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	<title>Břvany - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T13:05:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jed am 30. Mai 2018 um 18:58 Uhr</title>
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		<updated>2018-05-30T18:58:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Brvany CoA.jpg|111px|Wappen von Břvany]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Ústecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Lageplan           = Brvany LN CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung= &lt;br /&gt;
| Okres              = Louny&lt;br /&gt;
| Fläche             = 938,0549&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/566063/Brvany&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 209&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/24/04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/43/21/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 566063&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 440 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = U&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Bitozeves]] – [[Raná u Loun|Raná]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Praha–Most|Praha–Most]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jitka Spoustová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2013&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Dlouhá 41&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 440 01 Břvany&lt;br /&gt;
| Website            = www.brvany.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Břvany&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Weberschan&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt acht Kilometer nordwestlich von [[Louny]] und gehört zum [[Okres Louny]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Břvany befindet sich in den südwestlichen Ausläufern des [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirges]]. Das Dorf liegt rechtsseitig einer Flussschleife des Hrádecký potok an der Einmündung des Baches Jezeř. Nördlich erheben sich die Velká Volavka (&amp;#039;&amp;#039;Wolepschitzer Berg&amp;#039;&amp;#039;, 344&amp;amp;nbsp;m) und der Písečný vrch (&amp;#039;&amp;#039;Zellberg&amp;#039;&amp;#039;, 318&amp;amp;nbsp;m), im Nordosten der [[Milá]] (&amp;#039;&amp;#039;Millayer Berg&amp;#039;&amp;#039;, 510&amp;amp;nbsp;m), östlich der [[Raná (Berg)|Raná]] (&amp;#039;&amp;#039;Rannayer Berg&amp;#039;&amp;#039;, 457&amp;amp;nbsp;m) und Lenešický chlum (&amp;#039;&amp;#039;Chlum&amp;#039;&amp;#039;, 297&amp;amp;nbsp;m), im Südwesten der Břvanský vrch (&amp;#039;&amp;#039;Weberschaner Berg&amp;#039;&amp;#039;, 302&amp;amp;nbsp;m) und nordwestlich der Jezeř (&amp;#039;&amp;#039;Gezer&amp;#039;&amp;#039;, 261&amp;amp;nbsp;m). Südöstlich von Břvany liegt der Teich Lenešický rybník, im Westen das [[Umspannwerk]] Výškov.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Bečov]] im Norden, [[Milá (Bečov)|Milá]] und Hrádek im Nordosten, Poustka und [[Lenešice]] im Südosten, Březno, Celnice und [[Postoloprty]] im Süden, Vrbka im Südosten, [[Výškov]] im Osten sowie Počerady und [[Volevčice]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem 12. bzw. 13. Jahrhundert besaß das [[Postoloprty|Kloster Porta Apostolorum]] hier Güter und errichtete am Zellberg die Propstei &amp;#039;&amp;#039;Cella januae vitae&amp;#039;&amp;#039;. Diese wurde während der [[Hussitenkriege]] zerstört. An die westlich von Milá im Quellgebiet des Bečovský potok gelegene [[Propstei (Kirche)|Propstei]] erinnern heute nur noch die Flurnamen &amp;#039;&amp;#039;Na Celách&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;An der Dreifaltigkeitskirche&amp;#039;&amp;#039; und der deutsche Name des Písečný vrch: &amp;#039;&amp;#039;Zellberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Brzwany&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahre 1436, als Kaiser [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] den Ort Beneš von [[Kolowrat]] zuschrieb. De facto befand sich das Dorf aber im Besitz der Stadt [[Louny]], die 1420 die Klostergüter an sich gerissen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorf bestand eine Feste, die an der Stelle des Pfarrhauses lag. Als ihr Besitzer wurde 1444 Mikuláš Mnich von Kařez genannt. 1454 musste die Stadt Louny das Dorf herausgeben, da ihre Besitzansprüche keine Grundlage hatten. 1459 wurde Brzwany der [[Burg Hněvín|Burgherrschaft Hněvín]] zugeschlagen. Die [[Weitmühl|Krabitz von Weitmühl]] schlossen das ihnen als Pfand von der [[Krone Böhmen|Böhmischen Krone]] übergebene Dorf 1514 an die Herrschaft [[Postoloprty|Postelberg]] an. Am 10. Juni 1535 schenkte [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] [[Sebastian von Weitmühl|Sebastian Krabitz zu Weitmühl]] die Dörfer [[Výškov|Wischkowa]], Brzwany und [[Lenešice|Leneschitz]]. Aus einer 1543 angewandten Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;webrzwanech&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;in Brzwany&amp;#039;&amp;#039;) entwickelte sich die deutsche Namensform &amp;#039;&amp;#039;Weberschan&amp;#039;&amp;#039;, die seit den 1670er Jahren als Ortsbezeichnung verwendet wurde. Beim Erbrezess zwischen Sebastians Sohn, Johann von Weitmühl, und den Söhnen des Christian von Weitmühl, Benesch und Johann Lorenz, erhielten diese 1559 die Herrschaft Postelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Johann Lorenz von Weitmühls verkaufte dessen Witwe Elisabeth von [[Zierotin]] 1588 die Postelberger Herrschaft an Johann d.&amp;amp;nbsp;Ä. [[Czernin von und zu Chudenitz]]. Weberschan blieb bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts immer zu Postelberg zugehörig. Weitere Besitzer waren ab 1614 Stephan Georg [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|von Sternberg]], ab 1637 Wenzel [[Michna von Vacínov]], ab 1669 [[Georg Ludwig von Sinzendorf]] und ab 1692 die Herren zu [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Schwarzenberg]]. In den Jahren 1807 bis 1808 wurde der versumpfte Weberschaner Teich, an dessen Ufer das Dorf lag, trockengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &amp;#039;&amp;#039;Weberschan&amp;#039;&amp;#039; /&amp;#039;&amp;#039;Brzvany&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 eine politische Gemeinde im [[Bezirk Postelberg]] und nach dessen Aufhebung im [[Bezirk Saaz]]. 1872 nahm die [[Prag-Duxer Eisenbahn]] die [[Bahnstrecke Praha–Most|Strecke Brüx-Chlumčany]] in Betrieb, die im Jahr darauf bis [[Prag]] und 1885 bis [[Moldava|Moldau]] fortgeführt wurde. 700&amp;amp;nbsp;m nördlich des Dorfes entstand am Abzweig einer Rübenbahn die Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Weberschan&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf lag an der deutsch-tschechischen Sprachgrenze. Die Einwohnerschaft war gemischtsprachig, 1918 waren 60 % Deutsche. Mit dem zweigleisigen Ausbau der Eisenbahnstrecke entstand im Jahre 1914 an der Stelle des Bahnhaltes ein Bahnhof. 1924 wurde der tschechische Name in &amp;#039;&amp;#039;Břvany&amp;#039;&amp;#039; geändert. 1930 hatte die Gemeinde 695 Einwohner. Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde Weberschan dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Saaz]]. Der Ort lag an der Grenze zur „Resttschechei“ und der Bahnhof wurde zum Grenzbahnhof. 1939 lebten in dem Ort 564 Menschen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam Břvany zur Tschechoslowakei zurück und die deutsche Bevölkerung wurde [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]]. Seit 1947 gehört Břvany zum [[Okres Louny]]. Zwischen 1981 und 1990 war das Dorf nach [[Lenešice]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Břvany befindet sich eine Mineralquelle. Das kohlensaure Wasser wird unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Praga&amp;#039;&amp;#039; abgefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Břvany sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Spätgotische Wehrkirche des hl. Martin, errichtet 1501&lt;br /&gt;
* Statue des hl. Johannes von Nepomuk, aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Statue des hl. Rochus, errichtet 1932 auf einem Sockel von 1811&lt;br /&gt;
* Bauernhöfe in Volksbauweise&lt;br /&gt;
* Břvanský vrch (&amp;#039;&amp;#039;Weberschaner Berg&amp;#039;&amp;#039;) mit den Basaltblöcken &amp;#039;&amp;#039;Kamenní mužíčci&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Steinmännchen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Louny}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brvany}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1436]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jed</name></author>
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