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	<title>Bürgerort - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:26:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%BCrgerort&amp;diff=79714&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: /* Erwerb */ genauer</title>
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		<updated>2026-04-27T17:06:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erwerb: &lt;/span&gt; genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:BurgerrechtsurkundeZH.jpg|mini|hochkant|Bürgerrechtsurkunde der Stadt [[Zürich]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimatort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. Ort der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimatberechtigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; [[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;Lieu d’origine&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Luogo di attinenza,&amp;#039;&amp;#039; [[Rätoromanische Sprachen|rätoromanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Lieu d’origin&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Schweiz]] die [[Gemeinde (Schweiz)|Gemeinde]], in der ein [[Bürger]] der Schweiz sein [[Heimatrecht]] hat. Der Bürgerort kann, muss aber nicht mit dem [[Geburtsort]] oder Wohnort übereinstimmen. Heutzutage ist die Heimatberechtigung an einem Bürgerort von geringerer praktischer Bedeutung als in früheren Zeiten, ist aber im [[Schweizer Pass]] und auf der [[Identitätskarte (Schweiz)|Schweizer Identitätskarte]] eingetragen, während in anderen Ländern stattdessen der Geburtsort an entsprechender Stelle vermerkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erwerb der [[Schweizer Bürgerrecht|Schweizer Staatsbürgerschaft]], die sich aus drei Bürgerrechten zusammensetzt (Gemeinde, Kanton und Bund), ist daher gleichzeitig der Erwerb des Bürgerrechts einer spezifischen Gemeinde und somit die politische Partizipation im Schweizer Staatswesen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]], aber auch in zahlreichen anderen früheren [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaften]], war der Bürgerort der Ort, in dem die Vorfahren gelebt und Rechte und Pflichten erworben hatten und dadurch heimatberechtigt waren. Der Bürgerort war derjenige Ort, in dem ein Bürger Rechte an den gemeinsamen Gütern hatte; dazu gehörten zum Beispiel [[Allmende|Allmendweide]] und [[Holzgerechtigkeit]]en, also [[Geldwerter Vorteil|geldwerte Vorteile]]. Am Bürgerort hatte er zudem dem [[Landesherr]]n seine [[Wehrpflicht|Wehrkraft]] zur Verfügung zu stellen. Wer dort hinzukam, hatte sich in der Regel wie ein neuer [[Gesellschafter]] in ein [[Unternehmen]] einzukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgerort war es auch, der für seine Bürger aufkommen musste, falls diese [[Armenfürsorge|verarmten]] und ihren [[Lebensunterhalt]] nicht mehr selbst bestreiten konnten. Daher versuchten im 19. Jahrhundert etliche in finanziellen Schwierigkeiten steckende Schweizer Gemeinden ihre Armen loszuwerden, indem sie ihnen die Überfahrt nach Amerika bezahlten und sie im Gegenzug auf ihr [[Bürgerrecht]] verzichten liessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erwerb ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schweizer Bürgerrecht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erwerb des Schweizer Bürgerrechts durch [[Geburt]], [[Adoption]] oder [[Einbürgerung]] wird gleichzeitig das Bürgerrecht einer Gemeinde erworben. Diese Gemeinde ist der &amp;#039;&amp;#039;Bürgerort&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Geburt erhält ein Kind den Bürgerort des Elternteils, dessen Namen es trägt ({{Art.|271|ZGB|ch| text=Art. 271}} [[Zivilgesetzbuch (Schweiz)|ZGB]]). Früher war das generell der Bürgerort des Vaters. Dieser Bürgerort muss nicht mit dem Wohnort der Familie übereinstimmen, sondern wird «vererbt».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher erlangte eine Schweizer Bürgerin durch die Heirat den Bürgerort ihres Schweizer Ehemannes und verlor dabei ihren bisherigen Bürgerort, den sie als [[Familienstand|Ledige]] hatte. Auch nach einer Scheidung behielt die Frau den so erworbenen Bürgerort. Im ausgehenden 20. Jahrhundert erfolgte eine Änderung, wonach die Ehefrau zwar weiterhin den Bürgerort des Ehemannes erwarb, aber durch Heirat ihren ursprünglichen Bürgerort nicht mehr verlor. Seit Inkrafttreten des neuen Namens- und Bürgerrechts per 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 hat die Heirat keinen Einfluss mehr auf das Bürgerrecht der Ehefrau, diese behält ihr eigenes Bürgerrecht als einziges Bürgerrecht ({{Art.|161|ZGB|ch}} [[Zivilgesetzbuch (Schweiz)|ZGB]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einbürgerung erwirbt jemand das Bürgerrecht der Gemeinde, in der er wohnt. Voraussetzung ist in der Regel, mehrere Jahre dort gewohnt zu haben und integriert zu sein. Das Bürgerrecht der Wohngemeinde können sowohl Ausländer als auch Schweizer beantragen. Letztere erhalten dadurch die Möglichkeit, mehrere Bürgerorte zu besitzen und an den Versammlungen der Bürgergemeinde (die vielerorts von der politischen Gemeinde unabhängig ist) teilzunehmen und dort abzustimmen. Ehefrauen eines Schweizers oder Ehemänner einer Schweizerin, welche für die erleichterte Einbürgerung in Frage kommen, erwerben das Kantons- und Gemeindebürgerrecht des schweizerischen Ehegatten ({{Art.|21|BüG|ch|text=Art. 21 Abs. 4}} {{§§|141.0|ch|text=BüG}}). Gewisse Kantone setzen bei der Einbürgerung eine beschränkte Anzahl an weiteren Gemeinde- und Kantonsbürgerrechten voraus. So darf ein Einbürgerungswilliger im [[Kanton Solothurn]] maximal ein weiteres Kantonsbürgerrecht und maximal zwei weitere solothurnische Gemeindebürgerrechte besitzen.&amp;lt;ref&amp;gt;§ 6 Gesetz über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht des Kantons Soloturn vom 6. Juni 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formal ist es die [[Bürgergemeinde]], die das Bürgerrecht erteilt; in Kantonen oder Gemeinden, wo keine Bürgergemeinde existiert, sind es Organe der [[politische Gemeinde|politischen oder Einwohnergemeinde]].&amp;lt;ref&amp;gt;Für den Kanton Zürich siehe [https://www.zh.ch/content/dam/zhweb/bilder-dokumente/themen/migration-integration/einbuergerung/eo_handbuch_einbuergerungen_ab_01.07.2023.pdf &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Einbürgerungen.&amp;#039;&amp;#039;] Hrsg. vom Gemeindeamt des Kantons Zürich, S.&amp;amp;nbsp;61&amp;amp;nbsp;f. (Stand 15.&amp;amp;nbsp;August 2025).&amp;lt;/ref&amp;gt; An diese Erteilung ist das Bürgerrecht des Kantons und der Eidgenossenschaft geknüpft. Der früher sehr grosse Spielraum der Gemeinde bezüglich der Voraussetzungen und des Verfahrens wird in jüngerer Zeit zunehmend durch Vorgaben des Kantons und des Bundes eingeschränkt, welche die Rechtsgleichheit wahren sollen. So sind einfache Abstimmungen über Einbürgerungsgesuche nicht mehr erlaubt, weil sie nicht begründet wären ({{Art.|16|BüG|ch}} {{§§|141.0|ch|text=BüG}}), und beispielsweise im [[Kanton Zürich]] wird das Bürgerrecht seit 2021 durch den Kanton abschliessend geregelt, womit die Gemeinden keine weiteren Voraussetzungen mehr erlassen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.notes.zh.ch/appl/zhlex_r.nsf/WebView/D0EB1E110713FF99C12589D600201E11/$File/141.1_15.11.21_121.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kantonales Bürgerrechtsgesetz&amp;#039;&amp;#039; vom 15. November 2021.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Switzerland Zollikofen 1918 Heimatschein content.jpg|mini|hochkant|[[Heimatschein]] der Gemeinde [[Zollikofen]] im [[Kanton Bern]], 1918]]&lt;br /&gt;
Viele Schweizer haben nie im Bürgerort gewohnt. Der Bürgerort muss aber in etlichen Formularen angegeben werden. Lange Zeit wurde am Bürgerort das [[Familienregister]] geführt, das Aufschluss über Geburt, Heirat, Tod und Bürgerrecht gab. 2004 wurde dieses durch das Personenregister ersetzt, das gesamtschweizerisch vom System [[Infostar]] verwaltet wird. Der Bürgerort stellt den [[Heimatschein]] aus, der bei der Wohngemeinde für die Dauer des Aufenthaltes zu hinterlegen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heimatort ist auf der Identitätskarte und im Pass aufgeführt. Bei der Ausarbeitung des [[Ausweisgesetz]]es wurde geprüft, ihn in diesen Dokumenten durch den Geburtsort zu ersetzen. Die Idee wurde jedoch wieder fallen gelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2000/4751.pdf Botschaft zum Ausweisgesetz, Bundesblatt 2000 4758] (PDF; 148&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ausübung der [[Politische Rechte (Recht)|politischen Rechte]] in kantonalen und kommunalen Angelegenheiten ist nicht der Bürgerort, sondern der Wohnsitz massgebend, solange der Bürger in der Schweiz wohnhaft ist. Eine Ausnahme besteht jedoch bei [[Fahrendes Volk#Schweiz|Fahrenden]] ohne festen Wohnsitz, welche an ihrem Heimatort stimmen ({{Art.|3|BPR|ch}}{{§§|161.1|ch|text=BPR}}). [[Auslandschweizer]] üben ihre politischen Rechte auf eidgenössischer Ebene generell in ihrer letzten Schweizer Wohnsitzgemeinde aus. Nur wenn eine solche nicht existiert, können sie an ihrem Heimatort stimmen ({{Art.|18|ASG|ch}}{{§§|195.1|ch|text=ASG}}). Den Kantonen steht es frei, ob sie Auslandsschweizern politische Rechte auf kantonaler und kommunaler Ebene einräumen. Dies gilt auch für Ständeratswahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20113854 |titel=Geschäft Ansehen |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die örtliche Zuständigkeit von Gerichten hat der Bürgerort in Binnenfällen keine Bedeutung. So sieht die [[Zivilprozessordnung (Schweiz)|Schweizerische Zivilprozessordnung]] vor, dass für Klagen gegen eine natürliche Person grundsätzlich das Gericht am Wohnsitz zuständig ist ({{Art.|10|ZPO|ch}} [[Zivilprozessordnung (Schweiz)|ZPO]]). In internationalen Fällen kann der Bürgerort jedoch subsidiär relevant sein: So sind z.&amp;amp;nbsp;B. «die Behörden des Heimatkantons», d.&amp;amp;nbsp;h. die für den Bürgerort zuständigen Gerichte bzw. Behörden, für Namensänderungen von Auslandschweizern zuständig ({{Art.|38|IPRG|ch}} {{§§|291|ch|text=IPRG}}), oder es kann «am Heimatort» (d.&amp;amp;nbsp;h. Bürgerort) auf Ungültigerklärung der Ehe geklagt werden ({{Art.|45a|IPRG|ch}} {{§§|291|ch|text=IPRG}}). Auch in Bezug auf Kindesverhältnisse (z.&amp;amp;nbsp;B. {{Art.|67|IPRG|ch}} {{§§|291|ch|text=IPRG}}) oder im Erbrecht spielt der Heimat- bzw. Bürgerort noch eine subsidiäre Rolle für die Zuständigkeit: «War der Erblasser Schweizer Bürger mit letztem Wohnsitz im Ausland, so sind die schweizerischen Gerichte oder Behörden am Heimatort zuständig, soweit sich die ausländische Behörde mit seinem Nachlass nicht befasst.» ({{Art.|87|IPRG|ch}} {{§§|291|ch|text=IPRG}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Schweizer Gemeinden bestehen heute noch [[Bürgergemeinde]]n mit eigenem Vermögen neben den [[Einwohnergemeinde]]n, wobei die Grenzen nicht deckungsgleich sein müssen. Aktive Bürgergemeinden dienen unter anderem der kulturellen Identitätsstiftung, befinden aber auch über die Verleihung des Ortsbürgerrechts. Mancherorts haben heute aber die Einwohnergemeinden Aufgaben der Bürgergemeinden (insbesondere Einbürgerungen) übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht für den Heimatort grundsätzlich keine Verpflichtung mehr, seinen Bürgern [[Sozialhilfe (Schweiz)|Sozialhilfe]] zu leisten. Diese Aufgabe wird nach der Regelung des Zuständigkeitsgesetzes vom Wohnort&amp;amp;nbsp;– ungeachtet des Bürgerrechts&amp;amp;nbsp;– wahrgenommen. Hierdurch hat auch die Möglichkeit der Heimatgemeinde, in bestimmten Fällen gegen die Begründung eines Vater-Kinds-Verhältnisses Einspruch zu erheben,&amp;lt;ref&amp;gt;Art. 259 Abs. 2 Ziff. 3 ZGB, Art. 260a Abs. 1 ZGB, Art. 269a Abs. 1 ZGB&amp;lt;/ref&amp;gt; an Bedeutung verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Hausherr, Regina Aebi-Müller |Titel=Das Personenrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches |Auflage= |Verlag=Stämpfli |Ort=Bern |Datum=2005 |Reihe= Stämpflis juristische Lehrbücher |BandReihe=171 |ISBN=3-7272-0791-4 |Seiten=92 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Heimatort bzw. der [[Kanton (Schweiz)|Kanton]], in dem der Bürgerort liegt, kamen noch bis 2017&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fedlex.admin.ch/eli/fga/2012/1789/de |titel=Änderung Zuständigkeitsgesetz |werk=Bundesblatt 2012 9645 |sprache=de |abruf=2022-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für die Kosten der Sozialhilfe auf, wenn ein Bürger in den ersten zwei Jahren seiner Ankunft in einer neuen Gemeinde bedürftig wurde oder wenn er ohne festen Wohnsitz war. Die [[Ständerat|ständerätliche]] &amp;#039;&amp;#039;Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit&amp;#039;&amp;#039; empfahl jedoch der [[Bundesversammlung (Schweiz)|Bundesversammlung]], diese Pflichten des Heimatortes aus dem Bundesgesetz über die Zuständigkeit für die Unterstützung Bedürftiger zu streichen. Im Jahr 2012 entschied der Ständerat einstimmig mit 43 Stimmen und der Nationalrat mit 168 zu 22 Stimmen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=32933 |titel=Schlussabstimmung Nationalrat |hrsg=Das Schweizer Parlament |sprache=de |abruf=2022-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, diese letzte Bedeutung des Heimatortes aufzulösen. Das hatte zur Folge, dass nun der Wohnsitz bei Sozialhilfefällen keine Rückerstattung mehr vom Heimatort/Bürgerort fordern kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Silvan Hartmann |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/aenderung-im-sozialhilfe-gesetz-heimatort-verliert-seine-bedeutung-125759414 |titel=Änderung im Sozialhilfegesetz: Heimatort verliert seine Bedeutung |werk=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2012-01-08 |zugriff=2019-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Friedli |url=https://www.nzz.ch/der_heimatort_wird_irrelevant-1.14190191 |titel=Der Heimatort wird irrelevant |werk=[[NZZ am Sonntag]] |datum=2012-01-08 |zugriff=2019-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gemeindebürgerrecht für den Erwerb des Schweizer Bürgerrechts Voraussetzung ist, ist die Verleihung des Bürgerrechts durch eine Gemeinde bei der ordentlichen Einbürgerung bedeutsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geburtsort in Formularen ==&lt;br /&gt;
Ein praktisches Problem der Nennung nur des Bürgerorts (nicht aber des Geburtsorts) in Schweizer [[Ausweisdokument]]en ist, dass in nicht-schweizerischen Formularen oft der [[Geburtsort]] gemäss offiziellem Dokument einzutragen ist, in den amtlichen Dokumenten der Schweiz jedoch ausschliesslich der Bürgerort steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindereformen ==&lt;br /&gt;
Durch Gemeindereformen kann sich der Bürgerort einer Person ohne sein Zutun ändern. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
* Gemeinden, die den Kanton wechseln&lt;br /&gt;
* Gemeinden, die einem neu gegründeten Kanton zugeordnet werden (zuletzt [[Kanton Jura]])&lt;br /&gt;
* Gemeindefusionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überdies können Gemeinden ihren Namen ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindefusionen ===&lt;br /&gt;
Bei Gemeindefusionen erhalten Personen mit Bürgerrecht von sich zusammenschliessenden Gemeinden das Bürgerrecht der neuen politischen Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stg201801151&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/djsg/afm/aktuelles/2018/Seiten/201801151.aspx |titel=Klammerzusatz bei Bürgerrechtsänderung nach Gemeindefusionen – Hinweis auf Herkunft |abruf=2025-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Kantonen bzw. ehemaligen Gemeinden ist es möglich, den früheren Bürgerort in Klammern eintragen zu lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stg201801151&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;az&amp;quot;&amp;gt;[https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/grosser-rat-gemeindegesetz-nimmt-erste-huerde-aargauer-verlieren-nach-einer-fusion-ihren-alten-heimatort-nicht-ganz-ld.2429513 Gemeindegesetz nimmt erste Hürde: Aargauer verlieren nach einer Fusion ihren alten Heimatort nicht ganz], auf aargauerzeitung.ch/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bj.admin.ch/dam/bj/de/data/gesellschaft/zivilstand/zustaendigkeiten/liste-heimatorte-df.xlsx.download.xlsx/liste-heimatorte-df.xlsx Gültige reine Heimatorte] (Excel-Tabelle), auf bj.admin.ch&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Eintrag erscheint dann auch so auf Identitätskarten und im Pass.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stg201801151&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;az&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen ===&lt;br /&gt;
Ausgestellte Ausweise mit dem früheren Bürgerort behalten ihre Gültigkeit, bei Erneuerung kann es aber erforderlich sein, den aktuellen Gemeindenamen nachzusehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.agvchapp.bfs.admin.ch/de/mutated-communes/query |titel=Mutierte Gemeinden - Suche {{!}} Applikation der Schweizer Gemeinden |sprache=de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20250920092044/https://www.agvchapp.bfs.admin.ch/de/mutated-communes/query |archiv-datum=2025-09-20 |abruf=2025-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liechtenstein ==&lt;br /&gt;
Der Heimatort spielt in [[Liechtenstein]] eine ähnliche Rolle wie in der Schweiz. Der Heimatort stellt insbesondere auch den [[Heimatschein]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurde in den Führerscheinen des Fürstentums Liechtenstein der Heimatort eingetragen, mittlerweile wie international üblich der Geburtsort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.llv.li/de/privatpersonen/mobilitaet-reisen-und-ausland/fuehrerschein/fuehrerschein-im-kreditkartenformat |titel=Führerschein im Kreditkartenformat |hrsg=Landesverwaltung Fürstentum Liechtenstein |datum=2023-07-18 |abruf=2024-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8969|Bürgerrecht|Autor=Rainer J. Schweizer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bürgerrechtsurkunde}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Heimatort}}&lt;br /&gt;
* David Hesse: {{Webarchiv | url=http://www.tagesanzeiger.ch/ipad/schweiz/Daheim-sein-ist-alles/story/26444772 | archive-is=20130115211732 | text=&amp;#039;&amp;#039;Daheim sein ist alles.&amp;#039;&amp;#039;}} In: [[Tages-Anzeiger]] vom 8. Mai 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burgerort}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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