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	<title>Bürgerbräukeller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T10:17:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%BCrgerbr%C3%A4ukeller&amp;diff=205198&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HH58: /* Einleitung */ damals noch nicht ...</title>
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		<updated>2025-05-23T10:50:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; damals noch nicht ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1978-004-12A, NSDAP-Versammlung im Bürgerbräukeller, München.jpg|mini|NSDAP-Versammlung im Bürgerbräukeller, ca. 1923]]&lt;br /&gt;
[[Datei:12-10-13-dokument-kongreszhalle-nuernberg-by-RalfR-103.jpg|mini|Plakat: „Wiederbegründung“ der NSDAP mit Hitler als Redner, 27.&amp;amp;nbsp;Februar 1925, einen Tag nach der Neugründung der Partei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E12329, München, Bürgerbräukeller, Sprengstoffanschlag.jpg|mini|Der Bürgerbräukeller nach den ersten Aufräumarbeiten am 9.&amp;amp;nbsp;November 1939]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bürgerbräukeller-elser.jpg|mini|Bodengedenktafel für Georg Elser an der Stelle, an der die Säule mit Bombe stand]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerbräukeller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war zwischen 1885 und 1979 ein Gasthauskeller in [[München]]. Es handelte sich um eine Großschankstätte der Aktiengesellschaft [[Bürgerliches Brauhaus München]] bzw. nach einer Fusion der [[Löwenbräu]] AG. Das Gebäude lag in der [[Rosenheimer Straße]] im Stadtteil [[Haidhausen]] hinter dem heutigen Kulturzentrum [[Gasteig]]. Heute befindet sich auf dem Grundstück das &amp;#039;&amp;#039;Hilton München City Hotel&amp;#039;&amp;#039; von [[Hilton Worldwide]] sowie die Hauptverwaltung der [[GEMA]], wo eine Gedenktafel an [[Georg Elser]] erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44317#14 |title=Historisches Lexikon Bayerns – Bürgerbräukeller, München |publisher=georg-elser.de |date= |accessdate=2010-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gaststätte bot 1.830 Personen Platz und war ein beliebter Ort politischer Veranstaltungen während der [[Weimarer Republik]]. Der Bürgerbräukeller befand sich zu dieser Zeit im Besitz der Löwenbrauerei unter dem Wirt Korbinian Reindl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. November 1923 hielt der bayerische Generalstaatskommissar [[Gustav von Kahr]] in dem völlig überfüllten Saal eine Großveranstaltung ab, die von [[Adolf Hitler]], [[Erich Ludendorff]], [[Hermann Göring]] und weiteren Nationalsozialisten gestürmt wurde. Hier begann am frühen Morgen des 9. November 1923 der [[Marsch auf die Feldherrnhalle]] – der gescheiterte [[Hitlerputsch]]. Dieser wird deshalb auch „Bürgerbräu-Putsch“ genannt und ist in der englischsprachigen Welt als &amp;#039;&amp;#039;Beer Hall Putsch&amp;#039;&amp;#039; bzw. auf Französisch als &amp;#039;&amp;#039;putsch de la Brasserie&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Februar 1925 erfolgte hier die Wiedergründung der infolge des Putschversuchs verbotenen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], wobei Hitler eine kämpferische Rede hielt, in der er das rücksichtslose Vorgehen gegen alle Feinde der NSDAP ankündigte. Am 25. April 1928 kam Reichsaußenminister [[Gustav Stresemann]] hierher, um im Reichstagswahlkampf als Spitzenkandidat der [[Deutsche Volkspartei|DVP]] eine Rede zu halten. Er wurde eineinhalb Stunden lang von NSDAP-Anhängern unter Führung von [[Hermann Esser]] niedergeschrien, bis die Polizei die Versammlung schließen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933, immer zum 8. November, hielt [[Adolf Hitler|Hitler]] im Bürgerbräukeller vor Teilnehmern des Putschversuches eine Rede. Am 8.&amp;amp;nbsp;November 1939 entging er hier nur knapp einem Attentat von [[Georg Elser]], der eine Zeitbombe in die Säule hinter dem Rednerpult eingebaut hatte. Er hatte den Zünder auf 21:20 Uhr eingestellt. An diesem Abend begann die Veranstaltung kriegsbedingt früher als sonst, sodass Hitler bereits um 21 Uhr seine Rede beendete und sieben Minuten später den Saal Richtung [[München Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] verließ, wo ein Sonderzug nach Berlin auf ihn wartete. Als die Bombe um 21:20 Uhr explodierte, starben sieben NSDAP-Mitglieder und eine Kellnerin; mehr als 60 Personen wurden verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.mythoselser.de/opfer4.htm Die Toten und Verletzten des Bürgerbräuattentats]&amp;#039;&amp;#039;, Online-Edition Mythos Elser 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.mythoselser.de/elser-folgen1.htm Wenn das Elser-Attentat Erfolg gehabt hätte]&amp;#039;&amp;#039;, Online-Edition Mythos Elser 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitler begutachtete den schwer beschädigten Keller wenig später. Die Schäden wurden beseitigt. Trotzdem wurde ab 1940 der alljährliche Auftritt Hitlers in den [[Löwenbräukeller]] am [[Stiglmaierplatz]] verlagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9118278.html Spiegel Zeitgeschichte: &amp;#039;&amp;#039;13 Minuten zu spät – Wer war der Hitler-Attentäter Johann Georg Elser? Sein Sohn forscht nach den Spuren des Mannes, der beinahe die Weltgeschichte verändert hätte.&amp;#039;&amp;#039; auf SPIEGEL.de] und im Heft Der Spiegel 46/1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/B%C3%BCrgerbr%C3%A4ukeller,_M%C3%BCnchen |titel=Bürgerbräukeller, München – Historisches Lexikon Bayerns |abruf=2022-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgerbräukeller wurde bis Kriegsende 1945 als Lebensmittellager und anschließend als Kantine der [[United States Army Europe and Africa|US-Armee]] genutzt. 1958 eröffnete man ihn wieder als Großgaststätte und Veranstaltungsort. Der gesamte Komplex wurde 1979 zugunsten von Neubauten abgerissen, wie wenige Jahre zuvor die Baulichkeiten des gegenüberliegenden [[Münchner Kindl Bräu|Münchner-Kindl-Kellers]] und einige Jahre später die wenige hundert Meter weiter gelegenen Brauereianlagen des [[Staatliches Hofbräuhaus|Hofbräu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Stankiewitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus is und gar is! Wirtshäuser, Theater, Cafés, Nachtclubs und andere verlorene Orte Münchner Geselligkeit&amp;#039;&amp;#039;. Allitera Verlag, München 2018, ISBN 978-3-96233-023-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Bürgerbräukeller}}&lt;br /&gt;
* [http://www.georg-elser-arbeitskreis.de/texts/buergerbraeu.htm#rede Bürgerbräukeller in München]. In: georg-elser-arbeitskreis.de&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|44317|link|Benedikt Weyerer|Bürgerbräukeller, München}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/07/48/N |EW=11/35/33/E |type=landmark |region=DE-BY|dim=100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burgerbraukeller}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Haidhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georg Elser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier (München)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HH58</name></author>
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