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	<title>BLMC ADO71 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:04:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=BLMC_ADO71&amp;diff=2743403&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matthias v.d. Elbe: /* Wolseley */</title>
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		<updated>2025-11-25T09:49:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wolseley&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell&lt;br /&gt;
| Marke       = [[British Leyland Motor Corporation|BLMC]]&lt;br /&gt;
| Modell      = ADO71&lt;br /&gt;
| Bild        = 1977 Princess 2200 HL Automatic (2).jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt  = Princess 2200 HL (1977)&lt;br /&gt;
| Bezeichnung = Austin 1800/2200&amp;lt;br /&amp;gt;Morris 1800/2200&amp;lt;br /&amp;gt;Wolseley Saloon&amp;lt;br /&amp;gt;Princess&amp;lt;br /&amp;gt;Princess 2&lt;br /&gt;
| von         = 1975&lt;br /&gt;
| bis         = 1981&lt;br /&gt;
| Klasse      = [[Mittelklasse]]&lt;br /&gt;
| Versionen   = [[Limousine]]&lt;br /&gt;
| Motoren     = [[Ottomotor]]en:&amp;lt;br /&amp;gt;1,7–2,2 Liter&lt;br /&gt;
| Länge       = 4460&lt;br /&gt;
| Breite      = 1730&lt;br /&gt;
| Höhe        = 1400&lt;br /&gt;
| Radstand    = 2670&lt;br /&gt;
| Gewicht     = 1160&lt;br /&gt;
| Vorgänger   = [[BMC ADO17]]&lt;br /&gt;
| Nachfolger  = [[Austin Ambassador]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BLMC ADO71&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Liste der BMC-Projekte|werksinterne Projektname]] für eine viertürige Schräghecklimousine, die der ehemalige britische Automobilhersteller [[British Leyland Motor Corporation]] (BLMC) von 1975 bis 1981 verkaufte. Das Marketing für die auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18-22  Series &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Baureihe war „konfus“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Development&amp;quot;&amp;gt;aronline.co.uk: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Princess/Ambassador development history&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.aronline.co.uk/blogs/cars/austin-morris/princessambassador/the-cars-princessambassador-development-history/ |wayback=20160725053203 }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mittelklassefahrzeug wurde anfänglich in verschiedenen Versionen unter den Konzernmarken [[Austin Motor Company|Austin]], [[Morris Motor Company|Morris]] und [[Wolseley (Auto)|Wolseley]] vertrieben, bevor es nach wenigen Monaten aus den traditionellen Strukturen herausgenommen und ohne Markenbezug als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Princess&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (teilweise auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leyland Princess&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) verkauft wurde. Eine stark überarbeitete Version des Modells erschien im Herbst 1981 schließlich als [[Austin Ambassador]]. Dem ADO71, der im Volksmund in einzelnen Versionen als „Ameisenbär“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäfer 28&amp;quot; /&amp;gt; verspottet wurde, haftete das Image nachlässiger Verarbeitungsqualität an; Marketing und Produktplanung gelten als misslungen und exemplarisch für die Fehler seines Herstellers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäfer 26&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Thron gestoßen&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Princess 2200 HL in: Oldtimer Markt, Heft 9/2016, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Austin 1800 Automatic 1969.jpg|mini|Technisch innovativer Vorgänger: BMC „Landcrab“ (ADO17)]]&lt;br /&gt;
Der ADO71 sollte die Nachfolge des von [[Alec Issigonis]] für die [[British Motor Corporation]] (BMC) konzipierten [[BMC ADO17|ADO17]] antreten. Diese Frontantriebsmodelle wurden seit 1965 unter den Markennamen Austin und Morris jeweils mit der Modellbezeichnung [[Austin 1800|1800 bzw. 2200]] sowie als Wolseley 18/85 bzw. Six verkauft. Der technisch innovative, formal aber ungewöhnliche und wegen seines Designs als &amp;#039;&amp;#039;Landcrab&amp;#039;&amp;#039; (Landkrabbe) verspottete ADO17 verkaufte sich wider Erwarten schlecht. Ungeachtet dessen begann BMC nicht mit Planungen für die Entwicklung eines Nachfolgers. In den späten 1960er-Jahren wurde die Modellentwicklung in Großbritannien durch zahlreiche Fusionen gelähmt. 1967 wurde aus der BMC das Unternehmen [[British Motor Holdings]], das ein Jahr später mit dem bisherigen Konkurrenten [[Leyland Motors]] zur [[British Leyland Motor Corporation]] (BLMC) fusionierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Church&amp;quot;&amp;gt;Roy Church: &amp;#039;&amp;#039;The Rise and Decline of British Motor Industry&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, 1995, ISBN 0-521-55770-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst unter dem BLMC-Management begannen die Planungen für ein gänzlich neues Mittelklassemodell, die im ADO71 mündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Überlegungen aus dem Frühjahr 1970 – noch unter dem Codenamen &amp;#039;&amp;#039;Diablo&amp;#039;&amp;#039; – führten zu einer Positionierung des neuen Modells in einem geringfügig höheren Marktsegment, in dem auch der [[Vauxhall Victor#Serie FE (1972–1976)|Vauxhall Victor]] bzw. [[Opel Rekord D|Opel Rekord]], der [[Peugeot 504]] oder der [[Ford Granada#Granada ’73/’76 (1972–1977)|Ford Granada]] antraten. Daraus resultierte ein deutliches Größenwachstum. Mit Blick auf diese Konkurrenten sollte das Auto außerdem den Geschmack kontinentaleuropäischer Kunden berücksichtigen. [[Harris Mann]], der Chef des BLMC-Designstudios, entwickelte aus einer Reihe älterer Entwürfe, die er teilweise für Kompaktfahrzeuge erstellt hatte, eine keilförmige Fließheckkarosserie, die weitgehend unverändert in die Serienproduktion übernommen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prototypes&amp;quot;&amp;gt;[http://www.aronline.co.uk/blogs/concepts/concepts-and-prototypes/concepts-and-prototypes-princess/ Abbildungen früher Studien zum ADO71 auf der Internetseite www.aronline.co.ukogs/concepts/concepts-and-prototypes/concepts-and-prototypes-princess/ – www.aronline.co.uk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Harris Mann gestaltete mehrere andere Fahrzeuge mit keilförmiger Karosserie, darunter den [[Triumph TR7]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ADO71 wurde im März 1975 vorgestellt. Im ersten halben Jahr wurde das Modell, der Tradition des [[Badge Engineering]] folgend, mit nahezu gleicher Karosserie unter den Marken Austin, Morris und Wolseley angeboten. Anfänglich war auch eine besonders hochwertige [[Vanden Plas (England)|Vanden-Plas]]-Version geplant, die allerdings frühzeitig verworfen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vanden Plas&amp;quot;&amp;gt;[https://www.aronline.co.uk/blogs/concepts/concepts-and-prototypes/projects-and-prototypes-vanden-plas/ Abbildung des Vanden-Plas-ADO71 auf der Internetseite www.aronline.co.uk] (abgerufen am 24. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; Grund für diese Differenzierung war, dass BLMC bis zum Sommer 1975 noch immer eigenständige Händlernetze für die Marken Austin und Morris unterhielt, die mit (formal) eigenständigen Modellen bedient werden sollten. Erst im September 1975 war die sieben Jahre zuvor zögerlich begonnene Zusammenlegung beider Händlernetze abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt bestand keine Notwendigkeit mehr für eigene Austin- und Morris-Varianten des ADO71. Dies fiel zusammen mit der Verstaatlichung von BLMC im Oktober 1975.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Princessambassador&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.princessandambassador.org.uk/history/history.htm |wayback=20160813193856 |text=Entwicklungsgeschichte des ADO71 auf der Internetseite www.princessandambassador.org.uk |archiv-bot=2022-10-07 06:02:31 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 23. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folgezeit verwendete BLMC weder den einen noch den anderen Namen für das Auto; auch die Wolseley-Version entfiel. Der ADO71 erhielt stattdessen die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Princess&amp;#039;&amp;#039;, die zehn Jahre zuvor als Modellbezeichnung für eine Vanden-Plas-Limousine verwendet worden war. &amp;#039;&amp;#039;Princess&amp;#039;&amp;#039; wurde damit formal zu einer eigenen Marke innerhalb des BLMC-Konzerns. Eine weitergehende Differenzierung erfolgte durch vierstellige Zahlencodes, die den Hubraum des jeweiligen Modells widerspiegelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1978 präsentierte BLMC eine überarbeitete Version der Limousine, die die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Princess 2&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Sie blieb drei Jahre lang im Programm, bevor sie durch den Austin Ambassador ersetzt wurde, der ein stilistisch und technisch überarbeiteter ADO71 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karosserie und Technik ==&lt;br /&gt;
=== Karosserie ===&lt;br /&gt;
[[File:Wolseley Wedge - the 2200 (51382891514).jpg|mini|Keilförmiges Profil des ADO71]]&lt;br /&gt;
[[File:1975 Wolseley 2200 Rear.jpg|mini|Fließheck mit kleiner Kofferraumklappe: ADO 71/Princess]]&lt;br /&gt;
Der ADO71 war eine fünfsitzige viertürige Limousine mit Fließheck. Das auffallendste Designmerkmal war die ausgeprägte Keilform mit niedriger Front- und hoher Heckpartie, die dem Modell seinen auf dem britischen Markt weit verbreiteten Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;The Wedge&amp;#039;&amp;#039; (Der Keil) gab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Princessambassador&amp;quot; /&amp;gt; Harris Mann behauptete bei der Präsentation, die Keilform sei von zeitgenössischen [[Formel 1|Formel-1]]-Autos inspiriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karosserie war [[Selbsttragende Karosserie|selbsttragend]]. Sie bestand aus Stahl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;The Cars&amp;quot;&amp;gt;princessandambassador.org.uk: {{Webarchiv|url=http://www.princessandambassador.org.uk/the%20cars/thecars.htm |wayback=20160813193359 |text=&amp;#039;&amp;#039; Princess and Ambassador Owners Club. The Cars&amp;#039;&amp;#039; }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fertigung der Karosserie übernahm [[Pressed Steel Company|Pressed Steel Fisher]] in [[Oxford]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werksseitig war keine große Heckklappe vorgesehen, sondern nur eine kleine Kofferraumöffnung, die im mittleren Bereich bis zur Stoßstange herab reichte. Der Öffnungswinkel der Kofferraumklappe war klein, sodass sperriges Ladegut nur schwer oder gar nicht im Kofferraum untergebracht werden konnte. Das Kofferraumvolumen wurde zudem durch einen ungünstig positionierten Reservereifen beeinträchtigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waterloo 1034&amp;quot;&amp;gt;C.R.: &amp;#039;&amp;#039;A Saloon Car Waterloo: Comparing the exceptional Wolseley 2200 and Citroën CX2000&amp;#039;&amp;#039;. Vergleichstest in: Motorsport, Heft September 1975, S. 1034.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine umklappbare Rücksitzbank gab es ebenfalls nicht. Diese Entscheidung wurde in einer Presseerklärung damit begründet, dass in der Klasse, in der der ADO71 antreten sollte, eine große Heckklappe als „deplatziert“ („out of place“) wahrgenommen würde.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In den 1970er-Jahren war das Bild unter den Fließhecklimousinen der oberen Mittelklasse uneinheitlich. Der [[Citroën CX]] und der mit ihm entfernt verwandte [[Lancia Gamma|Lancia Gamma Berlina]] hatten kleine Kofferraumklappen, der [[Renault 20]]/[[Renault 30|30]] und der [[Audi 100 C2|Audi 100 Avant]] hatten große, am Dachende angeschlagene Heckklappen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Quellen gehen davon aus, dass die große Heckklappe das Alleinstellungsmerkmal des [[Austin Maxi]] bleiben sollte. Ein leitender BMC-Mitarbeiter erklärte allerdings später, es sei um Politik und konkret um eine demonstrative Abgrenzung zu dem mit einer großen Heckklappe ausgestatteten [[Rover SD1|Rover SD]] gegangen: Die Marken Austin und Morris, unter denen der ADO71 verkauft werden sollte, hätten möglichst wenige Ähnlichkeiten zu den Produkten der erst 1967 in den Konzern aufgenommenen Marke Rover haben sollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäfer 28&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zu diesem Differenzierungsmerkmal s. auch Auto Katalog Nr. 20 (1976/77), S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine große Heckklappe erhielt werksseitig erst der Princess-Nachfolger Ambassador, der zugleich den zwischenzeitlich eingestellten Maxi ersetzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäfer 31&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Thron gestoßen&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Princess 2200 HL in: Oldtimer Markt, Heft 9/2016, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Karosserieversionen bot BLMC werksseitig nicht an. Es gab allerdings zahlreiche Umbauten unabhängiger Hersteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technik ===&lt;br /&gt;
==== Motorisierung ====&lt;br /&gt;
Als Antrieb wurden anfänglich zwei etablierte Motoren aus der BMC-Ära angeboten:&lt;br /&gt;
* Basismotorisierung war ein 1.789&amp;amp;nbsp;cm³ (80,26 × 89&amp;amp;nbsp;mm) großer Reihenvierzylinder der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;B-Series&amp;#039;&amp;#039;, deren erste Versionen mit 1,2 und 1,5-Litern Hubraum bereits 1954 gefertigt worden waren. Die hier verwendete 1,8-Liter-Version war bereits seit 13 Jahren auf dem Markt, als sie im ADO71 erschien. Die Leistung dieses Motors wurde mit 84&amp;amp;nbsp;bhp angegeben. Mit ihr galt das Auto als untermotorisiert.&lt;br /&gt;
* Die leistungsstärkere Antriebseinheit war ein Reihensechszylinder der &amp;#039;&amp;#039;E-Series&amp;#039;&amp;#039; mit 2.227&amp;amp;nbsp;cm³ (76,2 × 81,28&amp;amp;nbsp;mm) Hubraum, der 110&amp;amp;nbsp;PS abgab.&amp;lt;ref&amp;gt;Technische Daten nach einer [https://www.autominded.net/brochure/wolseley/pag%2010.jpg Verkaufsbroschüre des Wolseley Saloon von 1975] (abgerufen am 23. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die zweite Serie des Princess waren ab 1978 andere Motoren erhältlich:&lt;br /&gt;
* Basismotorisierung war nun ein Reihenvierzylinder der O-Serie mit 1.695&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum. Er ersetzte die bisherige 1,8-Liter-Einheit. Seine Leistung betrug 64&amp;amp;nbsp;KW (87&amp;amp;nbsp;PS).&lt;br /&gt;
* Wahlweise war eine auf 2,0 Liter (1.993&amp;amp;nbsp;cm³) vergrößerte Version des Vierzylindermotors erhältlich, die 68&amp;amp;nbsp;KW (92&amp;amp;nbsp;PS) leistete.&lt;br /&gt;
* Als Spitzenmotorisierung bot British Leyland weiterhin den 2,2&amp;amp;nbsp;Liter großen Sechszylindermotor der E-Serie mit 81&amp;amp;nbsp;KW (110&amp;amp;nbsp;PS) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Antriebstechnik ====&lt;br /&gt;
Der ADO71 hatte [[Frontantrieb]]. Die Antriebstechnik entsprach weitgehend der seines Vorgängers ADO17.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AK20&amp;quot;&amp;gt;Auto Katalog Nr. 20 (1976/77), S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Motoren waren vorne quer eingebaut. Die Kraftübertragung erfolgte serienmäßig über ein handgeschaltetes Vierganggetriebe. Wahlweise war gegen Aufpreis ein dreistufiges [[Borg-Warner 35 Automatikgetriebe]] erhältlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Princessambassador&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fahrwerk ====&lt;br /&gt;
Alle Räder waren unabhängig aufgehängt und mit einer [[Hydrolastic#Hydragas|Hydragas]]-Federung versehen. Hierbei handelte es sich um eine Weiterentwicklung der von [[Alex Moulton]] konstruierten Hydrolastic-Federung, die erstmals 1972 im [[Austin Allegro]] serienmäßig zum Einsatz gekommen war. Testberichte bestätigten dem ADO71 einen Fahrkomfort, der dem des [[Citroën CX]] sehr nahekam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waterloo 1035&amp;quot; /&amp;gt; Die Sechszylindermodelle waren serienmäßig mit einer Servolenkung ausgestattet; bei den Vierzylindermodellen war sie gegen Aufpreis erhältlich. Vorne waren Scheibenbremsen installiert, hinten Trommelbremsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;The Cars&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die einzelnen Modelle ==&lt;br /&gt;
=== Die Badge-Engineering-Ära (1975) ===&lt;br /&gt;
==== Austin 1800 und Austin 2200 ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Austin 1800}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Austin 1800 (ADO71).jpg|mini|Austin 1800]]&lt;br /&gt;
Von März bis September 1975 wurde der ADO71 unter der Marke Austin verkauft. Die Modellbezeichnungen lauteten unter Bezugnahme auf die Motorisierung 1800 und 2200; diese Bezeichnungen waren schon für die Austin-Version des Vorgängers ADO17 verwendet worden. In stilistischer Hinsicht war der Austin die einfachste Version des ADO71. Er hatte zunächst als einziges Mitglied der Modellfamilie  trapezförmige Breitbandscheinwerfer, eine gerade verlaufende Motorhaubenkante und einen quer verstrebten Kühlergrill.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäfer 28&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Thron gestoßen&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Princess 2200 HL in: Oldtimer Markt, Heft 9/2016, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Design der Austin-Version wurde später für die Einheitsmodelle Princess und Princess 2 übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Morris 1800 und 2200 ====&lt;br /&gt;
[[File:Morris 1800 (1975) 01.jpg|mini|Morris 1800 (1975)]]&lt;br /&gt;
Die Morris-Version des ADO71 hieß ebenfalls 1800 bzw. 2200. Sie war mit dem Austin fast baugleich, nur die Frontpartie war anders. Der Morris hatte anstelle der Breitband- vier Rundscheinwerfer. Die Motorhaube war in der Mitte leicht angehoben, so dass in diesem Bereich eine ausgeformte Kühlermaske eingebaut werden konnte. Dieser imitierte Grill brach mit einer Tradition des Morris-Designs: Bislang hatten Morris-Modelle schlichte Kühlerverkleidungen ohne exponierte Masken; formal hatten sie üblicherweise den Frontverkleidungen der Austin-Modelle entsprochen. Der Innenraum und die Ausstattungslinien entsprachen vollständig denen des Austin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.leylandprincess.co.uk/Morrispagenew.htm |wayback=20160320231219 |text=Beschreibung des Morris 18-22 auf der Internetseite www.leylandprincess.co.uk |archiv-bot=2023-03-13 01:50:41 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 25. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wolseley ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wolseley (ADO71)}}&lt;br /&gt;
[[File:JLN748N Wolseley 2200.jpg|mini|Wolseley Saloon]]&lt;br /&gt;
Die [[Wolseley Motor Company|Wolseley]]-Version des ADO71 wurde von März bis September 1975 verkauft. Die Bezeichnung lautete einfach Wolseley; eine Modellbezeichnung wurde nicht vergeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Register&amp;quot; /&amp;gt; Der ADO71 war das letzte Auto, das den Markennamen Wolseley trug. Er war, anders als die Austin- und Morris-Modelle, ausschließlich mit dem 2,2 Liter großen Sechszylindermotor erhältlich. Stilistisch entsprach die Frontpartie der des Morris: Auch der Wolseley hatte vier Rundscheinwerfer und eine angehobene Motorhaube. Die Kühlermaske zitierte Vorlagen früherer Wolseley-Modelle. In der Mitte des Kühlers war wie bei vielen früheren Wolseleys ein beleuchtetes Markenemblem eingelassen. Das aus schwarzem Kunststoff geformte Armaturenbrett des Wolseley entsprach in der Gestaltung dem der übrigen ADO71-Modelle, allerdings war es hier mit Holzeinlagen verkleidet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waterloo 1035&amp;quot;&amp;gt;C.R.: &amp;#039;&amp;#039;A Saloon Car Waterloo: Comparing the exceptional Wolseley 2200 and Citroën CX2000&amp;#039;&amp;#039;. Vergleichstest in: Motorsport, Heft September 1975, S. 1035.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wolseley war das teuerste Modell der ADO71-Reihe; er hatte die hochwertigste Ausstattung. Sein Verkaufspreis betrug 2838,42&amp;amp;nbsp;£; er war damit 400&amp;amp;nbsp;£ teurer als die Austin- und Morris-Versionen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wolseleyownersclub.com/wolseley-cars/front-wheel-drive/wolseley-18-22-wedge/ Kurzbeschreibung des Wolseley Saloon auf der Internetseite des Wolseley Owners Club] (abgerufen am 25. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere Dutzend Wolseleys wurden von der britischen Regierung als Dienstfahrzeuge für höhere Verwaltungsangestellte übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Register&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wolseleyregister.co.uk/wolseley-history/blmc/wedge/ Kurzbeschreibung des Wolseley Saloon auf der Internetseite des Wolseley Register] (abgerufen am 25. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Princess-Ära (1975–1981) ===&lt;br /&gt;
==== Princess ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Princess (3337443539).jpg|mini|Ohne Markenzugehörigkeit: Princess]]&lt;br /&gt;
Ab Oktober 1975 wurde der ADO71 ausschließlich unter der Bezeichnung Princess angeboten. Die Zusätze 1800 und 2200 bezeichneten die jeweilige Motorisierung. Stilistisch entsprach der Princess den früheren Austin-Modellen. Einziges äußeres Unterscheidungsmerkmal waren die Leuchteinheiten: Die 1,8-Liter-Modelle des Princess waren äußerlich an vier Rundscheinwerfern zu erkennen, die 2,0-Liter-Modelle hatten demgegenüber die Breitbandscheinwerfer der früheren Austin-Version.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäfer 30&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Thron gestoßen&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Princess 2200 HL in: Oldtimer Markt, Heft 9/2016, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AK20&amp;quot; /&amp;gt; Die drei Ausstattungslinien hießen L (Basis), HL („High Line“) und HLS („High Line Super“). Wie schon bei den Austin- und Morris-Modellen, war die C-Säule der Basismodelle in Wagenfarbe lackiert, während sie bei der HL- und HLS-Version einen Vinylbezug hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Princess 2 ====&lt;br /&gt;
[[File:1980 Princess HL 1.7.jpg|mini|Princess 2 HL (1980)]]&lt;br /&gt;
Im Juli 1978 präsentierte BLMC eine überarbeitete Version des Princess. Das nun als Princess 2 bezeichnete Auto unterschied sich äußerlich nicht von dem bisherigen Modell, bot aber neue Vierzylindermotoren der O-Serie. Die Modellbezeichnungen lauteten Princess 1700, 2000 und 2200.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1980 erfolgte noch einmal eine stilistische Überarbeitung des Modells: der Wagen erhielt neue Außenspiegel, Stoßstangen, Felgen und das neue Austin-Logo im Kühlergrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht in Serie gefertigte Versionen ===&lt;br /&gt;
==== Vanden Plas ====&lt;br /&gt;
[[File:Vanden-Plas Princess 2200 (1975) - 53245255903.jpg|mini|Vanden Plas 2200 (Prototyp)]]&lt;br /&gt;
BLMC erwog 1974 auch die Einführung einer besonders hochwertig ausgestatteten Luxusversion in der Vanden-Plas-Reihe. Das Unternehmen fertigte einen Prototyp des ADO71-Vanden Plas mit veränderten Leuchten und eigenständigem Kühlergrill, entschied sich aber gegen die Serienfertigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vanden Plas&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;aronline.co.uk: {{Webarchiv|text=Abbildung des Prototyp des Vanden-Plas-ADO71 |url=http://www.aronline.co.uk/blogs/wp-content/uploads/2015/07/DSC_0017_7.jpg |wayback=20160529085801 |format=jpg }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst für den Nachfolger Ambassador wurde eine hochwertige Ausstattungslinie mit der Zusatzbezeichnung Vanden Plas angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.leylandprincess.co.uk/austinambassador.htm |wayback=20200823224156 |text=Der Austin Ambassador Vanden Plas auf der Internetseite www.leylandprincess.co.uk |archiv-bot=2023-03-13 01:50:41 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 3. Juni 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.vpoc.info/cars/austin-ambassador-vanden-plas |wayback=20200218042946 |text=Der Austin Ambassador Vanden Plas auf der Internetseite des Vanden Plas Owners Club |archiv-bot=2022-10-07 06:02:31 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 3. Juni 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Princess 1800 D ====&lt;br /&gt;
Mitte der 1970er-Jahre entstanden etwa 50 Exemplare des ADO71 mit einem Dieselmotor. Das Triebwerk basierte auf dem 1,8 Liter großen Ottomotor der B-Serie. Zielgruppe der Diesel-Wedges waren in erster Linie Taxifahrer. Die Prototypen wurden einige Monate lang von ausgewählten Kunden im Alltag getestet. Ausnahmslos alle gingen danach zurück ins Werk. Aus Kostengründen und wegen des zu erwartenden geringen Absatzes entschied sich BLMC gegen eine Serienproduktion. Der Dieselmotor wurde wenig später im Lieferwagen [[Leyland Sherpa]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fertigungsqualität ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1980-ish Austin Princess 2 (8429521946).jpg|mini|Princess 2]]&lt;br /&gt;
Die Modelle der ADO71-Reihe standen von Beginn an unter dem Ruf schlechter Verarbeitungsqualität.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäfer 29&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Thron gestoßen&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Princess 2200 HL in: Oldtimer Markt, Heft 9/2016, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;The Cars&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Development&amp;quot; /&amp;gt; Frühe Exemplare litten unter schlecht passenden Einzelteilen, aus denen unter anderem Wassereinbrüche in den Innen- und den Kofferraum resultierten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Autocar&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Auto Test: Austin 2200 HL&amp;#039;&amp;#039;. Auto Car vom 29. März 1975, S. 20–25.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie unter Farbabweichungen. Die britische Automobilpresse berichtete breit über diese Mängel, deren Ursache vor allem in einer verfrühten Aufnahme der Serienfertigung lag. Im Laufe der ersten Jahre investierte BLMC – anders als bei manchen anderen Modellen – viel Entwicklungsarbeit, um die Defizite des ADO71 zu beheben. Zum Ende der 1970er-Jahre waren die meisten Mängel behoben; die Verarbeitungsqualität wurde als deutlich besser wahrgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Development&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Car Magazine, Heft Mai 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von den Bemühungen des Werks versuchten einzelne lokale Importeure ihrerseits, die Qualität der Princess-Modelle zu verbessern. Der Schweizer Generalimporteur [[Emil Frey Gruppe|Emil Frey]] etwa bot eine dreijährige „Multigarantie“ an und implementierte ein 110 Punkte umfassendes Qualitätsprogramm, das als „Swiss Finish“ beworben wurde. Das Programm hatte allerdings nur wenig Erfolg. Auch in der Schweiz hatte die Princess eine Außenseiterrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Alle Exemplare des ADO71, die im Vereinigten Königreich und auf kontinentaleuropäischen Exportmärkten abgesetzt wurden, entstanden im ehemaligen Morris-Werk in Cowley bei [[Oxford]]. Darüber hinaus montierte das [[Neuseeland|neuseeländische]] Leyland-Werk zwischen 1977 und 1982 das Modell aus angelieferten Teilesätzen ([[Completely Knocked Down]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In neun Jahren produzierte British Leyland 214.031 Exemplare des ADO71, alle Marken und Vorserienexemplare eingeschlossen. Das erfolgreichste Jahr war 1977: Von Januar bis Dezember dieses Jahres entstanden nahezu 48.000 Fahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;9&amp;quot;| Produktionszahlen&amp;lt;br /&amp;gt;BLMC ADO71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Modelljahr&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis 1975 umfasste beim BLMC ein Modelljahr die Zeit von Oktober des einen bis September des Folgejahres. 1976 vorschob BLMC den Beginn des Modelljahrs auf den Januar. Das Modelljahr 1975/76 umfasste 15 Monate von Oktober 1975 bis Dezember 1976. Ab 1977 war das Modelljahr gleich dem Kalenderjahr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 1–9/1974&lt;br /&gt;
! 10/1974–9/1975&lt;br /&gt;
! 10/1975–12/1976&lt;br /&gt;
! 1977&lt;br /&gt;
! 1978&lt;br /&gt;
! 1979&lt;br /&gt;
! 1980&lt;br /&gt;
! 1981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stückzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 288&lt;br /&gt;
| 20.476&lt;br /&gt;
| 55.031&lt;br /&gt;
| 47.955&lt;br /&gt;
| 33.951&lt;br /&gt;
| 37.128&lt;br /&gt;
| 14.732&lt;br /&gt;
| 4.471&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Summe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;214.031&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ADO71 wurde in erster Linie auf den britischen Inseln abgesetzt. Auf den meisten Exportmärkten spielte das Auto nur eine Außenseiterrolle. In der Bundesrepublik Deutschland wurde der Princess 1976 zu Preisen zwischen 13.990&amp;amp;nbsp;DM (1800 HL) und 15.990&amp;amp;nbsp;DM (2200 HLS) angeboten. Er konkurrierte hier mit den mittleren Modellen des Audi 100, den Vierzylinder-Versionen des Ford Granada und dem Opel Rekord.&amp;lt;ref&amp;gt;Auto Katalog Nr. 20 (1976/77), S. 150 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der ADO71 in der Presse ==&lt;br /&gt;
Im September 1975 führte das britische Fachmagazin Motorsport einen Vergleichstest zwischen der Wolseley-Version des ADO71 und einem [[Citroën CX]]2000 durch. Der Citroën war europaweit zum Auto des Jahres 1975 gewählt worden, und BLMC hatte den ADO71 zum konzerneigenen Auto des Jahres erklärt. Der Innenraum des Wolseley sei größer als der des Citroën; dessen futuristisches Designkonzept sei allerdings schlüssiger, da der Wolseley auf eine nicht überzeugende Art traditionelle Elemente mit Massenware aus Kunststoff vereine. Das Fahrverhalten beider Fahrzeuge wurde als vergleichbar beschrieben. Der Citroën sei geringfügig schneller, sein Motor wurde aber als weniger elastisch wahrgenommen. Der Testbericht sah den Wolseley als das überlegene Auto an und hielt ihn für das beste Auto von British Leyland seit dem [[Jaguar XJ (Mark I)|Jaguar XJ6]].&amp;lt;ref&amp;gt;C.R.: &amp;#039;&amp;#039;A Saloon Car Waterloo: Comparing the exceptional Wolseley 2200 and Citroën CX2000&amp;#039;&amp;#039;. Vergleichstest in: Motorsport, Heft September 1975, S. 1034 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbauten unabhängiger Hersteller ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Princess 2200 extended and registered December 1979 2227cc.JPG|mini|Woodall-Nicholson Kirklees]]&lt;br /&gt;
[[File:Triplex 10 20 concept (51383162080).jpg|mini|Ogle Triplex Glassback]]&lt;br /&gt;
Die Karosseriehersteller [[Torcars]] und [[Crayford Engineering|Crayford]] boten überarbeitete Versionen des ADO71 an, bei denen nachträglich eine große Heckklappe installiert war. Zum Umbauprogramm von Torcars gehörte auch eine umklappbare Rücksitzbank, sodass der Stauraum bis in den Passagierraum hinein vergrößert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aronline.co.uk/blogs/facts-and-figures/the-converters/crayford/torcars-princess-estate/ Abbildungen und Beschreibung des &amp;#039;&amp;#039;Torcars Princess Estate&amp;#039;&amp;#039; auf der Internetseite www.aronline.co.uk] (abgerufen am 26. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Torcars Princess Estate&amp;#039;&amp;#039; wurden über das offizielle Leyland-Händlernetz vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Woodall Nicholson]] fertigte einige verlängerte Limousinen auf der ADO71-Basis, die die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kirklees&amp;#039;&amp;#039; erhielten, tatsächlich aber in erster Linie als &amp;#039;&amp;#039;Stretch Princess&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurden. Die Fahrzeuge hatten vier Türen und drei Sitzreihen und wurden vor allem bei Trauerfeiern eingesetzt. Daneben fertigte Woodall Nicholson auch Bestattungsfahrzeuge auf Princess-Basis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aronline.co.uk/blogs/cars/austin-morris/princessambassador/woodall-nicholson-kirklees/ Abbildung und Beschreibung des Woodall Nicholson Kirklees auf der Internetseite www.aronline.co.uk] (abgerufen am 26. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das britische Designstudio [[Ogle Design|Ogle]] entwickelte 1978 auf der Basis des Princess 2200 einen fünftürigen Kombi mit großen seitlichen Glaspartien. Verantwortlicher Designer war [[Chris Humberstone]]. Das Auto erhielt die Bezeichnung Ogle Triplex 10-20 Glassback. Ein Einzelstück wurde 1978 auf der British Motor Show gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aronline.co.uk/concepts-and-prototypes/triplex-10-20-glassback/ Ogle Triplex 10-20 Glassback auf aronline.co.uk] (abgerufen am 15. Februar 2025).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Graham Robson: &amp;#039;&amp;#039;The Cars of BMC&amp;#039;&amp;#039;. Motor Racing Publications Ltd., 2. Auflage 1999, ISBN 1-899870-41-5&lt;br /&gt;
* C.R.: &amp;#039;&amp;#039;A Saloon Car Waterloo: Comparing the exceptional Wolseley 2200 and Citroën CX2000&amp;#039;&amp;#039;. Vergleichstest in: Motorsport, Heft September 1975, S. 1034 ff.&lt;br /&gt;
* Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Thron gestoßen&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Princess 2200 HL in: [[Oldtimer Markt]], Heft 9/2016, S. 24 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|British Leyland 18-22 (ADO71)/Ambassador/Princess|BMC ADO71}}&lt;br /&gt;
* [http://www.aronline.co.uk/blogs/cars/austin-morris/princessambassador/ Der BMC ADO71 auf der Internetseite www.aronline.co.uk]&lt;br /&gt;
* [https://www.lov2xlr8.no/brochures/1970/76pri/76pri.html Deutschsprachiger Verkaufsprospekt eines Princess 1800 von 1976 mit Abbildungen und technischen Daten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Limousine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthias v.d. Elbe</name></author>
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