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	<title>Büsserach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Parpan05: /* Bilder */ Bild ersetzt</title>
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		<updated>2025-12-09T18:55:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bilder: &lt;/span&gt; Bild ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Büsserach&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Büsserach 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Büsserach-blazon.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Büsserach von Süden.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Büsserach von Süden&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SO&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Thierstein&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Thierstein&lt;br /&gt;
| BFS = 2614&lt;br /&gt;
| PLZ = 4227&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH BSH&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.391663&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.54029&lt;br /&gt;
| HÖHE = 420&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 7.54&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.buesserach.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Büsserach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Thierstein]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Solothurn|Solothurn]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Büsserach liegt auf {{Höhe|420|CH}}, 4,5&amp;amp;nbsp;km südöstlich der Stadt [[Laufen BL|Laufen]] (Luftlinie). Das Haufendorf erstreckt sich im Lüsseltal, beidseits der [[Lüssel]], am südlichen Rand des Laufener Beckens im [[Jura (Gebirge)|Jura]], im [[Schwarzbubenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 7,6&amp;amp;nbsp;km² grossen, in West-Ost-Richtung langgestreckten Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des nördlichen Juras. Der nordwestliche Gemeindeteil liegt in der Zone des innerjurassischen Laufener Beckens. Die Lüssel, die bei Büsserach in das Becken eintritt, durchquert das Gebiet mit einem bis zu 1&amp;amp;nbsp;km breiten flachen Talboden von Süden nach Norden. Südlich des Dorfes befindet sich die [[Klus (Tal)|klusartige]] Engstelle beim Schloss Thierstein an der [[Passwang]]strasse, wo die Lüssel die Kette von &amp;#039;&amp;#039;Chienberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|769|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Lingenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|760|CH}}) durchbricht. Auch der südlich dieses Durchbruchs gelegene Kessel von &amp;#039;&amp;#039;Schlossgut&amp;#039;&amp;#039; gehört noch zu Büsserach. Die südliche Grenze verläuft im &amp;#039;&amp;#039;Chesselgraben&amp;#039;&amp;#039;, einem rechten Seitental des Lüsseltals. Nach Osten erstreckt sich der Gemeindeboden bis auf den Kamm des &amp;#039;&amp;#039;Mettenbergs&amp;#039;&amp;#039;, auf dem mit {{Höhe|813|CH}} der höchste Punkt von Büsserach erreicht wird. Von der Gemeindefläche entfielen 2014 12 % auf Siedlungen, 46 % auf Wald und Gehölze, 41 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % auf unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Büsserach gehören einige Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Büsserach sind [[Breitenbach SO|Breitenbach]], [[Fehren]], [[Meltingen]], [[Erschwil]] und [[Grindel SO|Grindel]] im Kanton Solothurn sowie [[Wahlen BL|Wahlen]] im [[Kanton Basel-Landschaft]].&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Büsserach aus 200 m-Inlandflüge-LBS MH01-004302.tif|mini|Historisches Luftbild aus 200 m von [[Walter Mittelholzer]] von 1925]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-SO|2614}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-SO|TIMESTAMP}}) gehört Büsserach zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Solothurn. Von den Bewohnern sind 92,2 % deutschsprachig, 1,9 % sprechen Serbokroatisch und 1,6 % Albanisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Büsserach belief sich 1850 auf 670 Einwohner, 1900 auf 654 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl kontinuierlich an. Besonders während der 1950er Jahre und seit 1990 (1646 Einwohner) wurden grosse Zuwachsraten verzeichnet. Das Siedlungsgebiet von Büsserach ist heute fast lückenlos mit demjenigen von Breitenbach zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Büsserach war bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Bis etwa 1850 war Büsserach ein Zentrum der Leinenweberei. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Dorf zu der am stärkten industrialisierten Gemeinde des Schwarzbubenlandes, erst nach 1900 wurde es von Breitenbach abgelöst. Büsserach war Standort einer Gips- und einer Getreidemühle und hatte auch ein Ziegelwerk. Die 1861 gegründete Seidenzwirnerei (in der &amp;#039;&amp;#039;Roten Fabrik&amp;#039;&amp;#039;) stellte ihren Betrieb 1932 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben der [[Ackerbau]], der [[Obstbau]] (überwiegend Kirschbäume) im Laufener Becken sowie die [[Viehzucht]] und die [[Milchwirtschaft]] in den höheren Lagen nur noch einen geringen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Zahlreiche weitere Arbeitsplätze sind im Gewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. Ein grösseres Gewerbe- und Industriegebiet entstand am westlichen Dorfrand links der Lüssel. In Büsserach sind heute Betriebe des Maschinen- und Metallbaus, des Bau- und Transportgewerbes, der Elektrobranche, der Holzverarbeitung, ein Carunternehmen und mechanische Werkstätten vertreten. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde entwickelt. Neue Wohnquartiere entstanden hauptsächlich an den aussichtsreichen Hängen östlich des Dorfkerns und auf dem Leimgrubenhübel. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in Laufen und in der Agglomeration [[Basel]] arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig recht gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse von [[Zwingen]] über den [[Passwang]] nach [[Balsthal]]. Durch einen [[Postauto]]kurs, welcher die Strecke von [[Laufen BL|Laufen]] nach [[Beinwil SO|Beinwil]] bedient, ist Büsserach an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Bättlerchuchi&amp;#039;&amp;#039;, einer Höhle am Südfuss des Thiersteinfelsens, wurden Spuren menschlichen Lebens aus dem [[Paläolithikum]] (Zeit des [[Magdalénien]]) entdeckt. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1194 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Buezherach&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Büzracha&amp;#039;&amp;#039; (1251), &amp;#039;&amp;#039;Büserach&amp;#039;&amp;#039; (1295), &amp;#039;&amp;#039;Busserach&amp;#039;&amp;#039; (1364), &amp;#039;&amp;#039;Biesserach&amp;#039;&amp;#039; (1431) und &amp;#039;&amp;#039;Büsserach&amp;#039;&amp;#039; (1538). Der Ortsname geht auf den lateinischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Buxurius&amp;#039;&amp;#039; verbunden mit der [[Keltische Sprache|keltischen]] Namensendung &amp;#039;&amp;#039;[[-acum|-akos/-acum]]&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet somit &amp;#039;&amp;#039;Gut des Buxurius&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] war Büsserach im Einflussbereich des [[Kloster Beinwil|Klosters Beinwil]], welches den Kirchensatz sowie reichen Grundbesitz im Dorf hatte. Die weltliche Herrschaft wurde von den Grafen von Thierstein ausgeübt, doch gingen 1295 auch die Vogteirechte an das Kloster über. Nach der [[Schlacht bei St. Jakob an der Birs]] wurde Büsserach 1445 von österreichischen Truppen unter [[Peter von Mörsberg]] heimgesucht. Nachdem das Geschlecht der Thiersteiner erloschen war, gelangte Büsserach 1522 an Solothurn und wurde der Vogtei Thierstein zugeordnet. Der solothurnische Landvogt hatte seinen Sitz auf der Burg Neu-Thierstein auf dem Berggrat südlich des Dorfes. Während des [[Dreissigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieges]] wurde die Ortschaft von schwedischen Truppen in Mitleidenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) war Büsserach während der [[Helvetik]] vorübergehend Hauptort eines gleichnamigen Distrikts, danach gehörte es zum Distrikt Dornach und ab 1803 zum Bezirk Thierstein. Im Lauf des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Büsserach zu einem politischen Zentrum und wurde Versammlungsort der Opposition. Die relativ frühe [[Industrialisierung]] im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden machte Büsserach ab etwa 1850 zum Zentrum des solothurnischen Laufentals. Erst nach 1900 musste es diese Stellung an Breitenbach abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Büsserach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Petrus geht wahrscheinlich auf ein frühmittelalterliches Gotteshaus zurück. 1759 wurde eine neue Kirche errichtet, die jedoch 1951 abgerissen und durch einen 1953 eingeweihten Neubau ersetzt wurde. Der bereits 1464 erbaute Kirchturm blieb hingegen erhalten, wurde mehrfach restauriert und dient seit 1995 als Museum. Die [[barock]]e Sankt Anna-Kapelle westlich des Dorfes wurde 1684 erbaut und enthält eine bemalte Holzdecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Felskrete westlich des Lingenbergs, über der Engstelle des Lüsseltals, thront die [[Burg Neu-Thierstein]], die um 1100 gegründet wurde. Im Jahr 1997 stürzte die gesamte Südwestwand der Burg ein. Nach dem Wiederaufbau und einer umfassenden Restauration wurde die Burg 2001 wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2017-Buesserach-Kirche.jpg|Kirche St. Peter&lt;br /&gt;
Buesserach katolika preghejo 648.JPG|Innenansicht der Kirche&lt;br /&gt;
2017-Buesserach-Pfingsten.jpg|Kirchenfenster von Hans Stocker&lt;br /&gt;
Buesserach 662.JPG|Hauptstrasse&lt;br /&gt;
2017-Buesserach-Zentrum.jpg|Zentrum&lt;br /&gt;
Buesserach rivereto Luessel 632.JPG|Lüssel&lt;br /&gt;
2017-Buesserach-Schulhaus.jpg|Schulhäuser&lt;br /&gt;
2017-Buesserach-Gemeindehaus-BF.jpg|Gemeindehaus&lt;br /&gt;
Burg Neu-Thierstein 5.jpeg|Burg Neu-Thierstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In Rot auf grünem Dreiberg gelbe Burg (Thierstein von Norden aus gesehen)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Urs Glutz von Blotzheim]] (1751–1816), Politiker und Offizier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottlieb Loertscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Solothurn, Band III: Die Bezirke Thal, Thierstein, Dorneck.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 38). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1957, {{DNB|750089342}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.buesserach.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Büsserach]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1178|Büsserach|Autor=Lukas Schenker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Thierstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4378022-2|VIAF=140942395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Busserach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1194]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Parpan05</name></author>
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