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	<title>Bäretswil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pius Bibe: /* Sehenswürdigkeiten */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%A4retswil&amp;diff=137759&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-09T17:26:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Bäretswil&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Bäretswil 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Bäretswil COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-ZH&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Hinwil|Hinwil]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Hinwil&lt;br /&gt;
| BFS = 0111&lt;br /&gt;
| BILD = Bäretswil Dächer.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Bäretswil von Süden&lt;br /&gt;
| PLZ = 8344 Bäretswil&amp;lt;br /&amp;gt;8345 Adetswil&amp;lt;br /&amp;gt;8498 [[Gibswil]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.336945&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.857776&lt;br /&gt;
| HÖHE = 705&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 22.23&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- Bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- Bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Teodoro Megliola ([[FDP.Die Liberalen|FDP]])&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.baeretswil.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bäretswil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im [[zürichdeutsch]]en Ortsdialekt &amp;#039;&amp;#039;Bääretschwiil&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[ˌbæːrətʃˈʋiːl]}},&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]],&amp;#039;&amp;#039; Band V 1b; siehe auch [https://www.ortsnamen.ch/ ortsnamen.ch] unter &amp;#039;&amp;#039;Bäretswil&amp;#039;&amp;#039;. Die Betonung auf der ersten Silbe, die im &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]]&amp;#039;&amp;#039; s.&amp;amp;nbsp;v. zu finden ist, ist irrig.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Zürich|Zürich]]. Sie gehört zum [[Bezirk Hinwil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Fahne ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In Gold ein aufrechter schwarzer, rotgezungter Bär&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Bäretswil liegt am Nordwestrand der [[Allmen]]s, auf einem Sattel zwischen [[Glatttal|Glatt-]] und [[Tösstal]] im [[Zürcher Oberland]]. Der Bahnhof des Ortes liegt auf {{Höhe|696|CH}} Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich auf dem Allmen auf {{Höhe|1077|CH}}, der tiefste unterhalb des Pumpwerks (ehemalige Kläranlage) auf {{Höhe|616|CH}}&amp;lt;ref&amp;gt;https://map.geo.admin.ch/?X=241607&amp;amp;Y=709611&amp;amp;zoom=12&amp;amp;lang=de&amp;amp;topic=ech&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&amp;amp;layers=ch.swisstopo-vd.geometa-gemeinde&amp;amp;layers_opacity=0.75&amp;amp;crosshair=marker (bei 47.31623, 8.88843 wird eine Höhe von 1077,2 m angegeben, abgerufen am 18. März 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet liegen neben dem Hauptort auch der mittlerweile stark gewachsene ehemalige Weiler Adetswil (mundartlich Adetschwiil), die [[Aussenwacht]]en Bettswil (mundartlich Bettschwiil), Wappenswil (mundartlich Wappeschwiil oder Wapplischwiil), Tisenwaldsberg, [[Neuthal]], Hof, Hinterburg, Tanne, [[Ghöch]], Fehrenwaldsberg und [[Kleinbäretswil]] (mundartlich Chliibääretschwiil),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Gallmann |Titel=Zürichdeutsches Wörterbuch |Hrsg=Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allg. verständl. Darstellung, betreut vom Verein Schweizerdeutsch |Band=Band III Zürichdeutsches Wörterbuch |Auflage=1. |Verlag=Verlag Neue Zürcher Zeitung |Ort=Zürich |Datum=2009 |ISBN=978-3-03823-555-2 |Seiten=668}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie über hundert Einzelhöfe. Es umfasst eine Fläche von 2219&amp;amp;nbsp;ha, davon sind 872&amp;amp;nbsp;ha Wald (39 %). Flächenmässig steht damit Bäretswil von den zürcherischen Landgemeinden an siebenter Stelle.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.baeretswil.ch/gemeindeinzahlen (abgerufen am 14. März 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bäretswil grenzt im Uhrzeigersinn an die Gemeinden [[Bauma]], [[Fischenthal]], [[Hinwil]], [[Wetzikon]], [[Pfäffikon ZH|Pfäffikon]] und [[Hittnau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohner ===&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2020 lebten 5049 Personen in Bäretswil, wovon 10,9 % Ausländer waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zh.ch/de/politik-staat/gemeinden/gemeindeportraet.html |titel=Gemeindeportrait |werk=Statistik Kanton Zürich |sprache=de |abruf=2021-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zh.ch/de/steuern-finanzen/gemeindefinanzen/zuercher-finanzausgleich/gemeinde-und-wirksamkeitsbericht/gemeinde-und-wirksamkeitsbericht-2025/4-herausforderung-finanzierung-der-siedlungserschliessung/4-1-bevoelkerungsentwicklung.html |titel=Bevölkerungsentwicklung |hrsg=Kanton Zürich |sprache=de |abruf=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1629&lt;br /&gt;
| 494&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1&amp;#039;216&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1771&lt;br /&gt;
| 2&amp;#039;698&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810&lt;br /&gt;
| 3&amp;#039;549&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850&lt;br /&gt;
| 3&amp;#039;237&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900&lt;br /&gt;
| 2&amp;#039;698&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| 2&amp;#039;317&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&lt;br /&gt;
| 2&amp;#039;733&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 3&amp;#039;782&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 4&amp;#039;144&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 4&amp;#039;803&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020&lt;br /&gt;
| 5&amp;#039;049&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der ersten Steuererhebung der Zürcher, die sich damit die 1467 erworbene Stadt [[Winterthur]] finanzierten, ist für 1470 eine Zahl von 45 Haushalten überliefert. 1629 verlor die Gemeinde über 60 % ihrer Bevölkerung durch die [[Pest]]. Von 1&amp;#039;244 Einwohnern überlebten nur 494 Einwohner. 100 Jahre später war der Bevölkerungsverlust wieder ausgeglichen. Zwischen 1723 und 1771 wuchs die Bevölkerung auf mehr als das Doppelte an. Ursache waren die neuen Verdienstmöglichkeiten durch Heimtextil-Verarbeitung ([[Professionist]]en). Um 1810 zählte die Gemeinde stolze 3&amp;#039;549 Einwohner, eine Zahl, die erst Ende des 20. Jahrhunderts wieder erreicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2011 gehörten 51 % der Bevölkerung der [[Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich|evangelisch-reformierten Kirche]], 20 % der [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholischen Kirche]] und 0,04 % der [[Christkatholische Kirche der Schweiz|christkatholischen Kirche]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;baeretswil.ch: {{Webarchiv |url=http://www.baeretswil.ch/de/portrait/gemeindeinzahlen/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Bäretswil Online – Gemeinde in Zahlen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131111074313}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Reformierte Kirche Bäretswil|reformierte Kirche]] ist eine klassizistische Querkirche, die 1826–1827 an die Stelle eines spätgotischen Baus errichtet wurde. Die katholische Kirche [[Bruder Klaus (Bäretswil)|Bruder Klaus]] stammt aus dem Jahr 1990 und ist dem [[Niklaus von Flüe]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäretswil ist ein Zentrum des konservativen Protestantismus. Zur lokalen Sektion der [[Schweizerische Evangelische Allianz|Evangelischen Allianz]] gehören deshalb auch die örtlichen Gemeinden der evangelisch-reformierten Landeskirche und der [[Evangelisch-methodistische Kirche|evangelisch-methodistischen Kirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.each.ch/ea-b%C3%A4retswil.html |wayback=20120925120328 |text=EA Bäretswil }} (abgerufen am 27. Februar 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Gemeindepräsident ist seit 2014 Teodoro Megliola (parteilos). 1986 bis 2014 war Hans-Peter Hulliger ([[FDP.Die Liberalen|FDP]]) Gemeindepräsident.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.zol.ch/bezirk-hinwil/baeretswil/Teodoro-Megliola-will-Gemeindepraesident-werden/story/11874828 |wayback=20140727182814 |text=zol.ch }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://zol.ch/bezirk-hinwil/baeretswil/Megliola-ist-neuer-Baeretswiler-Gemeindepraesident/story/13773922 |wayback=20140727175126 |text=zol.ch }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;background:#D2D2D2&amp;quot;| Mitglieder des Bäretswiler Gemeinderats (2018–2022)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Amtsantritt !! Funktion !! Partei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Megliola Teodoro&lt;br /&gt;
|2014&lt;br /&gt;
|Gemeindepräsident / Präsidiales und Finanzen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[FDP.Die Liberalen|FDP]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dietrich Lisa&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|1. Vizepräsident / Soziales&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Schweizerische Volkspartei|SVP]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schoch Gübeli Barbara&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| 2. Vizepräsidentin / Hochbau, Planung und Energie&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |FDP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fuhrer Beat&lt;br /&gt;
| 2018&lt;br /&gt;
| Tiefbau, Werke und Land- und Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |SVP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Häfliger Beat&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
| Sicherheit und Liegenschaften&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |parteilos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Meier Theo&lt;br /&gt;
| 2002&lt;br /&gt;
| Bildung&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | parteilos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fischer Christian&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
| Gesellschaft&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Evangelische Volkspartei|EVP]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Bäretswil: SVP 46,01 % (+3,34), FDP 9,14 % (−2,14), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 8,29 % (+0,63), [[Die Mitte|Mitte]] 6,80 % (+1,48), [[Grünliberale Partei|glp]] 6,74 % (−1,34), EVP 6,69 % (−1,48), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 6,04 % (−3,99), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 5,71 (+0,50).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baeretswil Weissenbachbruecke DVZO.jpg|mini|links|Die Ed 3/4 „Hinwil“ auf der Weissenbachbrücke in Neuthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
1901 wurde Bäretswil an das Bahnnetz angeschlossen ([[Uerikon-Bauma-Bahn]]), 1969 stellte die Bahn jedoch ihren Betrieb ein und wurde durch eine Buslinie [[Wetzikon]]–[[Bauma]] ersetzt. Die ehemalige Bahnstrecke Hinwil – Bäretswil – Bauma wird heute durch den [[Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland]] unterhalten und betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren folgende Buslinien, die durch die [[Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland]] (VZO) bedient werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|850|white|blue|blue}} Bahnhof Wetzikon – [[Kempten ZH|Kempten]] – Bäretswil – Adetswil – [[Bahnhof Bauma]]&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|851|white|blue|blue}} Bahnhof Wetzikon – Kempten – Bäretswil – Adetswil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrasse Wetzikon-Bäretswil-Bauma gewährleistet die Verbindung vom Glatt- ins Tösstal. In Bäretswil kreuzt sie sich mit der Längsachse auf der Allmenkette: Wald-Bäretswil-Hittnau-Russikon-Weisslingen-Kyburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit ===&lt;br /&gt;
Seit 1960 wurde Bäretswil dank der nebelfreien Lage eine begehrte Wohngemeinde. Besonders in Adetswil wurde stark gebaut. 1990 zählte man 63 % Wegpendler unter den Erwerbstätigen, vor allem nach Wetzikon, Uster und in die Stadt [[Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Bäretswil aus 400 m-Inlandflüge-LBS MH01-002922.tif|mini|links|Historisches Luftbild von 1922, aufgenommen aus 400 Metern Höhe von [[Walter Mittelholzer]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Adetswil-LBS H1-010909.tif|mini|links|Adetswil und Rosinli, historisches Luftbild von 21. August 1948, aufgenommen von Werner Friedli]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baeretswil Neuthal Spinnerei.jpg|mini|links|Spinnereimuseum und Therapiegemeinschaft in Neuthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bäretswil wurden zweimal Notverstecke von [[Römisches Reich|römischen]] Silbermünzen aus dem 1. bis 3. Jahrhundert gefunden. 1993 grub ein Metalldetektorgänger illegal einen [[Münzhort von Osterburken|Münzhort]] von 658 römischen Silbermünzen aus. Die archäologische Untersuchung ergab «eine [Keramik-]Tonne aus der ersten Hälfte des 3.&amp;amp;nbsp;Jh. n.&amp;amp;nbsp;Chr.»&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Berichte der Kantonsarchäologie Zürich |Titel=Archäologie im Kanton Zürich, 1993–1994 |Hrsg=Direktion der öffentlichen Bauten des Kantons Zürich, Abteilung Kantonsarchäologie |Nummer=13 |Verlag=Fotorotar AG |Ort=Zürich und Egg ZH |Datum=1996 |ISBN=3-905647-66-4 |Seiten=13-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ganz in der Nähe war auf derselben Waldflur schon 1880 ein Schatz von 12&amp;amp;nbsp;kg [[Sesterz]]en geborgen worden, der lange Zeit verschollen war. 2018 kam aus dem Nachlass von [[Adolf Guyer-Zeller]] ein grosser Teil davon wieder zum Vorschein und wurde der Kantonsarchäologie zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=José Díaz Tabernero, Rahel C. Ackermann, Benedikt Zäch, Claire Hauser Pult, Bettina Hedinger |Titel=Der römische Münzhort von Bäretswil, Adetswil-Pulten 1993 mit Bemerkungen zum Münzhort von 1880 |Hrsg=Direktion der öffentlichen Bauten des Kantons Zürich, Abt. Kantonsarchäologie |Nummer=14 |Verlag=Fotorotar AG |Ort=Zürich und Egg ZH |Datum=1998 |ISBN=3-905647-88-5 |Seiten=73-154}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesen Funden kann man eine voralemannische Besiedlung vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich erstmals bezeugt findet sich Bäretswil 741 als &amp;#039;&amp;#039;Berofovilare&amp;#039;&amp;#039; und 745 als &amp;#039;&amp;#039;Berolfeswilari&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname bedeutet damit «beim Gehöft des Berolf».&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die häufigen Namen auf &amp;#039;&amp;#039;-wil&amp;#039;&amp;#039; in dieser Gegend deuten auf eine [[Alemannen|alemannische Kolonisierung]] vom 7. bis 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hin. Das [[Kloster St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] verfügt in dieser Gegend seit dem 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert über Grundbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burg Greifenberg]] und die niedergerichtlichen Rechte über Bäretswil wurden vom Abt von St.&amp;amp;nbsp;Gallen zuerst den [[Grafen von Rapperswil]] verliehen. Als habsburgischer Pfandbesitz gingen sie 1321 an die [[Herren von Hinwil]] über, die sie bis 1507 innehatten. Die Grenze zwischen den späteren [[Landvogtei]]en [[Landvogtei Grüningen|Grüningen]] und [[Landvogtei Kyburg|Kyburg]] verlief mitten durch das heutige Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Erhebung der [[Kreuzzug]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;steuer von 1275 wurde die Bäretswiler Kirche erstmals erwähnt. 1827 wurde ein Neubau in [[Klassizismus|klassizistischer]] Manier erstellt. Die [[Kollatur]] war ein [[Lehen]] des Klosters St.&amp;amp;nbsp;Gallen und gehörte von 1279 bis 1541 den [[Breitenlandenberger|Herren von Hohenlandenberg]]. Im Spätmittelalter reichte die Kirchgemeinde weit über die [[Töss (Fluss)|Töss]] hinaus bis an die Abhänge des [[Hörnli (Berg)|Hörnlis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] schloss sich die Gemeinde gegen den Willen des damaligen Priesters dieser Bewegung an. Auch [[Täufer]] waren lange präsent: Ihr Einfluss war ab 1525 bis ins 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein wirksam, allen staatlichen Verfolgungen zum Trotz. Zeitweise wohnten die Täufer in Höhlen wie zum Beispiel der [[Täuferhöhle]]. Sie ist bis in die Gegenwart Gedenkstätte der Taufgesinnten weltweit. 1651 trennte sich [[Bauma]] kirchlich von Bäretswil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Weiler auf den Hügeln keine Dorfgemeinschaften waren und auch keine [[Zelge]]n&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wirtschaft kannten, standen sie dem Ansturm von Armen ungeschützt offen. In Wappenswil lebten daher 1771 fast 500 Einwohner, deren viele ihr Dasein mit [[Textilindustrie|Textilheimindustrie]] fristeten und die dafür typischen [[Flarz]]bauten bewohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grosse und stark von der Textilkonjunktur abhängige Bevölkerung machte das Gebiet der heutigen Gemeinde Bäretswil krisenanfällig. Die Mechanisierung der [[Garn]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;produktion liess den Heimarbeitern 1814–1816 nur die Wahl, von [[Spinnen (Garn)|Spinnerei]] auf [[Weben|Handweberei]] zu wechseln. Die neuerliche Bedrohung durch die Webereifabriken dürfte ein Grund für die hohe Zahl von Aufständischen aus Bäretswil gewesen sein, die 1832 eine Textilfabrik bei [[Uster]] niederbrannten ([[Brand von Uster]]). Später brachten Webfabriken am Aabach Verdienst aber auch ein Industrieproletariat in die Gemeinde – 55 % der Bevölkerung lebten 1880 von der Textilindustrie. Zwischen 1850 und 1940 entvölkerte sich die Gemeinde aufgrund der wirtschaftlichen Situation und ihrer Lage abseits der Verkehrsachsen spürbar. Die letzte Weberei in der Gemeinde stellte ihre Produktion 1982 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Bäretswil}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Industriepfad&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Industriepfad Zürcher Oberland |url=https://www.ipzo.ch |titel=Industriepfad Zürcher Oberland |sprache=de |abruf=2021-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den &amp;#039;&amp;#039;Fabrik-Gebäuden&amp;#039;&amp;#039; der ehemaligen Spinnerei von [[Adolf Guyer-Zeller]] im Neuthal, die mit Spinnerei-, Weberei-, Handmaschinenstickereimuseum und Wasserkraftanlagen das &amp;quot;Industrieensemble Neuthal, Textil- und Industriekultur&amp;quot; bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://industriekultur-neuthal.ch |titel=Industrieensemble Neuthal |sprache=de |abruf=2021-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Wasserrad-Säge Stockrüti am Industrielehrpfad&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sagistockrueti.ch/ Wasserrad-Sagi]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;[[Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland]]&amp;#039;&amp;#039; (DVZO) führt Fahrten auf dem ehemaligen Trasse der [[Uerikon-Bauma-Bahn]] zwischen Bauma-Bäretswil-Hinwil durch. Die Linie ist das dritte Bäretswiler Objekt am Indurstriepfad Zürcher Oberland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=DVZO |url=https://dvzo.ch |titel=DVZO Dampfbahnverein Zürcher Oberland |hrsg=DVZO |datum=2021-05-04 |sprache=de |abruf=2021-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fahrzeug-Museum Bäretswil]] der Familie Junod&lt;br /&gt;
* [[Täuferhöhle]]: Naturhöhle mit Gubel und Giessen, Zufluchtsort verfolgter Wiedertäufer zur Reformationszeit und Gedenkstätte Taufgesinnter weltweit; Informationstafel und Wanderweg (1/2 h) ab Hohlenstein. ({{Coordinate|NS=47.31680|EW=8.8856958|type=landmark|region=CH-ZH|text=CH1903 |name=Täuferhöhle}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Heidegger]] (1633–1698), reformierter Theologe&lt;br /&gt;
* [[Johannes Stössel]] (1837–1919), Schweizer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Adolf Guyer-Zeller]] (1839–1899), Unternehmer und Eisenbahnpionier&lt;br /&gt;
* [[Peter Knapp (Fotograf)|Peter Knapp]] (* 1931), Mode- und Kunstfotograf&lt;br /&gt;
* [[Armin Sierszyn]] (* 1942), Schweizer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Martin Ott (Landwirt)|Martin Ott]] (* 1955), Landwirt und ehemaliger Gemeinderat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julius Studer: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Kirchgemeinde Bäretswil.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1870. [https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10620521.html (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* Armin Sierszyn: &amp;#039;&amp;#039;Unser Bäretswil.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Bäretswil 1983, {{DNB|996809198}}.&lt;br /&gt;
* Armin Sierszyn: &amp;#039;&amp;#039;1250 Jahre Bäretswil. Unterwegs von Berofovilare bis Bäretswil.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der politischen Gemeinde Bäretswil. Bäretswil 1991, {{DNB|931434084}}&lt;br /&gt;
* Armin Sierszyn, Jörg Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Bäretswil. Ein Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der politischen Gemeinde Bäretswil. Buchverlag Zürich Oberland, Wetzikon 2015, ISBN 978-3-85981-273-4.&lt;br /&gt;
* {{HLS|83|&amp;#039;&amp;#039;Bäretswil&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Armin Sierszyn}}&lt;br /&gt;
* Hermann Fietz: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich,&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 15). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1943. {{DNB|365803049}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.baeretswil.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Bäretswil]&lt;br /&gt;
* [https://www.chronik-baeretswil.ch/ Website der Chronikkommission der Gemeinde Bäretswil]&lt;br /&gt;
* [https://www.zh.ch/de/politik-staat/gemeinden/gemeindeportraet.html?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=2018&amp;amp;indikatoren=&amp;amp;bfs=111 Statistische Daten Gemeinde Bäretswil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Hinwil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4448615-7|LCCN=n78056886|VIAF=150076831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baretswil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäretswil| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 741]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pius Bibe</name></author>
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