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	<title>BRD - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=BRD&amp;diff=351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Makovik: /* Rechtsextreme Verwendung */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=BRD&amp;diff=351&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-05T15:46:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rechtsextreme Verwendung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit einer Abkürzung für &amp;#039;&amp;#039;Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;; zu anderen Bedeutungen siehe [[BRD (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BRD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine nicht offizielle [[Abkürzung]] für die [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]], die mitunter im wissenschaftlichen und insbesondere politischen Kontext verwendet wird, analog zur Abkürzung „[[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]“ während der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Epoche von 1949 bis 1990]]. Amtliche Verlautbarungen der Bundesrepublik enthalten die Abkürzung dagegen seit Anfang der 1970er-Jahre nicht mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Georg Stötzel]], [[Martin Wengeler]], Karin Böke |Titel=Kontroverse Begriffe. Geschichte des öffentlichen Sprachgebrauchs in der Bundesrepublik Deutschland |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=1995 |Seiten=317–322}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Berschin]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandbegriff im sprachlichen Wandel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Weidenfeld]], [[Karl-Rudolf Korte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur deutschen Einheit. 1949–1989–1999&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe, Campus Verlag, Frankfurt am Main 1999, S.&amp;amp;nbsp;217–225, hier S.&amp;amp;nbsp;222–224.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Verwendung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
=== Abkürzung in der Bundesrepublik Deutschland ===&lt;br /&gt;
Nach [[Gründung der Bundesrepublik Deutschland]] wurde die Abkürzung „BRD“ dort zunächst wertfrei verwendet. Die [[Gesellschaft für deutsche Sprache]] (GfdS) ermittelte 1988 als ältesten Beleg den Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039; des seinerzeitigen [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für [[öffentliches Recht]] und [[Völkerrecht]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]], [[Wilhelm Grewe]], in der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Rechts-Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Juni 1949.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Grewe: &amp;#039;&amp;#039;Die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Das Besatzungsstatut.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rechts-Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, J. C. B. Mohr, Tübingen 1949, S. 265–270. Nachdruck in &amp;#039;&amp;#039;Der Sprachdienst&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Gesellschaft für deutsche Sprache, 1988, S.&amp;amp;nbsp;137&amp;amp;nbsp;ff.; dazu kritisch [[Friedrich-Christian Schroeder]], &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Grewe hat nicht den Begriff „BRD“ eingeführt. Seltsames Preisausschreiben einer Gesellschaft für deutsche Sprache&amp;#039;&amp;#039;, [[Die Welt]] vom 2. September 1989, S.&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt; In gewissem Umfang war diese Abkürzung bereits in den 1950er-Jahren gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Duden|Rechtschreibduden]]&amp;amp;nbsp;– von 1956 bis 1996 in [[Westdeutschland]] maßgeblich für die amtliche [[deutsche Rechtschreibung]]&amp;amp;nbsp;– führte 1967 die Abkürzung erstmals in seiner 16. Auflage. Im Juli 1965 legte das damalige [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen|Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen]] unter [[Erich Mende]] (FDP) „Richtlinien für die Bezeichnung [I.] Deutschlands; [II.] der Demarkationslinien innerhalb Deutschlands; [III.] der Orte innerhalb Deutschlands (Bezeichnungsrichtlinien)“ fest. Darin wurde Folgendes im [[Gemeinsames Ministerialblatt|Gemeinsamen Ministerialblatt]] (GMBl. S.&amp;amp;nbsp;227&amp;amp;nbsp;f.) beschrieben:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Bundesrepublik Deutschland setzt – unbeschadet der Tatsache, daß ihre [[Gebietshoheit]] gegenwärtig auf den [[Geltungsbereich]] des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]] beschränkt ist – das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] als [[Völkerrechtssubjekt]] unter Wahrung seiner rechtlichen Identität [[Rechtslage Deutschlands nach 1945#Ansicht der Bundesrepublik|fort]]. Statt der ausdrücklichen Bezeichnung ‚Bundesrepublik Deutschland‘, die das Grundgesetz festgelegt hat, sollte daher die Kurzform ‚Deutschland‘ immer dann gebraucht werden, wenn die Führung des vollständigen Namens nicht erforderlich ist. […] Die Abkürzung ‚BRD‘ oder die Bezeichnung ‚Bundesrepublik‘ ohne den Zusatz ‚Deutschland‘ sollten nicht benutzt werden. […] Das 1945 von der [[Sowjetunion]] besetzte Gebiet Deutschlands westlich der [[Oder-Neiße-Grenze|Oder-Neiße-Linie]] mit Ausnahme [[Berlin]]s wird im politischen Sprachgebrauch als ‚[[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetische Besatzungszone Deutschlands]]‘, abgekürzt als ‚SBZ‘, in Kurzform auch als ‚Sowjetzone‘ bezeichnet. Es ist nichts dagegen einzuwenden, daß auch die Bezeichnung ‚[[Mitteldeutschland]]‘ verwendet wird.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aufzeichnung des Ministerialdirigenten Lahn&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hans-Peter Schwarz (Historiker)|Hans-Peter Schwarz]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Akten zur auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1970&amp;#039;&amp;#039;, Band I: &amp;#039;&amp;#039;1. Januar bis 30. April 1970&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 2001, ISBN 3-486-56498-6, S. 840, Anm.&amp;amp;nbsp;2 zu Dok. 225 (abgerufen über [[Walter de Gruyter (Verlag)|De Gruyter]] Online).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er-Jahre begann eine Kontroverse um die Abkürzung „BRD“, als in einigen [[Land (Deutschland)|Bundesländern]] der Gebrauch untersagt wurde, da sie durch die häufige Verwendung in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] als „[[Kommunismus|kommunistische]] Erfindung“ und „[[Agitation]]sformel“ verfemt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Helmut Berschin, &amp;#039;&amp;#039;Deutschland – ein Name im Wandel. Die deutsche Frage im Spiegel der Sprache.&amp;#039;&amp;#039; München 1979, S. 25&amp;amp;nbsp;ff.; er weist „BRD“ für die DDR als Ersatzbezeichnung für ältere Kampfbezeichnungen wie „westdeutscher Separatstaat“, „Bonner Regime“ u.&amp;amp;nbsp;ä. aus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Stötzel, Martin Wengeler, Karin Böke, &amp;#039;&amp;#039;Kontroverse Begriffe. Geschichte des öffentlichen Sprachgebrauchs in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, de Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-014106-X, [http://books.google.de/books?id=GkI3mUhsrDQC&amp;amp;pg=PA320 S. 320].&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Vermeidung dieser Abkürzung wollte sich die bundesdeutsche Seite vom [[Sprachgebrauch in der DDR]] abgrenzen und verhindern, dass west- und ostdeutscher [[Staat]] durch analoge Abkürzungen auf eine Stufe gestellt werden. Die Bundesrepublik Deutschland betrachtete sich trotz aller [[Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland bis 1990|Lockerungen im deutsch-deutschen Verhältnis]] stets als [[Alleinvertretungsanspruch#Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|völkerrechtlich einzig legitimen deutschen Staat]] (keine völkerrechtliche Anerkennung der DDR), da nur ihre Regierung aus demokratischen Wahlen hervorging. Die Bezeichnung „Deutschland“ beanspruchte sie für [[Gesamtdeutschland]] und damit stellvertretend für sich selbst. Durch die fortdauernde Verwendung dieses Begriffs sollte die Existenz einer deutschen Nation – &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Reich in den Grenzen vom 31. Dezember 1937|Deutschland als Ganzes]]&amp;#039;&amp;#039; – im öffentlichen Bewusstsein gehalten werden, um das [[Wiedervereinigungsgebot|Staatsziel der Wiedervereinigung]] nicht zu gefährden. Am 31. Mai 1974 empfahlen dann die [[Regierungschef]]s des Bundes und der Länder, „dass im amtlichen Sprachgebrauch die volle Bezeichnung ‚Bundesrepublik Deutschland‘ verwendet werden“ solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juni 1974 wurden von der [[Kultusministerkonferenz]] (KMK) [[Schulbuch|Schulbücher]] mit dem Kürzel „BRD“ nicht mehr zugelassen. In Aufsätzen in [[West-Berlin]] durfte es, wenn das Thema Deutschland im Unterricht behandelt worden war, als Fehler angestrichen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_39/1978&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40606777.html &amp;#039;&amp;#039;„Wer BRD sagt, richtet Unheil an“&amp;#039;&amp;#039;], [[Der Spiegel]] 39/1978 vom 25. September 1978.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 4. Oktober 1976 gibt es einen [[Runderlass]] des Kultusministers von [[Schleswig-Holstein]] (NBl. KM. Schl.-H. S. 274), der jede Abkürzung für nicht „wünschenswert“ erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.schooloffice-sh.de/texte/b/brd.htm |titel=Bezeichnung „Bundesrepublik Deutschland“ im Schulunterricht |datum=1976-10-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20051218042828/http://www.schooloffice-sh.de/texte/b/brd.htm |archiv-datum=2005-12-18 |zugriff=2008-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 nahm die GfdS die Abkürzung in die Liste der [[Wort des Jahres|Wörter des Jahres]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Andreas von Schoeler]], [[parlamentarischer Staatssekretär]] im [[Bundesministerium des Innern]], gab am 30. November 1979 dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] die Auskunft, dass von dem Gebrauch des [[Akronym]]s „BRD“ Abstand zu nehmen sei. Nachdem schon in den siebziger Jahren die [[Kultusministerium|Kultusministerien]] einzelner Länder darauf hingewiesen hatten, dass die volle Bezeichnung „Bundesrepublik Deutschland“ im [[Schulunterricht]] benutzt werden sollte, fasste die Kultusministerkonferenz in ihrer 202. Plenarsitzung am 12. Februar 1981 den Beschluss, die Abkürzung „BRD“ in Schulbüchern und [[Kartografie|kartografischen]] Werken für den Unterricht nicht mehr zu verwenden. Er wurde von einzelnen Ländern durch Bekanntmachung in ihren Amtsblättern in [[Landesrecht]] umgesetzt, so unter anderem in [[Baden-Württemberg]] am 14. April und in Schleswig-Holstein am 4. August 1981.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2009/abkuerzung_brd.pdf |wayback=20120520235511 |text=Deutscher Bundestag – Wissenschaftliche Dienste: &amp;#039;&amp;#039;Die Diskussion um den Gebrauch der Abkürzung „BRD“&amp;#039;&amp;#039;}}, Der Aktuelle Begriff Nr. 71/09 vom 4. September 2009 (PDF; 44&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amtliche Auffassung zu &amp;#039;&amp;#039;BRD&amp;#039;&amp;#039; ist einer der wenigen Fälle (siehe auch [[Orthographie]]), in denen so versucht wurde, direkt in den [[Bundesdeutsches Hochdeutsch|bundesdeutschen Sprachgebrauch]] einzugreifen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Auch die linksterroristische [[Rote Armee Fraktion]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rote Armee Fraktion |Titel=Auflösungserklärung der RAF |Datum=1998-04-20 |Online={{Webarchiv|url=http://www.extremismus.com/terror/rafdox30.html |wayback=20070221165803 | text=extremismus.com}}|Zugriff=2015-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; benutzte die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;BRD&amp;#039;&amp;#039;. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er-Jahren verband sich im Zusammenhang mit der [[Flick-Affäre]] der „gekauften Republik“ das Kürzel auch mit dem [[Polemik|polemisch]]-[[Politisches Schlagwort|politischen Schlagwort]] „[[Bananenrepublik]] Deutschland“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Ernst Wiegand]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur neuhochdeutschen Lexikographie.&amp;#039;&amp;#039; Georg Olms Verlag, 1986, ISBN 3-487-07838-4, [http://books.google.de/books?id=RHorNzuRwzkC&amp;amp;pg=PA104&amp;amp;dq=%22bananenrepublik+deutschland%22+flick#v=onepage&amp;amp;q=%22bananenrepublik%20deutschland%22%20flick&amp;amp;f=false S. 104].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abkürzung in der Deutschen Demokratischen Republik ===&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] wurde die Bundesrepublik in den ersten beiden Jahrzehnten der [[Deutsche Teilung|deutschen Teilung]] meist &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschland&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=Werner Weidenfeld, Karl-Rudolf Korte |Titel=Handbuch zur deutschen Einheit 1949–1989–1999 |Verlag=Campus |Datum=1999 |Seiten=222}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Werner Besch]] et al. |Titel=Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung |Band=2. Teilband |Auflage=2. |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=1998}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Georg Stötzel, Martin Wengeler, Karin Böke |Titel=Kontroverse Begriffe. Geschichte des öffentlichen Sprachgebrauchs in der Bundesrepublik Deutschland |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=1995 |Seiten=317&amp;amp;nbsp;ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Führung vermied damit die amtliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In offiziellen Schreiben wurden daher zeitweise auch die Bezeichnungen „westdeutsche Bundesrepublik“ und „Deutsche Bundesrepublik“ (DBR) gebraucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Insbesondere die Bezeichnung „Deutsche Bundesrepublik“ fand sich in den Anfangsjahren auch außerhalb der Grenzen Deutschlands, so etwa in [[Österreich]], vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. {{Webarchiv|url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31971080.html |wayback=20160304132130 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hohlspiegel&amp;#039;&amp;#039;}}, Der Spiegel 35/1955 vom 24. August 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin kam vor allem die [[Analogie (Rhetorik)|Analogie]] zum Staatsnamen &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Demokratische Republik&amp;#039;&amp;#039; (DDR) zum Vorschein, um die von der [[Sowjetunion]] postulierte [[Zwei-Staaten-Theorie]] zu betonen und den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039; für eine gesamtdeutsche Nation offenzuhalten. Als Reflex darauf, dass diese Bezeichnung dann auch in der Bundesrepublik sogar teils von [[Vertriebenenverband|Vertriebenenpolitikern]] verwendet wurde, wies die [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] in ihren Bezeichnungsrichtlinien von 1961 „Deutsche Bundesrepublik“ als „terminologisches Pendant zur ‚Zweistaatentheorie‘“ aus, wodurch die Bezeichnung als „inkorrekt“ und „grundsätzlich zu vermeiden“ gebrandmarkt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Richtlinien für die Schreibweise von Namen, die Bezeichnung von Gebieten und Grenzen und die Darstellung der deutschen Grenzen in Karten und Texten vom 1. Februar 1961; hier zit. nach Ernst Deubelli, &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschlandpolitik in ihrer politischen Sprache – Eine Untersuchung über den Zeitraum von 1949 bis zum Inkrafttreten des Grundlagenvertrages 1973.&amp;#039;&amp;#039; (Diss.) München 1982, S.&amp;amp;nbsp;74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ostdeutsche Literatur nahm diese Bezeichnung auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=I. Agranowski, E. Rosental, M. Zunz [[et al.]] |Hrsg=[[RIA Novosti|Presseagentur Nowosti]] |Titel=UdSSR – Fragen und Antworten |Verlag=[[Karl Dietz Verlag Berlin|Dietz Verlag]] |Ort=Ost-Berlin |Datum=1967 |Seiten=612&amp;amp;nbsp;ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies änderte sich jedoch 1968 mit dem Inkrafttreten der neuen [[Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik|DDR-Verfassung]]. Seither wurde in der DDR für die Bundesrepublik neben der amtlichen Staatsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039; offiziell verstärkt die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;BRD&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Dies sollte die Gleichberechtigung der beiden [[Staat]]en ausdrücken; die Bezeichnung verbreitete sich auch im allgemeinen Sprachgebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsentierte bundesdeutsche Abkürzungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wm74-bus-seite.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;BR Deutschland&amp;#039;&amp;#039;: Mannschaftsbus der bundesdeutschen Nationalmannschaft bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:D international vehicle registration oval.svg|mini|D-Schild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Westdeutsche Länder|alten Bundesländern]] wurden bis zur [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Einheit]] und werden teilweise auch danach&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z.&amp;amp;nbsp;B. die verwendete [http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&amp;amp;Datum=25.07.2001&amp;amp;Aktenzeichen=8%20C%207.01 Abkürzung auf dejure.org].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe in [http://beck-online.beck.de/default.aspx?vpath=bibdata/zeits/VIZ/1997/cont/VIZ.1997.H04.GL4.htm VIZ 1997 Heft 4 Rechtsprechung] auf [[Beck-Online|beck-online]] (C.H. Beck).&amp;lt;/ref&amp;gt; die Abkürzungen &amp;#039;&amp;#039;BR Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;BRep Deutschland&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;BR Dt.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;BR Dtl.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;BRDt.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;BRep.Dtschl.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;BRep. Dtschld.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;B’Rep. Dt.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;B.Rep. Dtld.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;BRep.D&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;BR Dtld.&amp;#039;&amp;#039; oder vereinzelt – soweit kontextbezogen – einfach &amp;#039;&amp;#039;BRep.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/?vpath=bibdata/lex/BuddLexStrafR/Buch/cont/BuddLexStrafR.verz2.htm Buddendiek/Rutkowski: &amp;#039;&amp;#039;Strafrechtliche Nebengesetze&amp;#039;&amp;#039;, 31. Auflage 2007, Kap. „Abkürzungen“], in: &amp;#039;&amp;#039;Stichwortband. Lexikon des Nebenstrafrechts&amp;#039;&amp;#039; auf beck-online (C.H. Beck).&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Dtld.&amp;#039;&amp;#039; bevorzugt; eine Verwendung des Kürzels „BRD“ war hingegen von offizieller Seite nicht erwünscht (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch Abschnitt&amp;#039;&amp;#039; „[[#Heutige Verwendung|Heutige Verwendung]]“). Im mündlichen Sprachgebrauch war und ist der Kurzname &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland|Bundesrepublik]]&amp;#039;&amp;#039; für die Bundesrepublik Deutschland gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kfz-Nationalitätszeichen ===&lt;br /&gt;
Dass beide deutsche Staaten das Nationalitätenkennzeichen &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039; verwendeten, hatte 1971 zur gleichnamigen Benennung des westdeutschen Fernsehmagazins &amp;#039;&amp;#039;[[Kennzeichen D (Fernsehen)|Kennzeichen D]]&amp;#039;&amp;#039; geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihre „Eigenständigkeit zu betonen“, ersetzte die DDR das &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;-Kennzeichen ab dem 1. Januar 1974 durch das Nationalitätskennzeichen &amp;#039;&amp;#039;DDR&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph H. Werth: &amp;#039;&amp;#039;Entspannungspolitik nach außen, Repression nach innen – die deutsch-deutschen Beziehungen 1969–1989.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Berg, Knut Holtsträter, Albrecht von Massow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die unerträgliche Leichtigkeit der Kunst. Ästhetisches und politisches Handeln in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2007, S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin riefen in der Bundesrepublik [[Politische Linke|linke Gruppierungen]], besonders die [[Deutsche Kommunistische Partei]] (DKP), ihre Anhänger dazu auf, an ihren Kraftfahrzeugen das „anmaßende“ Nationalitätenkennzeichen &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;, auch „D-Schild“ genannt, durch ein Schild mit den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;BRD&amp;#039;&amp;#039; zu ersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otthein Rammstedt]], [[Gert Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;BRD ade! Vierzig Jahre in Rück-Ansichten von Sozial- und Kulturwissenschaftlern.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 978-3-518-11773-6, S. 428.&amp;lt;/ref&amp;gt; In solchen Fällen wurden im öffentlichen Straßenverkehr mitunter [[Bußgeldbescheid]]e verteilt, was damit begründet wurde, dass der „BRD“-Aufkleber mit einem fremden Nationalitätskennzeichen verwechselt werden könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_39/1978&amp;quot; /&amp;gt; Dagegen brachten im Zuge der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] im Herbst 1989 [[DDR-Bürger]] ihr Streben nach nationaler Einheit mit der Umwandlung ihres DDR-Schilds in ein D-Schild durch Tilgung des ersten und letzten Buchstabens zum Ausdruck.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/alltagskultur-bemaltes-ddr-kennzeichen.html Information] des &amp;#039;&amp;#039;[[Lebendiges Museum Online|LeMO]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 14. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationale Abkürzungen ===&lt;br /&gt;
International waren und teilweise sind die entsprechenden Abkürzungen wie FRG (für &amp;#039;&amp;#039;Federal Republic of Germany&amp;#039;&amp;#039;) im Englischen und RFA &amp;#039;&amp;#039;(République Fédérale d’Allemagne)&amp;#039;&amp;#039; im Französischen üblich. Die russische Abkürzung ФРГ (für Федеративная Республика Германия, &amp;#039;&amp;#039;Federatiwnaja Respublika Germanija&amp;#039;&amp;#039;) ist auch heute noch sehr gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Verwendung ==&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] Ende des 20. Jahrhunderts und mit der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] hat die Diskussion um die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;BRD&amp;#039;&amp;#039; ihre Brisanz verloren. So setzt der Duden seit den 1990er-Jahren „BRD“ mit „Bundesrepublik Deutschland“ gleich, während er aber darauf hinweist, dass es sich um eine „nicht amtliche Abkürzung“ handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dudenredaktion (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Duden online]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Bibliographisches Institut|Bibliographisches Institut GmbH]], [https://www.duden.de/rechtschreibung/Bundesrepublik Stichwort „Bundesrepublik“]. Abgerufen am 4. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem verwendet zuweilen auch die dem Bundesinnenministerium unterstellte [[Bundeszentrale für politische Bildung]] auf ihren Webseiten und bei der Veröffentlichung [[Wissenschaftliche Publikation|wissenschaftlicher Publikationen]] die in ihrer Vergangenheit nicht unumstrittene&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Georg Stötzel, Martin Wengeler, &amp;#039;&amp;#039;Kontroverse Begriffe. Geschichte des öffentlichen Sprachgebrauchs in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, de Gruyter, 1995, [https://books.google.de/books?id=GkI3mUhsrDQC&amp;amp;pg=PA318 S. 318 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;BRD&amp;#039;&amp;#039;. Regelmäßig wird die Abkürzung auch in den Medien verwendet, z.&amp;amp;nbsp;B. in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Tobias Wiethoff]] |url=http://www.faz.net/s/RubC04145822B794FD59CBBC4D2C39CF75A/Doc~EF3018A4FA80B439FBD8DC7A52EDA2F1B~ATpl~Ecommon~Scontent.html |titel=Regionenvergleich |werk=FAZ.NET |datum=2005-03-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081024175200/http://www.faz.net/s/RubC04145822B794FD59CBBC4D2C39CF75A/Doc~EF3018A4FA80B439FBD8DC7A52EDA2F1B~ATpl~Ecommon~Scontent.html |archiv-datum=2008-10-24 |zugriff=2008-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Süddeutsche.de]]: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;60 Jahre BRD&amp;#039;&amp;#039; – interaktive Zeitreise |url=http://www.sueddeutsche.de/politik/54/462668/app/ |wayback=20100127141619}}, abgerufen am 24. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt|Welt]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothea Siems: [https://www.welt.de/debatte/kommentare/article13444914/Deutschland-steht-vor-Revolution-am-Arbeitsmarkt.html &amp;#039;&amp;#039;Deutschland steht vor Revolution am Arbeitsmarkt.&amp;#039;&amp;#039; Untertitel „Die Attraktivität der BRD könnte noch geringer werden“], [[Welt Online]] vom 22. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch wenn sie sich inzwischen auf das vereinte Deutschland bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „alte BRD“ tauchte in den Medien ungefähr ab dem Jahr 2000 als Verweis auf die &amp;#039;&amp;#039;Bundesrepublik Deutschland vor 1990&amp;#039;&amp;#039; auf, welche sich nicht nur geografisch, sondern auch in der Ausprägung der [[Soziale Marktwirtschaft|Sozialen Marktwirtschaft]] von der Bundesrepublik des 21. Jahrhunderts unterscheidet (vgl. auch die Analogiebildung &amp;#039;&amp;#039;[[Bonner Republik]]&amp;#039;&amp;#039;). Zum Beispiel waren viele Unternehmen, die der Versorgung der Bevölkerung dienen, noch nicht [[Privatisierung|privatisiert]], sondern [[Extrahaushalt|Bundes-, Landes- oder kommunales Eigentum]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Deutsche Bundespost|Bundespost]], [[Deutsche Bundesbahn|Bundesbahn]], Krankenhäuser).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kas.de/wf/de/71.13038 |titel=Soziale Marktwirtschaft: Politische Umsetzung, Erosion und Handlungsbedarf |werk=[[Konrad-Adenauer-Stiftung]] |zugriff=2017-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das vereinigte Deutschland haben sich verschiedene Abkürzungen international durchgesetzt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;: als [[Liste der Kfz-Nationalitätszeichen|Kfz-Nationalitätszeichen]] und ziviles [[Luftfahrzeugkennzeichen]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DE&amp;#039;&amp;#039; (neben &amp;#039;&amp;#039;DEU&amp;#039;&amp;#039; [[ISO-3166-1-Kodierliste|Landescode]] des internationalen Standards [[ISO 3166]]): im [[Internet]] und internationalen Adressen (z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Luftfrachtbrief]]en) oder [[Patent]]en&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;GER&amp;#039;&amp;#039; (offizielles [[Liste der olympischen Mannschaftskürzel|Mannschaftskürzel]] des [[Internationales Olympisches Komitee|IOC]]; {{laS|Germania}}): bei internationalen Sportereignissen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;.de&amp;#039;&amp;#039; für die [[Top-Level-Domain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsextreme Verwendung ==&lt;br /&gt;
Gelegentlich wurde von [[Rechtsextremismus|Rechtsextremisten]] wie [[Horst Mahler]] sowie von [[Nationalismus|Nationalisten]] die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;BRD&amp;#039;&amp;#039; verwendet, um darzustellen, dass aus ihrer Sicht die Bundesrepublik Deutschland zum einen nur einen Teil Deutschlands (d.&amp;amp;nbsp;h. in den [[Deutsches Reich in den Grenzen vom 31. Dezember 1937|Grenzen von 1937]]) umfasse – in [[Revanchismus|revanchistischen]] Kreisen misst man dem [[Deutsch-polnischer Grenzvertrag|deutsch-polnischen Grenzvertrag]] zu den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|ehemaligen deutschen Ostgebieten]] von 1990 keine Bedeutung zu – und zum anderen kein souveräner Staat sei, sondern lediglich eine „Organisationsform einer Modalität der Feindmächte des Deutschen Reiches“ &amp;#039;&amp;#039;(OMF-BRD)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/224978/a2356935618efffc5205f969d6924b02/data/vsb2006-nur-text.pdf &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsschutzbericht 2006 der Freien und Hansestadt Hamburg&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 5,1&amp;amp;nbsp;MB), s.&amp;amp;nbsp;a. Abkürzungsverzeichnis S. 288.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Behörde für Inneres – Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz (LfV): &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus / Revisionismus&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.hamburg.de/rechtsextremismus/231502/antisemitismus-revisionismus.html |wayback=20150413092218}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – in Anlehnung an den von [[Carlo Schmid]] 1948 geprägten Begriff der „Organisationsform einer Modalität der [[Fremdherrschaft]]“. Darüber hinaus wird das Kürzel verwendet in Darstellungen, die die Bundesrepublik als illegitimen Staat ansehen, dessen Regierung so genannte „[[Reichsbürgerbewegung|Kommissarische Reichsregierungen]]“ gegenübergestellt werden, z.&amp;amp;nbsp;B. als „BRD GmbH“.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hüllen, Heiko Homburg: &amp;#039;&amp;#039;„Reichsbürger“ zwischen zielgerichtetem Rechtsextremismus, Gewalt und Staatsverdrossenheit.&amp;#039;&amp;#039; In: Dirk Wilking (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Reichsbürger“. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Demos – Brandenburgisches Institut für Gemeinwesenberatung, Potsdam 2017, S. 15–53, hier S. 18, 24, 29 u.&amp;amp;nbsp;ö. mit weiteren Nachweisen; Jan-Gerrit Keil: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Wahn und Rollenspiel – das Phänomen der „Reichsbürger“ aus psychologischer Sicht&amp;#039;&amp;#039;. In: Dirk Wilking (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Reichsbürger“. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 54 Anm.&amp;amp;nbsp;3, S.&amp;amp;nbsp;64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Rechtslage Deutschlands nach 1945#Politische Agitation|titel1=Politische Agitation durch die sogenannte Reichsbürgerbewegung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnlicher Streitfall ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Berlin-Frage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vergleichbar ideologisch geführte Diskussion gab es um die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Berlin (West)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[West-Berlin]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Westberlin&amp;#039;&amp;#039; mit der Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;WB&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe u.&amp;amp;nbsp;a. die Wegweiser vor den Grenzkontrollstellen: &amp;#039;&amp;#039;Transit BRD – WB&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in Berlin (West) und der Bundesrepublik Deutschland („Westdeutschland“) benutzte Klammerkonstruktion sollte die Einheit der Stadt [[Berlin]], die in zwei Teile geteilt war, klarstellen. Seitens der DDR wurde durch die Zusammenschreibung „Westberlin“ versucht, den Eindruck eines eigenständigen geografischen (wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Westindische Inseln|Westindien]]) und politischen Gebietes („Selbständige politische Einheit Westberlin“) zu schaffen, und dieses von &amp;#039;&amp;#039;[[Ost-Berlin|Berlin, Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik]]&amp;#039;&amp;#039; abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ergab sich eine politische Debatte um den Begriff „[[Westdeutschland]]“ oder auch hinsichtlich dessen, dass die DDR nicht [[Ausland]] zur Bundesrepublik sein könne, sowie um die Abkürzung „DDR“, die z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Axel Springer SE|Springer-Presse]] vor dem 2. August 1989&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heiner Bröckermann]], [[Sven Felix Kellerhoff]]: [https://www.welt.de/welt_print/politik/article4235636/Als-aus-der-DDR-die-DDR-wurde.html &amp;#039;&amp;#039;Als aus der „DDR“ die DDR wurde&amp;#039;&amp;#039;], welt.de, 1. August 2009, abgerufen am 15. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; nur in [[Anführungszeichen]] verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Helmut Berschin]] |Titel=Deutschland – ein Name im Wandel. Die deutsche Frage im Spiegel der Sprache |Verlag=Olzog |Ort=München/Wien |Datum=1979 |ISBN=3-7892-7180-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4146519-2|VIAF=239502743}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache (DDR)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Makovik</name></author>
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