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	<title>Býchory - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ am 5. April 2020 um 16:57 Uhr</title>
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		<updated>2020-04-05T16:57:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                =&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Býchory znak.jpg|111px|Wappen von Býchory]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Středočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Kolín&lt;br /&gt;
| Fläche             = 652&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/533238/Bychory&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 214&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 533238&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 280 02&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = S&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Ovčáry u Kolína|Ovčáry]] – [[Němčice u Kolína|Němčice]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Richard Severa&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2019&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Býchory 57&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 280 02 Kolín&lt;br /&gt;
| Website            = www.obec-bychory.cz/&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50.0676267&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15.2734661&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Býchory&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Bejchor&amp;#039;&amp;#039;, 1939–45 &amp;#039;&amp;#039;Bichor&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sieben Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums von [[Kolín]] und gehört zum [[Okres Kolín]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Býchory befindet sich am Hluboký potok in der Středolabské tabule (&amp;#039;&amp;#039;Tafelland an der mittleren Elbe&amp;#039;&amp;#039;). Östlich erhebt sich der Hügel Homole (279 m) und im Westen die Horka (248 m), hinter der sich das ausgedehnte Gelände der [[TPCA]] erstreckt. Gegen Südwesten liegt die Wüstung [[Lhotka (Ovčáry)|Lhotka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Eleonorov]] und [[Jestřabí Lhota]]   im Norden, [[Němčice u Kolína|Němčice]]   im Nordosten, [[Bělušice u Kolína|Bělušice]]   im Osten, Jelen im Südosten, [[Konárovice]] im Süden, [[Ovčáry u Kolína|Ovčáry]] im Westen sowie [[Volárna]]  im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Býchory wurde 1352 erstmals urkundlich erwähnt. Im 14. Jahrhundert entstand eine Feste, die Sitz des Geschlechts der Býchorský von Raškovice war. Im Jahre 1373 wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Bichors&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Profous&amp;quot;&amp;gt;[[Antonín Profous]]: &amp;#039;&amp;#039;Místní jména v Čechách. Jejich vznik, původ, význam a změny.&amp;#039;&amp;#039; Band 1–5. Česká akademie věd a umění, Prag 1947–1960.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1523 verkaufte Jan Býchorský von Raškovice das Gut an den König [[Ludwig II. (Böhmen und Ungarn)|Ludwig II.]], der es mit der Kammerherrschaft Kolín vereinigte. Während des Dreißigjährigen Krieges verödete das Dorf; in der [[berní rula]] von 1654 sind nur fünf Bauern aufgeführt, die übrigen Anwesen lagen wüst. 1829 erwarb der Textilfabrikant [[Jakob Veith|Jacob Veith]] mit der Herrschaft Kolín auch Býchory. Er ließ sich um 1835 an Stelle der Feste ein  Schlösschen errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1843 bestand das im [[Kauřimer Kreis]] gelegene Rustikaldorf &amp;#039;&amp;#039;Beychor&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Bychor&amp;#039;&amp;#039; aus 54 Häusern, in denen 419 Personen, darunter 15 protestantische und eine jüdische Familie lebten. Im Ort gab es die Filialkirche des hl. Bartholomäus, ein herrschaftliches Försterhaus und ein Wirtshaus. Gepfarrt war das Dorf nach [[Ovčáry u Kolína|Owčar]]; der Amtsort war [[Císařoves|Kaisersdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen, Bd. 12 Kauřimer Kreis, 1844 S. 232&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb &amp;#039;&amp;#039;Beychor&amp;#039;&amp;#039; der Herrschaft Kolín untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete Býchory ab 1849 einen Ortsteil der Gemeinde Ovčáry im [[Gerichtsbezirk Kolin]]. Im Jahre 1857 lebten 452 Menschen in Býchory. 1862 erwarb [[Franz Seraph Horsky|Franz Horsky]] die Herrschaft Kolín. Der [[Eleonorov|Eleonorenhof]] wurde 1864 von Horsky als landwirtschaftliches Mustergut gegründet und ist nach dessen Mutter benannt. Ab 1868 gehörte das Dorf zum [[Bezirk Kolin]]. Am 6. Juli 1875 entstand die Gemeinde Býchory. Horskys Enkel Adolf Richter ließ 1894 die 10,6 km lange schmalspurige [[Kolínská řepařská drážka|Kolíner Rübenbahn]] errichten, die von der Zuckerfabrik zum [[Františkov (Ovčáry)|Franzenshof]] und über Býchory zum Eleonorenhof führte. 1896 entstand die Straße von Kolín nach Býchory. 1922 stellte die Kolíner Zuckerfabrik den Betrieb ein. 1966 erfolgte die Stilllegung der Rübenbahn und der Abbau der Strecke. Zwischen 1964 und 1990 war [[Němčice u Kolína|Němčice]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Býchory sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Býchory gehört die Ansiedlung [[Eleonorov]] (&amp;#039;&amp;#039;Eleonorenhof&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Býchory - zámeček.jpg|miniatur|Schloss Býchory]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Býchory - kostel.jpg|miniatur|St. Bartholomäus-Kirche]]&lt;br /&gt;
* neogotisches [[Schloss Býchory|Schloss Horskyfeld]], erbaut 1865&lt;br /&gt;
* Filialkirche des hl. Bartholomäus, seit 1352 nachweisbar&lt;br /&gt;
* Richter-Villa, errichtet 1924–1925 für Adolf Richter, einen Enkel von Franz Horsky und Erbauer der Kolíner Rübenbahn, nach Plänen der Pilsener Architekten Tomášek und Macháček. 1960 entstand in der Villa ein Schulungszentrum der Polizei&lt;br /&gt;
* Reste der [[Kolínská řepařská drážka|Kolíner Rübenbahn]], südwestlich des Ortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Rafael Kubelík]], Dirigent und Komponist, sein Vater [[Jan Kubelík|Jan]], ebenfalls ein Musiker, besaß das Schloss Býchory von 1904 bis 1916.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.obec-bychory.cz/informace-o-obci/historie/ Geschichte von Býchory]&lt;br /&gt;
* [https://www.cestyapamatky.cz/kolinsko/bychory Ortsbeschreibung]&lt;br /&gt;
* [http://rodokmen.psinec.com/obce/tuma/kolinsko/bychory.html Geschichtliche Informationen über Býchory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Kolín}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bychory}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1352]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Býchory| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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