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	<title>BMW 328 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=BMW_328&amp;diff=646619&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dirkjot: zwei Wörter umgestellt, Punkt versetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=BMW_328&amp;diff=646619&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-16T09:22:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zwei Wörter umgestellt, Punkt versetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell&lt;br /&gt;
| Marke      = [[BMW (Automarke)|BMW]]&lt;br /&gt;
| Modell     = 328&lt;br /&gt;
| Bild       = BMW 328 (16.06.2007).jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt = &lt;br /&gt;
| von        = 1937&lt;br /&gt;
| bis        = 1939&lt;br /&gt;
| Klasse     = [[Sportwagen]]&lt;br /&gt;
| Versionen  = [[Roadster]]&lt;br /&gt;
| Motoren    = [[Ottomotor]]:&amp;lt;br /&amp;gt;2,0 Liter (59 kW)&lt;br /&gt;
| Länge      = 3900&lt;br /&gt;
| Breite     = 1550&lt;br /&gt;
| Höhe       = 1400&lt;br /&gt;
| Radstand   = 2400&lt;br /&gt;
| Gewicht    = 830&lt;br /&gt;
| Vorgänger  = &lt;br /&gt;
| Nachfolger = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BMW 328 Heck (2007-06-16 Foto Spurzem).jpg|mini|Im alten Fahrerlager des Nürburgrings]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BMW 328, Bj. 1939 - Armaturenbrett (2007-06-16 Sp).jpg|mini|Armaturenbrett des BMW 328]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BMW 328 6-Zylinder-Motor.jpg|mini|Motorraum, rechte Seite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TCM19 05 - BMW.jpg|mini|328 Motorraum, linke Seite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BMW 328 Bj 1938 - Heck.jpg|mini|Heck des BMW 328, Baujahr 1938]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Brudes im BMW 328 Mille Miglia am 14.08.1976.jpg|mini|BMW 328 „Mille Miglia“, Baujahr 1940, mit Adolf Brudes am Steuer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BMW 328 Touring Coupé.jpg|mini|BMW 328 Touring-Coupé, Sieger der Ersatz-Mille-Miglia 1940]]&lt;br /&gt;
[[Datei:12-03-01-autostadtr-by-RalfR-04.jpg|mini|BMW 328 Sport-Cabriolet im Museum der Autostadt Wolfsburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BMW 328&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Sportwagen]] der [[BMW|Bayerischen Motoren Werke]]. Erstmals zu sehen war der in [[Eisenach]] gebaute [[Roadster]] 1936 beim [[Eifelrennen]] auf der Nordschleife des [[Nürburgring]]s, wo er unter [[Ernst Jakob Henne]] mit einem Durchschnitt von 101,6&amp;amp;nbsp;km/h die Klasse der Sportwagen bis 2000&amp;amp;nbsp;cm³ (ohne Kompressor) gewann.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Behrndt, Jörg-Thomas Födisch, Matthias Behrndt: &amp;#039;&amp;#039;ADAC Eifelrennen&amp;#039;&amp;#039;. Heel Verlag, Königswinter 2009, ISBN 978-3-86852-070-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu kaufen war der BMW 328 ab Februar 1937 zum Preis von 7400 Reichsmark. 464 Wagen wurden laut Angaben der [[BMW|BMW AG]] bis Anfang 1940 gebaut, andere Quellen nennen 462 Stück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oswald&amp;quot;&amp;gt;Werner Oswald: &amp;#039;&amp;#039;Alle BMW Automobile 1928–1978&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1979, ISBN 3-87943-584-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der BMW 328 gehörte zu den „Traumsportwagen“ seiner Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Simsa]]: &amp;#039;&amp;#039;Traumsportwagen&amp;#039;&amp;#039;. In: Motor-Revue, Heft 40, Winterausgabe 1961, Vereinigte Motorverlage, Stuttgart, S. 32–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorgänger war der [[BMW 319/1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der BMW 328 ist ein offener Zweisitzer. [[Fahrgestell]] und [[Radaufhängung]]en stammen vom [[BMW 319]], Motorblock und Bremsen vom viersitzigen Tourenwagen [[BMW 326|326]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bonhams.com/auctions/22725/lot/368/ Bonhams]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 326 leistet der Sechszylinder-Reihenmotor mit einem Hubraum von zwei Litern und parallel in einem Graugusszylinderkopf [[OHV-Ventilsteuerung|hängenden Ventilen]] 50 PS (38 kW) bei 3750/min. Der Motor hat zwei Steigstromvergaser, Ein- und Auslässe liegen auf einer Seite. Für den 328 konstruierte [[Rudolf Schleicher]] einen neuen Zylinderkopf aus Aluminium mit V-förmig hängenden Ventilen, halbkugeligen Brennräumen und einer [[Verdichtungsverhältnis|Verdichtung]] von 7,5&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;1 (statt 6&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;1). Kurze, im Kopf verzweigte Ansaugkanäle führen direkt von den drei Solex-Fallstromvergasern, die über dem Motor sitzen, zu den Einlassventilen. Um die Auslassventile von der unten auf der anderen Seite liegenden Nockenwelle betätigen zu können, wurde eine mechanisch aufwendige Lösung gewählt: Die Stoßstange wirkt über einen Umlenkhebel auf der Kipphebelwelle der Einlassseite und eine zweite, quer über den Zylinderkopf führende, fast waagerecht angeordnete kurze Stoßstange auf einen abgewinkelten Kipphebel, der das Auslassventil betätigt. Zu jedem Auslassventil gehören also ein Stößel, zwei Stoßstangen und zwei Kipphebel. Der Motor leistete so zunächst 80 PS (59 kW) bei einer Nenndrehzahl von 5000/min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine Einscheiben-Trockenkupplung, ein Vierganggetriebe von ZF oder Hurth und eine ungeteilte Kardanwelle wird die Kraft an die starre Hinterachse übertragen. Die Achsbrücke ist mit dem von vorn unten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=2692125 BMW-Group Archiv], Bild des „Rolling Chassis“&amp;lt;/ref&amp;gt; eingesetzten Differentialgetriebe verschraubt ([[Banjoachse]]). Sie wird von Längsblattfedern und den Hebeln der Stoßdämpfer geführt, die oben an der Achsbrücke angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderräder sind einzeln nach Art einer [[Doppelquerlenker]]achse an einer Querblattfeder oben und den als Dreiecklenker ausgebildeten Hebeln der Hebelstoßdämpfer aufgehängt. Die langen Spurstangen der [[Zahnstangenlenkung]] liegen hinter der Achse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Vierrad-Flüssigkeits-Fußbremse“, so die Bezeichnung im Verkaufsprospekt von BMW für die Trommelbremsen mit hydraulischer Betätigung, ist den damals verbreiteten seilzugbetätigten Bremsen überlegen. BMW versprach, dass der Wagen aus 30&amp;amp;nbsp;km/h nach fünf Metern zum Stillstand komme, was einer [[Bremsverzögerung]] von 6,94&amp;amp;nbsp;m/s² entspricht. Die Bremsen sind selbstnachstellend und jeder Radbremszylinder hat hinten, also zur ablaufenden Bremsbacke hin, einen größeren Durchmesser als vorn. BMW hebt den dadurch erreichten Vorteil des gleichmäßigen Verschleißes beider Bremsbacken heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von 3,90&amp;amp;nbsp;m und einer Breite von 1,55&amp;amp;nbsp;m wirkt der Wagen zierlich. Den sportlichen Charakter unterstreichen die zwei Lederriemen über der Motorhaube und die Zentralverschlüsse der Stahlscheibenräder. Der Einstieg in den BMW 328 ist trotz hinten angeschlagener Türen eng und wird durch das relativ große Lenkrad erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In viele erhalten gebliebene Exemplare des 328 wurden Teleskopstoßdämpfer eingebaut. &amp;lt;!-- ersetzt geht nicht, wenn die Stoßdämpfer das Rad auch führen – das können Teleskopstoßdämpfer nicht, außer sie sind Teil von MacPherson-Federbeinen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;#039;&amp;quot;center&amp;#039;|Technische Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Motor: || [[Reihenmotor|6-Zylinder-Reihenmotor]] (Otto)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bohrung × Hub: || 66 × 96 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hubraum: || 1971 cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verdichtungsverhältnis: || 7,5 : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gemischaufbereitung]]: || 3 [[Fallstromvergaser]] Solex 30 JF&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistung: || 80 PS (59 kW) bei 5000/min (Verschiedene Quellen nennen 4500/min.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kurbelwelle]]: || vierfach gelagert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ventilsteuerung: || seitliche [[Nockenwelle]], Antrieb durch Duplexkette; hängende Ventile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tankinhalt: || 50 Liter (auf Wunsch 100 l)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlung: || Wasserkühlung mit Umlaufpumpe, 7,5&amp;amp;nbsp;l Kühlwasser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Getriebe: || 4-Gang (3. und 4. Gang synchronisiert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrwerk: || Rohrrahmen mit Kastenquerträgern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aufhängung vorn: || Einzelradaufhängung an [[Querlenker]]n (Stoßdämpferhebel) und [[Blattfeder|Querblattfeder]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aufhängung hinten: || [[Starrachse]] an zwei Längs-Halbelliptikblattfedern, Bremsmomentabstützung durch Hebel der Stoßdämpfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stoßdämpfer: || [[Stoßdämpfer|hydraulische Hebelstoßdämpfer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremsen: || Trommelbremsen, hydraulisch betätigt, selbstnachstellend (Trommeldurchmesser 280&amp;amp;nbsp;mm)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Radstand: || 2400 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spurweite: || 1153/1220 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Außenmaße: || 3900 × 1550 × 1400 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reifen: || 5.25 oder 5.50–16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Leergewicht]] (ohne Fahrer):&amp;amp;nbsp; || 830 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit: || 150&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Produktionszahlen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Kittel |Titel=BMW Alle Personenwagen seit 1928 |Auflage=1 |Verlag=Motorbuch Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2008 |ISBN=978-3-613-02642-1 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!1936&lt;br /&gt;
!1937&lt;br /&gt;
!1938&lt;br /&gt;
!1939&lt;br /&gt;
!Summe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BMW 328&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |171&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |164&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |126&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |464&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karosserievarianten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BMW 328 &amp;#039;Fachsenfeld&amp;#039; Coupe (1937) 1Y7A6227.jpg|mini|BMW 328 &amp;#039;&amp;#039;Fachsenfeld&amp;#039;&amp;#039; Coupé]]&lt;br /&gt;
Außer dem serienmäßigen Roadster gab es für den BMW 328 individuelle Karosserien, unter anderem Cabriolet-Varianten von [[Ludwig Weinberger (Karosseriebau)|Ludwig Weinberger]] und von [[Carl Heinrich Gläser|Gläser]] sowie ein Coupé mit abnehmbarem Dach (Hardtop) von [[Wendler (Karosseriebau)|Wendler]] in Reutlingen. Nach dem Entwurf des [[Reinhard von Koenig-Fachsenfeld|Freiherrn Koenig-Fachsenfeld]] baute Wendler auch zwei [[Stromlinienfahrzeug|Stromlinienwagen]] auf der Basis des BMW 328, die zu ihrer Zeit als äußerst windschnittig galten. 1978 ergaben Messungen im Windkanal den relativ hohen [[Luftwiderstandsbeiwert]] (c&amp;lt;sub&amp;gt;w&amp;lt;/sub&amp;gt;) von 0,44 für dieses Fahrzeug, der unter anderem aus den Lüftungsschlitzen in der Fronthaube resultierte. Durch Verkleinerung dieser Schlitze (wie in der Konstruktion ursprünglich vorgesehen) sank er unter 0,40. Diese Karosserien entstanden im Wesentlichen in Handarbeit in Gemischtbauweise, bei der die Karosseriebleche mit einem Gerippe aus Holz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bmw-grouparchiv.de/research/media/14a91246-7a12-4be4-8112-81faff44885b/web?pfdrid_c=false BMW-Group Archiv], Bild eines 328-Holzgerippes&amp;lt;/ref&amp;gt; durch viele kleine Nägel verbunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der BMW 328 „Mille Miglia“ ==&lt;br /&gt;
Für das [[24-Stunden-Rennen von Le Mans 1939]] ließ BMW von dem Mailänder Karosseriebauer [[Carrozzeria Touring|Touring]] auf dem 328-Fahrgestell ein [[Coupé]] mit Aluminiumkarosserie in Tourings patentierter „Superleggera“-Bauweise (superleicht) herstellen. Die besonders dünnen Karosseriebleche des Wagens waren mit einem Gitterrohrgerüst verschweißt. Diese recht teure Bauart – Aluminium war vor dem Zweiten Weltkrieg ein teurer High-Tech-Werkstoff, der sich nicht leicht schweißen ließ – wurde damals bei verschiedenen Rennfahrzeugen angewandt. Im Rennen von Le Mans belegten [[Max zu Schaumburg-Lippe]]/Hans Wencher den fünften Platz im Gesamtklassement und wurden Sieger der Klasse bis 2 Liter Hubraum. Ein Jahr später – bei der [[Mille Miglia]] [[Mille Miglia 1940|1940]] – setzte BMW diesen Wagen und ein sogenanntes [[Wunibald Kamm|Kamm-Coupé]] sowie drei Roadster auf der Basis des 328 ein. Die Roadster galten als Prototypen für das geplante Nachkriegsmodell. Sie werden als Typ &amp;#039;&amp;#039;Mille Miglia&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, weil sie nur bei diesem Rennen als Werkswagen eingesetzt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungsangaben für den Rennmotor, der in [[Hubraum]] (1971&amp;amp;nbsp;cm³) und technischem Aufbau dem Serientriebwerk entspricht, schwanken zwischen 87 und 90 kW (118/122&amp;amp;nbsp;PS) bei 5000 bis 5800/min und einem Verdichtungsverhältnis von 9,15&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;1. Auf dem Prüfstand wurden 96 bis 99 kW (130 bis 135&amp;amp;nbsp;PS) erreicht. Das Leergewicht des Roadsters (mit 100&amp;amp;nbsp;l Kraftstoff) liegt bei 700&amp;amp;nbsp;kg, das Coupé wiegt ca. 780&amp;amp;nbsp;kg. Als Höchstgeschwindigkeit sind 200 bis 220&amp;amp;nbsp;km/h erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Huschke von Hanstein]] und [[Walter Bäumer]] gewannen die Mille Miglia mit dem Le-Mans-Coupé von Touring überlegen in 8:54:46,3 Stunden bzw. mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 166,7&amp;amp;nbsp;km/h. [[Adolf Brudes]] und [[Ralph Roese]] wurden mit einem der drei Roadster Dritte. Die beiden anderen Roadster belegten die Plätze fünf und sechs. Das Kamm-Coupé fiel aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde das Touring-Coupé von US-Offizieren beschlagnahmt und kurze Zeit später an einen früheren Mitarbeiter von BMW verkauft, der 1947 nach Kanada auswanderte, den Wagen mitnahm und veräußerte. In den 1970er-Jahren wechselte das Coupé erneut den Besitzer, bevor BMW es im Sommer 2002 zurückerwerben und restaurieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wagen von Brudes gelangte 1945 nach England und dort in den folgenden Jahren zu den verschiedensten Besitzern, die ihn nach ihren Bedürfnissen modifizierten. 1974 kam der Wagen erstmals wieder zum Nürburgring. 1975 konnte BMW den 328 „Mille Miglia“ zurückkaufen und unter großem Aufwand in den Originalzustand zurückversetzen. Das Bild von 1976 zeigt den Wagen noch mit Rechtslenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 1990er-Jahre versuchte BMW das &amp;#039;&amp;#039;Kamm-Coupé&amp;#039;&amp;#039; anhand von Daten aus Privatsammlungen, Fotos und Computersimulationen zu rekonstruieren, nachdem das Original Anfang der 1950er-Jahre nach einem Unfall verschrottet worden war. Ende April 2010 stellte BMW den Nachbau des Rennwagens auf dem [[Concorso d’Eleganza Villa d’Este|Concorso d’Eleganza]] vor dem Grand Hotel Villa d’Este am Comer See der Öffentlichkeit vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Grundhoff: [https://www.sueddeutsche.de/auto/bmw-328-kamm-coupe-aus-alt-mach-neu-1.937413 „BMW 328 Kamm Coupé. Aus alt mach&amp;#039; neu“], [[Süddeutsche Zeitung]], 27. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BMW-328-Weiterverwender ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Veritas RS, Bj. 1949, Start-Nr. 100, Brünnchen (2007-06-16 Sp).jpg|mini|Veritas RS, Baujahr 1949, beim Oldtimer Festival des [[Düsseldorfer Automobil- und Motorsport-Club 05|DAMC]] 2007 auf dem Nürburgring]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Großer Werkmeister, Bj. 52 (2011-08-13 Foto Sp B).JPG|mini|[[Großer Werkmeister]] von 1952]]&lt;br /&gt;
Der BMW 328 war von Anfang an Ausgangspunkt für die Ableitung von zahlreichen Um- und Eigenbauten, vor allem für Wettbewerbszwecke. Angefangen mit dem Austausch von einzelnen Karosserieteilen (Kotflügeln, Türen) gegen leichtere Ausführungen führte die Entwicklung über die Verwendung kompletter Leichtmetallkarosserien bereits vor dem Krieg bis hin zum Einbau von BMW-328-Motoren in speziell dafür angefertigte Fahrgestelle. Besonders die Konstruktionen von [[Toni Neumaier]] erwiesen sich hier bereits vor dem Krieg den vom Werk vorbereiteten Wagen des [[NSKK]]-Rennteams als ebenbürtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Blüte der aus ihm abgeleiteten Eigen- und Umbauten erlebte der BMW 328 jedoch in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Dies lag einerseits daran, dass der Motor als beinahe einziger in Deutschland konkurrenzfähig und dazu noch in ausreichender Zahl vorhanden war, zum anderen auch, dass er mit seinem Hubraum von 2 Litern ideal unter die Bestimmungen der vom internationalen Automobilverband [[Fédération Internationale de l’Automobile|FIA]] neu eingeführten [[Formel 2]] fiel und daher vielen Rennfahrern im In- und Ausland Gelegenheit bot, auf einfache Weise zu einem geeigneten Rennwagen zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese Marktlücke versuchten in Deutschland auch die beiden Rennsportmarken [[Veritas (Automarke)|Veritas]] und [[AFM (Rennwagen)|AFM]] zu stoßen, deren erste Modelle noch durch Umbau vorhandener BMW-Fahrzeuge entstanden und die deutsche Szene damit zunächst dominierten. Auch im früheren BMW-Werk in [[Eisenach]], wo vor dem Krieg sämtliche Serienmodelle gebaut worden waren, wurde unter der Markenbezeichnung [[Automobilwerk Eisenach|EMW]] die Entwicklung von Hochleistungsmodellen auf Basis des BMW 328 fortgeführt, die vom [[Staatliches Rennkollektiv|staatlichen Rennkollektiv]] eingesetzt wurden. Dabei entwickelten sowohl die beiden westdeutschen Hersteller als auch das Rennkollektiv hubraumreduzierte Versionen des Motors mit rollengelagerten Kurbelwellen für den Renneinsatz in der 1,5-Liter-Klasse. Daneben wurden in der Werkstatt der früheren BMW-Vertretung [[Reif (Rennwagen)|Reif]] in [[Chemnitz]] mehrere BMW 328 zu Wettbewerbsfahrzeugen umgebaut. Ein weiterer Rennsportwagen auf der Basis des BMW 328 war der [[Großer Werkmeister|Große Werkmeister]], den Georg Werkmeister in [[Dingelstädt]] baute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Großbritannien, wo die BMW 328 bereits vor dem Krieg unter der Markenbezeichnung von [[Frazer Nash]] vertrieben worden waren, sicherte sich der britische Flugzeughersteller [[Bristol Aeroplane Company]] zusammen mit Frazer Nash die Konstruktionsunterlagen sowie die Produktionsrechte. Unter der Leitung des früheren Konstruktionschefs von BMW, [[Fritz Fiedler]], den Bristol ebenfalls übernommen hatte, wurde der Motor weiterentwickelt, um mehr Leistung und Standfestigkeit zu erzielen. Ab 1947 wurde er in Bristols erstes Automobil, das vom BMW 327 abgeleitete Coupé [[Bristol 400]], eingebaut. Bis zum [[Bristol 406|406]] (1959–1961) blieb der Sechszylindermotor Standard in allen Bristol-Cars-Modellen. Zudem kam er wie sein deutsches Gegenstück in zahlreichen Renn- und Sportwagen unter anderem der Hersteller [[Cooper Car Company|Cooper]], Frazer Nash, [[Lotus Cars|Lotus]], [[AC (Automobilhersteller)|AC]] oder [[Lister Cars|Lister]] bis Mitte der 1950er-Jahre noch zu zahlreichen motorsportlichen Lorbeeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der – je nach Quelle – belgische oder französische Konstrukteur Maurice Monnier verwendete Fahrwerks- und Motorteile eines BMW 328 für den [[Monnier Spéciale]], einen 1947 selbst entworfenen Rennwagen, der von 1950 bis 1954 an einigen [[Formel 2|Formel-2]]-Rennen teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 328 Hommage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BMW Mille Miglia.jpg|mini|Coupé Mille Miglia 2006 im [[BMW Museum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Festival automobile international 2012 - BMW 328 Hommage - 004.jpg|mini|328 Roadster Hommage]]&lt;br /&gt;
Vom Vorkriegsmodell BMW 328 gibt es sogenannte BMW-Hommagen: 2006 vom Coupé, 2011 vom Roadster. Als Basis diente der [[BMW E85|Z4 (E85)]], allerdings wurden bei den beiden Concept Cars die Karosserien aus CFK ([[Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff]]) gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.auto-motor-und-sport.de/ auto motor und sport von 11. Mai 2006], abgerufen am 8. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_20110524&amp;quot; /&amp;gt; Für die Roadster-Hommage wird berichtet, dass sie dennoch gut 400&amp;amp;nbsp;kg schwerer ist als das Original.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_20110524&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Werner Oswald: &amp;#039;&amp;#039;Alle BMW Automobile 1928–1978.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1979, ISBN 3-87943-584-7.&lt;br /&gt;
* Ingo Seiff: &amp;#039;&amp;#039;BMW – Die Lust am Fahren.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild Verlag, Augsburg 2000, ISBN 3-8289-5374-3.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Edler, Wolfgang Roediger: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Rennfahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage des Reprints von 1956, Fachbuchverlag Leipzig 1990, ISBN 3-343-00435-9.&lt;br /&gt;
* Rainer Simons: &amp;#039;&amp;#039;Vom Roadster zum Mythos. BMW 328.&amp;#039;&amp;#039; (Autorisierte Ausgabe) Copress-Verlag, München 1996. 328 Seiten, ISBN 3-7679-0481-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeithorizont – Eine Führung durch das BMW-Museum.&amp;#039;&amp;#039; ST/D/15/04.98.&lt;br /&gt;
* Stefan Knittel: &amp;#039;&amp;#039;Fahrbericht: BMW 328 Mille Miglia Roadster von 1940.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Motor-Klassik.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4/1988, Vereinigte Motorverlage, Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3837210 |titel=Baumuster BMW 328 |werk=BMW Geschichte |hrsg=BMW AG |zugriff=2016-07-13 |kommentar=Dossier im BMW Group Archiv mit technischen Daten}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3094047 |titel=Handbuch für den BMW 80 PS Sport-Wagen, Baumuster 328 |werk=BMW Geschichte |hrsg=BMW AG |datum=1937-04 |zugriff=2016-07-13 |kommentar=Handbuch mit Bildern, 60 Seiten}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3078293 |titel=Ersatzteilliste für den BMW 80 PS Sport-Wagen, Baumuster 328 |werk=BMW Geschichte |hrsg=BMW AG |datum=1937-08 |zugriff=2016-07-13 |kommentar=Ersatzteilliste mit Bildern, 117 Seiten}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http://www.historischesarchiv.bmw.de/1/webmill.php?id=708873 „Wiedergeburt einer Legende: so original wie möglich“], BMW-Archiv, 27. April 2010--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/auto/bmw-328-kamm-coupe-aus-alt-mach-neu-1.937413 „BMW 328 Kamm Coupé. Aus alt mach&amp;#039; neu“], [[Süddeutsche Zeitung]], 27. April 2010, mit [https://www.sueddeutsche.de/auto/bmw-328-kamm-coupe-aus-alt-mach-neu-1.934728 Bilderstrecke]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
; Bilder&lt;br /&gt;
 * [http://www.historischesarchiv.bmw.de/1/wm.php?org=/data/images/image/394/00038466_m.jpg Werbezeichnung des Motors beim Historischen BMW-Archiv] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.historischesarchiv.bmw.de/1/wm.php?org=/data/images/image/346/00031548_m.jpg „Teiletafel der Rennabteilung“ aus dem Historischen BMW-Archiv.] Gut zu erkennen die 6 kurzen und 12 langen Stoßstangen&lt;br /&gt;
* [http://www.historischesarchiv.bmw.de/1/webmill.php?fx=r&amp;amp;page_fail=158074&amp;amp;foldergroup=pictures&amp;amp;id=158077&amp;amp;lin=presult&amp;amp;dorder=bezeichnung+asc&amp;amp;dstart=0&amp;amp;junc=and&amp;amp;dmodule=505&amp;amp;modid%5B%5D=505&amp;amp;_rodf=2&amp;amp;_notesoff=1&amp;amp;ftx=328&amp;amp;s_searchpage=158074&amp;amp;ftxinput=328&amp;amp;x=&amp;amp;cey%5B%5D=140 Bilder vom BMW 328], BMW-Archiv--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_20110524&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Tom Grünweg&lt;br /&gt;
 |url=https://www.spiegel.de/auto/aktuell/bmw-328-hommage-alte-idee-in-neuer-form-a-764340.html&lt;br /&gt;
 |titel=Alte Idee in neuer Form&lt;br /&gt;
 |titelerg=BMW 328 Hommage&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
 |datum=2011-05-24&lt;br /&gt;
 |zugriff=2017-07-08&lt;br /&gt;
 |zitat=Zum 75. Geburtstag des Modells gestalteten die Designer ein Unikat mit den Zügen von damals.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste BMW-Modelle (1927 bis 1955)}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste BMW-Pkw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bmw 0328}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BMW-Automobil|#:::328]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportwagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roadster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Rennwagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rennwagen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dirkjot</name></author>
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