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	<title>Böttstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fonero am 1. Mai 2025 um 16:16 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-01T16:16:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Böttstein&lt;br /&gt;
| BILD = Schloss Böttstein.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Schloss Böttstein (2012)&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Böttstein 2022.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Böttstein COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Zurzach|Zurzach]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Zurzach&lt;br /&gt;
| BFS = 4303&lt;br /&gt;
| PLZ = 5314 [[Kleindöttingen]]&amp;lt;br /&amp;gt;5315 Böttstein&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH KDO (Kleindöttingen)&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.55606&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.22279&lt;br /&gt;
| HÖHE = 350&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 7.43&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Patrick Gosteli&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.boettstein.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Böttstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈbøːtʃtə}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=95–96 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Zurzach]] und liegt im unteren Aaretal zwischen [[Brugg]] und der deutschen Stadt [[Waldshut-Tiengen|Waldshut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt am westlichen Ufer der [[Aare]] und besteht aus den Dörfern Böttstein ({{Höhe|356|CH|link=true}}) und Kleindöttingen ({{Höhe|320|CH}}) sowie den Weilern Burlen und Eien. Der historische Hauptort Böttstein liegt ganz im Süden an der Ostflanke des 577 Meter hohen Böttebergs, einem Ausläufer des [[Tafeljura]]s, am steil zur Aare abfallenden Berghang. Das Dorf, bei dem der [[Bruggbach (Aare)|Bruggbach]] und der aus diesem abgeleitete [[Böttsteiner Mühlebach]] in die Aare münden, liegt gegenüber der zu [[Döttingen]] gehörenden künstlichen Insel [[Beznau]] mit dem [[Kernkraftwerk Beznau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1050, Swisstopo&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ag.ch/app/agisviewer4/v1/agisviewer.html Böttstein] auf dem Geoportal des Kantons Aargau, abgerufen am 6. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nördlich von Böttstein weitet sich die Flussniederung zu einer mehr als zwei Kilometer breiten Ebene. Die Aare führt zunächst nach Osten und dann in einem lang gezogenen Bogen Richtung Nordwesten in den [[Klingnauer Stausee]]. In der Flussbiegung am Südende des Stausees liegt Kleindöttingen, der grösste Ort der Gemeinde, wo mehr als zwei Drittel der Einwohner leben. Kleindöttingen und Böttstein liegen etwa zweieinhalb Kilometer auseinander, dazwischen liegt der Weiler Eien. Der Weiler Burlen liegt knapp zwei Kilometer nordwestlich von Kleindöttingen in Richtung [[Leuggern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stausee und seine Umgebung sind unter der Bezeichnung «[[Aarelandschaft bei Klingnau]]» im [[Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]] ausgewiesen. Am westlichen Seeufer steht nahe beim [[BirdLife Schweiz|BirdLife]]-«Naturzentrum Klingnauer Stausee» der [[Klingnauer Beobachtungsturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft und das Berggebiet südöstlich davon liegen im Bereich des Landschaftsschutzgebiets [[Aargauer Tafeljura]], einer anderen [[Geschützte Landschaft|geschützten Landschaft]] des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;Objektblatt [https://data.geo.admin.ch/ch.bafu.bundesinventare-bln/objectsheets/2017revision/nr1108.pdf «Aargauer Tafeljura»] im Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere [[Schutzgebiete im Natur- und Landschaftsschutz|Schutzgebiete]] von nationaler Bedeutung in der Gemeinde sind das [[Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau|Amphibienlaichgebiet]] «Fischergrien» am Aareufer, das [[Flachmoore von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau|Flachmoor]] im Gebiet «Verlandung im Klingnauer Stausee», die als «Auenreste Klingnauer Stausee» bezeichneten Flächen und die im [[Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]] aufgeführten Grünflächen «Chänebüel» und «Eichhalden».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 743 [[Hektar]]en, davon sind 264 Hektaren bewaldet und 158 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt ist der Gipfel des Böttebergs auf 577 Metern, der tiefste liegt auf 318 Metern am Ufer des Klingnauer Stausees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden von Böttstein sind [[Leuggern]] im Nordwesten, [[Klingnau]] im Nordosten, [[Döttingen]] im Osten, [[Würenlingen]] im Südosten, [[Villigen]] im Süden und [[Mandach]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1946 kam ein mit Gold verziertes Schwert aus der [[Eisenzeit]] um 750 v. Chr. zum Vorschein. Um 500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. nahmen die [[Helvetier]], ein [[Kelten]]stamm, das Gebiet in Besitz. Ab etwa 15 v.&amp;amp;nbsp;Chr. festigten die [[Römisches Reich|Römer]] ihre Herrschaft. Von 259 bis 277 hielten die [[Alamannen]] das Gebiet um Böttstein besetzt, bevor sie von den Römern zurückgedrängt wurden. Der nahe Rhein bildete die Nordgrenze des Römischen Reichs. Zu Beginn des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zogen sich die Römer endgültig über die [[Alpen]] zurück. Die Alamannen besiedelten die Region und assimilierten allmählich die romanisierten Kelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Botistein&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1087. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Bozistein&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «steiniges Gebiet am Bözen», wobei Bözen vom keltischen Bergnamen &amp;#039;&amp;#039;Voceton&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;/&amp;gt; Kirchlich war das Dorf Teil des [[Kirchspiel]]s Leuggern. Die kleine Herrschaft gehörte zunächst den Herren von Böttstein und wechselte dann zwischen 1230 und 1798 nicht weniger als zwölf Mal ihren Besitzer. Zum Grundbesitz gehörte auch die Ausübung der [[Niedere Gerichtsbarkeit|niederen Gerichtsbarkeit]]. Die [[Teufen (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Tiefenstein]] hatten ebenfalls umfangreichen Besitz in Böttstein. 1239 verkaufte Hugo von Tiefenstein den [[Ritterhaus Bubikon|Johannitern in Bubikon]] den [[Kirchensatz]] zu Böttstein. 1275 verkauften die Tiefensteiner zwei Mühlen in Böttstein an die Kommende in [[Klingnau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Franx X. Wöber: Die Miller von und zu Aichholz, Teil 1, S. 28 u. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die schweizerischen Scharfschützen bei Dettingen (farbig, mit Rand).jpg|mini|links|[[Gefecht bei Döttingen]] (1799)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Kraftwerk Beznau an der Aare, Döttingen, Böttstein aus 600 m-Inlandflüge-LBS MH01-002637.tif|mini|links|Luftbild aus 600&amp;amp;nbsp;m von [[Walter Mittelholzer]] (1920)]]&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau und lösten die [[Habsburg]]er als Landesherren ab. Das Kirchspiel war nun ein Teil der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]]. Es grenzte an [[Vorderösterreich]], das bei den Habsburgern verblieben war, ab 1460 auch an den [[Berner Aargau]]. Während des [[Schwabenkrieg]]es von 1499 erlitten die Dörfer des Kirchspiels schwere Verwüstungen und Plünderungen. Von 1529 bis 1531 hielten Truppen der reformierten Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]] das Kirchspiel besetzt, die Bevölkerung blieb jedoch katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein, und das Kirchspiel gelangte zum kurzlebigen [[Kanton Baden]] der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]]. Es entstanden die [[Munizipalität]]en Böttstein und Leuggern. Während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] verlief die Frontlinie zwischen Franzosen und Österreichern mitten durch das Aaretal. Am 17.&amp;amp;nbsp;August 1799 wollten österreichische Truppen bei Kleindöttingen die Aare überqueren ([[Gefecht bei Döttingen]]). Von der Mündung der [[Surb]] bei Döttingen aus nahmen sie die französische Armee auf der anderen Flussseite unter Artilleriebeschuss. Die Franzosen erwiderten das Feuer und verhinderten den Brückenschlag. Die Dörfer Kleindöttingen und Eien wurden vollständig zerstört, und es gab mehrere Dutzend Tote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1803 durch die [[Mediation (Geschichte)|Mediationsakte]] von [[Napoleon Bonaparte]] der Kanton Baden aufgelöst und im Kanton Aargau aufgegangen war, wurden die Dörfer des Kirchspiels in einer einzigen Gemeinde wiedervereinigt. Mit einer Fläche von über 30 Quadratkilometern war sie die grösste des Kantons. Der [[Grosser Rat (Aargau)|Grosse Rat]] beschloss 1816 die Teilung der Grossgemeinde in die Gemeinden Böttstein, Leuggern und Oberleibstadt. Er war der Meinung, eine derart grosse Gemeinde ohne eigentliches Zentrum sei wirtschaftlich nicht überlebensfähig. Die Bevölkerung Böttsteins lebte bis ins frühe 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert weitgehend von der [[Landwirtschaft]], während die [[Industrialisierung]] nur langsam Einzug hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Eisenbahnbooms um 1870 gab es zahlreiche nie verwirklichte Bahnprojekte. Die [[Aargauische Südbahn]] scheiterte mit ihrem Vorhaben, eine Bahnlinie von [[Bahnhof Brugg|Brugg]] über Böttstein nach [[Bahnhof Waldshut|Waldshut]] zu bauen. Als Ersatz entstand 1893 zwischen Kleindöttingen und Döttingen eine Brücke über die Aare. Die Korrektion des Flusslaufs Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts begünstigte den Bau von [[Wasserkraftwerk]]en. 1902 nahm auf der Insel Beznau gegenüber von Böttstein das [[Hydraulisches Kraftwerk Beznau|Aarekraftwerk]] seinen Betrieb auf. 1920 scheiterte ein Projekt für ein Wasserkraftwerk zwischen Eien und Kleindöttingen. Dafür vorgesehen war ein breiter schiffbarer Kanal zwischen zwei hohen Dämmen, der das Gebiet zwischen Eien und Kleindöttingen zerschnitten hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1950 und heute hat sich die Bevölkerungszahl der Gemeinde fast vervierfacht, wobei sich das Wachstum aus Platzgründen hauptsächlich auf Kleindöttingen konzentrierte. 1965 begann der Bau des Kernkraftwerks auf der Insel Beznau. Die [[Axpo Power|Nordostschweizerischen Kraftwerke]] kauften das [[Schloss Böttstein]] und machten es zum Sitz des technischen Stabes. Somit konnte auch Böttstein vom Kraftwerk auf Döttinger Boden profitieren. Die Eröffnung des [[Kernkraftwerk Beznau|Kernkraftwerks Beznau]] erfolgte in zwei Etappen: 1969 ging der Block 1 ans Netz, 1972 der Block 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Böttstein}}&lt;br /&gt;
Seit 2006 besteht das [[Axporama]], ein Besucherzentrum des Elektrizitätsversorgers [[Axpo Power]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das grösste oberschlächtige [[Wasserrad]] innerhalb eines Gebäudes in Europa, mit einem Durchmesser von 10 Metern, dürfte in Böttstein sein und nach einer geplanten Sanierung öffentlich zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefanie Garcia Lainez |url=https://www.aargauerzeitung.ch/amp/aargau/zurzibiet/boettstein-zehn-meter-durchmesser-das-wohl-groesste-wasserrad-europas-soll-sich-wieder-drehen-ld.2136302 |titel=Böttstein - Zehn Meter Durchmesser: Das wohl grösste Wasserrad Europas soll sich wieder drehen |werk=aargauerzeitung.ch |datum=2021-05-17 |abruf=2022-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/groesstes-indoor-wasserrad-ein-altes-muehlrad-soll-erneuerbaren-strom-produzieren |titel=Grösstes Indoor-Wasserrad - Ein altes Mühlrad soll erneuerbaren Strom produzieren |werk=srf.ch |datum=2021-12-22 |abruf=2022-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «Von Gelb mit schrägem rotem Gitterwerk.» Das Gemeindewappen entspricht jenem der Freien von Böttstein, die im Hochmittelalter das Dorf und die [[Schloss Böttstein|Burg]] besassen. Nachdem es ab 1930 inoffiziell verwendet worden war, folgte 1953 die definitive Einführung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=128 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Population Boettstein.svg|mini|hochkant=1.6|Bevölkerungsentwicklung]]&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |abruf=2019-06-13 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1799 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 324 || 629 || 760 || 820 || 1051 || 1256 || 2129 || 2896 || 3437 || 3648 || 3691 || 3982&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4303}} Menschen in Böttstein, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4303}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 46,2 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 12,2 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 41,6 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-13 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 80,3 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 6,3 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 4,3 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 3,1 % [[Türkische Sprache|Türkisch]], 2,5 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]] und 0,8 % [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-13 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeindehaus Böttstein.JPG|mini|Gemeindehaus]]&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Zurzach zuständig. Böttstein gehört zum Friedensrichterkreis XVII (Zurzach).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |archiv-datum=2019-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 1500 Arbeitsplätze, davon 2 % in der Landwirtschaft, 43 % in der Industrie und 55 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-13 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Industrie- und Dienstleistungsbetriebe befinden sich in Kleindöttingen. Die wichtigsten Arbeitgeber sind ein Kieswerk, eine Kunststofffabrik und zwei mittelgrosse Büromöbelfabriken. Ebenso werden Fahrräder der Marke KRISTALL hergestellt. In Burlen und Eien dominiert die Landwirtschaft, während Böttstein kleingewerblich geprägt ist. An den Südosthängen des Böttebergs wird [[Weinbau]] betrieben. Viele Erwerbstätige sind Wegpendler und arbeiten in den umliegenden Gemeinden oder in der Region [[Brugg]]/[[Baden AG|Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die wichtigste Strassenverbindung ist die [[Hauptstrasse 17]] von Döttingen über die Aarebrücke nach Kleindöttingen, [[Leuggern]] und [[Leibstadt]]. Im Zentrum von Kleindöttingen zweigt die Kantonsstrasse 447 nach Böttstein ab, die dort auf die Kantonsstrasse 442 in Richtung [[Brugg]] trifft. Die Gemeinde wird durch drei [[Postauto]]linien erschlossen: Die Linien Döttingen–[[Mandach]] und Döttingen–[[Bahnhof Laufenburg|Laufenburg]] führen durch Kleindöttingen und Burlen, die Linie von Döttingen zum [[Bahnhof Brugg]] führt durch Kleindöttingen, Eien und Böttstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Böttstein besitzt vier [[Kindergarten|Kindergärten]] in Kleindöttingen und Böttstein sowie ein Schulzentrum in Kleindöttingen, in dem die [[Primarschule]], die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] unterrichtet werden. Die [[Bezirksschule]] kann in [[Leuggern]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Otto von Böttstein]] († 1139), Abt des Klosters Reichenau (1136–1139)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf von Böttstein]] († 1131), Abt des Klosters Reichenau (1123–1131)&lt;br /&gt;
* [[Karl von Schmid (Politiker, 1827)|Karl von Schmid]] (1827–1889), National- und Ständerat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1831|Böttstein|Autor=[[Andreas Steigmeier]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Sarah Brian Scherer, Dominik Sauerländer, Andreas Steigmeier |Titel=Das Kirchspiel Leuggern, Geschichte von Böttstein, Full-Reuenthal, Leibstadt und Leuggern |Jahr=2001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.boettstein.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Böttstein]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0042|Böttstein|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Zurzach Aargau}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Fonero</name></author>
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