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	<title>Bündheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:47:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%BCndheim&amp;diff=245302&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;McBayne: /* Bevölkerungsentwicklung */ ersetze graph chart durch chartdirekt</title>
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		<updated>2026-01-30T23:57:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerungsentwicklung: &lt;/span&gt; ersetze graph chart durch chartdirekt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = [[Bad Harzburg]]&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Buendheim COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/53/31/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/32/47/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 226 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 219&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 275&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.275&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;Inkscape-Wert: (95551.69 px² + 2545.66 px² / 1501177.21 px²) * 65.42 km².&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 5014&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Bad Harzburg: [https://www.stadt-bad-harzburg.de/Meine-Stadt/Zahlen-Daten-Fakten/ Zahlen, Daten, Fakten.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 38667&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05322&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bündheim in Bad Harzburg - map.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Bündheim in Bad Harzburg&lt;br /&gt;
| Bild                   = Blick auf Bad Harzburg 2.png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Südwestblick auf Bündheim&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;rechts im Hintergrund [[Göttingerode]] und der [[Sudmerberg (Berg)|Sudmerberg]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bündheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈbynt.haɪ̯m}}] (in älterer Schreibweise bis ins 19. Jahrhundert: &amp;#039;&amp;#039;Büntheim&amp;#039;&amp;#039;, [[Ostfälisch|Oker-Mundart]]: „Binten“) ist ein Ortsteil von [[Bad Harzburg]] im [[Landkreis Goslar]] ([[Niedersachsen]]). Es liegt etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km nordwestlich vom Kernbereich von Bad Harzburg und ist nahtlos mit diesem verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft ist überregional für ihr [[Gestüt Harzburg|Vollblutgestüt]] und ihre jährlich im Sportpark ausgetragenen [[Bad Harzburger Galopprennwoche|Pferderennen]] bekannt. Das [[Schloss Bündheim]] diente einst als Sitz des [[Amt Harzburg|Amtes Harzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Bündheim liegt am unmittelbaren Nordrand des Harzes auf einer Höhe von durchschnittlich {{Höhe|226|DE-NHN|link=1}}. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts ist der Ort nahtlos mit den Nachbarorten Bad Harzburg und [[Schlewecke (Bad Harzburg)|Schlewecke]] zusammengewachsen, sodass eine eindeutige Trennung nur durch die Straßenzüge gegeben ist, die in Richtung Bad Harzburger Innenstadt einen auffälligen Bruch bilden, Richtung Schlewecke jedoch überhaupt nicht mehr ersichtlich ist. Der Ort wird von der [[Bleiche (Radau)|Bleiche]] durchflossen, ein Nebenfluss der weiter östlich anliegenden [[Radau (Fluss)|Radau]]. Weitere kleine Nebenbäche wie der Füllenkuhlenbach ergänzen das hydrologische Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schlewecke hin begrenzt der [[Scharenberg (Bad Harzburg)|Scharenberg]] als Teil der [[Harznordrandverwerfung]] die Ortschaft, nach Osten hin der Zauberberg als westliche Abdachung des [[Butterberg (Bad Harzburg)|Butterbergs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch nachgewiesen sind verschiedene Unterarten der [[Ammoniten]] auf Bündheimer Gebiet aus dem [[Unterjura|unteren Jura]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=D Brauns |Titel=Der untere Jura im nordwestlichen Deutschland von der Grenze des Trias bis zu den Amaltheenthonen mit besonderer Berücksichtigung seiner Molluskenfauna |Verlag=Friedrich Vieweg und Sohn |Ort=Braunschweig |Datum=1871 |Seiten=493 |Online={{Google Buch |BuchID=IfBxrVRgIekC |Hervorhebung=Bündheim}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Bettingerode]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Westerode (Bad Harzburg)|Westerode]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Quellesiedlung]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Harlingerode]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schlewecke (Bad Harzburg)|Schlewecke]]&lt;br /&gt;
 | NORD= &amp;lt;small&amp;gt;[[Gut Radau]]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Radauanger]]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Mathildenhütte]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | OST= [[Bad Harzburg]]&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Oker (Goslar)|Oker]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Göttingerode]]&lt;br /&gt;
 | SUED= &lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= &lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Bad Harzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| Bild1 = Ampthauß zur Hartzburg (Merian).jpg&lt;br /&gt;
| Untertitel1 = Bündheim in den 1650er-Jahren...&lt;br /&gt;
| Breite1 = 180&lt;br /&gt;
| Bild2 = Bündheim 1910.png&lt;br /&gt;
| Untertitel2 = ...und im Jahre 1910.&lt;br /&gt;
| Breite2 = 220&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Namensgebung ===&lt;br /&gt;
Der Name Bündheim stammt vom [[althochdeutsch]]en Wort &amp;#039;&amp;#039;biunda&amp;#039;&amp;#039; ab, worunter man ein herausgelöstes Privatgrundstück im Gegensatz zum Gemeindeeigentum verstand. Bündheim scheint somit in [[Karolinger|karolingischer]] Zeit aus der älteren Gemarkung [[Schlewecke (Bad Harzburg)|Schlewecke]] herausgelöst worden zu sein. In die [[neuhochdeutsche Sprache]] kann man Bündheim in „Gutsdorf“ übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Namen sind für Bündheim unter anderem überliefert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (1187: &amp;#039;&amp;#039;Behem&amp;#039;&amp;#039;){{FN|*}}&lt;br /&gt;
* 1251: &amp;#039;&amp;#039;Buntem&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1353: &amp;#039;&amp;#039;Büntem&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1459: &amp;#039;&amp;#039;Bünthem&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 19. Jhd.: &amp;#039;&amp;#039;Büntheim&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* ca. 20. Jhd.: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bündheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|umstritten&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlurnamenHerzogtumBraunschweig&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bündheim - Möbelhaus Krebs ehem..jpg|mini|Ehemaliges Möbelhaus &amp;#039;&amp;#039;Krebs&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Bündheim wurde erstmals 1251 urkundlich genannt. 1573 wurde die Amtsverwaltung von Herzog [[Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Julius zu Braunschweig-Wolfenbüttel]] von der [[Harzburg]] nach Bündheim verlegt und ein Amtshaus errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr legte Herzog Julius auf der Grundlage eines älteren Schmelzhüttenbetriebes die [[Messinghof (Bündheim)|Bündheimer Messinghütte]] an und verwendete den erstmals von dem herzoglichen Rat [[Erasmus Ebner]] nutzbar gemachten Ofenbruch (Hütten[[galmei]]) als Zusatz zu dem verarbeiteten Mansfelder Kupfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Amtshaus fiel 1626 im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] den Soldaten [[Johann T’Serclaes von Tilly|Tillys]] zum Opfer. Das danach wiedererrichtete Amtshaus erwies sich als Fehlkonstruktion. Es wurde deshalb 1685 abgerissen und durch das heutige [[Schloss Bündheim]] ersetzt. Der [[Rittersaal]] des Schlosses wird heute für kulturelle Veranstaltungen und repräsentative Empfänge genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar an der Westseite des Schlosses schließt sich das ehemalige landesherrliche Vollblut[[gestüt Harzburg]] an, dessen Anfänge auf das 15. Jahrhundert zurückgehen. Für die bekanntesten Pferde des Gestüts, unter ihnen der berühmte [[Luciano (Pferd)|Luciano]], wurden im angrenzenden Schlosspark Gedenksteine aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den 1860er Jahren eröffnete [[Grube Friederike (Bündheim)|Grube Friederike]] wurde 1963 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Fusion der kulturell und geografisch bereits eng verwobenen Gemeinden Bündheim und [[Schlewecke (Bad Harzburg)|Schlewecke]] kam es am 1. Januar 1963. Schließlich wurde Bündheim-Schlewecke am 1. Juli 1972 in die Stadt Bad Harzburg eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=272}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gelangte 1974 vom [[Landkreis Wolfenbüttel]] in den Landkreis Goslar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 1. Januar 1963 und dem 1. Juli 1972 wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlewecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Dies war einem Kompromiss geschuldet, da das niedersächsische Ministerium Doppelnamen nicht gestattete und der Schlewecker Ortsrat Protest gegen den drohenden Namensverlust einlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wurde die [[Bundesstraße 6]] im Ort im Zuge der weiter nördlich errichteten vierspurigen Trasse zur [[Liste der Landesstraßen im Bezirk Braunschweig|L&amp;amp;nbsp;501]] abgestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Großbrand wurde das bereits vorher verlassene und im desolaten Zustand befindliche Möbelhaus Krebs 2015 zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://regionalgoslar.de/brandruine-moebel-krebs-nur-noch-schutt-und-asche/ Brandruine Möbel-Krebs – Nur noch Schutt und Asche]. 23. Dezember 2015, abgerufen am 10. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 BuendheimSchloss.JPG|[[Schloss Bündheim]] (Südseite)&lt;br /&gt;
 Bündheim - Gestüt.jpg|[[Gestüt Harzburg]]&lt;br /&gt;
 MessingbrunnenBuendheim.jpg|[[Messinghof (Bündheim)|Messingbrunnen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;In Rot über dreiästigem silbernem Schlehenzweig mit beiderseits je zwei goldenen Früchten zwei zugewendete, kämpfende, golden bewehrte silberne Hengste.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Bündheim ist Standort des [[Gestüt Harzburg|Gestüts Harzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Waren im Jahre 1798 in einer Zählung des Amtes Harzburg in Bündheim nur 625 Einwohner sesshaft, so stieg die Einwohnerzahl bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts an und war seitdem bis zum Jahr 2014 im Fallen begriffen. Seit diesem Jahr stieg die Einwohnerzahl um 95 von 5.167 Einwohnern (2014) auf 5.262 (2017).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Bündheim – Bevölkerungsentwicklung seit 1798&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Entwicklung !! Jahr !! Einwohner !! Jahr !! Einwohner !! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;11&amp;quot; hintergrundfarbe=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{ChartDirektEW|type=line|x=1798,1849,1871,1925,1933,1939,1968,1997,2011,2012,2013,2014,2015,2016,2017,2018,2019,2020,2021|y=625,1116,1489,3048,3378,3519,7328,8040,5213,5235,5182,5167,5195,5251,5262,5225,5267,5204,5212}}&lt;br /&gt;
|| 1798 || 625&lt;br /&gt;
|| 1997 || &amp;#039;&amp;#039;8040&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|| 2017 || 5262&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1849 || 1116&lt;br /&gt;
|| 2011 || 5213&lt;br /&gt;
|| 2018 || 5225&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1871 || 1489&lt;br /&gt;
|| 2012 || 5235&lt;br /&gt;
|| 2019 || 5267&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1925 || 3048&lt;br /&gt;
|| 2013 || 5182&lt;br /&gt;
|| 2020 || 5204&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1933 || 3378&lt;br /&gt;
|| 2014 || 5167&lt;br /&gt;
|| 2021 || 5212&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1939 || 3519&lt;br /&gt;
|| 2015 || 5195&lt;br /&gt;
|| {{0}} || {{0}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1963 || &amp;#039;&amp;#039;7328&amp;#039;&amp;#039;*&lt;br /&gt;
|| 2016 || 5251&lt;br /&gt;
|| {{0}} || {{0}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wolfgang Heinemann (Historiker)|Wolfgang Heinemann]] |Titel=Die Chronik des Amtes Harzburg |Ort=Hanau |Datum=2003 |ISBN=3-00-011170-0 |Seiten=378}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1798,&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Meier, Kurt Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Bad Harzburg. Chronik einer Stadt.&amp;#039;&amp;#039; S. 570.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1849 und 1871,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=wolfenbuettel.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1925–1939,&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Meier, Kurt Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Bad Harzburg. Chronik einer Stadt.&amp;#039;&amp;#039; S. 641.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1963,&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Meier, Kurt Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Bad Harzburg. Chronik einer Stadt.&amp;#039;&amp;#039; S. 717.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1997,&amp;lt;ref name=&amp;quot;LandkreisGoslarStatistik&amp;quot; /&amp;gt; ab 2011,&amp;lt;ref name=&amp;quot;GZ 2020-01-15&amp;quot;&amp;gt;Quelle: Stadt Bad Harzburg, in: [[Goslarsche Zeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;Zuzüge retten die Einwohnerstatistik&amp;#039;&amp;#039;, 15. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 und 2019.&amp;lt;br /&amp;gt;Werte jeweils zum 31. Dezember des Jahres, 2016 und 2021 zum 30. Juni.&amp;lt;br /&amp;gt;1963 und 1997 mit Schlewecke.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann+Hummel Harzburg.jpg|mini|Niederlassung von [[Mann+Hummel]] auf der ehemaligen [[Grube Friederike (Bündheim)|Grube Friederike]]]]&lt;br /&gt;
Bündheim ist als ehemaliges Holzfäller- und Bergarbeiterdorf heutzutage vorstädtisch geprägt. In den letzten Jahrzehnten wandte sich die Ortschaft stark dem Tourismus zu, so befindet sich in der Gemarkung mit dem &amp;#039;&amp;#039;Silberbornbad&amp;#039;&amp;#039; ein städtisches Hallen- und Freibad. Kulturell wertvoll ist die jahrhundertelange Tradition zur Pferdezucht, die mit jährlichen Pferderennen im Sportpark und dem Bündheimer Vollblutgestüt rege gepflegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist die Ortschaft aber auch teilweise industriell entwickelt: Auf dem Gelände der ehemaligen [[Grube Friederike (Bündheim)|Grube Friederike]] siedelte sich das Unternehmen [[Mann+Hummel]] an, zudem befinden sich in Bündheim mehrere Kfz-Meisterbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bündheim Dr.-Heinrich-Jasper-Straße.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Dr.-Heinrich-Jasper-Straße&amp;#039;&amp;#039; ([[Liste der Landesstraßen im Bezirk Braunschweig#L 501|L&amp;amp;nbsp;501]]) mit Bus der [[KVG Braunschweig]], Linie 873]]&lt;br /&gt;
Durch Bündheim quert die L&amp;amp;nbsp;501 ([[Heinrich Jasper|Dr.-Heinrich-Jasper]]-Straße), die von der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;498]] in [[Goslar]]-[[Oker (Goslar)|Oker]] und [[Göttingerode]] nach Harzburg-Innenstadt führt. Von hier aus ist ein Anschluss an die vierspurige [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;4]] gegeben, die zur [[Bundesautobahn 369]] und darüber zur [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;36]] nach [[Braunschweig]] führt. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Goslar#K 70|K&amp;amp;nbsp;70]] (Breite Straße) setzt unmittelbar vor dem Bündheimer Schloss an und führt nach Norden in Richtung [[Schlewecke (Bad Harzburg)|Schlewecke]]/[[Harlingerode]] und [[Westerode (Bad Harzburg)|Westerode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buslinie 873 ([[Kraftverkehrsgesellschaft Braunschweig|KVG Braunschweig]], Ringverkehr Bad Harzburg) erschließt Bündheim im Ringverkehr zusammen mit Schlewecke. Zudem führt die Buslinie 871 von [[Harlingerode]] aus durch Bündheim in die Innenstadt und die Buslinie 810 nach Göttingerode, Oker und Goslar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Sport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HarzburgRennbahn.jpg|mini|Galopprennbahn]]&lt;br /&gt;
Auf Bündheimer Boden befindet sich seit 1909 eine [[Pferderennen|Galopprennbahn]], auf der jedes Jahr im Juli die [[Bad Harzburger Galopprennwoche]] und andere Veranstaltungen nicht nur rund ums Pferd stattfinden. So unter anderen seit 2024 das [[Yellow Jockey Open Air]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten der Rennbahn liegt der im Sommer 2005 neu eingeweihte Sportpark mit dem neuen Klubhaus. Dort trägt die TSG Bad Harzburg ihre Fußball-Heimspiele aus. Dieser Verein entstand 1993 aus den beiden Klubs TSG Bündheim/Schlewecke und dem BSV Bad Harzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordwestseite der Rennbahn befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Silberbornbad&amp;#039;&amp;#039;. Eigentlich ein Ganzjahresbad, ist es aus Kostengründen nur noch in den Sommermonaten geöffnet. Südlich und teilweise im Inneren der Rennbahn befindet sich ein Golfplatz mit 18 Löchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 findet an der Galopprennbahn der &amp;#039;&amp;#039;Bad Harzburger Bergmarathon&amp;#039;&amp;#039; statt, der von den regional bis international antretenden Läufern die Bewältigung einer Höhendifferenz von mehr als 300&amp;amp;nbsp;m abverlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
An der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;Grundschule Bündheim&amp;#039;&amp;#039;. Als einstiges Gemeinschaftsprojekt mit der Gemeinde Schlewecke wurde zudem die heutige [[Schule an der Deilich]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort befindet sich weiterhin der Kindergarten Bündheim. Seit Mai 2019 verfügt er über ein eigenes Gemüsebeet, das als Teil des Projekts „Gemüsebeete für Kids“ von Kindern und Erziehern gepflegt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Goslarsche Zeitung]]: {{Webarchiv|url=https://live.goslarsche.de/post/view/5cd16f10e815603eae669b28/Bad-Harzburg/Ein-Beet-fuer-junges-Gemuese |wayback=20190508124248 |text=Ein Beet für junges Gemüse }}. 7. Mai 2019, abgerufen am 8. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
In Bündheim befindet sich die historische evangelische [[St.-Andreas-Kirche (Bündheim)|St.-Andreas-Kirche]], sie gehört zur Propstei Bad Harzburg. 1880 wurde die katholische [[St. Gregor VII. (Bad Harzburg)|St.-Gregor VII.-Kirche]] erbaut, sie gehört heute zur Pfarrgemeinde Liebfrauen in Bad Harzburg.&lt;br /&gt;
Pfarrer an der St.-Gregor-Kirche war ab 1934 [[Christoph Hackethal]]. Als im Krieg polnische und französische [[Zwangsarbeiter]] auch nach Bündheim kamen, missachtete er deren vorgeschriebene Absonderung und äußerte sich privat und im Gottesdienst negativ über den Krieg und das Regime. 1941 wurde er von der [[Gestapo]] verhaftet und starb im Jahr darauf in [[KZ Dachau|Dachau]] an den Folgen der Misshandlungen im KZ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  BuendheimAndreaskirche.jpg|[[St.-Andreas-Kirche (Bündheim)|St.-Andreas-Kirche]]&lt;br /&gt;
  Buendheim Kirche Gregor.JPG|[[St. Gregor VII. (Bad Harzburg)|St. Gregor VII.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Haber (Kaufmann)|Carl Haber]] (1842–1895), Mitbegründer des Konsumvereins, der Kreditgenossenschaft und der Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine m.b.H. (GEG) Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Theodor Kramer (Historiker)|Theodor Kramer]] (1899–1980), katholischer Geistlicher, Domkapitular, Historiker und Archivar&lt;br /&gt;
* [[Klaus Homann (Politiker)|Klaus Homann]] (1937–2004), Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und ehemaliger Bürgermeister von Bad Harzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|HarzburgRennbahnPano.JPG|1000|Rennbahn-Panorama}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlurnamenHerzogtumBraunschweig&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Richard Wieries&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Landesverein für Heimatschutz im Herzogtum Braunschweig&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Namen der Berge, Klippen, Täler, Quellen, Wasserläufe, Teiche, Ortschaften, Flurteile, Forstorte und Wege im Amtsgerichtsbezirk Harzburg&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Die Flurnamen des Herzogtums Braunschweig&lt;br /&gt;
 |Band=1&lt;br /&gt;
 |Verlag=E. Appelhans &amp;amp; Comp. G.m.b.H&lt;br /&gt;
 |Ort=Braunschweig&lt;br /&gt;
 |Datum=1910&lt;br /&gt;
 |Seiten=13f&lt;br /&gt;
 |Online=https://publikationsserver.tu-braunschweig.de/servlets/MCRFileNodeServlet/digibib_derivate_00006958/2259-9311.pdf&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LandkreisGoslarStatistik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.landkreis-goslar.de/statistik&lt;br /&gt;
 |titel=Der Landkreis Goslar im Überblick&lt;br /&gt;
 |titelerg=Zahlen, Daten, Fakten&lt;br /&gt;
 |hrsg=Landkreis Goslar&lt;br /&gt;
 |datum=2018-12-03&lt;br /&gt;
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 |offline=ja&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Harzburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1230361-6|LCCN=n94041209|VIAF=132681030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bundheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Harzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Goslar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Goslar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1251]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;McBayne</name></author>
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