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	<title>Bözen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2026-02-17T22:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Bözen&lt;br /&gt;
| BILD = Boezen01.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blick auf Bözen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Coat of arms of Boezen.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Laufenburg&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Böztal&lt;br /&gt;
| BFS = 4094&lt;br /&gt;
| PLZ = 5076&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.49483&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.08401&lt;br /&gt;
| HÖHE = 405&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.96&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 815&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2021&lt;br /&gt;
| WEBSITE = https://www.boeztal.ch/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Bözen 2020.png|mini|hochkant=1.3|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2022]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bözen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈbøːtsə}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=105–107 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Dorf im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Es liegt an der Westseite des [[Bözberg (Pass)|Bözberg]] im oberen [[Fricktal]]. Bis zum 31. Dezember 2021 bildete Bözen eine eigenständige [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Bezirk Brugg]], seither ist es eines von vier Dörfern in der neu entstandenen Gemeinde [[Böztal]] im [[Bezirk Laufenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt westlich des [[Bözberg (Pass)|Bözbergpasses]] am Oberlauf der [[Sissle]] und ist von sanft ansteigenden Hügeln des [[Tafeljura]]s umgeben. Es sind dies der Schemel im Norden ({{Höhe|615|CH|link=true}}), der Hessenberg im Nordosten ({{Höhe|507|CH}}) und der Müliberg im Südwesten ({{Höhe|473|CH}}). Ein kurzes Seitental führt nordostwärts in Richtung [[Elfingen]]. An den Südhangen des Schemels und Hessenbergs befinden sich mehrere [[Weinberg|Rebberge]].&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1069, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 396 [[Hektar]]en, davon sind 89 Hektaren mit Wald bedeckt und 50 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt ist der Gipfel des Schemels auf 615 Metern, der tiefste liegt auf 397 Metern an der Sissle. Das Gemeindegebiet von Bözen ist Teil des [[Jurapark Aargau|Juraparks Aargau]], einem «Regionalen Naturpark von nationaler Bedeutung». Nachbargemeinden sind [[Elfingen]] im Norden, [[Effingen]] im Osten, [[Zeihen]] im Süden und [[Hornussen AG|Hornussen]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mehrere Funde deuten darauf hin, dass die Gegend bereits während der [[Jungsteinzeit]] besiedelt war. Zur Zeit der [[Römisches Reich|Römer]], ab [[Schweiz in römischer Zeit|Ende des 1. bis Mitte des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]], befand sich hier ein einfacher [[Gutshof]], dessen Grundriss mit Wohn- und Badetrakt 1923/28 freigelegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=165 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Boze&amp;#039;&amp;#039; erfolgte in einem Dokument aus dem Jahr 1284. Der Ortsname stammt vom [[latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;(ad montem) Vocetum&amp;#039;&amp;#039;, wobei Vocetum auf das [[Kelten|keltische]] Wort &amp;#039;&amp;#039;Voceton&amp;#039;&amp;#039; zurückgeht, das mit Wald oder Gehölz übersetzt werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Bözen aus 500 m-Inlandflüge-LBS MH01-003524.tif|mini|links|Historisches Luftbild von [[Walter Mittelholzer]] von 1923]]&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] war das Dorf Teil des [[Dinghof]]es [[Elfingen]], das dem [[Fürstabtei Murbach|Kloster Murbach]] im [[Elsass]] gehörte. Der Dinghof verfügte über umfassende Rechte in der näheren Umgebung und wurde 1291 an die [[Habsburg]]er verkauft. Königin [[Agnes von Ungarn]] schenkte 1322 den Besitz dem Kloster [[Königsfelden]] in [[Windisch AG|Windisch]]. Daneben entstand im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Gerichtsbezirk die [[Zwing und Bann|Twingherrschaft]] Bötzberg, die zuerst den [[Schönau (Adelsgeschlecht)|Herren von Schönau]] und ab dem frühen 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der Familie des Arnold [[Rotberg (Adelsgeschlecht)|von Rotberg]] aus [[Basel]] gehörte. Diese übten die [[niedere Gerichtsbarkeit]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1460 eroberte [[Stadt und Republik Bern|Bern]] die [[Amt Schenkenberg|Herrschaft Schenkenberg]], wozu auch Bözen gehörte. Damit sicherten sich die Berner den wichtigen [[Bözberg (Pass)|Pass über den Bözberg]] an [[Grenze zwischen Österreich und der Schweiz|der Grenze]] zu [[Vorderösterreich]]. Bözen war nun Hauptort eines Gerichtsbezirks und somit Teil der Untertanengebiete im [[Berner Aargau]]. Bern kaufte 1514 den Rotbergern die niederen Herrschaftsrechte ab; der einstmals bedeutende Elfinger Dinghof hörte damit auf zu existieren. 1528 führten die Berner [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|die Reformation]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1798 nahmen [[Erste Französische Republik|französische Truppen]] die Schweiz ein, entmachteten die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Bözen gehört seither zum Kanton Aargau. In der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts sank die Bevölkerungszahl um fast ein Drittel, da viele verarmte Dorfbewohner auswanderten (teils aus eigenem Entschluss, teils auf Drängen von anderen). Über ein Jahrhundert lang stagnierte die Einwohnerzahl, während sie [[Demografie der Schweiz|anderswo deutlich zunahm]]. Ab 1980 nahm die Bautätigkeit deutlich zu, vor allem seit der Eröffnung der [[Autobahn 3 (Schweiz)|Bözbergautobahn]] im Jahr 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Juni 2017 liefen Abklärungen zur Fusion der Gemeinden Bözen, [[Effingen]], Elfingen und [[Hornussen AG|Hornussen]]. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Vorhaben am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 zu, die Volksabstimmung vom 24.&amp;amp;nbsp;November 2019 bestätigte dieses Ergebnis mit 236 Ja- zu 83 Nein-Stimmen. Die drei Gemeinden schlossen sich zum 1. Januar 2022 zur Gemeinde [[Böztal]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marco Fischer |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fricktal/gemeindefusion-boeztal-erhaelt-in-allen-vier-gemeinden-ein-ja-136015500 |titel=Gemeindefusion Böztal erhält in allen vier Gemeinden ein Ja |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2019-11-24 |abruf=2019-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Böztal}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein Bözen-Hornussen 2014-04-06 03.jpg|mini|Der Grenzstein von 1733 zwischen Bözen und Hornussen markierte auch die Grenze zwischen [[Stadt und Republik Bern|Bern]] und dem [[Vorderösterreich|österreichischen Fricktal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bözen Kirche 02.jpg|mini|[[Reformierte Kirche Bözen|Kirche Bözen]]]]&lt;br /&gt;
Die Marienkapelle wurde erstmals 1381 als Filialkirche von [[Elfingen]] erwähnt. 1667 brach man die alte, zu klein gewordene Kapelle ab und erbaute an ihrer Stelle die heute noch bestehende [[Reformierte Kirche Bözen|Reformierte Kirche]] im [[Barock|spätbarocken]] Stil. Seit Juni 2009 ist der so genannte &amp;#039;&amp;#039;Rüedi-Kelch&amp;#039;&amp;#039;, ein Abendmahlskelch aus der Zeit um 1640, in der Kirche ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Sonntag&amp;#039;&amp;#039; vom 21. Juni 2009, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Gelb schwarzer Balken.» Bis 1915 besass die Gemeinde kein eigenes Wappen. Sie übernahm dann vorerst inoffiziell jenes der Herren von Rotberg. Die definitive Einführung erfolgte im Jahr 1953.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=129 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-09 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 361 || 539 || 376 || 371 || 383 || 403 || 389 || 372 || 518 || 657 || 699 || 804&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2021 lebten 815 Menschen in Bözen, der Ausländeranteil betrug 17,8 %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 44,0 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 22,7 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 33,3 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-09 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 92,8 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 2,0 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und 1,8 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-09 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Brugg zuständig. Bözen gehört zum Friedensrichterkreis VIII (Brugg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |archiv-datum=2019-06-16 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Bözen gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 170 Arbeitsplätze, davon 22 % in der Landwirtschaft, 17 % in der Industrie und 61 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-09 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in [[Brugg]] oder in den grösseren Gemeinden des [[Fricktal]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bedeutung ist weiterhin der [[Weinbau]]. An den Südhängen von Schemel und Hessenberg war im Jahr 2018 eine Fläche von 10,75 Hektaren mit Reben bestockt, wobei die Sorten [[Pinot noir|Blauburgunder]] und [[Müller-Thurgau|Riesling × Sylvaner]] überwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf |titel=Weinlesekontrolle 2018 Kanton Aargau |hrsg=Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg |datum=2019 |abruf=2019-06-18 |format=PDF, 2,4 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bözen liegt an der [[Hauptstrasse 3]] von [[Basel]] über den [[Bözberg (Pass)|Bözbergpass]] nach [[Zürich]]. Von dieser zweigt die Kantonsstrasse 460 nach [[Elfingen]] und ins [[Hochrhein]]tal ab. Am südwestlichen Dorfrand führt die Autobahn [[Autobahn 3 (Schweiz)|A3]] vorbei. Die nächsten Anschlüsse befinden sich zwischen [[Effingen]] und [[Zeihen]] (nur nach Basel) sowie bei [[Frick]].&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Anbindung an das Netz des öffentlichen Verkehrs erfolgt durch eine [[Postauto]]linie zwischen dem Bahnhof Frick und dem [[Bahnhof Brugg]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Frick über Bözen nach [[Densbüren]].&lt;br /&gt;
* {{Postauto|137}} [[Bahnhof Brugg|Brugg Bahnhof]] – [[Effingen]] – [[Elfingen]] – Bözen – [[Frick]]&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|N97|yellow|black|black}} [[Frick|Frick Bahnhof]]  – [[Hornussen]] – Bözen – [[Effingen]] – [[Zeihen]] – [[Herznach]] – [[Densbüren]] – [[Asp AG]] – Herznach – [[Ueken]] – [[Frick|Frick Bahnhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und ein Schulhaus, in dem die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Sämtliche Oberstufen ([[Realschule]], [[Sekundarschule]] und [[Bezirksschule]]) können in [[Frick]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Alte Kantonsschule Aarau|Alte Kantonsschule]] und die [[Neue Kantonsschule Aarau|Neue Kantonsschule]], beide in [[Aarau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Roland Brack]] (* 1972), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Marie Heim-Vögtlin]] (1845–1916), erste Ärztin der Schweiz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1687|Autor=Felix Müller}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]] |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmaeler des Kantons Aargau | Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg und Brugg |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1953 |DNB=750561750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.boeztal.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Bözen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Brugg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4532018-4|VIAF=249392144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bozen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1284]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böztal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2021]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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