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	<title>Böda Kronopark - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:03:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%B6da_Kronopark&amp;diff=1458383&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt am 3. Dezember 2022 um 22:17 Uhr</title>
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		<updated>2022-12-03T22:17:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Böda Kronopark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ökopark]] an der Nordspitze der [[Schweden|schwedischen]] Ostseeinsel [[Öland]]. Ein Kronopark ist ein Waldgebiet, an dem der schwedische Staat sowohl Eigentums- als auch Nutzungsrechte besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft und Ökologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Ökoparks ist durch unterschiedliche Waldformen geprägt. [[Pechkiefer]]nwälder, Feuchtgebiete, kalkreiche Böden mit einer Vielzahl von [[Orchideen]], Laubwälder, [[Kiefernheide]]n, Wiesen und Weiden sowie lange Strände prägen das Erscheinungsbild des Parks und stellen seinen hohen Naturwert dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ökopark gehören mehrere [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturreservat]]e, so der [[Trollskogen]], [[Bödakusten östra]], [[Böda backar]], [[Idegransreservatet]], [[Bödakusten västra]], [[Skeppersäng]], [[Lindreservatet]], [[Grankulla Sjörstorp]] und [[Vargeslätt]]. Bemerkenswert ist auch der im 19. Jahrhundert angepflanzte [[Thujaskogen]], der alte Kiefernwald von [[Fagerrör]] und der ursprünglich für Schiffsmasten vorgesehene [[Masteträden]]. Im [[Älgmaden]], einem ehemals trockengelegten Feuchtgebiet wird eine Renaturierung versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewirtschaftung ==&lt;br /&gt;
[[File:Domänverket Böda lok 1 &amp;#039;Mormor&amp;#039; i Böda kronopark, O &amp;amp; K nr 11588 år 1928 (Järnvägsmuseet JvmKDAJ06877).jpg|mini|Waldbahnkokomotive &amp;#039;&amp;#039;Farmor&amp;#039;&amp;#039; ([[O&amp;amp;K]] 11588/1928)]]&lt;br /&gt;
Während Teile des Gebiets zu Naturreservaten erklärt sind, findet in anderen Bereichen eine [[forstwirtschaft]]liche Nutzung statt. Der Park wird vom schwedischen Staatsunternehmen [[Sveaskog]] betrieben. Neben einer forstwirtschaftlichen Nutzung soll Belangen des [[Naturschutz]]es in besonderer Weise Rechnung getragen und der ökologische Wert des Gebiets erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk gilt dabei den Pechkieferwäldern, die sich auf den kalkreichen Böden durch eine Beweidung entwickelt hatten und seltenen Grasarten und Orchideen Lebensraum geben. Durch [[Ausforstung]] und Beweidung soll der Charakter dieser Landschaft erhalten oder Wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet dient auch der Naherholung und dem Tourismus. Ein Informationszentrum besteht in [[Skäftekärr]], wo Fahrräder ausgeliehen und Übernachtungsmöglichkeiten gebucht werden können. Hier besteht Gastronomie und ein [[Arboretum]]. Eine Reststrecke der ehemaligen Forsteisenbahn wird als [[Böda Skogsjärnväg]] im Museumsbetrieb befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Gebiet des Ökoparks Böda befindlichen vielen Siedlungsspuren aus der [[Eisenzeit]], bezeugen eine lange Siedlungsgeschichte des Gebiets. 1569 wurde ganz Öland zum königlichen [[Jagdpark]] erklärt, was für die örtliche Bevölkerung erhebliche Einschnitte, wie ein Jagdverbot und Einschränkung des Rechts zum Holzeinschlag mit sich brachte. Während im überwiegenden Teil Ölands diese Einschränkungen 1801 entfielen, verblieb das Gebiet um [[Böda]] im königlichen Eigentum. Es entstand ein dauerhafter Konflikt mit den örtlichen Bauern, die die Wälder trotzdem zum Holzeinschlag vor allem für [[Kalkbrennerei]]en, die Gewinnung von [[Teer]] und den Hausbau nutzten. 1850 spitzte sich die Situation zu. Im Zuge eines Gerichtsprozesses um Holzdiebstähle kam es 1850 zum [[Bödaupproret]], dem Böda-Aufstand. 110 Soldaten wurden vom schwedischen Festland herbeikommandiert um den Aufstand niederzuschlagen. Im Park steht der [[Mittmille-Stein]], einer der wenigen erhaltenen Wegebausteine aus dem 18. oder 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwedische Staat erwarb dann den Hof &amp;#039;&amp;#039;Skäftekärr Gard&amp;#039;&amp;#039; und richtete dort 1860 eine [[Baumschule]] ein. Der erste auf Skäftekärr eingesetzte Jagdmeister &amp;#039;&amp;#039;J. E. Bohmann&amp;#039;&amp;#039; veranlasste eine umfangreiche [[Aufforstung]], um die problematische Ausbreitung des Sandes zu stoppen. Bohmann setzte auch bis dahin auf Öland fremde Baumarten ein. Noch heute finden sich für die Region ungewöhnliche Arten wie [[Douglasie]]n, Riesenlebensbäume und [[Weymouths-Kiefer]]n, die auf die Dienstzeit Bohmanns zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ökopark Böda&amp;#039;&amp;#039;, Faltblatt, Juni 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.sveaskog.se/upplev-skogen/besoksomraden/ekopark-boda/ |titel=Ekopark Böda |titelerg= |werk=sveaskog.se |hrsg= |datum= |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2020-08-25|abruf-verborgen=1 |format= |sprache=sv |kommentar= |zitat= |offline=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=57.260|EW=17.000|type=forest|region=SE-H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Okopark Boda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gemeinde Borgholm)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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