection among Tosa dogs in Aomori Prefecture, Japan. In: &amp;#039;&amp;#039;J Vet Med Sci. 66 (2004), S. 893–897. PMID 15353837&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2007 wurden erstmals zwei ortsständige Infektionen mit dem asiatischen Genotyp in Deutschland beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Hartelt et al.: &amp;#039;&amp;#039;First evidence of Babesia gibsoni (Asian genotype) in dogs in Western Europe. Vector Borne Zoonotic Dis. 2007 Summer;7(2):163-166. PMID 17627433&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer aktuellen Studie wird vorgeschlagen, die „kleinen Babesien“ des California-Genotyps als eigenständige Art, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Babesia conradae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einzustufen.&amp;lt;ref&amp;gt;A.M. Kjemtrup et al.: &amp;#039;&amp;#039;Babesia conradae, sp. Nov., a small canine Babesia identified in California.&amp;#039;&amp;#039; Vet Parasitol. 2006 May 31;138(1-2):103-111. PMID 16524663&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ebenfalls zu den „kleinen Babesien“ gezählte Art &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Babesia vulpes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher &amp;#039;&amp;#039;Theileria annae&amp;#039;&amp;#039;), befällt primär Füchse und kommt im Bereich der [[Pyrenäen]] und in Nordamerika vor, Einzelfälle wurden auch bei Hunden in Deutschland festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jetschin&amp;quot;&amp;gt;Susanne Jetschin et al.: &amp;#039;&amp;#039;Babesia vulpes-Infektion bei einem Hund in Deutschland – mögliche Übertragungswege.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kleintierpraxis&amp;#039;&amp;#039; Band 67, 2022, Nummer 5, S. 250–258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Überträger ist wahrscheinlich die [[Igelzecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Ixodes hexagonus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Gad Baneth, corresponding author Monica Florin-Christensen, Luís Cardoso, and Leonhard Schnittger: &amp;#039;&amp;#039;Reclassification of Theileria annae as Babesia vulpes sp. nov.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Parasit Vectors.&amp;#039;&amp;#039; 207 (2015); 8 {{PMC|4393874}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Nachweis der Erkrankung wurde 1934 in den USA erbracht. Es gab aber bereits Berichte über Hundeerkrankungen in Italien aus dem Jahr 1895&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jetschin&amp;quot; /&amp;gt; und in Afrika aus dem Jahr 1896, die auf eine Babesiose hinweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pantchev&amp;quot; /&amp;gt; Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Babesiose ([[Enzootie]]gebiet) innerhalb Europas beschränkte sich bis in die 1970er Jahre auf Südeuropa, so dass die Erkrankung in Deutschland nahezu ausschließlich bei Hunden nach Urlaubsreisen in diese Region auftrat („[[Mittelmeerkrankheit]]“). Die erste &amp;#039;&amp;#039;Babesia-vulpes&amp;#039;&amp;#039;-Infektion wurde im Jahre 2000 bei einem aus Nordspanien stammenden Hund in Deutschland nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jetschin&amp;quot; /&amp;gt; Mit der Ausbreitung der Wiesenzecke auf ganz Mitteleuropa kommen auch in Deutschland ortsständige Krankheitsfälle vor: Etwa ein Drittel der erkrankten Hunde hatte niemals einen Auslandsaufenthalt. Die Durchseuchung der Wiesenzecken mit Babesien ist in Deutschland zwar noch relativ gering, allerdings stetig ansteigend. Etwa 0,5 % der Wiesenzecken sind Babesienträger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Naucke2008&amp;quot;&amp;gt;T. J. Naucke: &amp;#039;&amp;#039;Babesiose/Piroplasmose – ein Update.&amp;#039;&amp;#039; In: Veterinärspiegel 1 (2008), S. 14–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem zunächst nur am [[Oberrhein]] ortsständige Infektionen beobachtet wurden, gibt es mittlerweile Enzootiegebiete im [[Saarland]], in [[Rheinland-Pfalz]], in den [[Isar]]auen bei München, in der Umgebung von [[Regensburg]], in den [[Elbe|Elbauen]] und in [[Brandenburg]]. Derzeit werden einige tausend Erkrankungen pro Jahr in Deutschland festgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.presseportal.de/pm/18136/1137439 Hundemalaria in 2008 wieder auf dem Vormarsch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon sind etwa 300–400 ortsständige Infektionen, die fast alle im Saarland und am Oberrhein auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Naucke2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheitsentstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Babesia canis life cycle de.svg|500px|rechts|Lebenszyklus von &amp;#039;&amp;#039;Babesia canis&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die [[Infektion|Übertragung]] beim Zeckenstich dauert etwa 48 bis 72 Stunden, unter experimentellen Bedingungen konnte bereits nach 12 Stunden nach Anheften der Zecke eine Übertragung von &amp;#039;&amp;#039;B. c. canis&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen werden. Durch das Anheften der Zecke an den Wirt werden durch Reizung des Nervensystems die in verschiedenen Organen ruhenden Sporozoiten aktiviert und entwickeln sich zu Kineten, die dann in die Speicheldrüsen einwandern und mit dem Zeckenspeichel in den Blutkreislauf des Hundes gelangen. Neben der Übertragung durch Zecken ist eine Infektion von Hund zu Hund über eine [[Bluttransfusion]] oder durch Blut-Blut-Kontakte – beispielsweise bei Beißereien – möglich. Auch eine Übertragung von der Hündin auf ihre Nachkommen ([[Infektion#Horizontale und vertikale Infektion|„vertikale Infektion“]]) wird vermutet und ist für &amp;#039;&amp;#039;B. gibsoni&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Fukumoto et al.: &amp;#039;&amp;#039;Fatal experimental transplacental Babesia gibsoni infections in dogs.&amp;#039;&amp;#039; Int J Parasitol. 35 (2005), S. 1031–1035. PMID 15979628&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sporozoit]]en dringen in die roten Blutkörperchen ([[Erythrozyt]]en) der Hunde ein und vollziehen eine ungeschlechtliche Vermehrungsphase ([[Schizogonie|Merogonie]]). Die dabei entstehenden Entwicklungsstadien (sogenannte [[Merozoit]]en) führen zu einer Schädigung der Erythrozyten, werden nach deren Zerstörung freigesetzt und können dann wiederum in neue, noch nicht befallene Erythrozyten eindringen. Der Organismus zeigt als Reaktion auf die Infektion zunächst eine [[Akute-Phase-Protein|Akute-Phase-Reaktion]] mit Anstieg des [[C-reaktives Protein|C-reaktiven Proteins]] und [[Fibrinogen]]s, einem [[Thrombozyt]]en- und [[Leukopenie|Leukozytenabfall]] sowie einer Senkung des [[Blutdruck]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;T. P. Schetters et al.: &amp;#039;&amp;#039;Systemic inflammatory responses in dogs experimentally infected with Babesia canis; a haematological study.&amp;#039;&amp;#039; In: Vet Parasitol. 162 (2009), S. 7–15. PMID 19269099&amp;lt;/ref&amp;gt; Im weiteren Verlauf kommt es zu einer [[Immunantwort]] mit Bildung von [[Immunglobulin G|IgG]]- und [[Immunglobulin M|IgM]]-[[Antikörper]]n. Eine vollständige Beseitigung des Erregers durch das Immunsystem des Hundes findet jedoch nicht statt, so dass diese Tiere eine ständige Infektionsquelle ([[Erregerreservoir]]) darstellen und damit für die Aufrechterhaltung des Infektionszyklus sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zecken nehmen bei einem Saugakt die befallenen Erythrozyten auf. Im Zeckendarm entwickeln sich die Merozoiten zu geschlechtlichen Babesienstadien (Gamonten und Gameten). Diese differenzieren sich zu Kineten, welche in die Eier innerhalb der Eierstöcke der Zecke eindringen und somit den Erreger auf die Zeckennachkommen weitergeben (transovarielle Übertragung). Durch diese transovarielle Übertragung sind nicht nur adulte Zecken, sondern auch [[Nymphe (Zoologie)|Nymphen]] Babesienüberträger. Zudem wandern die Kineten in die Speicheldrüsen der Zecke, wo sie sich zu den für Hunde infektiösen Sporozoiten differenzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheitsbild ==&lt;br /&gt;
In Deutschland tritt vor allem die [[Krankheitsverlauf|akut verlaufende]] Form der &amp;#039;&amp;#039;Babesia-canis-canis&amp;#039;&amp;#039;-Infektion auf. Die [[Inkubationszeit]] beträgt 5 bis 7 Tage, selten kann sie bis zu drei Wochen nach dem Zeckenstich dauern. Krankheitszeichen ([[Symptom]]e) sind ein gestörtes Allgemeinbefinden und [[Fieber]], gefolgt von [[Appetitlosigkeit|Fressunlust]], Gewichtsverlust und [[Apathie|Abgeschlagenheit]]. Ein bis zwei Tage später kommt es aufgrund des Zerfalls der roten Blutkörperchen ([[Hämolyse]]) zu Blutarmut ([[Anämie]]), [[Hämoglobinurie|Blutharnen]], Ausscheidung des Blutfarbstoffabbauprodukts [[Bilirubin]] über den Harn ([[Bilirubinurie]]) und gegebenenfalls auch [[Ikterus|Gelbsucht]]. Eine [[Hepatomegalie|Leber]]- und [[Splenomegalie|Milzvergrößerung]] kommt häufig vor. Bei schweren Verläufen treten eine [[Aszites|Bauchwassersucht]] und Wasseransammlungen ([[Ödem]]e) sowie Haut- und Schleimhautblutungen infolge Blutplättchenmangel ([[Thrombozytopenie]]) und eine Blutgerinnung innerhalb der Blutgefäße ([[disseminierte intravasale Koagulopathie]]) auf. Entzündungen der Maul- ([[Stomatitis]]) und Magenschleimhaut ([[Gastritis]]) sowie der Muskulatur ([[Myositis]]) sind häufig. Auch eine &amp;#039;&amp;#039;zentralnervöse Form&amp;#039;&amp;#039; mit [[Epilepsie|epilepsieähnlichen Anfällen]], [[Ataxie|Bewegungsstörungen]] und [[Lähmung]]en ist möglich. Die akute Form endet unbehandelt binnen weniger Tage mit dem Tod durch [[Dyspnoe|Atemnot]], Anämie und [[Nierenversagen]], welches eine gefürchtete Komplikation einer Babesiose ist. Der seltene [[Krankheitsverlauf|perakute Verlauf]] endet ohne deutliche Symptome binnen ein bis zwei Tagen tödlich. Die Infektion mit &amp;#039;&amp;#039;B. canis rossi&amp;#039;&amp;#039; verläuft ähnlich wie die mit &amp;#039;&amp;#039;B. canis canis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Böhm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grad der klinischen Erscheinungen hängt von verschiedenen Faktoren ab. In den klassischen [[Naturherd]]en von &amp;#039;&amp;#039;Babesia canis canis&amp;#039;&amp;#039; (Südösterreich, Ungarn, Norditalien) sind die Jungtiere aufgrund einer hohen Durchseuchung im Allgemeinen durch [[Antikörper]] aus der Erstmilch ([[Kolostrum]]) der Hündin geschützt, entwickeln durch primäre Latenz einen weitgehenden Schutz und werden zu [[Immunität (Medizin)|immunen]] Überträgern. Hier dominiert der chronische oder subklinische Krankheitsverlauf mit unspezifischen Symptomen wie [[Fieber#Fiebermuster|intermittierendem Fieber]], Fressunlust, Blutarmut und allgemeiner Schwäche.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Solano-Gallego et al.: &amp;#039;&amp;#039;Babesia canis canis and Babesia canis vogeli clinicopathological findings and DNA detection by means of PCR-RFLP in blood from Italian dogs suspected of tick-borne disease.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Veterinary Parasitology]] 157 (2008), S. 211–221. PMID 18789581&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Infektionen mit &amp;#039;&amp;#039;B. canis vogeli&amp;#039;&amp;#039; und den „kleinen Babesien“ verlaufen milder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Babiesa spp.jpg|mini|Babesien im Blutausstrich. Die Zellkerne der Erreger stellen sich in der Giemsa-Färbung als leuchtend rote Flecken auf den roten Blutkörperchen dar.]]&lt;br /&gt;
Die Babesiose kann klinisch mit einer Vielzahl anderer fieberhafter Erkrankungen verwechselt werden. Die [[Diagnose]] ist über einen normalen [[Blutausstrich]] („Dünner Tropfen“) oder den so genannten [[Dicker Tropfen|„Dicken Tropfen“]] möglich, wobei Kapillarblut sensitiver ist als [[Vene|venöses]] Blut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Böhm&amp;quot;&amp;gt;M. Böhm et al.: &amp;#039;&amp;#039;Capillary and venous Babesia canis rossi parasitaemias and their association with outcome of infection and circulatory compromise.&amp;#039;&amp;#039; In: Vet Parasitol. 141(2006), S. 18–29. PMID 16806713&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erreger können in der Frühphase der Infektion und in den Phasen zwischen den Vermehrungsschüben im Blut ([[Parasitämie]]) nur in geringer Zahl auftreten und damit übersehen werden. Sicher ist der Nachweis im Blutausstrich erst etwa sieben Tage nach der Infektion. Die Babesien können unter dem [[Mikroskop]] nachgewiesen werden, wobei die [[Giemsa-Färbung]] – im Gegensatz zu den üblichen Schnellfärbungen – am zuverlässigsten ist. &amp;#039;&amp;#039;B. canis&amp;#039;&amp;#039; zeigt sich als paarweise oder in größeren Gruppen rosettenförmig angeordnete birnenförmige Gebilde in den roten Blutkörperchen, &amp;#039;&amp;#039;B. gibsoni&amp;#039;&amp;#039; als ringförmig angeordnete Strukturen. Ein sicherer [[Polymerase-Kettenreaktion|PCR]]-Nachweis der [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] der Erreger ist bereits 3 bis 5 Tage nach der Infektion möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Serologie|Serologische Untersuchungen]] wie der [[Immunhistochemie|Immunfluoreszenzantikörpertest]] und der [[Enzyme-linked Immunosorbent Assay]] (ELISA) sind bei akutem Verlauf ohne Bedeutung, da die Tiere noch keine [[Antikörper]] gebildet haben. Antikörper sind frühestens 10 Tage nach der Infektion nachweisbar. Bei chronischem Verlauf treten zyklische Veränderungen des [[Titer (Medizin)|Antikörperspiegels]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind bei einer Blutuntersuchung die [[Leukozyt]]enzahl &amp;lt; 7250/µl, die [[Thrombozyt]]enzahl &amp;lt; 55.000/µl und die [[Retikulozyt]]enzahl &amp;lt; 61.600/µl ist bei entsprechendem Vorbericht immer an eine Babesiose zu denken, so dass ein direkter Erregernachweis versucht werden sollte. Differentialdiagnostisch müssen vor allem eine [[Canine Anaplasmose|Anaplasmose]], eine immunbedingte [[hämolytische Anämie]], eine immunbedingte [[Thrombozytopenie]], eine Infektion mit &amp;#039;&amp;#039;[[Mycoplasma haemocanis]]&amp;#039;&amp;#039;, Entzündungen des Harntraktes und [[Zwiebelvergiftung|Vergiftungen mit Zwiebeln]] ausgeschlossen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hinney und Lechnik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung und Vorbeugung ==&lt;br /&gt;
Da die Krankheit bei nicht aus [[Endemie]]gebieten stammenden Tieren und Babesienarten mit hoher Virulenz ohne Behandlung schnell tödlich endet, sollte bei Verdacht unverzüglich eine Therapie eingeleitet werden. Antiprotozoika wie [[Imidocarb]] oder [[Diminazen]] sind gegen &amp;#039;&amp;#039;B. canis&amp;#039;&amp;#039; gut, gegen „kleine Babesien“ dagegen nur wenig wirksam. Imidocarb kann auch zur [[Krankheitsprävention|Prophylaxe]] bei Reisen in Endemiegebiete einmalig verabreicht werden – der Schutz hält etwa drei Wochen an. Eine Kombination aus [[Atovaquon]] und [[Azithromycin]] kann auch chronische Infektionen mit &amp;#039;&amp;#039;B. gibsoni&amp;#039;&amp;#039; heilen.&amp;lt;ref&amp;gt;H.J. Vial und A. Gorenflot: &amp;#039;&amp;#039;Chemotherapy against babesiosis.&amp;#039;&amp;#039; In: Vet Parasitol. 138 (2006), S. 147–160. PMID 16504402&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Kombination kann auch gegen &amp;#039;&amp;#039;B. canis&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt werden, wenn gegenüber Imidocarb Resistenzen auftreten oder es zu Rezidiven kommt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Weingart et al.: &amp;#039;&amp;#039;Repeated imidocarb treatment failuresuggesting emergingresistence of Babesia canis in anew endemicarea in north-eastern Germany.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ticks Tick Borne Dis.&amp;#039;&amp;#039; Band 15, Nummer 3, 2024, S. 102315.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Phenamidin]] ist gegen „kleine Babesien“ wirksam, aber derzeit in Deutschland nicht erhältlich. In akuten Fällen ist bei einem [[Hämatokrit]] unter 20 eine [[Bluttransfusion]] oder die Gabe von [[Hämoglobin-Glutamer]] 200&amp;lt;ref&amp;gt;A. B. Zambelli und A. L. Leisewitz: &amp;#039;&amp;#039;A prospective, randomized comparison of Oxyglobin (HB-200) and packed red blood cell transfusion for canine babesiosis&amp;#039;&amp;#039;. In: Journal of Veterinary Emergency and Critical Care 19 (2009), S. 102–112.&amp;lt;/ref&amp;gt; angezeigt. Die Behandlung mit Imidocarb wird je nach Region unterschiedlich gehandhabt. In den ursprünglichen Endemiegebieten wird es mit niedriger Dosierung einmalig angewendet, um die akute Erkrankung zu unterdrücken, aber den Erreger zur Ausbildung einer langen belastbaren Immunität nicht vollständig zu eliminieren. In nicht-endemischen Regionen wird der Wirkstoff dagegen in höherer Dosierung zweimalig angewendet. Dadurch wird der Erreger vollständig bekämpft, die anschließende Immunität hält dafür aber nur 1 bis 2 Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Laboklin aktuell&amp;#039;&amp;#039; 03/2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Behandlung seropositiver Hunde ohne Krankheitsanzeichen gibt es bislang keine validen Richtlinien. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist eine Behandlung solcher Hunde nicht angezeigt, wenn die PCR negativ ist. Bei Tieren mit [[Splenektomie|entfernter Milz]] oder [[Immunsuppression|immunsupprimierten]] Tieren sollte dennoch eine Behandlung in Erwägung gezogen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pantchev&amp;amp;Hirsch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste [[Krankheitsprävention|Prophylaxe]] ist das Absuchen des Tieres nach Zecken nach jedem Spaziergang und deren sofortige Entfernung. Ein Schutz vor Zecken durch äußerlich anzuwendende zeckenabtötende Wirkstoffe ([[Akarizid]]e wie [[Deltamethrin]], [[Flumethrin]] oder [[Permethrin]]) oder oraler Akarizide wie [[Fluralaner]] oder [[Afoxolaner]] ist sinnvoll, da sie auch die Gefahr des Auftretens weiterer, durch Zecken auf Hunde übertragbarer Erkrankungen wie [[Lyme-Borreliose des Hundes|Borreliose]], [[Canine Ehrlichiose|Ehrlichiose]], [[Hepatozoonose]] oder [[Frühsommer-Meningoenzephalitis|FSME]] senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen &amp;#039;&amp;#039;B. c. canis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;B. c. rossi&amp;#039;&amp;#039; existierte ab 2004 ein Impfstoff (Handelsname &amp;#039;&amp;#039;Nobivac Piro&amp;#039;&amp;#039;), der zwar nicht vor einer Infektion schützte, aber die Erkrankung deutlich abmilderte. Er musste nach einer zweimaligen Grundimmunisierung halbjährlich verabreicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?TAK/00000000/00001634.VAK?inhalt_c.htm vetpharm.uzh.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Ständige Impfkommission Veterinärmedizin]] empfahl einen generellen Einsatz nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dgk-dvg.de/download/Impfempfehlungen.pdf |wayback=20160304043846 |text=Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission des bpt}} (PDF; 590&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 ist die EU-Zulassung auf Bitte des Herstellers erloschen, so dass derzeit keine Impfung mehr möglich sind.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ema.europa.eu/en/medicines/veterinary/EPAR/nobivac-piro&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Barutzki et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Babesiose des Hundes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Tierärzteblatt]]&amp;#039;&amp;#039;. 55, 2007, {{ISSN|0340-1898}}, S. 284–293.&lt;br /&gt;
* Katrin Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Parasitäre Infektionen&amp;#039;&amp;#039;. In: Peter F. Suter und Hans G. Niemand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Praktikum der Hundeklinik&amp;#039;&amp;#039;. 10. Auflage. Paul-Parey-Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-8304-4141-X, S. 316–324.&lt;br /&gt;
* Cornelia Heile und Eberhard Schein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leitlinie Verhinderung der Erregerübertragung durch blutsaugende Vektoren bei Hunden&amp;#039;&amp;#039;. Bundesverband Praktizierender Tierärzte, 2007.&lt;br /&gt;
* Maja Hirsch: &amp;#039;&amp;#039;Babesiose&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Reisekrankheiten in Europa.&amp;#039;&amp;#039; IDEXX Laboratories 2009, S. 2–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Exzellent|19. August 2009|63563503}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasitose bei Hunden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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