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	<title>Bösenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:51:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%B6senburg&amp;diff=1855404&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-11T14:50:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bösenburg&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Gerbstedt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/35/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/39/42/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 132 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.32&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 86&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/152124 |titel=Gemarkung Bösenburg, Stadt Gerbstedt |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Rottelsdorf (Gerbstedt)|Rottelsdorf]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06347&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034773&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Bild                   = Dorfszene Bösenburg.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dorfszene Bösenburg mit Fleischbach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bösenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Gerbstedt]]er Ortschaft [[Rottelsdorf (Gerbstedt)|Rottelsdorf]] und ein Dorf im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Bösenburg liegt in einer Schlucht in der sonst flachen Landschaft [[Mansfelder Platte]]. Diese Schlucht begrenzt den Burgberg im Zentrum von drei Seiten. Auf diesem befindet sich auch die Dorfkirche der Ortschaft. Auf Grund der Tallage Bösenburgs ist die Ortschaft wasserreich, drei kleinere Bäche entspringen um das Dorf und fließen in der Ortslage an verschiedenen Stellen in den aus Rottelsdorf kommenden Fleischgraben und den aus [[Burgsdorf]] kommenden [[Fleischbach (Schlenze)|Fleischbach]], in den auch der Fleischgraben mündet. Der nächste größere Ort ist das etwa 5 km nordöstlich liegende [[Gerbstedt (Ortschaft)|Gerbstedt]], die nächste Großstadt ist das 30 km südöstlich liegende [[Halle (Saale)|Halle]]. Im Bösenburger Ortskern kreuzen sich die Straße von Burgsdorf nach [[Freist]] und die von Rottelsdorf nach [[Heiligenthal (Gerbstedt)|Heiligenthal]].&amp;lt;ref&amp;gt; Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt-Viewer&amp;#039;&amp;#039;. Online zu finden auf: [https://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/sachsen-anhalt-viewer/sachsen-anhalt-viewer.html https://lvermgeo.sachsen-anhalt.de], aufgerufen am: 23. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bösenburg und seine Umgebung sind reich an vorgeschichtlichen Funden. Neben einem [[Fürstengrab von Helmsdorf|Fürstengrab der Aunjetitzer Kultur bei Helmsdorf]] (2300–1550 v. Chr.) sind verschiedene Funde aus der Zeit der [[Wenden]] überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuß&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Neuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen durch die Grafschaft Mansfeld: Saalisches Mansfeld.&amp;#039;&amp;#039; Fliegenkopf-Verlag. Halle, 1999. S. 214–234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen Mittelalter war Bösenburg Gerichtsort im nördlichen [[Hassegau]]. Der sog. Landding hatte hier einen Hauptort. Geschehnisse in Bösenburg sind zwischen 1140 und 1183 n. Chr. im Zusammenhang mit Graf Hoyer III. [[Mansfeld (Adelsgeschlecht)|von Mansfeld]] und von 1273 im Zusammenhang mit Graf Hermann von Mansfeld überliefert. Im Jahre 1183 wird der Ort dabei &amp;#039;&amp;#039;Bisiniburg&amp;#039;&amp;#039; genannt. Im Jahre 1265 gibt Graf Burchard III. von Mansfeld nach einem Prozess im &amp;#039;&amp;#039;Lantdinc&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Beseneborch&amp;#039;&amp;#039; eine Hufe in Rumpin an das [[Kloster Mehringen]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuß&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Magdeburger Erzbischofsfehde kam es nach dem Tode von Erzbischof [[Konrad II. von Sternberg|Conrad von Magdeburg]] 1278 bei Bösenburg zu einer Schlacht zwischen Burchard von Schraplau und Drost Gumprecht von Alsleben gegen wahrscheinlich Mansfelder Grafen oder Regensteiner Grafen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuß&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 1. Januar 2010 gehörte der Ort zur Gemeinde Rottelsdorf, nach dessen Eingemeindung wurde Bösenburg ein Ortsteil der Ortschaft (der eingemeindeten Gemeinde) Rottelsdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Burg auf dem Burgberg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Bösenburg.JPG|mini|Die Kirche auf dem Burgberg bei Bösenburg]]&lt;br /&gt;
Auf dem Burgberg östlich des Ortes soll sich die Burg des Thüringerkönigs [[Bisinus]] befunden haben. Diese war wahrscheinlich älter als Bösenburg selbst. Im Jahre 1850 trugen die Bewohner Bösenburgs den 10–15 Fuß hohen Wall der Befestigungsanlage auf dem Burgberg ab, um daraus Erde zu gewinnen. Dabei wurden Zahlreiche Urnen, Waffen und Steingeräte gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuß&amp;quot;/&amp;gt; Heute sind von der Burg nur noch ein paar Fundamente zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Jahr 1790 wird von Resten hoher Steinmauern auf dem Burgberg berichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuß&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Burgberg selbst und dem Dorf im Tal befand sich die Vorburg &amp;#039;&amp;#039;Funkenburg&amp;#039;&amp;#039;. Diese Bestand aus Wällen, Gräben und Verschanzungen, die durch Steinbruchtätigkeiten im Burgberg zerstört wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuß&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinmetzgewerbe in Bösenburg ===&lt;br /&gt;
Im Burgberg wurde früher unterirdisch der gelbweiße &amp;#039;&amp;#039;Bösenburger [[Sandstein]]&amp;#039;&amp;#039; gebrochen. Einige Bereiche des Berges sind wegen der Einsturzgefahr mit Schildern als gefährlich gekennzeichnet. Im Westen des Burgberges befindet sich auch ein tiefes Einsturzloch.&amp;lt;ref&amp;gt; Geopark Harz, Braunschweiger Land, Ostfalen GbR: &amp;#039;&amp;#039;Bösenburger Steinmetzschule&amp;#039;&amp;#039;. Online zu finden auf: [https://www.harzregion.de/files/rvh/downloads/geopark_infotafeln/19_bosenburg.pdf https://harzregion.de], Zugriff am 23. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steinmetze von Bösenburg waren einst weit bekannt. Bis nach Schloss [[Sanssouci]] wurden behauene Steine geliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuß&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name des Dorfes ===&lt;br /&gt;
Es gibt Theorien, dass Bösenburg einst ein Sitz des [[Thüringer]]königs [[Bisinus]] war. Demnach bedeute Bösenburg &amp;#039;&amp;#039;Bisinus-Burg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuß&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Dorfkirche St. Michael&lt;br /&gt;
* Kastanienallee durch das Dorf&lt;br /&gt;
* Burgberg, von hier aus ist es möglich, das ganze Dorf zu überblicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://harz-saale.de/bosenburg-dorf-burgberg-kirche-st-michael-heilige-breite-und-steinmetzschule/ Bösenburg – Dorf, Burgberg, Kirche St. Michael, Heilige Breite und Steinmetzschule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Gerbstedt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bosenburg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mansfeld-Südharz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mansfeld-Südharz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Gerbstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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