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	<title>Bab al-Mandab - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:01:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bab_al-Mandab&amp;diff=147085&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mielas: Leerzeichen vor Beleg entfernt</title>
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		<updated>2026-04-19T11:48:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Meerenge&lt;br /&gt;
|NAME=Bab el-Mandeb&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bab al-Mandab&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|BILD1=Ethiopia hornafrica.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Satellitenaufnahme des Horns von Afrika mit dem Bab al-Mandab&lt;br /&gt;
|BILD2=Bab el Mandeb NASA with description.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Nähere Aufnahme des Bab al-Mandab&lt;br /&gt;
|GEWAESSER1=[[Rotes Meer]]&lt;br /&gt;
|GEWAESSER2=[[Golf von Aden]] ([[Indischer Ozean]])&lt;br /&gt;
|LANDMASSE1=[[Arabische Halbinsel]]&lt;br /&gt;
|LANDMASSE2=[[Afrika]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=12/36/46.5/N &lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD= 43/20/55.8/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=XI&lt;br /&gt;
|KARTE=Map of Bab-el-Mandeb.png&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Jemen&lt;br /&gt;
|LAENGE=&lt;br /&gt;
|BREITE=27&lt;br /&gt;
|TIEFE=&lt;br /&gt;
|STAEDTE=&lt;br /&gt;
|INSELN=[[Perim]]&lt;br /&gt;
|BRUECKEN=&lt;br /&gt;
|DAEMME=&lt;br /&gt;
|TUNNEL=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bab al-Mandab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|باب المندب|d=Bāb al-mandab|b=Tor der Tränen}}), in Deutschland ebenfalls gebräuchlich ist die Schreibung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bab el-Mandeb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine rund 27 Kilometer breite [[Meerenge|Meeresstraße]]. Sie verbindet das [[Rotes Meer|Rote Meer]] mit dem [[Golf von Aden]], der ein Teil des [[Arabisches Meer|Arabischen Meeres]] und damit des [[Indischer Ozean|Indischen Ozeans]] ist. Die [[Anrainerstaat]]en sind [[Jemen]], [[Eritrea]] und [[Dschibuti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bab al-Mandab steht seit 2023 im Zentrum der [[Krise am Roten Meer]] durch die Angriffe der Miliz von [[Abdul-Malik al-Huthi]] auf die Handelsschifffahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zwischen Bab al-Mandab und [[Kap Tschaplin]] an der [[Beringstraße]] liegt mit 10.940&amp;amp;nbsp;km die größte Entfernung ([[Luftlinie]]) zweier Punkte innerhalb des asiatischen Kontinents.&amp;lt;ref&amp;gt;Berechnung mit [https://www.freemaptools.com/measure-distance.htm freemaptools]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bab al-Mandab liegen die unbewohnten [[Sawabi-Inseln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Bab el-Mandab sollen frühe Menschen vom Typ [[Homo sapiens]] vor etwa 55.000 Jahren vom Afrikanischen Kontinent auf den Eurasischen gelangt sein, der Meeresspiegel war damals niedriger.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Erste Menschen in Europa - Klima verzögerte Auswanderung aus Afrika&amp;quot;, Der Spiegel, 18. September 2012, [https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erste-menschen-klima-verzoegerte-auswanderung-aus-afrika-a-856438.html Erste Menschen in Europa]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schifffahrt und Piraterie ==&lt;br /&gt;
Alle [[Seeweg|Schifffahrtslinien]] von Europa zum Indischen Ozean (außer für [[Tanker]], die zu groß für eine Durchfahrt durch den [[Suezkanal]] sind und um das [[Kap der Guten Hoffnung]] fahren müssen) führen durch den Bab al-Mandab. Für den [[Schifffahrt]]sverkehr zwischen Europa und Asien hat der Bab al-Mandab eine ähnlich wichtige Bedeutung wie der Suezkanal. Saudi-Arabien führt im Zuge der im Frühjahr 2026 unterbrochenen Verbindung über die [[Straße von Hormus]] einen gewissen Teil seiner Exporte an Gas und Strom über diese Meerenge aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Zand: &amp;#039;&amp;#039;Der Ölinfakt&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Spiegel]], Nr. 15, 2026, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Auswärtiges Amt|Auswärtige Amt]] gibt seit mindestens 2015 für alle Anrainer-Länder eine [[Reisewarnung]] heraus. Der Bab al-Mandab gehört zusammen mit dem [[Golf von Aden]] zu den weltweit am meisten durch [[Piraterie]] gefährdeten Gebieten. Seit 2001 laufen in dem Seegebiet verschiedene internationale Marineoperationen zur Abwehr der Piraterie. An der ersten Operation 2001, &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Enduring Freedom|Enduring Freedom]]&amp;#039;&amp;#039;, nahm auch die Deutsche Marine teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/a/einsatzbw/!ut/p/c4/LclBDkBADEbhs7iA7u3cAptJh99o0JFpkTg9C3mrL48G-lK-JLFLVt6oo36UJt51vCcEiBr785Fjgo3Lls2g_4A_qFfejzkkJGgQ9eAoJRex_TQ61rZ6AYtgvh8!/ Einsatzbeschreibung Operation Enduring Freedom ], Bundeswehr, zuletzt besucht am 3. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuell sind deutsche Kräfte im Rahmen der Operation &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Atalanta|Atalanta]]&amp;#039;&amp;#039; bis Ende 2024 dort eingesetzt. Das Lagezentrum ist in Dschibuti.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/a/einsatzbw/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pPKU1PjUzLzixJIqIDcxu6Q0NScHKpRaUpWqV5yfm5iTmaiXmZeWHw_l6BdkOyoCAKLz-AE!/ Einsatzbeschreibung Operation Atalanta], Bundeswehr, zuletzt besucht am 3. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des [[Krieg in Israel und Gaza 2023|Gaza-Krieges 2023]] verstärkten sich die Angriffe der Houthi-Miliz vom [[Jemen]] aus auf die Schifffahrt durch den Bab al-Mandab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/huthi-rebellen-jemen-nahostkonflikt-100.html |titel=Jemen: Wer sind die Huthi und was sind ihre Ziele? |sprache=de |abruf=2024-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verschiedene Länder schickten Kriegsschiffe zum Geleit und Abwehr von Angriffen der Huthi-Streitkräfte. Die [[Bundesregierung (Vereinigte Staaten)|US-Regierung]] startete die [[Operation Prosperity Guardian]], um die Handels-Schifffahrt zu schützen. Mehrere Länder, darunter Großbritannien, Bahrain, Kanada, Frankreich, Italien, die Niederlande, Norwegen und die Seychellen wollen oder haben sich daran beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Grosse, &amp;#039;&amp;#039;Das Tor der Tränen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Die USA richteten die [[Combined Maritime Forces]] (CMF), eine multinationale Einsatzzentrale unter US-Führung mit Sitz am Standort der [[5. US-Flotte]] in [[Bahrain]] ein. Die CMF hat 39 Mitglieder, darunter die NATO, Europäische Staaten sowie Länder des Nahen Ostens.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.reuters.com/world/middle-east/combined-maritime-forces-warns-ships-avoid-bab-al-mandab-strait-intertanko-2024-01-12/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von [[Iran]] unterstützte [[Huthi]]-Miliz im Jemen hat im Zusammenhang mit der Entwicklung im [[Irankrieg 2026]] mit erneuten Angriffen auf Handelsschiffe gedroht. Der ranghohe Huthi-Vertreter Hussein al-Essi sprach dabei heute auch von einer möglichen Schließung der Meerenge Bab al-Mandab. Den US-Präsidenten [[Donald Trump]] rief al-Essi auf, den „Frieden“ in der Region nicht weiter zu behindern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-iran-sonntag-110.html#Huthimiliz |titel=Huthi-Miliz im Jemen droht mit Angriffen auf Handelsschiffe |hrsg=[[ARD]] |werk=[[Tagesschau24]] |datum=2026-04-19 |sprache=de |abruf=2026-04-19 |kommentar=Iran-Liveblog vom 19. April 2026, 11:46 Uhr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pläne zum Bau einer Brücke ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bridge of the Horns}}&lt;br /&gt;
Ein Unternehmen im Besitz von [[Tarek bin Laden]] plant den Bau einer Brücke über den Bab al-Mandab zwischen Jemen und Dschibuti über die dazwischen liegende Insel [[Perim]]. Das Projekt soll Wirtschaft und Handel in der Region fördern sowie afrikanischen Muslimen die Pilgerfahrt nach [[Mekka]] erleichtern. Es wird damit gerechnet, dass auch Migranten, die gegenwärtig den gefährlichen Weg über [[Boosaaso]] nehmen, die Route nutzen würden;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/7259427.stm Tarek Bin Laden&amp;#039;s Red Sea bridge], [[BBC]] News, 22. Februar 2008 (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker meinen, dass auch Terroristen profitieren und leichter von der arabischen Halbinsel nach Afrika gelangen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.somalilandtimes.net/sl/2008/319/16.shtml Editorial: Bin Laden’s Djibouti-Yemen Bridge], Somaliland Times Nr. 319/2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch Vorschläge zum Bau eines Dammes am Bab al-Mandab, um das Rote Meer abzusperren und Energie aus Wasserkraft zu gewinnen: das Projekt [[Rotes-Meer-Damm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bab-el-Mandeb}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4575483-4|VIAF=247384671}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerenge (Indischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerenge in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Dschibuti]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Jemen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Dschibuti und Eritrea]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mielas</name></author>
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