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	<title>Azrou - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T12:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Marokko&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Arabname = {{lang|ar|أزرو}}&lt;br /&gt;
|Berbname = {{lang|zgh|ⴰⵥⵕⵓ}}&lt;br /&gt;
|Wappen =&lt;br /&gt;
|Bild = Azrou,centerfromhill.jpg&lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung = &amp;lt;small&amp;gt;Blick über Azrou nach Südwesten Richtung Talausgang – rechts die Große Moschee, dahinter der namensgebende Felsen. Die Altstadt beginnt am linken Bildrand.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Region = Fès-Meknès&lt;br /&gt;
|Provinz = Ifrane (Provinz)&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 33/26/30/N&lt;br /&gt;
|Längengrad  = 5/13/29/W&lt;br /&gt;
|Einwohner = 57657&lt;br /&gt;
|Stand = 2024&lt;br /&gt;
|Fläche = 8.2&lt;br /&gt;
|Höhe = 1278&lt;br /&gt;
|Webpräsenz = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Azrou&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zghS|ⴰⵥⵕⵓ|Aẓṛu|de=Felsen}}, {{arS|أزرو|DMG=Azrū}}) ist eine etwa 55.000 Einwohner zählende Stadt in der Region [[Fès-Meknès]] im Norden [[Marokko]]s. Das historisch bedeutende Handelszentrum der [[Berber]] war wegen seiner Höhenlage in den Bergen des [[Mittlerer Atlas|Mittleren Atlas]] in der französischen Kolonialzeit eine Sommerfrische und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Azrou ist ein Verkehrsknotenpunkt an der Kreuzung zweier Fernstraßen. Die Nationalstraße 8 &amp;#039;&amp;#039;(Route Impériale)&amp;#039;&amp;#039; verläuft auf der alten Karawanenroute von [[Fès]] im Norden nach [[Marrakesch]] im Südwesten am Westrand des Mittleren Atlas entlang. Die Nationalstraße 13 &amp;#039;&amp;#039;(Route Nationale)&amp;#039;&amp;#039; führt vom nordwestlich gelegenen [[Meknès]] (ca. 65&amp;amp;nbsp;km Fahrtstrecke) oder vom nordöstlich gelegenen Fès (ca. 85&amp;amp;nbsp;km) über das [[Atlas (Gebirge)|Atlasgebirge]] hinweg nach Süden über [[Midelt]] (ca. 125&amp;amp;nbsp;km) bis [[Erfoud]] und [[Rissani]] (ca. 350&amp;amp;nbsp;km) und endet an der algerischen Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf ca. {{Höhe|1250}} Höhe am Nordrand eines von [[Atlas-Zeder|Zedern]] bewachsenen Berggebiets &amp;#039;&amp;#039;(Fôret de Cedres)&amp;#039;&amp;#039;. Eine Nebenstraße führt 25&amp;amp;nbsp;km durch dichten Wald in die Berge hinauf nach Süden zum Berberdorf Ain Leuh (Markttag ist am Mittwoch) und 20&amp;amp;nbsp;km weiter bis zu den Wasserfällen des Oum er-Rbia zwischen Kalksteinfelsen. Hier entspringt der [[Oum er-Rbia|gleichnamige]], längste ganzjährig Wasser führende Fluss des Landes, der in einem Tal das Hochland nach Südwesten verlässt und später durch Khénifra und [[Kasba Tadla]] dem Atlantik zufließt. Viel Holz aus dieser Gegend wurde im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zum Bau von städtischen Palästen und religiösen Hochschulen ([[Madrasa]]s) verwendet. Einige Seen, Zedern- und [[Steineiche]]n-Mischwälder sowie die Chance, [[Berberaffen]] zu sehen, machen die Berge südlich von Azrou zu einem beliebten Wandergebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Mittleren Atlas sind durch Täler getrennte, weich-gerundete Hochflächen typisch. Deren Höhe nimmt ab von etwa 1800&amp;amp;nbsp;m südlich Azrou bei Oum er Rbia bis auf 1000&amp;amp;nbsp;m bei El-Hajeb 30&amp;amp;nbsp;km nördlich. Der höchste Gipfel nahe Azrou ist der [[basalt]]ische Vulkankegel des [[Jbel Hebri]] mit {{Höhe|2104}}. Bei einer Schneefallgrenze von 1500&amp;amp;nbsp;m im Winter ist dort Skifahren möglich. Der durchschnittliche jährliche Niederschlag, der mit der Höhenlage ansteigt, beträgt in Azrou 827&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.climate-data.org/afrika/marokko/azrou-%D8%A7%D8%B2%D8%B1%D9%88/azrou-%D8%A7%D8%B2%D8%B1%D9%88-21511/ &amp;#039;&amp;#039;Azrou – Klimatabellen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1994&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2004&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 40.808 || 47.540 || 54.350 || 57.657&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/en/morocco/fesmeknes/ifrane/27101010__azrou/ &amp;#039;&amp;#039;Azrou – Karte + Fakten&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die meisten Einwohner sind nach der Unabhängigkeit Marokkos (1956) aus den umliegenden Bergdörfern zugewandert. Man spricht sowohl Berberdialekte, die zur Sprachgruppe des [[Berbersprachen|Tamazight]] gehören, als auch [[Marokkanisches Arabisch]] sowie Französisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Ifrane und Azrou wurde ehemals als Sommerweide für Schafe und Ziegen genutzt. Auch Handelskarawanen machte hier auf ihrem Weg durch den Mittleren Atlas Station. Heute ist Azrou wegen seiner zentralen Lage ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Fernbuslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Azrou,placeMohammedV.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Place Mohammed V,&amp;#039;&amp;#039; Zentrum der französischen Stadt mit ungewöhnlichen, grün glasierten Dachziegeln]]&lt;br /&gt;
Azrou ist ein alter Handelsplatz im Siedlungsgebiet des [[Berber]]-Stammes [[Beni Mguild]]. In den Jahren 1057/58 beendeten die [[Almoraviden]] unter [[Ibn Yasin]] die regionale Herrschaft verschiedener Berberstämme unter dem Einfluss des [[Abbasiden|abbasidischen]] [[Kalifat]]s. Die nachfolgende Berberdynastie der [[Almohaden]] eroberten unter ihrem Anführer [[Abd al-Mu&amp;#039;min]] in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts den [[Maghreb]]. Seit 1139 kontrollierten seine Truppen das Gebiet südlich von Marrakesch. Von hier aus zogen sie durch die Atlasberge nach Norden und besetzten Azrou. Auf dem weiteren Weg nach Norden folgten die Einnahme von [[Sefrou]] und die Belagerung der alten [[Idrisiden]]-Hauptstadt Fès. In den nachfolgenden Jahrhunderten kämpften wiederholt Berberdynastien um die Macht. Im Jahr 1274 revoltierten lokale Stammesführer gegen die [[Meriniden]], welche daraufhin die Stadt eine Zeit lang belagerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft der [[Alawiden]] begann im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Nach dem Tod des Alawiden-Berbers Mulai asch-Scharif (&amp;#039;&amp;#039;Mūlāy aš-Šarīf&amp;#039;&amp;#039;) von [[Sidschilmasa]] (1659), kam es zum Nachfolgestreit zwischen seinen beiden Söhnen [[Mulai ar-Raschid]] und [[Muhammad asch-Scharif]], bei dem letztlich ar-Raschid als Sieger hervorging. Ar-Raschid floh aus der südmarokkanischen Oasenstadt zunächst nach [[ad-Dila]], dem Stammsitz der [[Dila-Bruderschaft]] &amp;#039;&amp;#039;(Dilāʾiyya)&amp;#039;&amp;#039; südlich von Khénifra im Mittleren Atlas. Später zog er im Nordosten Marokkos umher, siedelte zeitweilig in Fès und in der [[Präfektur Oujda-Angad|Region Angad]], wo er sich mit den arabischen Banu Maʿqil und den Berbern der Ait Yaznasin verbündete. Diese Stämme erkannten ar-Raschid 1663 als [[Sultan]] an. Währenddessen hatte sein Bruder einen Stützpunkt in Azrou eingerichtet. Durch diese Nähe musste es zwangsläufig zum Konflikt zwischen beiden kommen. Ende des Jahres oder Anfang 1664 zog asch-Scharif von Azrou nach Angad, wo er bei den dortigen Stämmen seine verlorengegangene Macht wiedererlangen wollte. Er kam aber in der Schlacht ums Leben. Ar-Raschid drängte die Dila-Bruderschaft aus der Ebene in den Mittleren Atlas zurück und wurde wenige Jahre danach als Gründer des Alawiden-Reiches anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jamil M. Abun-Nasr: &amp;#039;&amp;#039;A history of the Maghrib in the Islamic period.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 1987, S. 229&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenzen des Reiches am Mittleren Atlas waren immer wieder von Unruhen und Aufständen bedroht. 1677 kehrten die ins Exil nach [[Tlemcen]] vertriebenen Anhänger der Dila zurück und bauten ihren Stammsitz &amp;#039;&amp;#039;([[Tekke|Zawiya]])&amp;#039;&amp;#039; erneut auf. Einige Jahre später zwangen weitere Unruhen den Nachfolger und Halbbruder von ar-Raschid, [[Mulai Ismail]], zu Militärexpeditionen an die Ostgrenze seines Reiches. Um seine Sultansmacht dauerhaft zu sichern, ließ er dort entlang der Hauptroute zwischen Fès und [[Beni Mellal]] eine Reihe von befestigten Siedlungen &amp;#039;&amp;#039;([[Kasbah]]s)&amp;#039;&amp;#039; anlegen oder bestehende Anlagen ausbauen. 1684 wurde am Rand der Berbersiedlung die Kasbah von Azrou errichtet. Mulai Ismail hatte spezielle Truppen aus schwarzafrikanischen Sklaven aufgestellt. Von diesen insgesamt 70.000 Mann verblieben etwa die Hälfte in der Nähe seiner Hauptstadt Meknès, die anderen bewachten die Kasbahs und die kleineren Festungsanlagen dazwischen. Während des 18. und 19. Jahrhunderts erfolgten mehrmals Berberangriffe auf die Stellungen. Als „Azrou-Affäre“ wurde die Niederlage der Sultansregierung &amp;#039;&amp;#039;([[Makhzen]])&amp;#039;&amp;#039; unter [[Mulai Sulaiman]] von 1811 bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Vertrag vom 30. März 1912, den Sultan [[Mulai Abd al-Hafiz]] in Fès unterzeichnete, wurde Marokko zu einem [[Französisch-Marokko|französischen Protektorat]] und französische Truppen setzten sich in der Region Fès-Meknès fest. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begannen die Franzosen 1918 in Azrou, nördlich der bestehenden Siedlung eine Neustadt zu bauen, die als Sommerfrische dienen sollte. Mit der Begründung, die Berberkultur bewahren zu wollen, richteten sie ab 1923 in den Atlasbergen fünf Schulen ein, in denen die Unterrichtssprache nicht Arabisch, sondern Französisch war. [[Berbersprachen|Berberdialekte]] waren für den Unterricht nicht geeignet. 1929 wurde das &amp;#039;&amp;#039;College d’Azrou&amp;#039;&amp;#039; eröffnet, das von einer Stammeselite der Beni Mguild besucht wurde. Es war das erste College in der Berber-Region. Wenige Studenten wurden hier anfangs für die Militäroffiziersschule &amp;#039;&amp;#039;Dar El Baida&amp;#039;&amp;#039; in Meknès vorbereitet. Die speziellen Berberschulen stehen im Zusammenhang mit den Aufständen der arabisch-nationalistischen Oberschicht in den Städten und waren der Versuch, durch Berber-Offiziere in den Kolonialstreitkräften die Bevölkerung in zwei Lager zu spalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pierre Vermeren |Online={{Webarchiv|url=http://www.um.edu.mt/__data/assets/pdf_file/0011/89840/09_-_2_vermeren.pdf |wayback=20160224135301 |text=Online}} |Titel=The North African educational challenge. From colonisation to the current alleged Islamist thread |Format=PDF |KBytes=47 |Sammelwerk=Mediterranean Journal of Educational Studies |Band=14 |Nummer=2 |Verlag=University of Malta |Datum=2009 |Seiten=53 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Unabhängigkeit erhielt ein Teil der politischen und militärischen Elite des Landes hier ihre Ausbildung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Azrou,college.jpg|mini|Lycée Qualifiant Tarik Ibn Ziad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1968 existierte in den Bergen bei Azrou das [[Benediktinerkloster]] von [[Tioumliline]]. Im Jahr 1955 eröffnete im abgelegenen Dorf Ben Smim auf {{Höhe|1520}} Höhe, 10 km von Azrou entfernt, ein großes Sanatorium für 400 Patienten mit [[Tuberkulose]], das jedoch 20 Jahre später (1975) geschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-10 |url=http://www.redasociativa.org/dosorillas/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=196 |text=billboard.com |archivebot=2022-10-07 03:00:44 InternetArchiveBot}} (toter Link)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Unabhängigkeit 1956 wurde das &amp;#039;&amp;#039;College d’Azrou&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Lycée Qualifiant Tarik Ibn Ziad&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, im Gedenken an den Berberführer [[Tāriq ibn Ziyād]] aus dem 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Azrou market.jpg|mini|Wochenmarkt in der Ebene nördlich der Stadt]]&lt;br /&gt;
Azrou liegt am Ausgang eines Talkessels, der an drei Seiten von steilen Hügeln mit Waldflecken umgeben ist. Ein am Westrand des Ortes in der Nähe des Busbahnhofs emporragender Felsen gab dem Ort seinen Namen. In dessen Nähe befindet sich die 1997 fertiggestellte und von König [[Hassan II.]] finanzierte Große Moschee. Ihr [[Minarett]] ist 80 Meter hoch, das gesamte Gebäude ist mit grün glasierten Ziegeln gedeckt und in der äußeren Architektur an die riesige [[Hassan-II.-Moschee]] von [[Casablanca]] angelehnt. Grüne Dachziegel sind in Marokko allgemein bedeutenden Bauwerken wie Palästen, Moscheen und &amp;#039;&amp;#039;[[Qubba]]s&amp;#039;&amp;#039; (Mausoleen) vorbehalten; in Azrou sind auch einige Wohngebäude der französischen Kolonialstadt grün gedeckt. Die Geschäfte, Hotels, Cafés und Restaurants dieser Neustadt reihen sich in der Talsohle etwa 300 Meter östlich der Moschee um die zentrale Place Mohammed V. Direkt südlich schließen sich die engen Gassen des Marktes &amp;#039;&amp;#039;([[suq]])&amp;#039;&amp;#039; an, die einfachen, in jüngerer Zeit gebauten Wohnhäuser der ehemaligen Altstadt &amp;#039;&amp;#039;([[Medina (Stadtteil)|medina]])&amp;#039;&amp;#039; ziehen sich weiter nach Süden teilweise steil den Berg hinauf. Von der früheren Altstadt ist praktisch nichts mehr und von der Kasbah sind nur noch Reste erhalten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Azrou,newN2.jpg|mini|Neues rechtwinklig geplantes Wohnviertel im Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entsteht eine neue, wesentlich größere städtische Siedlung ca. 500 m nördlich des Marktes. In rechteckigen Straßengevierten werden gleichförmige Häuserzeilen errichtet, die sich zwischen die Felder in der Ebene ausdehnen. Ungefähr 1,5 km sind es in dieser Richtung entlang des Boulevard Moulay Abdelkader bis zum Wochenmarkt, an dem jeden Dienstag die Berber der Umgebung Teppiche, Wolldecken, Schnitzereien aus Zedernholz, Haushaltswaren und Lebensmittel anbieten. Kunsthandwerkliche Produkte werden täglich auch im &amp;#039;&amp;#039;Centre Artisanal&amp;#039;&amp;#039; angeboten, das am Boulevard Mohammed V etwas südwestlich der Medina an der Ausfallstraße nach [[Khénifra]] liegt. Die Handwerker versuchen ihre Produktion den Wünschen der Touristen anzupassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wadii Bellamine, Marouane Afiri: {{Webarchiv|url=http://www.wpi.edu/Pubs/E-project/Available/E-project-010908-142849/unrestricted/IQP.Ifrane.Morocco.pdf |wayback=20151214091521 |text=&amp;#039;&amp;#039;The Impact of Globalization on Small Scale Artisans in Azrou, Morocco.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-07-15 03:29:00 InternetArchiveBot }} (PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB) An Interactive Qualifying Project. (Bachelor Degree) Worcester Polytechnic Institute, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2016 wurde in Azrou ein Kulturzentrum &amp;#039;&amp;#039;(Centre Culturel d’Azrou)&amp;#039;&amp;#039; mit einer ethnographischen Dauerausstellung eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Said Housni]] (* 1949), Skirennläufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.marokkoinformationen.eu/uebersicht/azrou/azrou.htm &amp;#039;&amp;#039;Azrou – Fotos + Infos&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittlerer Atlas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Marokko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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