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	<title>Böckstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T17:12:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%B6ckstein&amp;diff=43697&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tatzeli: Kasus angepasst</title>
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		<updated>2026-03-26T12:31:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kasus angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name                    = Böckstein&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung           = [[Dorf]]&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Salzburg&lt;br /&gt;
|NUTS                    = AT322&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Sankt Johann im Pongau&lt;br /&gt;
|Kfz                     = JO&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk          = Sankt Johann im Pongau&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = [[Bad Gastein]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl        = 50403&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = Böckstein&lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = 55003&lt;br /&gt;
|Ortschaft               = Bad Gastein&lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = &lt;br /&gt;
|Zählsprengel            = Böckstein-Nord / Böckstein-Süd&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer           = 005/004&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 47/05/23/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 13/06/55/E&lt;br /&gt;
|Höhe                    = 1131&lt;br /&gt;
|Dim                     = &lt;br /&gt;
|Fläche                  = 111.12&lt;br /&gt;
|Einwohner               = &lt;br /&gt;
|Gebäude                 = &lt;br /&gt;
|Stand                   =&lt;br /&gt;
|PLZ                     = &lt;br /&gt;
|PLZ-Ort                 = &lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = &lt;br /&gt;
|Vorwahl-Ort             = &lt;br /&gt;
|Website                 = &lt;br /&gt;
|Lageplan                = &lt;br /&gt;
|Lageplanbeschreibung    = &lt;br /&gt;
|Bild1                   = &amp;lt;!-- der Ort, nicht die Kirche --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1       = &lt;br /&gt;
|Anmerkungen             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Böckstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf sowie ein Ortsteil der Gemeinde [[Bad Gastein]] im [[Gasteiner Tal]] ([[Pongau]], [[Land Salzburg|Salzburg]], [[Österreich]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauerntunnelnordportal.jpg|mini|Nordportal [[Tauerntunnel (Eisenbahn)|Tauerntunnel]], ca. 1911]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Böcksteiner Kirche.jpg|mini|hochkant|Böcksteiner Kirche Maria zum guten Rat. Erbaut 1764–1767. Aufnahme 1997]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Czernin in Böckstein-(September-1997)-1.jpg|mini|hochkant|Jagdschloss Czernin]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt hinter Bad Gastein, dort wo sich das Tal in das [[Naßfelder Tal]] Richtung [[Sportgastein]] und das Tal des [[Anlaufbach]]s teilt, am Fuß des [[Radhausbergmassiv]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilstollenstraße führt hier in das Naßfelder Tal zum [[Paselstollen|Gasteiner Heilstollen]]; an deren Ende beginnt eine Mautstraße zum Naßfeld (Sportgastein). Entlang des alten Weges befinden sich drei [[Wasserfall|Wasserfälle]]: der &amp;#039;&amp;#039;Schleierfall&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Kesselfall&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Bärenfall&amp;#039;&amp;#039;. Unterhalb des Kesselfalls liegt normalerweise auch im Sommer noch Schnee über dem Bach, da dort im Winter gewaltige Lawinen die Felsen herabstürzen und im Sommer die Sonne diesen Platz kaum erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Böcksteiner [[Anlauftal]] befindet sich das 1909 fertiggestellte Nordportal des zweigleisigen [[Tauerntunnel (Eisenbahn)|Tauerntunnels]] der [[Tauernbahn]]. Diese führt hier durch den [[Alpenhauptkamm]] (an dieser Stelle die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]) nach [[Mallnitz]] in [[Kärnten]]. Hier besteht auch die Möglichkeit zur [[Autoverladung]], um mit der [[Autoschleuse Tauernbahn]] durch den Tunnel nach Mallnitz zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namenkunde ==&lt;br /&gt;
Der Name der [[Katastralgemeinde]] geht auf das altslawische &amp;#039;&amp;#039;peƈ&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet ‚Ofen‘ (Schmelzofen?) und damit sekundär ‚Stein‘&amp;lt;ref&amp;gt;Gruber 2012, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. ‚Felswand‘ – das Gasteinertal war eine nördliche Ausbuchtung des Siedlungsgebiets der Slawen (vergl. [[Welsche]]). Urkundlich erwähnt wurde der Ort bereits 1427 als &amp;#039;&amp;#039;Peckstein&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Name bildete sich aus der Gegendbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;In der Beck&amp;#039;&amp;#039; und dem tautologischen, deutschen Zusatz &amp;#039;&amp;#039;-stein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Durch dieses Tal führte bereits im Altertum die [[Römerstraße]] über die Tauern ([[Gasteiner Tauern]], beide etwa 2450 Meter Seehöhe). Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt wies Reste von römischen Fahrstraßen am Korntauern/Hohen Tauern und am Mallnitzer Tauern/Niederen Tauern sowie im Bockharttal nach.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Lippert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hochalpine Altstraßen im Raum Badgastein-Mallnitz.&amp;#039;&amp;#039; Erschienen in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Böcksteiner Montana&amp;#039;&amp;#039;, Band 10, Wien VWGÖ 1993, ISBN 3-85369-903-0 (mit Beiträgen von: Andreas Lippert, Ulrike Wein, Peter Gstrein, Friedrich Kral, Peter W. Haider und Fritz Gruber).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Jänner 1741 wurden das [[Pochwerk]] und das [[Gold]]-Waschwerk in der Peck durch eine mächtige, von der Fuchsleiten kommende [[Lawine]] zerstört und weitere Gebäude stark beschädigt. Der Ausfall der Anlagen unterbrach die Produktionskette und drohte, den [[Schmelzofen]] in [[Lend (Salzburg)|Lend]] zum Stillstand zu bringen. Mit Hochdruck wurde im Frühling 1741 ein Notbetrieb eingerichtet und ein Ort für den Aufbau einer neuen Gesamtanlage gesucht. Das Bergwerkskonsilium entschied sich für den Standort des heutigen Altböckstein. Bis Anfang 1743 wurden eine heute noch in Resten sichtbare Hauptwehr, ein Wasserkanal für das Energiewassergerinne, die Achenbrücke, das Verwalterhaus (heute [[Pfarrhof Böckstein]]), das Wohngebäude für Wäscher und [[Sackzug|Sackzieher]], der heutige Salzstadel als Zimmermannswerkstätte und eine Badestube errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gruber 2012, S. 322.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Hauptaugenmerk galt der technischen Modernisierung. 1746 wurde ein großer Pocher mit drei Rädern eingerichtet, der eine höhere Leistung als die beiden alten Pocher in der Peck mit zusammen fünf Rädern brachte. Die neuen Wasch-Stoßherde wurden durch eine wassergetriebene Mechanik in die Rüttelbewegung versetzt.&lt;br /&gt;
Der Verwalter konnte von seinem Haus aus den gesamten Gebäudekomplex überblicken, dessen räumliche Einheit dem Diebstahl von Gold vorbeugen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gruber325&amp;quot;&amp;gt;Gruber 2012, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Gebäudekomplex von Altböckstein diente bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts montanistischen Zwecken. Um 1976 und in den Folgejahren wurde das gesamte Ensemble unter Schutz gestellt. 1979 wurde ein Museumsverein gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist der alte [[Bergbau]]ort vor allem durch das [[Montanmuseum Altböckstein]] und das [[Bergwerk Radhausberg]] auf 1900&amp;amp;nbsp;Meter Seehöhe mit dem &amp;#039;&amp;#039;Hieronymusstollen&amp;#039;&amp;#039;, das die Geschichte des Goldabbaus dokumentiert. Hier befindet sich auch das &amp;#039;&amp;#039;Böcksteiner Montanforschungszentrum Radhausberg&amp;#039;&amp;#039; (MFZR).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erwin Leitner |url=https://mfzr.org/Goldbergbau/intro/ |titel=Der Gasteiner Goldbergbau |werk=Der Radhausberg. Zeitschrift für Montanforschung zum Gasteiner Radhausberg |hrsg=Böcksteiner Montanforschungszentrum Radhausberg (MFZR) |zugriff=2025-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Nähe zum Gasteiner Heilstollen und dem Höhenskigebiet Sportgastein bewirkt einen starken Tourismus im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{weitereBDA|Bad Gastein|Bad Gastein, Katastralgemeinde Böckstein}}&lt;br /&gt;
Am Karl Imhof-Ring befinden sich die folgenden denkmalgeschützten Gebäude:&lt;br /&gt;
* ehemalige [[Direktionsvilla (Altböckstein)|Direktionsvilla]]&lt;br /&gt;
* ehemaliges [[Pochwerk (Altböckstein)|Pochwerk]], Werkmeisterhaus&lt;br /&gt;
* [[Säumerstall (Altböckstein)|Säumerstall]], 1745 als Pferde- und Sackzieherstall erbaut&lt;br /&gt;
* [[Wäscherhaus (Altböckstein)| Wäscherhaus]] (Arbeiterhaus)&lt;br /&gt;
* ehemalige [[Goldschlämmanlage (Altböckstein)|Goldschlämmanlage]]&lt;br /&gt;
* [[Colloredohaus Altböckstein]]&lt;br /&gt;
* ehemaliger [[Salzstadl (Altböckstein)|Salzstadl]]&lt;br /&gt;
* [[Schule Altböckstein]]&lt;br /&gt;
* Der katholische [[Pfarrhof Böckstein]] südlich der Kirche wurde 1742 als Bergverwalterhaus errichtet. Das Bauwerk gilt als das älteste noch existierende Gebäude des Ortsteils Böckstein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gastein-im-bild.info/eb/ebompf2.html &amp;#039;&amp;#039;Frühe Siedlungen, Alter Pfarrhof.&amp;#039;&amp;#039;] In: gastein-im-bild.info&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sehenswürdigkeiten:&lt;br /&gt;
* Die Böcksteiner [[Maria, Mutter vom Guten Rat (Böckstein)|Kirche &amp;#039;&amp;#039;Maria vom guten Rat&amp;#039;&amp;#039;]] wurde in den Jahren 1764 bis 1766 vom Baumeister Christian Glaner aus [[Werfen]] nach Plänen des hochfürstlichen Bauverwalters [[Wolfgang Hagenauer]] erbaut. Auftraggeber war Erzbischof [[Sigismund III. Christoph von Schrattenbach|Sigismund von Schrattenbach]]. Das Deckenbild der 1767 eingeweihten Kirche zeigt die Ursprungsgeschichte des Gnadenbildes &amp;#039;&amp;#039;Maria vom guten Rat von Genazzano&amp;#039;&amp;#039; und stammt von [[Johann Weiß (Maler)|Johann Weiß]] aus Augsburg. Daneben befinden sich vor allem Motive aus dem Bergbau. Die Böcksteiner Kirche diente im Jahre 1830 auch [[Jakob Alt]] (1789–1872) als Motiv zu einer Lithographie und wurde von dem Künstler der Biedermeierzeit noch ohne das Jagdschloss dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Parkanlage vor dem Pfarrhof befinden sich der denkmalgeschützte [[Gusseisenbrunnen (Böckstein)|Gusseisenbrunnen]] und der früher für den Goldbergbau eingesetzte [[Steintrog (Böckstein)|Steintrog von Böckstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auf dem Kirchenhügel steht das 1880 fertiggestellte &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Böckstein|Jagdschloss]]&amp;#039;&amp;#039; des Grafen Rudolf [[Czernin von und zu Chudenitz|von Czernin]], das 1902 ausbrannte, aber mit geringfügigen Änderungen nach Plänen von [[Josef Weßicken|Josef Wessicken]] durch Baumeister [[Angelo Comini]] wieder errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gastein-im-bild.info/eb/ecocze1.html Ansicht des Jagdschlosses aus dem Jahr 2004], gastein-im-bild.info&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Fritz Gruber]] |Titel=Mosaiksteine zur Geschichte Gasteins und seiner Salzburger Umgebung. Bergbau – Badewesen – Bauwerke – Ortsnamen – Biografien – Chronologie |Reihe=Ergänzungsband der [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] |BandReihe=30 |Verlag=Eigenverlag Rotary Club |Ort=Bad Gastein |Datum=2012 |ISBN=978-3-200-02728-2 |Kapitel=„Mosaikstein 50: Wie es zur Gründung des Montankomplexes von Altböckstein kam (1741)“ |Seiten=321–329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://gastein-im-bild.info/gw_boeck.html |titel=Böckstein |werk=gastein-im-bild.info |datum= |abruf=2025-05-20 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindegliederung von Bad Gastein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bockstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk St. Johann im Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk St. Johann im Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Gastein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goldberggruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ankogelgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tatzeli</name></author>
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