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	<title>Büste - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:27:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-01-25T20:19:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Büste als Skulptur. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Büste (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:16. Antonia minore.jpg|mini|Antike Büste der [[Antonia die Jüngere|Antonia d.&amp;amp;nbsp;J.]] (um 50 n.&amp;amp;nbsp;Chr.)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Büste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein voll- oder [[Relief|reliefplastisches]] [[Porträt|Bildnis]] oder eine [[Plastik (Kunst)|Plastik]] einer in der Regel individuellen Person, das den „Kopf mit Oberkörperanschnitt“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Herder Verlag, Freiburg 1987, ISBN 3-451-20663-3, S. 41–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt, oder allgemeiner eine „Darstellung eines Menschen, die nach unten durch Schulter, Brust, Leibes- oder Körpermitte […] begrenzt wird“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. E.&amp;amp;nbsp;A. Seemann Verlag, Leipzig 1987, ISBN 3-363-00044-8, S. 740–741.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Etymologie|Herkunft des Ausdrucks]] &amp;#039;&amp;#039;Büste&amp;#039;&amp;#039; lässt sich nicht weiter als bis ins 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sicher zurückverfolgen, als er aus dem gleichbedeutenden italienischen Wort &amp;#039;&amp;#039;busto&amp;#039;&amp;#039; übernommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kluge. [[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]]&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von Elmar Sebold, 24., durchgesehene und erweiterte Auflage, Berlin: de Gruyter 2002 (CD-ROM).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort wurde auch im Deutschen in der Form &amp;#039;&amp;#039;Busto&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Die Herkunft des italienischen Wortes aus lateinisch &amp;#039;&amp;#039;bustum&amp;#039;&amp;#039; =&amp;amp;nbsp;‚Leichenbrandstätte‘, in weiterem Sinne auch ‚Grabhügel, Grabmal‘&amp;lt;ref&amp;gt;{{Georges-1913-Latein |Lemma=bustum |Band=1 |Spalte=879 |SpalteBis=880 |zenoID=20002253119}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist nicht belegt, aber lautlich den Regeln entsprechend. Sie ließe sich auch inhaltlich herstellen, wenn man davon ausgeht, dass das lateinische &amp;#039;&amp;#039;bustum&amp;#039;&amp;#039; (im Sinne eines Grabmals) im Übergang zum italienischen &amp;#039;&amp;#039;busto&amp;#039;&amp;#039; auch die Bedeutung ‚Grabdenkmal, Darstellung der verstorbenen Person‘ und in Folge die Darstellung einer Person allgemein angenommen haben kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Derartige Bedeutungsverschiebungen und -verengungen sind sehr häufig anzutreffen. Diese Hypothese auch in: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen&amp;#039;&amp;#039;, erarbeitet unter der Leitung von Wolfgang Pfeifer. 7. Auflage. dtv, München 2007, ISBN 3-423-32511-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verwendung der Form &amp;#039;&amp;#039;Busto&amp;#039;&amp;#039; für die Plastik ist im Deutschen heute allgemein kaum mehr anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wie aus dem Italienischen wurde auch das französische Wort &amp;#039;&amp;#039;buste&amp;#039;&amp;#039; (dieses ebenfalls aus {{itS|busto}} entlehnt) in der Form &amp;#039;&amp;#039;Buste&amp;#039;&amp;#039; ins Deutsche übernommen, wobei die französische Aussprache des &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039; ([y]) beibehalten wurde. Es bezeichnete ursprünglich ebenfalls nur die Plastik. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nahm das Wort im Französischen die Bedeutung ‚weibliche Brust‘ an und erhielt –&amp;amp;nbsp;aufgrund der Bevorzugung des Französischen in der Mode, aber auch als [[Euphemismus|tabuisierender Ausdruck]] für den weiblichen Busen&amp;amp;nbsp;– auch im Deutschen diese zweite, heute bereits veraltete Bedeutung (erhalten im Wort &amp;#039;&amp;#039;Büstenhalter&amp;#039;&amp;#039; und abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;BH&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kluge. [[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]]&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von Elmar Sebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin 2002 (CD-ROM).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verwendung des ursprünglich französischen Ausdrucks für die Plastik ist heute die gängige Variante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gorbatschow-Büste auf MS Deutschland.JPG|mini|hochkant|Gorbatschow-Büste ([[Serge Mangin|Mangin]], 2010)]]&lt;br /&gt;
Ältere Kulturen wie [[Babylonien]] oder [[Assyrien]] kennen die Büste nicht, auch in [[Ägyptische Kunst|Ägypten]] ist die [[Büste der Nofretete]] ein Bildhauermodell und somit eine Ausnahme. In der [[Griechische Kunst|Griechischen Kunst]] sind Büsten vor allem des Gottes [[Hermes]] in Form einer [[Herme]] bekannt. Die meisten „griechischen Büsten“ sind jedoch Fragmente oder Teilkopien vollständiger Bildwerke. Aus etruskischen Anregungen erwuchs die hochentwickelte Kunst der römischen Porträtbildnerei. Aus der römischen Spätantike stammt auch der Typus der „Schildbüste“; bei ihr ist der Büstenabschnitt so in einen senkrechten, kreisrunden Rahmen gesetzt, dass der Dargestellte wie aus einem Rundfenster hervorschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelalter brachte seit dem 11. Jahrhundert [[Reliquiar|Büstenreliquiare]] hervor, eine Ausnahmestellung nimmt unter ihnen der [[Cappenberger Kopf]] (vor 1158) ein. Büsten, die einen Typus (der Fürst, der Baumeister), nicht ein Individuum wiedergeben, schuf die gotische Bauskulptur. Solche Realitätsnähe schuf erst [[Peter Parler]] mit den Büsten am [[Triforium]] des Prager [[Veitsdom]]s. Doch Bedeutung bekam die Gattung Porträtbüste erst in der [[Renaissance]] mit dem Rückgriff auf die römisch-antike Porträtkunst. In Deutschland wird sie oft nur im kleinen Format realisiert. Erst im [[Barock]] kann man von weiter Verbreitung sprechen. Für Italien sind hier [[Pietro Bernini|Pietro]] und [[Gian Lorenzo Bernini]] und [[Alessandro Algardi]] zu nennen, in Frankreich [[Antoine Coysevox]] und vor allem [[Jean-Antoine Houdon]] (1741–1828).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hatte der Klassizismus eine besondere Affinität zur antiken Bildnisform der Büste, die nun auch auf Grabmälern und [[Epitaph]]en den Toten repräsentiert. [[Christian Daniel Rauch]] und [[Johann Gottfried Schadow]] gelten als die bedeutendsten Porträtisten dieser Zeit in Deutschland. Vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart sind unzählige Büsten in allen möglichen Materialien und Größen geschaffen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eigens für Mitglieder der Unternehmerfamilie Zanders gestalteter [[Büstengarten]] besteht in Bergisch Gladbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Seit den Anfängen sind Büsten Teil der Erinnerungskultur, sie haben oft Denkmalcharakter, drücken private Wertschätzung aus, stehen an den Stätten des Wohnens oder Wirkens eines bedeutenden Menschen oder dienen einer ideologischen Identifikationspolitik, wie es die weltgrößten Monumente ihrer Art in Chemnitz ([[Karl-Marx-Monument]]) und [[Ulan-Ude#Sehenswürdigkeiten|Ulan-Ude (Lenin)]] überdeutlich machen. Diese überdimensionalen von einem Bildhauer geschaffenen Büsten von mehrfacher Lebensgröße werden auch „Kolossalbüsten“ genannt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Caesar-Altes-Museum-Berlin.jpg|[[Grüner Caesar]], 1.&amp;amp;nbsp;Jahrh. n.&amp;amp;nbsp;Chr., Altes Museum, Berlin&lt;br /&gt;
  Aachen Domschatz Bueste1.jpg|[[Karl der Große]], Büsten[[reliquiar]], nach 1345&lt;br /&gt;
  Richelieu le Bernin M.R.2165 mp3h9003.jpg|[[Richelieu]], von [[Gian Lorenzo Bernini]], 1640–1641, Louvre&lt;br /&gt;
  Comtesse de Sabran.jpg|[[Françoise Eléonore Dejean de Manville, Comtesse de Sabran|Comtesse de Sabran]], von [[Jean-Antoine Houdon]], 1785, Potsdam, [[Neues Palais]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Harald Keller (Kunsthistoriker)|Harald Keller]]: &amp;#039;&amp;#039;Büste&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon zur Deutschen Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. 1951, Spalte 255–274.&lt;br /&gt;
* Dieter Brunner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die obere Hälfte : die Büste seit Auguste Rodin&amp;#039;&amp;#039; [anlässlich der gleichnamigen Ausstellung Städtische Museen Heilbronn, 9. Juli bis 9. Oktober 2005, Kunsthalle in Emden, 22. Oktober 2005 bis 15. Januar 2006, Museum Liner Appenzell (Schweiz), 29. Januar bis 23. April 2006].&lt;br /&gt;
* Frank Matthias Kammel: &amp;#039;&amp;#039;Charakterköpfe: die Bildnisbüste in der Epoche der Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseums]], Nürnberg 2013, ISBN 978-3-936688-75-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Busts|Büste}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4008836-4}}&lt;br /&gt;
* [https://de.thefreedictionary.com/B%C3%BCste Definition]&lt;br /&gt;
* [http://www.livius.org/gi-gr/greeks/greeks.html Büstengalerie berühmter Griechen in der Antike.] livius.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4008836-4|LCCN=sh85018348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buste}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büste| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesicht in der Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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