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	<title>Béarn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%A9arn&amp;diff=116154&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArnoldBetten am 19. Oktober 2025 um 16:29 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-19T16:29:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Blason du Béarn.svg|mini|Wappen des Béarn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bearn in France (1789).svg|mini|Provinz Béarn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vue sur Pau depuis le Gave.JPG|mini|[[Pau]] mit dem Fluss [[Gave de Pau|Gave]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pont-Vieux d&amp;#039;Orthez -896.jpg|mini|[[Orthez]] – Pont Vieux]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pic du Midi d&amp;#039;Ossau.jpg|mini|[[Pic du Midi d’Ossau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cathedrale Sainte-Marie Oloron portail.jpg|mini|[[Oloron-Sainte-Marie]] – Portal der Kathedrale Sainte-Marie]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Béarn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Vizegraf]]schaft und [[Historische Provinzen Frankreichs|historische französische Provinz]] am Fuß der [[Pyrenäen]]. Gemeinsam mit dem [[Französisches Baskenland|französischen Baskenland]] bildet es das [[Département Pyrénées-Atlantiques]] (64).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Sprachlich betrachtet gehört das Béarn zu [[Okzitanien (historische Region)|Okzitanien]], da seine traditionelle Sprache, das &amp;#039;&amp;#039;Béarnais&amp;#039;&amp;#039;, eine Form des [[Gaskognische Sprache|Gaskognischen]], das heißt des westlichen Zweigs des [[Okzitanische Sprache|Okzitanischen]] ist. Romanisierte [[Basken]], also (beispielsweise dem Familiennamen nach) Baskischstämmige mit französischer Muttersprache, werden in Frankreich manchmal als Béarner Basken bezeichnet.&amp;lt;!-- Quelle? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das im Norden eher flache und in Höhen von etwa 100 bis {{Höhe|200}} sich erstreckende, im Süden jedoch hügelige bis bergige Béarn wird im Westen begrenzt durch die Region die Provinz [[Labourd]] bzw. [[Soule (Region)|Region Soule]], im Nordwesten durch das ehemalige Heide- und heutige Waldland der [[Landes de Gascogne|Landes]] und durch die Region [[Armagnac (Region)|Armagnac]], im Osten durch die [[Bigorre]] und im Süden durch die [[Pyrenäen]]; höchste Gipfel der Region dürften der [[Orhi]] ({{Höhe|2017}}) im Südwesten und der [[Pic du Midi d’Ossau]] ({{Höhe|2884}}) im Südosten sein. Die [[Gave de Pau]] mit ihren zahlreichen Nebenarmen und die [[Gave d’Oloron]] sind die wichtigsten Flüsse im Béarn; sie fließen in den [[Adour]], der bei [[Bayonne]] in den [[Golf von Biscaya]] einmündet. Größte Städte sind [[Pau]] (etwa 80.000&amp;amp;nbsp;Einwohner), [[Orthez]] (etwa 11.000&amp;amp;nbsp;Einwohner), [[Oloron-Sainte-Marie]] (etwa 11.000&amp;amp;nbsp;Einwohner) und [[Lescar]] (etwa 10.000&amp;amp;nbsp;Einwohner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Béarn ist in hohem Maße landwirtschaftlich geprägt, wobei im Norden die Feldwirtschaft und der [[Béarn (Weinbaugebiet)|Weinbau]], im Süden dagegen die [[Viehzucht]] dominieren. In den Außenbezirken der Städte entstanden Gewerbegebiete mit kleinen und mittelständischen Unternehmen.  Bei der Ortschaft [[Lacq]] wurde ein großer Raffineriekomplex aus dem Boden gestampft, der auf den hier entdeckten [[Erdgas]]- und [[Schwefel]]vorkommen basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Gegend um die spätantike Stadt &amp;#039;&amp;#039;Beneharnum&amp;#039;&amp;#039; wurde einer Legende zufolge um 500 n. Chr. vom später als heilig verehrten [[Julianus von Lescar]] (erneut) christianisiert, da sich die Bewohner der [[Idolatrie|Götzenverehrung]] zugewandt hatten. Im Mittelalter war Oloron-Sainte-Marie eine wichtige Station am [[Jakobsweg]] &amp;#039;&amp;#039;([[Via Tolosana]])&amp;#039;&amp;#039;. [[Johanna III. (Navarra)|Johanna III. von Navarra]], besser bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Jeanne d’Albret&amp;#039;&amp;#039;, war eine strenggläubige Protestantin&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museeprotestant.org/de/notice/jeanne-dalbret-museum-gechichte-des-protestantismus-im-bearn/ &amp;#039;&amp;#039;Jeanne d’Albret Museum, Geschichte des Protestantismus in Béarn.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Musée protestant › 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Jeanne d’Albret Museum. Protestantisches Museum, 2023. Auf MuseeProtestant.org, abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gab ihren Glauben an ihren Sohn, den späteren König [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich IV.]] weiter, der im Jahr 1583 die in Orthez von seiner Mutter gegründete &amp;#039;&amp;#039;Académie protestante du Béarn&amp;#039;&amp;#039; in den Rang einer Universität erhob und vier Jahre nach seiner Thronbesteigung (1594) das [[Edikt von Nantes]] erließ, welches den [[Hugenotten]] [[Religionsfreiheit]] zusicherte. Durch den Widerruf des Edikts von Nantes durch [[Ludwig XIV.]] (1685) und die angeordnete Vertreibung der Protestanten wurde das Béarn letztlich wieder katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Obwohl das Béarn im [[Vertrag von Verdun]] (843) in den ursprünglichen Grenzen des [[Westfrankenreich]]es mit eingeschlossen war, war die tatsächliche Zugehörigkeit zum Königreich lange Zeit umstritten. Während das Béarn zur [[Grafschaft Foix]] gehörte und der Graf [[Gaston III. (Foix)|Gaston Fébus]] bereit war, für seine Grafschaft Foix dem König zu huldigen, lehnte er dies für das Béarn ab. Später befand sich die Provinz im Herrschaftsbereich der [[König von Navarra|Könige von Navarra]]. Schließlich fiel das Béarn durch mütterliches Erbe an [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich IV.]] (gleichzeitig, wenn auch nur theoretisch, mit dem gesamten [[Königreich Navarra]], dessen größerer südlicher Teil im Jahr 1512 durch [[Ferdinand II. (Aragón)|Ferdinand II.]] vollständig durch [[Spanien]] annektiert werden sollte). Nach seiner Thronbesteigung gab er dem beständigen Verlangen des Parlaments nach und vereinigte das Béarn formell mit der [[Domaine royal|Krondomäne]], denn gemäß der Tradition sollte der [[König von Frankreich]] keine persönliche Domäne besitzen. Die endgültige Integration des Béarn nach Frankreich erfolgte jedoch erst unter [[Ludwig XIII.]] im Jahr 1620.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Veröffentlichung des [[Edikt von Villers-Cotterêts|Edikts von Villers-Cotterêts]] (1539), welches unter anderem anordnete, dass alle Rechtsakte auf [[Französische Sprache|Französisch]] abzufassen seien (besonders auf Kosten des [[Latein]]ischen, aber manchmal auch der lokalen Sprachen), war die Provinz noch nicht französisch, und das Edikt wurde auf sie nicht angewandt; somit wurden alle [[Rechtsakt]]e im Béarn bis zur [[Französische Revolution|französischen Revolution]] in [[Okzitanische Sprache|okzitanischer Sprache]] verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Sehenswert sind vor allem die Städte Lescar, Orthez und Pau; die am Jakobsweg gelegene Stadt Oloron-Sainte-Marie hat eine bedeutende [[Romanik|romanische]] Kirche. Sehenswert auch der [[Dolmen von Buzy]], der [[Tumulus von Escout]] und der [[Menhir von Ger]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buzy dolmen 01.JPG|Buzy dolmen&lt;br /&gt;
Escout dolmen 01.JPG|Escout dolmen&lt;br /&gt;
Menhir Ger.jpg|Menhir von Ger&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die historischen Vorbilder der [[Die drei Musketiere|drei Musketiere]] &amp;#039;&amp;#039;Aramis&amp;#039;&amp;#039; ([[Henri d’Aramitz|Henry d’Aramitz]]), &amp;#039;&amp;#039;Porthos&amp;#039;&amp;#039; ([[Isaac de Portau]]) und &amp;#039;&amp;#039;Athos&amp;#039;&amp;#039; (Armand de Sillègue d’Athos d’Autevielle) stammten aus dem Béarn. Ebenso stammt [[Jean-Baptiste Adamsberg]], die literarische Hauptfigur einer Reihe von Kriminalromanen der bekannten französischen Schriftstellerin [[Fred Vargas]] aus dem Béarn.&amp;lt;ref&amp;gt;Die dritte Jungfrau, Aufbau-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-351-03205-0, Seite 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sauce béarnaise]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Vizegrafen von Béarn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bearn-online.com/ Béarn-Online-Portal] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bearn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Landschaft oder Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrenäen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nouvelle-Aquitaine)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArnoldBetten</name></author>
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