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	<title>Bündner Nusstorte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:49:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%BCndner_Nusstorte&amp;diff=2512287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hanzlan am 23. Januar 2026 um 18:30 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-23T18:30:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Engadiner Nusstorte2.jpg|mini|Bündner Nusstorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bündner Nusstorte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Engadiner Nusstorte&amp;#039;&amp;#039; ([[Bündnerromanisch|rätoromanisch]] &amp;#039;&amp;#039;tuorta da nuschs&amp;#039;&amp;#039;), ist ein flacher runder Kuchen aus [[Mürbeteig]] („fuatscha grassa“), der mit [[Karamell|karamellisierten]] grob gehackten [[Echte Walnuss|Walnüssen]] gefüllt ist. Inspiriert wurde das Rezept von der in Südwestfrankreich verbreiteten &amp;#039;&amp;#039;tarte aux noix&amp;#039;&amp;#039;; im Unterschied zu dieser wird die Bündner Nusstorte mit einem Teigdeckel abgedeckt. Die Bündner Nusstorte gilt heute als die bekannteste kulinarische Spezialität des Schweizer Kantons [[Kanton Graubünden|Graubünden]] und ist neben [[Birnbrot]] das bedeutendste Exportprodukt des Bündner Bäckerei- und Konditoreigewerbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Patisserie Heinz.jpg|mini|Belegschaft der Zuckerbäckerei Heinz&amp;amp;Tester in Toulouse um 1885.]]&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts wanderten viele Bündner aus der Schweiz aus, um in anderen Teilen Europas Arbeit zu suchen, darunter die Bäcker Heinz und Tester, die eine eigene Bäckerei in [[Toulouse]] in Südfrankreich gründeten. Diese liessen sich von den dortigen traditionellen Nusskuchenrezepten inspirieren, vor allem von der &amp;#039;&amp;#039;tarte aux noix (du Périgord)&amp;#039;&amp;#039;, die allerdings keinen Teigdeckel hat und deshalb kürzer haltbar als die heute bekannte Bündner Nusstorte ist. Auch das &amp;#039;&amp;#039;bourianoix&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls eine Spezialität aus dem [[Périgord]], steht der Bündner Nusstorte nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.patrimoineculinaire.ch/Produkte?text=&amp;amp;canton=10&amp;amp;categorie=#260 |titel=Produkte Patrimoine culinaire |abruf=2021-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Betrieb von Heinz und Tester arbeitete Fausto Pult, der später nach [[Samedan]] zurückkehrte und in seiner dort gegründeten Bäckerei 1926 begann, die Nusstorte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Pulttorte&amp;#039;&amp;#039; herzustellen und zu vertreiben. Grossen Erfolg erntete diese Produkt, als er es auf der [[Mustermesse Basel]] 1934 einer breiteren Öffentlichkeit vorstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dolf Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Cumpatriots in terras estras. &amp;#039;&amp;#039;Stamparia engiadinaisa S.A., Samedan 1968,  S.&amp;amp;nbsp;144&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Klima in den Bergtälern Graubündens für [[Echte Walnuss|Walnussbäume]] weniger geeignet ist, wurden die Walnüsse meist importiert. Einer Theorie zufolge haben Bündner Auswanderer Nussbäume aus Frankreich in ihre Heimat gebracht, wo sie im [[Bergell]] immer noch wachsen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Engadiner Nusstorte-8135.jpg|mini|Engadiner Nusstorte, Detailaufnahme]]&lt;br /&gt;
Bündner Nusstorten werden im ganzen Engadin von zahlreichen Konditoren ganzjährig hergestellt. Fast jeder hat sein eigenes Rezept, das er oft als Geschäftsgeheimnis hütet. Das Grundrezept ist jedoch überall gleich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mürbeteig]] besteht aus Mehl, Zucker, Eier, Butter und manchmal etwas Margarine. Für die Füllung wird Zucker [[Karamell|karamellisiert]]. Um die Zuckermasse weich und kompakt zu machen, wird Vollrahm zugegeben; einige Bäcker fügen auch Honig dazu. Die zerkleinerten Walnusskerne, die nun mit dieser Masse vermengt werden, werden nicht vorbehandelt. Verwendet werden oft Nüsse aus [[Kalifornien]], [[Frankreich]] oder der [[Republik Moldau|Republik Moldova]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/baumnuesse-aus-graubuenden-fuer-buendner-nusstorte-bleibt-die-heimische-nussernte-zu-gering |titel=Baumnüsse aus Graubünden - Für Bündner Nusstorte bleibt die heimische Nussernte zu gering |werk=srf.ch |datum=2022-10-08 |abruf=2022-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; während in Graubünden gezogene Walnüsse meist als zu kräftig im Geschmack empfunden werden. Die Nussfüllung wird auf den ausgerollten Mürbeteig gegeben, dann wird ein Teigdeckel darüber gelegt. Anschliessend wird der Kuchen im Ofen rund 35 Minuten bei 200 Grad gebacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Nusstorte gibt es Untergruppen wie beispielsweise die &amp;#039;&amp;#039;Engadiner Zuckerbäcker-Nusstorte&amp;#039;&amp;#039;, eine der traditionellsten Formen der Bündner Nusstorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsum ==&lt;br /&gt;
Die energiereichen Nusstorten werden meist zum Nachtisch oder zu Tee, Kaffee oder auch Rotwein zum [[Zwischenmahlzeit|Zvieri]] gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Merkmal der Bündner Nusstorte ist ihre lange Haltbarkeit; auch nach zwei Monaten im Küchenschrank schmeckt sie noch einwandfrei. Dies ist mit ein Grund, warum die Torte auf Bestellung auch per Post verschickt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Engadiner Nusstorte}}&lt;br /&gt;
* {{KECH|260|Nusstorte / Turta da nuschs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gaudenz Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;[http://v2.suedostschweiz.ch/epaper/pdf/blaettern_detail_fs.cfm?page=01_grex_01_2014-06-01 Engadiner Nusstorte]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Graubünden exclusiv&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 49, 2014, S. 24–28.&lt;br /&gt;
* Paul Imhof: &amp;#039;&amp;#039;Das kulinarische Erbe der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, S. 107–112. Echtzeit Verlag, Basel und Zürich, 2015&lt;br /&gt;
* Gaudenz Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Kommt die Nusstorte aus dem Engadin?&amp;#039;&amp;#039; In: Terra Grischuna  Nr. 1 2017, S. 54–57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bundner Nusstorte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulinarisches Erbe der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feine Backware (Mürbeteig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Kanton Graubünden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engadin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backware mit Obst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hanzlan</name></author>
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