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	<title>Bürgerliche Partei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:53:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%BCrgerliche_Partei&amp;diff=2205696&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matzematik: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-23T03:35:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerliche Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine umstrittene Bezeichnung in der Politik, die manche Parteien zur Selbstbeschreibung nutzen und die auch in den Medien Verwendung findet. Das „bürgerliche Lager“ wird gemäß der [[Lagertheorie (Politik)|Lagertheorie]] in der Regel dem „linken Lager“, welches teilweise als „links-grünes Lager“ bezeichnet wird, gegenübergestellt. Dem sogenannten bürgerlichen Lager werden in Deutschland in den Medien traditionell [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]], [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] und [[Freie Demokratische Partei|FDP]] zugerechnet, in der Schweiz [[Die Mitte]], [[FDP.Die Liberalen|FDP]] und [[Schweizerische Volkspartei|SVP]], in Österreich [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] und [[NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum|NEOS]]. Häufig wird der Begriff mit [[Konservatismus]] gleichgesetzt oder zumindest in die Nähe gerückt. Auch in den [[Nordische Länder|nordischen Länder]]n wird der Begriff benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das „bürgerliche Lager“ ==&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland führte Mitte der 1980er Jahre [[Heiner Geißler]], der damalige Generalsekretär der CDU, die Lagertheorie in die deutsche Öffentlichkeit ein. Geißler bezeichnete innerhalb des neu entstandenen Vier-Parteien-System die [[Mitte-rechts]]-Parteien CDU, CSU und FDP als bürgerliches Lager, [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] als [[politische Linke|linkes Lager]]. Die Bezeichnung „rechtes Lager“ war angesichts der deutschen Vergangenheit vorbelastet. Der Begriff „bürgerlich“ diente und dient noch heute als Abgrenzung zum [[Rechtsextremismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| last = Reker| first = Stefan| title = Machtpoker in Bonn| publisher = Focus Online Archiv| accessdate = 2020-12-21| date = 1995-11| url = https://www.focus.de/politik/deutschland/koalition-machtpoker-in-bonn_aid_155925.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| last = Jungholt| first = Thorsten| title = Jeder will mit jedem können| publisher = Welt Online| accessdate = 2020-12-21| date = 2017-06-19| url = https://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article165675351/Jeder-will-mit-jedem-koennen.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 2013 gegründete [[Alternative für Deutschland|AfD]] bezeichnet sich selbst ebenfalls als „bürgerlich“, was vielfach auf Kritik stößt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| last = Peitz| first = Dirk| title = Die selbst ernannten Bürgerlichen| publisher = Zeit Online| accessdate = 2020-12-21| date = 2019-09-02| url = https://www.zeit.de/kultur/2019-09/afd-cdu-buergerlichkeit-begriff-semantik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| last = Reinhard| first = Michael| title = Warum die AfD keine bürgerliche Partei ist | publisher = mainpost.de| accessdate = 2020-12-21| date = 2019-09-04| url = https://www.mainpost.de/ueberregional/meinung/leitartikel/kommentar-warum-die-afd-keine-buergerliche-partei-ist-art-10307488}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso wie die Äußerungen des CDU-Abgeordneten [[Michael Heym]], der nach der [[Landtagswahl in Thüringen 2019]] davon sprach, dass es eine „bürgerliche Mehrheit rechts“ aus CDU, AfD und FDP gebe und für eine aus diesen Parteien bestehende „bürgerliche Koalition“ plädierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/politik/afd-ist-eine-konservative-partei-cdu-fraktionsvize-heym-wirbt-fuer-buendnis-mit-afd-und-fdp/25180234.html CDU Fraktionsvize Heym wirbt für Bündnis mit AfD und FDP], zuletzt gesehen am 11. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den deutschsprachigen Medien werden auch insbesondere [[Konservatismus|konservative]] und [[Nationalliberalismus|rechtsliberale]] sowie [[Liberalismus|liberal]]-konservative Parteien im Ausland des Öfteren als bürgerliche Parteien bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Meiler |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/italien-silvio-berlusconi-1.4963254 |titel=Berlusconi könnte auf politische Bühne zurückkehren |datum=2020-07-10 |abruf=2021-02-17 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordbayern.de/wirtschaft/paschal-donohoe-wird-neuer-eurogruppenchef-1.10248442 |titel=Paschal Donohoe wird neuer Eurogruppenchef |datum=2020-07-09 |abruf=2021-02-17 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000118361020/michael-martin-von-der-buergerlichen-partei-neuer-premier-von-irland |titel=Michael Martin von der bürgerlichen Partei neuer Premier von Irland |werk=derStandard.de |datum=2020-06-27 |abruf=2021-02-17 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Dänemark]], [[Schweden]] und [[Norwegen]] wird der Begriff oft für das konservative [[Lagertheorie (Politik)|Lager]] angewendet. Rechtspopulistische Parteien wie die [[Nye Borgerlige]], die [[Dansk Folkeparti]] oder die [[Fremskrittspartiet]] werden dementsprechend zu den bürgerlichen Parteien gezählt während (vormals) bürgerliche Parteien wie die [[Centerpartiet]], [[Det Radikale Venstre]] und [[Senterpartiet]] dem „roten Lager“ zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik am Begriff ==&lt;br /&gt;
Der Begriff der bürgerlichen Partei bzw. des [[Lagertheorie (Politik)|bürgerlichen Lagers]] wird im politischen Diskurs oft als Kampfbegriff und in Abgrenzung zur [[politische Linke|politischen Linken]] gebraucht. Mit dem Ende des Ost-West-Konfliktes hat die Bedeutung als Kampfbegriff jedoch stark nachgelassen. Seine Verwendung war und ist aber immer noch umstritten, da in einer Demokratie &amp;#039;&amp;#039;alle&amp;#039;&amp;#039; Mitglieder der Gesellschaft [[Bürger]] sind, unabhängig von ihrer politischen Einstellung oder sozialen Herkunft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| last = Pragal| first = Peter| title = Bürgerliches Lager - ein politischer Kampfbegriff| publisher = dradio.de| accessdate = 2011-07-03| date = 2009-02-09| url = https://www.deutschlandfunkkultur.de/buergerliches-lager-ein-politischer-kampfbegriff.1005.de.html?dram:article_id=158721}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier mangelt es im Deutschen an einer Differenzierung, wie es sie in der französischen Sprache gibt, wo zwischen eben diesem [[Staatsbürger]] (&amp;#039;&amp;#039;citoyen&amp;#039;&amp;#039;), der an der politischen Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt ist, und dem [[Besitzbürgertum|Besitzbürger]] (&amp;#039;&amp;#039;bourgeois&amp;#039;&amp;#039;) unterschieden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen bleibt der Begriff daher „seltsam schwammig“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| last = Gaus| first = Bettina| title = „Bürgerlich“ zu sein: Was bedeutet das?| publisher = [[NDR]]| accessdate = 2020-12-21| date = 2019-12-23| url = https://www.ndr.de/kultur/gedankenzurzeit1500_page-2.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch „extrem dehnbar“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| last = Peitz| first = Dirk| title = Die selbst ernannten Bürgerlichen| publisher = Zeit Online| accessdate = 2020-12-21| date = 2019-09-02| url = https://www.zeit.de/kultur/2019-09/afd-cdu-buergerlichkeit-begriff-semantik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine allgemeingültige Definition gibt es nicht. Vielmehr wird das Attribut so genutzt, wie es gerade gebraucht wird. So beanspruchen mittlerweile auch mehrere Parteien für sich „bürgerlich“ zu sein. Welche Merkmale dieser Begriff impliziert, bleibt laut Kritikern weitgehend unklar, sodass die Bezeichnung letztendlich eine wertlose und nichtssagende „Leerformel“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| last = Gaul| first = Simone| title = Was ist das eigentlich, eine „bürgerliche“ Partei?| publisher = Zeit Online| accessdate = 2020-05-16| date = 2019-09-03| url = https://www.zeit.de/politik/2019-09/nachrichtenpodcast-was-jetzt-03-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Bürgerliche“ Parteien in der sowjetischen Besatzungszone und DDR ==&lt;br /&gt;
„Bürgerlich“ wurden im [[Jargon]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] verschiedene andere politische Parteien in der [[SBZ|Sowjetischen Besatzungszone]] und späteren [[DDR]] genannt, die 1950 als [[Blockpartei]]en in der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]] zusammengeschlossen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Theresia Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Blockpartei und Agrarrevolution von oben. Die Demokratische Bauernpartei Deutschlands 1948–1963.&amp;#039;&amp;#039; München 2003, S. 18. [https://books.google.de/books?id=BzKO_rCDorQC&amp;amp;pg=PA18&amp;amp;hl=de In Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Attribut steht im [[marxistisch]]en Sprachgebrauch abwertend für alle Merkmale der [[Bourgeoisie]], der vorgeworfen wird, die bestehende [[Klassengesellschaft]] ([[Kapitalismus]]) erhalten und die [[Emanzipation]] der [[Arbeiterklasse]] verhindern zu wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerlich&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Enzyklopädie digital,&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut &amp;amp; F. A. Brockhaus AG, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Schweiz ==&lt;br /&gt;
In der Schweiz werden traditionell die [[Schweizerische Volkspartei|SVP]], die [[FDP.Die Liberalen|FDP]] und [[Die Mitte]] zum Bürgerlichen Lager zugeordnet. Die Bürgerlichen Parteien haben seit jeher die Mehrheit im [[Ständerat|Stände-]], [[Nationalrat (Schweiz)|National-]] und [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]]. Konträr zu diesen [[Liberalismus|liberal]]-[[Konservatismus|konservativen]] [[Politische Partei|Parteien]] stehen die [[Links und rechts|links]]-[[Grüne Politik|grünen]] Parteien [[Grüne Schweiz|Grüne]] und [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]]. 2008 benannte sich die [[Bürgerlich-Demokratische Partei|Bürgerliche-Demokratische Partei]] nach dem Attribut der „Bürgerlichen“ als sie sich von der SVP abspaltete, 2020 schloss sie sich mit der [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] zur Mitte zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bürgerblock]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgerrechte]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgergesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Volkspartei (Parteityp)]]&lt;br /&gt;
* [[Politische Parteien in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4146871-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burgerliche Partei}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteityp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matzematik</name></author>
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