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	<title>Bütte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:16:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%BCtte&amp;diff=178511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: /* Papierherstellung */</title>
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		<updated>2026-04-06T05:28:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Papierherstellung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt ein großes Gefäß; norddeutsch &amp;#039;&amp;#039;Bütte&amp;#039;&amp;#039; steht auch für [[Eimer]], für das Volumenmaß [[Bütte (Einheit)]] sowie für das offizielle Gesetzesdokument [[Bütte (Gesetzgebung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Badehaus Valeriusmaximus.jpg|mini|Badezuber in einem [[Badehaus]]&amp;lt;br&amp;gt;(um 1470)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Badezuber in Schmilka.JPG|mini|Badezuber in [[Schmilka]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bütte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Butte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bütt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Etymologie|etymologisch]] verwandt mit dem [[Bottich]]), der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zuber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;zwī-bar,&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Schützeichel]]: &amp;#039;&amp;#039;Althochdeutsches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Tübingen 1981, S. 249.&amp;lt;/ref&amp;gt; wörtlich „Zwei-Träger“, das ein [[Behälter|Gefäß]] mit zwei Tragegriffen bezeichnet, im Gegensatz zu althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;eim-beri,&amp;#039;&amp;#039; [[Eimer]], mit einem Tragegriff) oder (oberdeutsch) das „[[Schaff]]“ ist ein großes Gefäß von runder oder ovaler Form ohne [[Deckel (Verschluss)|Deckel]]. In der Regel sind diese Gefäße breiter als hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bütten werden traditionell bei der [[Papier#Industrielle Herstellung|Papierherstellung]] („Schöpfbütte“) oder beim [[Weinbau in Deutschland|Weinbau]] verwendet. Ursprünglich diente der Waschzuber jedoch als allgemeines Sanitärutensil. „Zuber“ nennt man hier speziell heizbare Gefäße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Anfangs waren Bütten aus Holz und wurden ähnlich wie die geschlossenen [[Fass|Weinfässer]] durch den [[Küfer]], Büttner oder Böttcher gefertigt. Später wurden die Schöpfbütten auch aus [[Stein]] oder [[Eisen]] hergestellt; die eisernen wurden zum Schutz vor [[Rost]] mit [[Blei]] verkleidet. Bis ins 18. Jahrhundert hinein hatte eine [[Papiermühle]] meist nur eine einzige Bütte, welche dann die Grenze ihrer Leistung bestimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Bildung von Löschmannschaften in Form von [[Pflichtfeuerwehr]]en Anfang des 19. Jahrhunderts wurden auch deren Rechte und Pflichten festgelegt, in der auch die Handhabung von Zubern erfolgte. So hatte der Ortsvorstand eine Abteilung rüstiger Männer auszuwählen, welche „unter eigenen Anführern steht, und zum Retten von Menschen, Hausthieren und Effecten bestimmt ist“. Diese Mannschaft hatte sich, „soviel thunlich, mit starken, besonders an den Handhaben gut befestigten geflochtenen Körben, Rettungsschläuchen, Tragbahren, Zubern, Seilen und Brechwerkzeugen“ zu versehen, um Rettungsmaßnahmen durchzuführen. Beispielsweise erließ das [[Herzogtum Nassau]] im November 1826 eine solche Verordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Titel=Das Entstehen der Pflichtfeuerwehren im Heimatgebiet – Ein staatlicher Versuch zur Brandbekämpfung |Sammelwerk=Jahrbuch für den Landkreis Limburg-Weilburg 2024 |Hrsg=Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg |Datum=2023 |ISBN=3-927006-61-0 |Seiten=230–237}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Waschzuber ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad, en medeltidsriddare i badet, Nordisk familjebok.png|mini|Badender Ritter (14. Jh.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baden im Zuber.jpg|mini|Baden im Zuber]]&lt;br /&gt;
Zuber oder Bütten zum Zweck des [[Wäsche]]waschens standen früher in den [[Waschküche|Waschhäusern]], die meist von mehreren Parteien gemeinsam genutzt wurden und über einen Ofen zum Erhitzen des Wassers verfügten. Daneben bildet der Waschzuber auch die Ausgangsform der [[Badewanne]] zur Körperpflege. In der [[Südpfalz]] und im [[Rheinland]] wird die Badewanne heute noch umgangssprachlich „Bad(e)bütt“ genannt.&lt;br /&gt;
Heutzutage ist das „Zubern“ in beheizten Bütten vor allem im [[Live_Action_Role_Playing|Liverollenspiel]] auch eine beliebte Form der gemeinschaftlichen Entspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Papierherstellung ===&lt;br /&gt;
Bütten werden noch benutzt bei der Herstellung handgeschöpften Papiers, des [[Büttenpapier]]s, das kurz auch „das Bütten“ genannt wird. Dabei wird ein wässriger Faserbrei aus [[Hader (Textilie)|Hadern]] oder [[Zellstoff]] (das „Ganzzeug“ oder der „Ganzstoff“) mit einem Sieb geschöpft und anschließend zu Papier getrocknet. Eine aus dem Papierschöpfen stammende Bütte wird auch bei dem historischen Brauch des [[Gautschen]]s verwendet, wenn ein [[Buchdruck]]er oder [[Schriftsetzer|Schrift- bzw. Maschinensetzer]] nach beendeter Lehrzeit in den [[Geselle]]nstand übernommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Szüret. Fortepan 18925.jpg|mini|Büttenträger bei der Weinlese, Ungarn, 1936]]&lt;br /&gt;
Im Weinbau dienen große Bütten, auch Traubenbütte oder Zuber genannt, dem [[Winzer]] zum Sammeln und Transport der [[Weintraube]]n bei der [[Traubenlese]], vorübergehend auch zur Aufbewahrung von Weintrauben, [[Maischen|Maische]] oder [[Most (Getränk)|Most]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist die Bütte, auch „Beschoff“&amp;lt;ref&amp;gt;{{DtRechtswörterbuch|Beschoff|SpalteAb=|SpalteBis=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von der „[[Hottenträger|Hotte]]“, „[[Kiepe]]“, „Legel“ oder „Logel“, im [[Baden (Land)|Badischen]] auch „Traubenschütte“ oder „Biggi“. Bei diesem Gefäß handelt es sich um einen mittels zweier Lederriemen auf dem [[Rückentrage|Rücken getragenen]] Behälter. Dieser war einst ein geflochtener und mit Pech abgedichteter Korb („Rückenkiepe“), danach ein Behälter aus [[Zink#Zinkblech im Bauwesen|Zinkblech]], seltener Kupferblech;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://img437.imageshack.us/f/buette8tm.jpg/ |titel=Kupferbütte-Bild |werk=img437.imageshack.us |abruf=2024-03-13 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in neuerer Zeit ist er aus Kunststoff gefertigt. Er dient bei der Weinlese von Hand zum Transport der Trauben aus dem Weinberg zur Transportbütte, wobei das Fassungsvermögen bis zu 40 kg Trauben bzw. 75 Liter Flüssigkeit betragen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wein-plus.de/glossar/Butte.htm Beschoff, Bütte, Hotte, Legel und Logel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwesen ===&lt;br /&gt;
Heutzutage wird der Begriff „Bütte“ auch von Handwerkern benutzt. Bei ihnen ist sie ein großer Bottich, meist aus festem schwarzem [[Kunststoff]], der ein Allzweck-Gefäß für die verschiedensten Aufgaben auf dem Bau darstellt. Es dient hauptsächlich zum Anrühren von [[Mörtel]], aber auch zum Werkzeugwaschen oder zum Transport bzw. der kurzfristigen Lagerung von Werkzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In den rheinischen und südwestdeutschen Regionen, in denen [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Karneval und Fastnacht]] eine große Rolle spielen, wurde die dem Weinbau entlehnte „Bütt“ zum Vortragspult für die [[Büttenrede]] umfunktioniert. Mittlerweile ist diese – nunmehr künstlerisch ausgestaltete – Bütt nicht mehr zur Aufnahme von Flüssigkeiten geeignet, weil von hinten her ein Zugang ähnlich wie zu einer [[Kanzel]] geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gewissen Schweizer Dialekten ist &amp;#039;&amp;#039;Bütti&amp;#039;&amp;#039; eine eher abschätzige Bezeichnung für ein altes Auto.&amp;lt;ref&amp;gt;Berndeutsch Wörterbuch: [https://www.berndeutsch.ch/words/11372 Bütti]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heraldik ==&lt;br /&gt;
Der (Bade)-Zuber ist in der [[Heraldik|Wappenkunde]] eine [[gemeine Figur]], die nicht nur bei [[Bad (Kurort)|Badeorten]] verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Honkajoki.vaakuna.svg|[[Honkajoki]]&lt;br /&gt;
   DEU Büttelborn COA.svg|[[Büttelborn]], [[Redendes Wappen|redend]]&lt;br /&gt;
   DEU Wäschenbeuren COA.svg|Die schwäbische Hausfrau wäscht in [[Wäschenbeuren]]&lt;br /&gt;
   Datei:DEU Bad Gögging COA.svg|[[Bad Gögging#Wappen|Wappen]] von [[Bad Gögging]] mit Badescheffel zu verschiedenen Epochen&lt;br /&gt;
   AUT Bad Hofgastein COA.svg|[[Bad Hofgastein]]&lt;br /&gt;
   AUT Baden COA.jpg|[[Baden (Niederösterreich)]] mit Badenden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Buckets|Eimer aller Art}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Waschzuber}}&lt;br /&gt;
* [http://papiergeschichte.freyerweb.at/ Kleine Papiergeschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4679546-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Butte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüssigkeitsbehälter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behälter (Heraldik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papierherstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik im Weinbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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